Gesundheit

Fast 26 Millionen Deutsche schwitzen ab und zu in der Hitzekammer
Das lohnt sich: Saunabesuche stärken die Immunabwehr. In der Sauna erhöht sich die Körpertemperatur um etwa zwei Grad. Der Hitzestress provoziert eine Immunreaktion, ähnlich wie bei einer Infektion. Sie klingt aber nach dem Saunagang wieder ab. Wer den Hitzereiz regelmäßig sucht, gewöhnt sich daran. Saunagänger sind seltener erkältet und haben weniger oft Atemwegserkrankungen.
Datum der Veröffentlichung: 01.03.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
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Langzeitstudie zum Umstand, warum es oft nicht mit der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten klappt
Vergesslichkeit scheint der Hauptgrund zu sein, weshalb es oft nicht mit der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten klappt. Das legen Zahlen einer US-Langzeitstudie mit rund 5000 Senioren nahe. Zwei von fünf Teilnehmern hatten Probleme, an ihre verordneten Mittel zu denken. Abhilfe: die Tabletten in Dosierhilfen einsortieren – am besten für jeweils eine Woche im Voraus. Oder sich von ­einer Medikamenten-App auf dem Handy an die Einnahme erinnern lassen.
Datum der Veröffentlichung: 19.02.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/tashechka

Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig ärztlich checken!
Ich sehe doch gut! Bei einer Befragung der Bundesanstalt für Straßenwesen schätzten über 99 Prozent der 377 befragten Personen ihre Sehfähigkeit als eher gut bis sehr gut ein. Bei einem Sehtest fielen 16,4 Prozent von ihnen dann aber mit eingeschränkter Sehschärfe als fahruntauglich durch. Nachlassende Sehkraft wird häufig nicht bemerkt. ­Mit dem Alter und auch durch Diabetes steigt das Risiko für Augenerkrankungen wie Netzhautschäden, grauen oder grünen Star.
Datum der Veröffentlichung: 17.02.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
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Forschung: Menschen ab 55 profitieren unter anderem besonders von Verbesserungen der Lebensbedingungen
Menschen ab 55 Jahren profitieren besonders von Verbesserungen der Lebensbedingungen, medizinischen Fortschritten und dem Wissen um eine gesunde Lebensweise. Jüngere Jahrgänge dagegen erkranken wieder früher und häufiger, vor allem an Diabetes. Zu diesem überraschenden Ergebnis kam eine Forschungsgruppe der Medizinischen Hochschule Hannover. Menschen, die bis in die 1960er-Jahre geboren wurden, haben danach sel­tener Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Lungenkrebs und Demenz als die vorhergehende Genera­tion. Oder sie er­kranken später im Leben. Trotz bildungs- und einkommensabhängiger Unterschiede habe die Generation 55 plus deutlich an Gesundheit gewonnen.
Datum der Veröffentlichung: 07.02.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
Bildnachweis: istock/E+/gilaxia

Die Erkältung kommt von einem Infekt
Viele frieren im Winter an Zehen und Füßen. Und glauben dann, sie hätten sich deswegen erkältet. Das stimmt so aber nicht. Denn: Die Erkältung kommt von einem Infekt, den man sich eingefangen hat. Indirekt könnten die kalten Füße einen Einfluss haben. Wer friert, dessen Immunsystem ist anfälliger. Erregern fällt es also leichter, in den Körper zu gelangen und sich dort auszubreiten.
Datum der Veröffentlichung: 02.02.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
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Deutsche Rentenversicherung: Online-Gesundheitscheck für Versicherte über 45 Jahre
Die Deutsche Rentenversicherung bietet Versicherten über 45 Jahren einen Online-Gesundheitscheck an. Das soll helfen, Gesundheitsgefahren frühzeitig gegenzusteuern. Wer Fragen zu seiner körper­lichen und seelischen Verfassung beantwortet, erhält – sofern Bedarf ermittelt wird – eine individuelle Empfehlung zur Teilnahme an ­einer kostenlosen Prävention oder Reha. Antrag einfach im Anschluss an den Test online ausfüllen.
Datum der Veröffentlichung: 31.01.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
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Forschung: Wer von einer Frau operiert wird, hat in der Regel anschließend weniger Komplikationen
Patientinnen und Patienten können früher aus dem Krankenhaus entlassen werden. Sie müssen seltener wieder stationär aufgenommen werden und haben ein rund fünf Prozent geringeres Risiko, im ersten Jahr nach der OP zu sterben. Das berichten Wissenschaftsteams aus Kanada und Schweden in zwei separaten Studien, die im Fachjournal ­JAMA Surgery veröffentlicht wurden. Aus den Operationsberichten geht hervor, dass Chirurginnen im Durchschnitt langsamer vorgehen und deshalb bessere Ergebnisse erzielen als ihre männlichen Kollegen. Dabei nutzen sie häufiger eine minimalinvasive Technik und wechseln seltener zu einer offenen Operation, die zum Beispiel bei Komplikationen nötig werden kann. Insgesamt flossen Daten aus mehr als einer Million Behandlungen ein, darunter Operationen an Herz, Gehirn, Gallenblase und anderen Organen. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass chirurgische Technik und Risikobereitschaft einige der beobachteten Unterschiede erklären können, so die kanadischen und schwedischen Forscherinnen und Forscher. In vielen Ländern gebe es den Glauben, dass männliche Chirurgen weiblichen überlegen seien. Beide Studien zeigen, dass Chirurginnen ihr Handwerk mindestens genauso gut wie ihre männ­lichen Kollegen beherrschen – oder sogar besser.
Datum der Veröffentlichung: 29.01.2024
Autor: Wort & Bild Verlag
Bildnachweis: iStockphoto/jacoblund

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