Innere Medizin

Diagnose Diabetes – und dann entwickelt Mann ­sexuelle Störungen
Dieser Zusammenhang ist schon länger bekannt. Eine Studie, die in der Fachzeitschrift Preventive Medicine erschienen ist, zeigt nun: Auch in umgekehrter Reihenfolge sollte man an die Zuckerwerte denken. So haben Männer mit einer eingeschränkten sexuellen Funktion ein um 34 Prozent erhöhtes Risiko, Prädiabetes oder Typ-2-­Diabetes zu entwickeln. Ausgewertet wurden knapp zwei Millionen elektronische Gesundheitsdaten in den USA von 2008 bis 2022.
Datum der Veröffentlichung: 16.02.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
Bildnachweis: iStockphoto/Artem Peretiatiko

Wissenschaft: Kleine ­Menschen haben ein höheres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken als große
Ganz schön gemein: Kleine ­Menschen haben ein höheres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken als große. Das ergab eine Auswertung der ­Daten von rund 780 000 Erwachsenen in Deutschland. Demnach steigt für Frauen das Risiko pro zehn Zentimeter geringerer Körpergröße um 15 Prozent, für Männer um 10 Prozent. Ein Grund, den Forscher im Verdacht haben: Große Menschen haben im Vergleich weniger Leberfett und deshalb eine bessere Insulinempfindlichkeit als kleine. Wer gesund lebt, kann sein Leberfett verringern und das Diabetesrisiko senken. Datum der Veröffentlichung: 06.02.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
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