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Allgemein

Zahnpflege: Bitte recht sauber!

Auch bei Implantaten ist Hygiene wichtig
Zahnimplantate muss man ebenso pflegen wie natürliche Zähne. Denn durch Beläge kann sich die Schleimhaut entzünden. Wird nicht gründlich geputzt, kann die ­Entzündung auf tiefer liegendes ­­Gewebe übergreifen. Vorbeugen lässt sich laut Deutscher Gesellschaft für Implantologie auch durch professionelle Zahnreinigung und Arztkontrollen.
18.03.2019, Bildnachweis: istock/cokacoka

Büroalltag: Schnell die Motivation hochfahren

Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann zur Motivation am Arbeitsplatz beitragen
Den Büroalltag aktiver gestalten. Das soll mit höhenverstellbaren Tischen gelingen, an denen man sitzend oder stehend arbeiten kann. Wissenschaftler der Universität von Leicester (England) haben das jetzt überprüft. Ein Jahr lang begleiteten sie 146 Büroangestellte. Jene, die an höhenverstellbaren Tischen arbeiteten, verbrachten pro Tag durchschnittlich 80 Minuten im Stehen, bewegten sich allgemein aber weniger als früher. Allerdings gaben sie an, sich motivierter und weniger erschöpft zu fühlen. Rücken- und Nackenprobleme waren in der Gruppe jedoch nur geringfügig zurückgegangen. Nachzulesen sind die Studienergebnisse im Fachmagazin British Medical Journal.
22.02.2019, Bildnachweis: istock/Alex Sava

Krankenversicherung: Selbst entscheiden

Die Wahl der Krankenversicherung dürfen Arbeitgeber nicht beeinflussen
Arbeitgeber müssen ihren Angestellten die freie Wahl der Krankenversicherung lassen. Sie dürfen weder Druck ausüben noch für bestimmte Anbieter werben. Darauf weist die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hin, die vor Kurzem zwei Firmen und zwei Verbände wegen Regelverstößen ermahnte.
24.01.2019, Bildnachweis: iStock/kupicco

Erste-Hilfe-Kurs: Frisches Wissen motiviert

Wer sein Wissen zum Thema Erste Hilfe aufgefrischt hat, wird eher selbst aktiv
Wie war das noch mal im Erste-Hilfe-Kurs? Das fragen sich offenbar viele Menschen, die einen Unfall beobachten, wie eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna zeigt. Mehr als 70 Prozent sind froh, wenn bereits andere den Verletzten helfen. Rund die Hälfte der Befragten ist sich etwa bei einem Atemstillstand unsicher, was sie tun sollen. Je frischer das eigene Wissen, desto eher trauen sie sich zu, unmittelbar selbst aktiv zu werden.
17.01.2019, Bildnachweis: istock/Jan Otto

Schlafen: Zeit zum Aufstehen

Forscher kommen zu dem Schluss, dass die innere Uhr offenbar die Aktivität jeder einzelnen Körperzelle steuert
Die innere Uhr steuert offenbar die Aktivität jeder einzelnen Körperzelle. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus München im Journal PLOS Biology. Sie untersuchten, wie sich die Muskeln auf das Aufwachen vorbereiten. So stößt deren innere Uhr Stoffwechselprozesse an: etwa Fett speichern, die Empfindlichkeit gegenüber Insulin regulieren, weniger Proteine abbauen. Langfristig suchen Wissenschaftler mit solchen Studien nach neuen Therapien gegen Übergewicht oder Typ-2-Diabetes.
02.01.2019, Bildnachweis: istock/teinyawka

Augen: Gerstenkorn nicht selbst ausdrücken

Wer an einem Gerstenkorn leidet, sollte dieses nicht selbst behandeln, sondern besser einen Augenarzt aufsuchen
Das Augenlid ist geschwollen, am Rand zeigt sich ein eitriger Knoten: typische Symptome eines Gerstenkorns. Einfach selbst ausdrücken? Davon rät die Apothekerkammer Niedersachsen dringend ab. Statt ein Gerstenkorn selbst aufzustechen, auszudrücken oder mit Kamillenkompressen zu behandeln, sollten Betroffene zum Augenarzt gehen. Patienten können aber selbst auf gründliche Hygiene achten, damit die Keime sich nicht verbreiten. Kontaktlinsenträger sollten in dieser Zeit besser eine Brille benutzen. Die Linsen dann vor dem erneuten Einsetzen erst gründlich reinigen.
27.12.2018, Bildnachweis: istock/Yakobchuk Olena

Rheuma: Rauchen erhöht das Risiko

Wer raucht, erhöht die Gefahr, an Rheuma zu erkranken
Noch ein guter Grund, die Glimmstängel ­auf­zugeben: Raucher ­erkranken öfter an rheumatoider Arthritis. Schon bei ein paar Zigaretten pro Tag verdoppelt sich das Risiko. Außerdem wirken Rheuma-Mittel bei ihnen schlechter, und die Erkrankung verschlimmert sich rascher als bei Nichtrauchern.
15.12.2018, Bildnachweis: iStock/Rattankun Thongbun

Rauchstopp: Nikotinersatz hilft

Wer mit dem Rauchen aufhören will, profitiert von einer Nikotinersatz­therapie. Das ergab die Auswertung von Studien
Egal ob als Pflaster, Kaugummis, Tabletten oder Sprays: Nikotin­ersatz hilft bei der Raucherentwöhnung. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Cochrane-Netzwerks, die 133 Studien mit insgesamt knapp 65?000 Teilnehmern auswerteten. Diese hatten zu Beginn der Unter­suchungen im Schnitt mindestens 15 Zigaretten pro Tag geraucht. Das Fazit der Datenanalyse: Die Chancen für einen erfolgreichen Rauchstopp steigen durch eine Nikotinersatz­therapie um 50 bis 60 Prozent – nicht zuletzt, weil die Produkte Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen und Reizbarkeit abmildern.
13.11.2018, Bildnachweis: iStock/Image Source

Biosensor: Zimmerpflanzen als Warnsignal

Grünpflanzen verschönern nicht nur den Raum - sondern können auch als Biosensor dienen. Zumindest nach Vorstellung amerikanischer Forscher
Zimmerpflanzen könnten künftig anzeigen, ob sich zu viele Schadstoffe in der Raumluft be­finden – etwa durch den Verlust von Blättern oder Verfär­­bungen. Das schreiben Forscher der Univer­sität Tennessee (USA) im Wissenschaftsmagazin Science. Die Pflanzengenetiker wollen das Erbgut bestimmter Gewächse so verändern, dass diese als Biosensoren in Schulen, Krankenhäusern oder Büros aufgestellt werden könnten.
03.11.2018, Bildnachweis: iStock/Georgina198

Hormone: Männer im Luxus-Fieber

Der Hormonspiegel beeinflusst, wie wichtig Statusobjekte für Männer sind. Das ergab eine Studie
Nobelkarosse oder Familien­kutsche? Markenjeans oder namenlose Hose? Statusobjekte zeigen, wo man gesellschaftlich steht. Wofür ein Mann sich entscheidet, hängt auch von seinem Hormon­spiegel ab. Mit mehr Testosteron im Blut steigt beim starken Geschlecht die Neigung, Luxusgüter zu kaufen, wie Forscher der Universität von Penn­sylvania (USA) in Nature Communications zeigen. Verabreichten sie Freiwilligen das Hormon, spielten ­Eigenschaften wie Solidität plötzlich eine weitaus geringere Rolle. Da Wettbewerb den Testosteronspiegel erhöht, könnte dies erklären, warum in hektischen Städten öfter eine Art Luxus-Fieber ausbricht, so die Wissenschaftler.
27.10.2018, Bildnachweis: istock/mustafagull

Arztwahl: Treue zahlt sich aus

Eine Untersuchung ergab: Wer seinen Arzt nicht wechselt, lebt länger
Wer seinem Arzt treu ist, hat eine höhere Lebenserwartung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeit im British Medical Journal mit 22 Studien aus verschiedenen Ländern. Der Effekt trat bei Allgemein­medizinern wie auch Spezialisten auf.
16.10.2018, Bildnachweis: istock/Tinpixels

Teamarbeit: Produktiver mit Kaffee

Mit einer Tasse Kaffee soll der Projektstart besser gelingen. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Forscher
Beim ersten Treffen eines neuen Teams sollte man koffeinhaltigen Kaffee anbieten: Trinken die Teilnehmer zu Beginn der Besprechung eine Tasse, diskutieren sie nicht nur engagierter und konzen­trierter miteinander. Sie bewerten sich und die anderen auch positiver als jene, die vor einem Treffen kein oder ein anderes Heißgetränk vorgesetzt bekamen. Das fanden Wissenschaftler in den USA heraus. Sie veröffentlichten ihre Studie im Fachmagazin ­Journal of Psychopharmacology und erklärten das Ergebnis mit dem aktivierenden Effekt von Koffein. 
13.10.2018, Bildnachweis: istock/FSTOPLIGHT

Ernährung

Ernährung: Von wegen übersäuert

In Maßen gesund: Eier enthalten Proteine, Vitamine, Kalzium und Eisen
Zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel und Kuren werben damit, dass sie unseren Körper vor Übersäuerung schützen. Doch würde das Blut wegen einseitiger Ernährung tatsächlich übersäuern, hätten wir ein echtes Problem – und würden auf der Intensivstation landen, so Experten in der Ernährungs-Umschau, dem Organ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die Ursache wäre womöglich eine schwere Störung der Nierenfunktion. Durch stark säure­­lastige Lebensmittel wie Fleisch, Wurstwaren, Käse und Eier kann zu viel Säure im Körper vorhanden sein. Überschüssiges wird aber über die Nieren ausgeschieden sowie über die Lunge ausgeatmet. Eine säurelastige Ernährung ist trotzdem nicht empfehlenswert. Zum Ausgleich sollten Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen.
16.03.2019, Bildnachweis: istock/lbllama

Ernährung: Sag Tschüs zu den Kilos!

Forscher untersuchen die Erfolgschancen von Intervallfasten
Die bislang größte Untersuchung zum Intervallfasten zeigt: Es hilft beim Abnehmen – aber nicht besser als eine herkömmliche Reduktions-Diät. Wissenschaftler aus Heidelberg teilten 150 übergewichtige Menschen in drei Gruppen ein. Eine nahm mit einer Diät 20 Prozent weniger Kalorien auf. Die zweite Gruppe folgte dem 5:2-Prinzip des Intervallfastens. Sie mäßigte sich an zwei Tagen der Woche so stark, dass sie ingesamt ebenfalls um 20 Prozent weniger Kalorien aufnahm. 38 Wochen nach Beginn der Diäten erzielten die Teilnehmer beider Gruppen vergleichbare Abnehmerfolge. Bei den Probanden aus Gruppe drei, die es mit ausgewogener Ernährung versuchte, waren die Erfolge geringer. Gute Nachricht der Forscher: Bereits wer sein Gewicht um fünf Prozent reduziert, verliert etwa 20 Prozent des gefährlichen Bauchfetts und ein Drittel des Leberfetts.
11.03.2019, Bildnachweis: iStock/ariwasabi

Ernährung: Lieber frisch

Salate sollten aus frischen und gründlich gewaschenen Zutaten zubereitet werden
In Plastik verpackte, gewaschene und geschnittene Salate können mit antibiotikaresistenten Keimen belastet sein. Das haben Forscher vom Julius-Kühn-Institut gezeigt. Für das Bundesinstitut für Risikobewertung ein "besorgniserregender Nachweis". Die Behörde empfiehlt Schwangeren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Salate besser selbst aus frischen und gründlich gewaschenen Zutaten zuzubereiten.
09.03.2019, Bildnachweis: iStock/Mayer Kleinostheim

Ernährung: Vergolden statt verkohlen

Zart gebräunt: Pommes sollten nicht zu lange frittiert werden
Ob Pommes oder Schnitzel: Erst die Zubereitung macht aus rohen Lebensmitteln Leckereien. Doch in Pfanne, Fritteuse und Backofen entstehen auch gesundheitsschädliche Verbindungen. Ein Tipp des Bundesinstituts für Risikoforschung lautet deshalb: vergolden statt verkohlen. Bratkartoffeln, Kekse, Toast und Pommes sollten nie zu stark gebräunt werden. Gemüse, Fisch und Fleisch erst nach dem Braten salzen.
01.03.2019, Bildnachweis: istock/JFsPic

Ernährung: Bio zahlt sich aus

Eine Studie zeigt: Je häufiger Verbraucher zu Bio-Ware greifen, umso seltener erkranken sie an Krebs
Die Freunde biologisch erzeugter Lebensmittel dürfte es freuen: Je häufiger Verbraucher zu Bio-Ware greifen, umso seltener erkranken sie an Krebs. Dies berichten französische Wissenschaftler im Fachblatt JAMA Internal Medicine. Für ihre Untersuchung hatten sie rund 69.000 Landsleute nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Am deutlichsten war der Unterschied bei Lymphomen, die bei Bio-Konsumenten zu drei Viertel seltener auf­traten. Ob der Verzehr von Bio-Lebensmitteln oder eine generell gesundheitsbewusstere Lebensweise die Ursache für den positiven Effekt ist, konnte die Studie allerdings nicht klären.
27.02.2019, Bildnachweis: iStock/Shorrocks

Ernährung: Neue Vitamin-D-Quelle entdeckt

Dunkle Schokolade enthält zwar viel Vitamin D, aber auch viele Kalorien
Dunkle Schokolade enthält ähnlich viel Vitamin D wie Kalbfleisch, Eier oder Butter, berichten Forscher der Universität Halle in der Fachzeitschrift Food Chemistry. Es entsteht beim Trocknen der Kakaobohnen. Allerdings variiert der Gehalt stark. Lebensmittel decken den Vitamin-D-Bedarf eines Menschen aber nur zu einem kleinen Teil. Die größte Menge entsteht durch den Einfluss von Sonnenlicht aus einer Vorstufe, die der Körper selbst bildet.
23.01.2019, Bildnachweis: istock/igoriss

Ernährung: Lieber Natur pur

Eine Studie zeigt: Die meisten Fruchtjoghurts sind viel zu süß
Joghurt ist gesund – oder? Mit Ja beantworten lässt sich die Frage nur für die Naturvariante. Die meisten Fruchtjoghurts dagegen sind viel zu süß: Forscher der Universität von Leeds (Großbritannien) untersuchten rund 900 verschiedene Sorten. Im Schnitt steckten in 100 Gramm fast 12 Gramm Zucker und damit noch mehr als in Cola mit rund 11 Gramm pro 100 Milliliter. Die Studie erschien im British Medical Journal Open.
21.01.2019, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Ernährung: Lust auf Fleisch? Nein danke!

Die Lust auf Fleischgerichte vergeht vor allem Frauen beim Anblick niedlicher Tierbilder
Beim Anblick niedlicher Kälber, Lämmer und Ferkel vergeht vor allem Frauen der Appetit auf Fleisch. Dies schreiben britische Forscher im Fachblatt Anthrozoös. Für eine Studie hatten sie Männern und Frauen Bilder von Tierkindern gezeigt. Süß fanden sie alle. Aber nur die Frauen empfanden Fleischgerichte als weniger appetitlich, wenn ein Foto des entsprechenden Tierkinds danebenlag.
01.01.2019, Bildnachweis: istockphoto/Karel Gallas

Immunsystem: Essen für die Abwehr

Wie gut unser Speichel Krankheitserreger abhalten kann, wird wohl durch die Speisenauswahl beeinflusst
Unser Speichel hilft dabei, Erreger zu bekämpfen, die in den Mund gelangen. Wie gut diese Abwehr ist, wird auch vom Essen beeinflusst. Wissenschaftler aus München haben jetzt herausgefunden: Zitronensäure und 6-Gingerol, das im Ingwer vorkommt, wirken besonders gut.
22.12.2018, Bildnachweis: iStock/hdagli

Studie: Ist Salz doch nicht so schädlich?

Bei Salz hieß es bisher: Weniger ist gesünder. Eine Studie zeigt jedoch ein etwas anderes Bild
Möglicherweise ist ein höherer Salzkonsum weniger schädlich als gedacht. Die Analyse der Daten von 96?000 Menschen aus 18 Ländern im Fachblatt Lancet bestätigt, dass zwar der Blutdruck steigt, aber nicht unbedingt das Risiko für Herz-Kreislauf-­Erkrankungen. Also Entwarnung? Nein. Experten meinen, dass dieses Ergebnis durch weitere Studien bestätigt werden muss.
07.12.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Ernährung: Vollkorn für die Zähne

Geringeres Kariesrisiko durch Vollkornprodukte? Das behaupten zumindest Wissenschaftler in einer neuen Veröffentlichung
Verarbeitete Kohlenhydrate in der Nahrung können die Mundgesundheit schädigen. Das fanden Forscher in einer Übersichts­arbeit heraus, die im Journal of Dental Research veröffentlicht wurde. Demnach würde verarbeitete Stärke wie beispiels­weise in Weißbrot oder Kuchen im Mund eher zu Zucker umgewandelt und erhöhe damit das Kariesrisiko. Die Wissenschaf­tler empfehlen, stattdes­sen mehr Vollkorn­produkte zu essen.
04.12.2018, Bildnachweis: istock/al62

Lebensmittel: Vermeidbarer Bioabfall

Viele Lebensmittel schaffen es nicht auf den Teller, sondern landen im Müll. Wie viel Tonnen das tatsächlich sind, hat eine Studie der Europäischen Kommission ermittelt
17 Millionen Tonnen Obst und Gemüse werfen die Haushalte in der Europäischen Union pro Jahr weg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Europäischen Kommission. Demnach produziert statistisch gesehen jeder Europäer mehr als 35 Kilo Obst- und Gemüseabfall, von denen mehr als 14 Kilo vermeidbar wären. Insgesamt landen in der EU im Schnitt jährlich sogar rund 88 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Die EU-Kommis­sion will Maßnahmen ergreifen mit dem Ziel, diese Menge bis 2030 zu halbieren.
30.11.2018, Bildnachweis: iStock/SashaSuzi

Gewicht: Essen braucht keinen Zeitplan

Helfen regelmäßige Essenszeiten dabei, Übergewicht abzubauen? Forscher haben das untersucht
Menschen, die abnehmen möchten, wird oft geraten, ihre Mahlzeiten sehr regelmäßig einzunehmen. Eine Studie im Fachblatt Physiology & Behavior stellt dieses Konzept nun infrage. Die Forscher entdeckten in ihrer Analyse keinen Zusammen­hang zwischen regelmäßigen oder unregelmäßigen Essens­zeiten und dem Körpermasse-­Index (BMI) der Probanden.
14.11.2018, Bildnachweis: iStock/skynesher

Asthma: Gesund essen, leichter atmen

Zu einer gesunden Ernährung gehören viel Obst und Gemüse - das ist bekannt. Weniger bekannt ist: Das frische Grünzeug kommt auch Asthmapatienten zugute
Asthmapatienten, die reichlich Obst, Gemüse und Ballaststoffe verzehren, leiden seltener unter Atem­wegs­pro­blemen. Das legt eine Studie aus dem Fachmagazin European Respiratory Journal nahe. Daten von knapp 35?000 Teilnehmern wurden ausgewertet. Bei Männern, die sich gesund ernährten, war die Wahrscheinlichkeit für Asthmasymptome um 30 Prozent reduziert, bei Frauen um 20 Prozent.
05.11.2018, Bildnachweis: iStock/gilaxia

Leistung: Auch Kaffeeduft macht munter

Für viele Morgenmuffel geht in der Früh ohne eine Tasse Kaffee nichts. Dabei bewirkt alleine schon der Duft Wunder
Man muss Kaffee offenbar nicht einmal trinken, um seine anregende Wirkung zu spüren: Wie Forscher aus den USA in der Fachzeitschrift Journal of Environmental Psychology schreiben, kann bereits sein Duft das Leistungsvermögen steigern. So schnitten Studenten bei einem Mathematiktest deutlich besser ab, wenn es in dem Raum nach Kaffee roch.
01.11.2018, Bildnachweis: istock/FSTOPLIGHT

Geschmack: Schräger Genuss

Wenn wir beim Essen Gewohnheiten über Bord werfen, schmecken bekannte Lebensmittel plötzlich wieder neu
Schon mal Popcorn mit Stäbchen gegessen? Der Versuch könnte sich lohnen. Denn wenn wir etwas auf ungewöhnliche Weise verspeisen, bereitet es mehr Genuss, sagen US-Forscher. Wir konzentrieren uns wieder mehr auf den Geschmack – und plötzlich schmeckt Popcorn, als würde man es zum ersten Mal essen, berichten die Wissenschaftler im Personality and Social Psychology Bulletin.
24.10.2018, Bildnachweis: istock/tataks

Forschung

Abwehr: Wie der Körper Herpes in Schach hält

Körpereigene Eiweiße hindern Herpes-Viren an der Vermehrung
Wenn Viren Menschen infizieren, setzt das verschiedene Abwehrreaktionen in Gang. Eine neue Variante, mit der sich der Körper gegen Herpes wehrt, haben Forscher der Universität Erlangen jetzt entdeckt. Die meisten Menschen stecken sich in der Kindheit mit den Viren an, die dann ein Leben lang im Körper bleiben. Die Wissenschaftler interessierten sich für körpereigene Eiweiße, die die Viren an der Vermehrung hindern. Besonders effektiv gelingt dies einer Variante namens TRIM43. Wie die Experten in Nature Microbiology schreiben, war es gegen alle im Labor getesteten Herpes-Viren aktiv.
20.03.2019, Bildnachweis: istock/Jazzikov

Forschung: Mit Informatik therapieren

Überwacht: Eine Sepsis ist ein Fall für die Intensivstation
Eine Blutvergiftung oder Sepsis ist ein gefährlicher Notfall. Je früher die passende Therapie beginnt, desto besser sind die Chancen für die Betroffenen. Wissenschaftler aus Großbritannien entwickelten nun ein Computerprogramm, in das Daten zu Tausenden Patienten und deren Behandlung einflossen. Es konnte danach selbst­ständig geeignete Behandlungsstrategien vorschlagen. In Tests war es bereits ähnlich gut wie Ärzte, schreiben die Forscher im Fachmagazin Nature Medicine.
05.03.2019, Bildnachweis: istock/sudok1

Nachtruhe: Bestens ausgeruht

Nicht zu lang, nicht zu kurz: Auch beim Schlaf gilt die goldene Mitte
Die negativen Folgen von zu wenig Schlaf sind bekannt. Laut einer Studie, erschienen im Fachmagazin Sleep, dauert die optimale Nachtruhe zwischen sieben und acht Stunden. Die neue Erkenntnis: Auch wer länger schläft, muss tagsüber mit Einbußen seiner Gehirnleistung rechnen, berichten die britischen und kanadischen Forscher. Sie analysierten dafür Daten von über 10.000 Menschen.
14.02.2019, Bildnachweis: iStock/Yulia Images

Antibiotika: Schnelltest auf resistente Keime

Neues Verfahren: Forschern gelingt es, resistente Keime in kurzer Zeitz nachzuweisen
Wirken Antibiotika nicht mehr gegen Bakterien, wird es gefährlich – vor allem wenn selbst die letzten Reservemittel wie Carbapeneme versagen. In diesem Fall müsste schnell eine andere Therapie beginnen. Doch bislang dauerte es bis zu drei Tage, die Resistenz im Labor nachzuweisen. Forscher der Universität Köln haben nun ein Verfahren entwickelt, das bereits nach 45 Minuten ein sicheres Ergebnis liefern soll. Ihre Studie wurde in PLOS ONE veröffentlicht.
19.01.2019, Bildnachweis: istock/Troscha

Sexualhormone: Das natürliche Parfüm der Frau

Weibliche Sexualhormone beeinflussen, als wie attraktiv ein Mann den Körpergeruch einer Frau empfindet
An ihren fruchtbaren Tagen riechen Frauen für Männer besonders gut. Doch jetzt fand ein Schweizer Forscherteam heraus: Auch unabhängig davon wird der Körpergeruch mancher Frauen vom anderen Geschlecht als attraktiver empfunden. Der Grund dafür sind die weiblichen Sexualhormone. So punkten vor allem Frauen mit hohen Östrogen- und niedrigen Progesteronwerten, wie die Wissenschaftler der Universität in Bern im Rahmen einer Studie zeigen konnten. Aus evolutionsbiologischer Sicht mache das auch Sinn. Denn viel Östrogen und wenig Progesteron deuten auf eine hohe Fruchtbarkeit hin.
16.01.2019, Bildnachweis: istock/Antonio Guillem

Forschung: Falten einfach abschalten

Falten lassen sich durch Gene beeinflussen. Zumindest im Labor ist das gelungen
Sie gelten als typische Zeichen des Alterns: ­faltige Haut und Haarausfall. Forscher der University of Alabama in Birmingham (USA) haben jetzt einen Weg gefunden, diese Prozesse zu beeinflussen. Im Labor konnten sie ein bestimmtes Gen ausfindig machen, das sich auf die Funktion der sogenannten Mitochondrien auswirkt. Sie gelten als Kraftwerke der Zellen. War ihre Funktion gestört, alterten die Versuchstiere schneller. Wurde das Gen jedoch abgestellt, gewannen sie ­ihre glatte Haut und das volle Fell zurück. Auf andere Alterungsprozesse, etwa der Organe, nahm das Gen keinen Einfluss. Die Forscher veröffentlichten die Studie in Cell Death and Disease.
30.10.2018, Bildnachweis: iStock/Neustockimages

Familienplanung: Auf Eis gelegt

Forscher untersuchten, aus welchen Gründen Frauen Eizellen einfrieren lassen
Wenn Frauen Eizellen einfrieren lassen, tun sie dies nur selten der Karriere wegen. Wie Anthropologen der Universität Yale (USA) herausfanden, ist der Hauptgrund für das sogenannte "social freezing" das Fehlen einer stabilen Bindung. Entweder ­die Frauen haben keinen Partner, er ist nicht ­bereit für ein Kind, oder die Beziehung ist zu unsicher. Die Ergebnisse ­wurden auf einem Fachkongress in Barcelona vorgestellt.
26.10.2018, Bildnachweis: istock/Floortje

Gesundheit

Erkältung: Bitte auskurieren!

Ausreichend Erholung ist wichtig bei grippalen Infekten
Bei einer Erkältung greifen viele Menschen zu Arzneimitteln aus der Apotheke, um die Beschwerden zu lindern. Doch sollten Betrof­fene sich nicht zu stark belasten, sonst bestehe die Gefahr, die Erkrankung zu verschleppen. ­Darauf weist das HNOnet-NRW hin, ein Zusammenschluss nieder­gelassener Hals-­Nasen-Ohren-Ärzte. Bei einem grippalen Infekt sei es wichtig, sich ausreichend zu erholen. Wer sich vom Arzt ein Attest geben lässt, sollte zu Hause bleiben, solange er krankgeschrieben ist.
04.03.2019, Bildnachweis: iStock/izusek

Grippe: Schwer erwischt!

Forscher vermuten, dass Übergewicht das Immunsystem schwächen kann
Menschen mit starkem Übergewicht kämpfen länger mit einer Grippe als schlanke – und sie setzen auch länger krank machende Influenzaviren frei. Das berichten amerikanische Forscher im Fachmagazin Journal of Infectious Diseases. Die Wissenschaftler vermuten, dass Übergewicht, welches zu chronischen Entzündungsreaktionen im Körper führt, das Immunsystem schwächt. Knapp 1800 Menschen untersuchten die Forscher und zeigten: Bei grippekranken beleibten Erwachsenen war die Zeitspanne, in der Influenza-A-Viren freigesetzt wurden, um 42 Prozent länger als bei schlanken.
15.02.2019, Bildnachweis: iStock/Katarzyna Bialasiewicz

Mikroben: Lass die Sonne rein!

Tageslicht erweist sich nicht nur als gut fürs Gemüt, sondern auch als hilfreich gegen Mikroben
Sind Vorhänge zugezogen oder Jalousien heruntergelassen, verbreiten sich Mikroorganismen schneller, als wenn die Sonne in den Raum scheint. Die Verdunkelung könne das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen, berichten Forscher im Fachblatt Microbiome. Denn Sonnenlicht kann das Bakterienwachstum eindämmen. Für ihre Untersuchung bestrahlten die Wissenschaftler Räume in Puppenhausgröße verschieden stark mit Licht. Nach 90 Tagen war die Bakterienmenge in den dunklen Mini-Zimmern fast doppelt so hoch wie in den lichtdurchfluteten.
13.02.2019, Bildnachweis: istock/© Svetlana Larina

Physiotherapie: Mehr als drei Wochen Wartezeit

Physiotherapie-Patienten müssen mitunter lange auf den Behandlungsbeginn warten
Jeder zweite Physiotherapie-Patient muss mehr als drei Wochen auf den Beginn seiner Behandlung warten. Bei Hausbesuchen von Physiotherapeuten sind es bei mehr als zwei Dritteln der Betroffenen sogar vier Wochen oder länger. Das ergab eine Umfrage des Verbands Physio-Deutschland unter Praxisinhabern. Eine Ursache ist der Fachkräftemangel.
06.02.2019, Bildnachweis: iStock/People Images

Schlafstörungen: Besser schlafen

Schlafmittel können zu Abhängigkeit führen. Was noch gegen unruhige Nächte hilft
Benzodiazepine sollten – wenn überhaupt – nur kurzfristig eingenommen werden. Doch gerade Ältere schlucken den Arzneistoff gegen Schlafstörungen oft länger. Bei den 65- bis 80-Jährigen führt jede vierte Verordnung zu einer Abhängigkeit, wie eine Studie im Fachmagazin JAMA Internal Medicine zeigt. Ganz ohne Medikamente kann es gegen Schlafstörungen auch helfen, vor dem Zubettgehen belastende Gedanken zu notieren.
09.01.2019, Bildnachweis: iStock/Choreograph

Grippewelle: Dramatische Bilanz

Experten raten: Impfung als wichtigste Schutzmaßnahme gegen Grippe stärker nutzen
Mit neun Millionen Arztbesuchen, mehr Intensivpatienten und Todesfällen als sonst – allein in Berlin geschätzt 1100 – , verlief die vergangene Grippewelle außergewöhnlich schwer. Das zeigt die Auswertung des Robert-Koch-Instituts. In den Wintern 2012/13 und 2014/15, als sich die Erkrankung ebenfalls weit verbreitet hatte, waren es zwei Millionen Arztbesuche weniger. Experten klagen: Die wichtigste Schutzmaßnahme, die Impfung, wird zu wenig genutzt. Die Ständige Impfkommission rät sie allen Menschen über 60, allen chronisch Kranken, Schwangeren sowie Medizin- und Pflegepersonal.
08.01.2019, Bildnachweis: iStock/Uberphotos

Erholung: Lang lebe der Urlaub!

Eine Langzeitstudie bekräftigt: Ausreichend Erholung ist unabdingbar für ein gesundes Leben
Genug Erholung gehört zu einem gesunden Leben unbedingt dazu. Das untermauert eine Langzeitstudie mit finnischen Geschäftsleuten, die im Jahr 1974 begann. Jüngstes Ergebnis: Wer pro Jahr höchstens drei Wochen Urlaub machte, hatte ein um 37 Prozent erhöhtes Risiko für einen vorzeitigen Tod im Vergleich zu jenen, die sich mehr Auszeit gönnten. Alle Teilnehmer pflegten ansonsten einen gesunden Lebensstil und bekamen – falls nötig – blutdruck- und cholesterinsenkende Medikamente verordnet. Die Kurzurlauber unter den Geschäftsleuten arbeiteten auch länger und schliefen weniger. Die Ergebnisse sind im Journal of Nutrition, Health & Aging veröffentlicht.
26.12.2018, Bildnachweis: iStock/Alija

Lebensweise: Diabetes beeinflusst den Partner

Eine Studie zeigt: Menschen verhalten sich gesundheitsbewusster, wenn ihr Partner die Diagnose Diabetes erhalten hat
Erkrankt der oder die Liebste an Diabetes, führt das häufig auch beim Partner zum Umdenken. Das ist das Ergebnis einer US-Studie mit mehr als 30.000 Paaren, bei denen ein Partner die Erstdiagnose Diabetes erhalten hatte. Der Partner ohne Diabetes nahm anschließend häufiger an Ernährungsschulungen teil, ließ öfter Blutdruck- und Blutzuckerwerte messen — und versuchte sogar häufiger, sich das Rauchen abzugewöhnen.
18.12.2018, Bildnachweis: iStock/gilaxia

Nachtruhe: Schlaflos im Traum

Manche Menschen träumen nur, sie würden schlecht schlafen
Stundenlang hin und her gewälzt und kein Auge ­zugetan? Vielleicht haben Sie Ihre Schlaflosigkeit nur geträumt. In einem Experiment der Universität Freiburg traf das auf jeden sechsten schlechten Schläfer zu. Die Vermutung: Wer sich sorgt, am nächsten Tag nicht ausgeschlafen zu sein, nimmt diese Ängste in den Traum mit.
13.12.2018, Bildnachweis: iStock/Geber86

Vorsorge: Ab 18 zum Check-up

Es soll Änderungen bei den Vorsorge­untersuchungen für Kassenpatienten geben
Neuerung in der Vorsorge: Kassenpatienten haben bald bereits ab 18 Jahren Anspruch auf einen Check-up. Eine zweite Untersuchung ist ab 35 vorge­­sehen – der bisherigen Altersgrenze. Danach übernimmt die Kranken­kasse alle drei Jahre die Kosten einer Vorsorge­untersuchung – statt wie bislang alle zwei Jahre. Neu ist zudem, dass Ärzte den Impfstatus der Pa­tienten prüfen. Außerdem erstellen sie vollständige Pro­file der Blutfettwerte, um das Risiko für Gefäßerkrankungen besser abschätzen zu können. Die Reform tritt voraussichtlich Anfang 2019 in Kraft.
12.11.2018, Bildnachweis: iStock/bholland

Krawatten: Besser locker lassen

Krawatten kleiden - doch können in manchen Fällen auch zu einer gesundheitlichen Gefährdung führen. So das eine Studie
Krawatten drosseln die Blutzufuhr zum Gehirn um 7,5 Prozent, ergab eine Studie des Uniklinikums Kiel. 15 gesunde junge Männer wurden dafür im Magnetresonanz­tomografen untersucht, bevor und nachdem sie sich eine Krawatte mit Windsorknoten um­gebunden und zugezogen ­hatten. Laut Experten könnte dies bei älteren ­Menschen oder Bluthochdruckpatienten zu Beschwerden führen. Die Ergebnisse erschienen im Fachblatt Neuroradiology.
10.11.2018, Bildnachweis: istock/blackred

Studie: Schlaflos in der Klinik

In der Klinik finden Patienten deutlich weniger Schlaf als im heimischen Bett. Was für eine bessere Nachtruhe sorgen kann
Gesundschlafen kann sich im Krankenhaus offenbar kaum jemand – etwa ­­eineinhalb Stunden weniger Nachtruhe als zu Hause sind dort laut einer Studie aus den Niederlanden die Regel. Wie die Autoren in JAMA Internal Medicine schreiben, könnten einfache Maßnahmen die Schlafqualität verbessern – etwa Ohrenstöpsel und Augenmasken oder gedimmtes Licht auf den Korridoren.
07.11.2018, Bildnachweis: iStock/Ocus Focus

Angestellte: Immer mehr Rehas

Rückenleiden ist ein häufiger Grund, warum Deutsche eine Reha beantragen. Die Rehabilitationsleistungen sind in den letzten zehn Jahren beträchtlich gestiegen
1,1 Millionen Angestellte beanspruchten im Jahr 2017 eine Rehabilitationsleistung. Das ist ein Anstieg um gut ein Fünftel gegenüber dem Jahr 2007, berichtet die Deutsche Rentenversicherung Bund. Orthopädische Rehas belegen mit 41 Prozent den Spitzenplatz. Dahinter folgen Maßnahmen wegen psychischer Probleme oder einer Krebserkrankung mit einem Anteil von je 15 Prozent.
02.11.2018, Bildnachweis: istock / Paul Bradbury

Hirnforschung

Entspannung: Auszeit fürs Gehirn

Entspannung kann gut fürs Gehirn sein
Wer sich entspannt, fühlt sich nicht nur besser – sondern könnte auch für sein Gehirn etwas Gutes tun. Forscher der Harvard Medical School in Boston (USA) nahmen in einer Studie Blutproben bei über 2200 Teilnehmern, testeten ihre Hirnleistung und untersuchten sie im Kernspintomografen. Eines der Ergebnisse: Frauen, deren Spiegel des Stress­hormons Cortisol im Blut morgens hoch war, hatten ein kleineres Hirnvolumen als jene mit nied­­rigem Spiegel. Das Gedächtnis der gestressten Teilnehmer, egal ob weiblich oder männlich, war weniger leistungsfähig. Zudem entdeckten die Experten Veränderungen in der Gehirn­struktur. Wie der hohe Stresshormon­spiegel genau mit den beschriebenen Beobachtungen zusammenhängt, ist allerdings noch unklar. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachblatt Neurology.
14.03.2019, Bildnachweis: iStock/gpointstudio

Gehirntraining: Meditier dich fit!

Anregend: Meditieren erfrischt den Geist
Schon zehn Minuten sollen genügen: Selbst Anfänger können ihre geistige Leistungsfähigkeit mit einer kurzen Meditation steigern. Das berichten US-Psychologen im Fachblatt Frontiers of Neuroscience. Versuchsteilnehmer, denen eine zehnminütige Anleitung zur Meditation vorgespielt wurde, schnitten bei den folgenden Denkaufgaben besser ab als jene der Kontrollgruppe, die nur einen Sachtext hörten.
03.01.2019, Bildnachweis: istock/Petrunjela

HNO

Erkältung: Eine Nase für den Schnupfen

Individueller Infekt: Bakterien in der Nase sind mitverantwortlich dafür, wie schwer eine Erkältung ausfällt
Wird es nur lästig, oder erwischt es einen heftig? Wie eine Erkältung verläuft, hängt nicht nur vom Erreger selbst ab, sondern auch von unserer Nase. Besser gesagt: den Bakterien, die sie besiedeln. US-Forscher analysierten das Mikrobiom der Nase von 152 freiwilligen Testpersonen. Diese wurden dann mit einem Rhinovirus, das Erkältungen verursacht, infiziert. Je nach Zusammensetzung der Bakterien erkrankten die Probanden unterschiedlich stark, schreiben die Studienautoren in Scientific Reports. Siedelten vor allem Staphylokokken in der Nase, fiel die Erkältung besonders schwer aus. Jetzt soll untersucht werden, ob und wie sich das Mikrobiom der Nase beeinflussen lässt.
04.01.2019, Bildnachweis: istock/imagesource

Hygiene

Hygiene: Vor Ansteckung schützen

Mit ein paar Hygienemaßnahmen lässt sich das Ansteckungsrisiko mit Magen-Darm-Viren reduzieren
Durchfall-Alarm in der Familie. Ist einer mit Magen-Darm-Viren infiziert, trifft es bald alle. So können Sie das Risiko senken:
Jeder sollte sich regelmäßig die Hände waschen
Wenn es geht, sollte der Erkankte eine gesonderte Toilette nutzen.
Ein Muss: separate Handtücher und Hygieneartikel verwenden
Toilette, Türgriffe und Böden mit Einwegtüchern reinigen
Handtücher, Bettwäsche und Kleidung möglichst bei 60 Grad waschen.
Auch wenn die Krankheit überstanden zu sein scheint, scheidet der Körper noch Erreger aus. Deswegen: Mindestens zwei Tage danach noch zu Hause bleiben.
05.01.2019, Bildnachweis: istock/People Images

Hygiene: Frischer Atem mit Ingwer

Ingwer ist ein wahres Gesundheitspaket. Und nun haben Forscher eine neue Eigenschaft der Wunderknolle entdeckt
Forscher aus Münchner haben herausgefunden, dass Ingwer gegen Mundgeruch hilft. Der in der Knolle enthaltene Stoff, der für ihre Schärfe verantwortlich ist, aktiviert ein Speichelenzym, das schwefelhaltige Verbindungen im Mund abbaut. Die Folge: Es verschwindet nicht nur der unangenehme Nachgeschmack, den manche Lebensmittel wie Kaffee oder Knoblauch hinterlassen – auch der Mundgeruch verflüchtigt sich. Und das nachhaltiger, als es Kau­gummi­kauen vermag. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Journal of Agriculture and Food Chemistry.
28.11.2018, Bildnachweis: istock/toeytoey2530

Innere Medizin

Gluten: (K)ein Problem

Fast alle Getreidearten enthalten das Klebereiweiß Gluten
Viele Menschen verzichten auf Gluten, weil sie das Klebereiweiß im Getreide für diverse Leiden verantwortlich machen wie etwa Typ-2-Diabetes. Mit dieser Erkrankung habe Gluten aber nichts zu tun, ergaben drei große Studien, die Forscher aus den USA und China in der Fachzeitschrift Diabetologia zusammenfassen. Allerdings enthält glutenhaltiges Getreide auch sogenannte Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI). Laborversuchen zufolge könnten diese zur Diabetes-Entstehung beitragen, so Stoffwechsel-Experte Professor Detlef Schuppan von der Universität Mainz im Fachmagazin Hepatology. Ob ein Gluten- und damit ATI-Verzicht ratsam ist, können jedoch nur weitere Studien mit Menschen klären.
26.02.2019, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Blutgefäße: Selbstschutz vor Thrombosen

Forscher haben einen Selbstschutzmechanismus des Körpers entdeckt, der Blutgerinnsel auflösen kann
Der Körper verfügt über einen Mechanismus, der Blutgerinnsel auflösen kann, ehe sie ein Gefäß verschließen. Das haben Forscher aus Tübingen, Lübeck und Würzburg entdeckt und im Fachmagazin Nature Communications publiziert. Die Kraft des vorbeifließenden Bluts bewirkt, dass mehr von der Substanz cGMP freigesetzt wird. Sie verhindert das Anhaften weiterer Blutplättchen. Das könne den Forschern zufolge auch erklären, warum Menschen, die genetisch bedingt weniger cGMP bilden, häufiger einen Herzinfarkt erleiden.
25.02.2019, Bildnachweis: iStock/szefei

Herzinfarktrisiko: Vorsicht, Herzwetter!

Forscher finden heraus: Das Wetter könnte möglicherweise das Herzinfarktrisiko beeinflussen
Es könnte auch am Wetter liegen: An kalten Tagen mit niedrigem Luftdruck, starkem Wind und wenig Sonne ist das Herzinfarktrisiko am höchsten. Das berichten schwedische Forscher im Fachblatt JAMA Cardiology. Sie hatten 274.000 Fälle aus dem schwedischen Herzinfarktregister ausgewertet.
23.02.2019, Bildnachweis: iStock/TARIK KIZILKAYA

Organ: Selbstheilung in der Leber

Ändert sich der Blutfluss in der Leber, reagieren Zellen in den Gefäßen
Die Leber ist das einzige Organ, das sich regenerieren kann, auch wenn ein Teil entfernt wurde. Forscher beschreiben jetzt im Magazin Nature, warum. Ist die Leber verkleinert, fließt mehr Blut durch die Gefäße, sie weiten sich. Darauf reagieren Zellen in den Gefäßen. Sie setzen Botenstoffe frei, die das Wachstum auslösen. Sobald die Leber normale Größe erreicht hat, lässt das Signal nach, und das Wachstum wird eingestellt.
01.02.2019, Bildnachweis: iStockphoto/Eraxion

Herz-Kreislauf-System: Blutdruck reagiert auf Kälte

Ein gesunder Lebensstil sowie warme Wohnungen im Winter können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken
Niedrige Temperaturen können den Druck in den Blutgefäßen steigen lassen. Das ergab eine Studie aus England mit Daten von mehr als 4600 Erwachsenen im Journal of Hypertension. Mit jedem Grad Celsius weniger lagen der systolische und der diastolische Wert um knapp 0,5 mmHg höher. Bei Menschen, die nur wenig Sport treiben, war der Effekt besonders deutlich. Die Wissenschaftler schlagen neben einem gesunden Lebensstil vor, Wohnungen im Winter warm zu halten. Das könne helfen, steigenden Blutdruck zu bremsen und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Abgesehen von warmen Räumen, sollte man sich aber vor allem bewegen, damit der Blutdruck normal bleibt.
31.12.2018, Bildnachweis: istock/Phil Keen

Typ-2-Diabetes: Auf Herz und Kreislauf achten

Eine Veränderung des Lebensstils wirkt bei Menschen mit Typ-2-Diabetes dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen
Menschen mit Typ-2-Diabetes haben oft ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dadurch auch für einen frühzeitigen Tod. Aber eine Veränderung des Lebensstils zahlt sich aus, wie Forscher im Fachblatt New England Journal of Medicine berichten. Wenn die Patienten ihren Blutzucker, Blutdruck und ihr LDL-Cholesterin in den Normalbereich senken, nicht rauchen und eine diabetesbedingte Nierenschädigung verhindern, ist das Sterberisiko nicht erhöht.
28.12.2018, Bildnachweis: istock/LightFieldStudio

Potenzprobleme: Herz checken lassen

Erektionsstörungen können ein Hinweis sein, dass Herz und Gefäße in Gefahr sind
Probleme mit der Potenz sind häufig eine Folge von Durchblutungsstörungen und können ein erstes Zeichen für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung sein. Dieser Zusammenhang wurde jetzt durch eine amerikanische Studie bestätigt. Männer mit Erektionsstörungen sollten daher die Risikofaktoren für das Herz-Kreislauf-System wie erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte sowie Bluthochdruck im Auge behalten und mit dem Arzt besprechen, welche Behandlung sinnvoll ist.
11.12.2018, Bildnachweis: iStock / Sasin Paraksa

Arbeit: Viele Überstunden, mehr Diabetes?

Frauen, die viel arbeiten, erkranken häufiger an Diabetes
Frauen, die mindestens 45 Stunden pro Woche arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das stellten Forscher der Universität Toronto in Kanada fest. Bei Männern zeigte sich dieser Trend nicht. Verwunderlich ist der negative Effekt von Vielarbeit nicht: Schließlich bleibt bei einem erhöhten Arbeitspensum nur wenig Zeit für Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung.
10.12.2018, Bildnachweis: iStock/Demid

Sauna: Schwitzen gegen Schlaganfall

Saunabaden stärkt nicht nur das Herz-Kreislauf-System. Auch vor einem Schlaganfall kann das Schwitzen schützen
Gute Nachricht für Freunde des Schwitzbads: Wer vier- bis siebenmal pro Woche sauniert, kann sein Schlaganfall­risiko deutlich senken. So das Ergebnis ­einer Studie, veröffentlicht im Fach­blatt Neurology. Auch wer "nur" zwei- bis dreimal pro Woche in der Sauna schwitzt, erzielt noch einen gewissen Schutzeffekt. Wichtig: Menschen mit ­erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko sollten vorher unbedingt mit ihrem Arzt sprechen.
01.12.2018, Bildnachweis: istock/nd3000

Mango: Fruchtig verdaut

Das Obst kann sich positiv auf die Verdauung auswirken, sagen Wissenschaftler
Bei chronischer Verstopfung kann auch der Verzehr von Mangos helfen. Das schreiben Ernährungswissenschaftler der Universität von Texas (USA) im Fachblatt Molecular Nutrition & Food Research. Der Grund dafür seien bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe, die den Stuhlgang erleichtern. Außerdem sollen die tropischen Früchte die Darmflora günstig beeinflussen und entzündungshemmend wirken.
20.10.2018, Bildnachweis: istock/bhofack2

Kinder/Jugendliche

Kindheit: Glückliche Kinder, gesunde Erwachsene

Eine glückliche Kindheit wirkt ein Leben lang
Denken Sie gerne an Ihre Kindheitstage? Wenn ja, dann haben Sie gute Chancen, lange gesund zu bleiben. Denn eine glückliche Kindheit ist nicht nur der beste Start ins Leben. Sie wirkt sogar bis ins hohe Alter, wie US-Psychologen herausgefunden haben. Menschen, die sich vor allem an eine innige Beziehung zur Mutter erinnern, neigen demnach weniger zu Depressionen und chronischen Erkrankungen als andere, wie die Forscher im Fachblatt Health Psychology berichten. Sie können leichter mit Stress umgehen, haben stabilere menschliche Beziehungen, treffen bessere Entscheidungen und greifen überdies seltener zu Drogen.
06.03.2019, Bildnachweis: istock/People Images

Kinder: Stadtgrün ist gut fürs Gehirn

Eine Studie zeigt: Viel städtisches Grün hat einen positiven Effekt auf die geistige Entwicklung von Kindern
Nicht nur zum Toben sind grüne Oasen in der Stadt für Kinder bestens geeignet, sie fördern auch deren geistige Entwicklung. Das zeigten britische Forscher in einer Studie mit 4800 Elfjährigen, veröffentlicht im British Journal of Educational Psychology. So schnitten Kinder, die in Stadtvierteln mit vielen Bäumen und Wiesen aufwachsen, in kognitiven Tests besser ab.
12.01.2019, Bildnachweis: istock/Imgorthand

Sprache: Kinder sind Allesversteher

Auch aus fremden Sprachen können Kinder Emotionen heraushören, sagen Forscher
Kinder können heraushören, wie sich ihr Gegenüber fühlt – egal in welcher Sprache. Das zeigten britische Forscher der University of Central Lancashire. Knapp 60?Kinder sollten aus sinnfreien Sätzen – gesprochen in der Muttersprache (Englisch), Spanisch, Arabisch und Chinesisch – zwischen den Gefühlslagen zornig, glücklich, traurig, ängstlich und neutral unterscheiden. Das gelang den Kleinen in der Muttersprache besser. Aber auch in den anderen Sprachen hörten sie gut heraus, ob jemand zornig oder traurig war. Den Forschern zufolge seien Tonhöhe, Laut­stärke und Rhythmus schon ab der Kindheit universell verständlich.
17.12.2018, Bildnachweis: istock/skynesher

Ernährung: Kinder trinken zu viel Süßes

Vor allem Jungs nehmen viele zuckerhaltige Getränke zu sich
Rund einen halben Liter zuckerhaltige Getränke trinken Kinder täglich. Das ergab eine Befragung im Rahmen der KiGGS-Studie. Ältere Kinder nehmen mehr süße Getränke als jüngere zu sich und Jungs mehr als Mädchen. Zuckerhaltige Getränke sind Kalorienbomben und ein Risikofaktor für Übergewicht und Adipositas.
12.12.2018, Bildnachweis: istock/Yelena Yemchuck

Virus: Hohe Zahl an Masern-Fällen

41 000 Masern-Fälle gab es im ersten Halbjahr europaweit. Über die Häfte der Erkrankungen kommt dabei aus nur einem Land
Bis Mitte dieses Jahres haben sich in Europa schon mehr Menschen mit Masern angesteckt als 2017 – dem bisherigen Rekordjahr des Jahrzehnts. Trauriger Spitzenreiter ist die Ukraine mit mehr als 23?000 Erkrankten. Die Weltgesundheitsorgani­sation (WHO) ruft dringend zu Impfungen auf. Um das Virus in Schach halten zu können, ist eine Impfrate von mindesten 95 Prozent nötig. Die WHO-Europa-Region erreicht derzeit nur 90 Prozent, Deutschland liegt bei 93 Prozent. Hier gab es im ersten Halbjahr 2017 bereits 387 Masern-Fälle.
27.11.2018, Bildnachweis: iStock/spukkato

Ernährung: Pfundige Reklame

Eine Studie aus Australien zeigt: Fernsehspots für Süßigkeiten haben einen Einfluss auf das Essverhalten von Kindern
Sehen Kinder Werbespots für Naschereien und Snacks, nehmen sie über den Tag ­hinweg mehr Kalo­rien zu sich. Das fanden Forscher der Universität von Wollongong (Australien) heraus. Bei der Studie in einem Feriencamp nahmen die Teilnehmer im Schnitt 46 Kilokalorien mehr auf, bereits übergewichtige Kinder sogar 95 Kilo­kalorien mehr. Dabei wurden ihnen die Produkte aus der Werbung gar nicht angeboten.
29.10.2018, Bildnachweis: iStock/IvonneW

Kosmetik

Haut: Geschmeidige Lippen

Mit einfachen Mitteln lassen sich die Lippen im Winter sehr gut pflegen
Vor allem im Winter freuen sich auch die Lippen über eine kleine Massage. Dazu verwendet man am besten eine weiche Zahnbürste und streicht damit leicht über die zarte Haut. Das regt die Durchblutung an und reibt abgestorbene Hautschüppchen ab. Danach eine Lippenpflege auftragen, etwas Honig oder auch einen Tropfen Olivenöl.
28.02.2019, Bildnachweis: iStock/petrunjela

Sauna: Tipps für Haut und Haar

Regelmäßiges Saunieren hat auch einen positiven Effekt auf Haut und Haare
Dass regelmäßige Schwitzbäder unserer Gesundheit und unserem Wohl­­befinden guttun, ist bekannt. Doch auch äußerlich profitiert der Körper vom Saunieren – noch mehr, wenn Sie diese drei Tipps beachten: Trockene Haut etwa zwei Stunden vor dem Saunagang mit einer fetthaltigen Creme einreiben. In sprödem Haar eine Kur verteilen. Durch die Wärme werden die Inhaltsstoffe besser aufgenommen. Bitte Kopf dann unbedingt bedecken! Nach dem Saunieren ist der ideale Zeitpunkt, um die Haut zu peelen. Alternativ kann man sie mit einem Luffaschwamm abrubbeln.
07.01.2019, Bildnachweis: istock/Wavebreakmedia

Haut und Haar: Bartpflege im Winter

Die kalte Jahreszeit stellt den Bart des Mannes besonders auf die Probe. Ein paar Pflegetipps helfen
Nach dem Waschen den Bart richtig trocknen. Am schonendsten geht das mit möglichst niedriger Föhntemperatur, die Haut und Haar nicht schadet. Trockene Haut unter dem Winterpelz? Probieren Sie es mit einer Extraportion Bartöl. Ist der Bart zerzaust oder beginnen die Haare zu splissen, weil der Schal ihnen zusetzt, hilft Bartbalsam. Er hält sie in Form und gibt ihnen Kontur. Gegen den Strubbellook hilft eine Bartbürste mit Wildschweinborsten. Trotz aller Vorsicht hat sich schnell mal ein Strähnchen im Reißverschluss des Anoraks verklemmt. Schuld sind meist einzelne Haare, die widerspenstig aus dem Bart herauswachsen. Diese vorsichtig mit einer Bartschere abschneiden.
29.12.2018, Bildnachweis: istock/chironosov

Kosmetik: Tipps für ein gutes Nagelstudio

Gepflegte Nägel setzen ein gepflegtes Nagelstudio voraus. Worauf bei der Wahl zu achten ist
Nicht alle Nagelstudios arbeiten sauber. Kürzlich schloss das Gesund­heitsamt Frankfurt/Main 30 Prozent der kontrollierten Betriebe wegen Hygienemängeln. Diese Tipps zeige, worauf zu achten ist: 1) Das Studio sollte einen "Sach­kunde­­nachweis Hygiene" haben. Er ist in vielen Bundesländern Pflicht. Am besten nachfragen! 2) Der Arbeitsplatz ist sauber und aufgeräumt, keine Spuren von vorherigen Kunden. Es liegen keine gebrauchten Feilen herum. 3) Die Mitarbeiter desinfizieren sich die Hände, ziehen frische Einmal­­handschuhe an. Dann desinfizieren sie die Hände der Kunden.
03.12.2018, Bildnachweis: istock/taratata

Krebs & Therapie

Lavendel: Sanfter Angstlöser

Eine Aromatherapie lindert Stress und Angst während einer Chemotherapie
Krebs verursacht Stress und Angst. Eine Studie aus der Türkei ergab, dass sich diese Symptome bei Menschen in chemotherapeutischer Behandlung mit Lavendelöl lindern lassen. Auch schliefen die Patienten besser. 70 Teilnehmer erhielten eine Aromatherapie mit Lavendel- oder Teebaumöl, die Kontrollgruppe wurde nicht mit Öl behandelt. Nur in der Lavendelgruppe verringerten sich grundlegende Ängste messbar. Die Ergebnisse wurden im Clinical Journal of Oncology Nursing veröffentlicht.
15.01.2019, Bildnachweis: istock/Pic Leidenschaft/Thomas Francois

Darmkrebs: Gesund essen, länger leben

Ein gesunder Lebensstil verbessert bei Darmkrebs die Überlebenschancen
Auch Menschen mit fortgeschrittenem Darmkrebs profitieren nach einer Operation und Chemotherapie von einer ­gesunden Lebensweise. Das ergab eine Studie von US-Forschern im Fachblatt JAMA, für die das Verhalten von 992 Patienten analysiert worden war. Die Wissenschaftler teilten diese je nach ihrem Lebensstil in fünf Gruppen ein. Jene 91 Teilnehmer, die sich sehr gesund mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie wenig rotem Fleisch und Wurst ernährten, viel Sport trieben und schlank waren, hatten deutlich höhere Überlebenschancen. Von ihnen starben im Beobachtungszeitraum von sieben Jahren 18 Personen. Von den 262 Teilnehmern, die sich besonders schlecht ernährten, kaum bewegten und dick waren, starben 92.
15.10.2018, Bildnachweis: iStock/ariwasabi

Psychologie

Partnerschaft: Da lacht die Liebe

Glück zu zweit: Humor verbindet
Was sich liebt, das neckt sich nicht nur. Es lacht auch gemeinsam darüber. Sind sich die Partner ähnlich darin, wann sie lachen, und können auch mal übereinander lachen, ist ihre Beziehung zufriedener, wie Forscher der Universität Halle-Wittenberg im Journal of Research in Personality berichten. Wer dagegen Angst hat, ausgelacht zu werden, ist mit seiner Beziehung im Durchschnitt unglücklicher.
02.03.2019, Bildnachweis: iStock/Braun S

Haarausfall: Attraktiver oben ohne

Eine Vollglatze kommt besser an als schütteres Haar
Den meisten Männern graut es davor, wenn sich das volle Haar lichtet. Doch die Sorge ist offenbar unbegründet. Männer mit Glatze wirken nicht nur erfolgreicher und intelligenter, sondern auch attraktiver auf ihr Umfeld als solche mit dichtem Haar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Pennsylvania (USA), veröffentlicht im Fachblatt Social Psychological and Personality Science. Psychologen ließen Testpersonen Fotos bewerten, auf denen Männer jeweils mit Haaren oder Glatze zu sehen waren. Im Schnitt wurden die Begutachteten ohne Haare als dominanter, größer und stärker wahrgenommen. Männer sollten auch nicht versuchen, eine Halbglatze mit verbliebenen Strähnen zu verdecken, sondern könnten frühzeitig zum Rasierer greifen und sich kahl scheren. Denn auch jene mit lichtem Haar wurden als schwächer und weniger männlich wahrgenommen.
28.01.2019, Bildnachweis: iStock/alvarez

Psyche: Falsch erinnert

So manche Kindheitserinnerung ist eigentlich keine, sagen Forscher
Mit Opa auf der Schaukel, der grüne Kinderwagen. Bei vielen sind solche Erinnerungen sehr präsent. Aber: Vielleicht stimmen sie gar nicht. In einer britischen Studie glaubte sich ein großer Teil der 6000 Teilnehmer an Dinge zu erinnern, die vor ihrem zweiten Geburtstag passiert sind. Dabei sind richtige Erinnerungen erst ab etwa drei Jahren möglich, sagen Wissenschaftler. Alles davor ist wohl erfunden und beruht etwa auf Fotos und Gesprächen in der Familie.
20.12.2018, Bildnachweis: iStock/shapecharge

Geschmack: Sauer macht risikofreudig

Wie viel Mut zum Risiko wir haben, wird laut Psychologen durch Geschmacksreize beeinflusst
Von wegen, sauer macht lustig! Neue Forschungen zeigen, dass der Geschmacksreiz offenbar waghalsig macht, ­berichten britische Psychologen im Fachjournal Scientific Reports. Die Studienteilnehmer erhielten Getränke in ­verschiedenen Geschmacksrichtungen, darunter eines mit Zitronensäure. Danach sollten sie am Computer ein Glücksspiel machen. Wer Saures getrunken hatte, zeigte sich dabei deutlich risikofreudiger. Ein bitteres oder ­­salziges Getränk veränderte das Spielverhalten indes nicht.
24.11.2018, Bildnachweis: iStock/hdagli

Psychologie: Sympathisch durch Emojis

Eine Psychologin untersuchte, wie Smiley-Gesichter in Textnachrichten ankommen
Ob mit Lachtränen oder zugekniffenem Auge: Wer seine Textnachrichten mit Smiley-Gesichtern schmückt, wirkt sympathischer, fand eine Psychologin der Hochschule Fresenius in einer Umfrage ­heraus. Wer keine Emojis verwendet, wird dagegen als durchsetzungsfähiger und selbstbewusster eingeschätzt.
23.11.2018, Bildnachweis: istock/filadendron

Umfrage: So schnell finden sich Freunde

Wie lange dauert es, bis sich ein Gefühl von Freundschaft einstellt? Forscher haben das untersucht
So schnell finden sich Freunde Freundschaft muss wachsen, heißt es. Laut einer Studie im Fachblatt Journal of Social and Personal Relationships geht das allerdings relativ schnell: Schon nach 50 gemeinsamen Stunden hatten Menschen das Gefühl, nicht mehr nur bekannt, sondern befreundet zu sein. Enge Freundschaften entstanden nach etwa 200 Stunden, so die Umfrage-Ergebnisse.
21.11.2018, Bildnachweis: iStockphoto/Yobro10

Job: Warnsignale für Burn-Out

Hat der Job einen ausgebrannt, äußert sich das in eindeutigen Anzeichen. Eine kurze Auflistung
Körperliche Signale wie chronische Müdigkeit oder Energiemangel, emotionale Signale wie Überdruss oder Niedergeschlagen­heit, geistig-mentale Signale wie Konzentrationsschwäche oder Kreativitätsverlust sowie soziale Signale wie Rückzug oder die Unfähigkeit zuzuhören, können auf Burn-out im Job hinweisen. Wer solche Anzeichen bei sich feststellt, sollte mit seinem Arzt reden und das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen.
09.11.2018, Bildnachweis: iStock/AndreyPopov

Online-Dating: Frauen sind wählerischer

Viele Menschen suchen im Internet einen Partner. Dabei zeigen sich Frauen in einer bestimmten Altersklasse besonders wählerisch
In ihren fruchtbaren Jahren sind Frauen bei der Partnersuche im Internet wählerischer als Männer. Das fanden Forscher der Queensland University of Technology heraus, die 220?000 Dating-Kontakte von mehr als 41?000 australischen Portalmitgliedern untersuchten. Demnach legen Frauen bis 40 bei potenziellen Partnern Wert auf Bildung, die mit sozialem Status und Intelligenz verknüpft ist, wie das Fachblatt Journal Psychological Science berichtet.
08.11.2018, Bildnachweis: iStock/Cecilie Arcurs

Senioren

Alzheimer: Großes Fragezeichen

Volksleiden: Rund 1,2 Millionen Deutsche haben Alzheimer
Wissen Sie, wovon das Risiko für Alzheimer abhängt? Falls nein, sind Sie nicht allein. Jeder zweite Deutsche fühlt sich über die Krankheit schlecht informiert, so eine repräsentative Umfrage der Alzheimer Forschung Initiative. Dabei kennen sich ältere Menschen besser aus als jüngere. Alzheimer ist nicht die einzige, aber die häufigste Form von Demenz. Nach jetzigem Forschungsstand ist übrigens das Alter der wichtigste Risikofaktor.
22.03.2019, Bildnachweis: istock/Troels Graugaard

Ernährung: Liebe geht durch den Magen

Verheiratete ältere Menschen leiden seltener unter Mangelernährung
Ältere Menschen leiden häufig unter Mangelernährung. Doch wer verheiratet ist, den trifft das seltener. Das haben Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg herausgefunden. Der Familienstand spielt demnach eine größere Rolle als Appetitmangel oder eine Depression. Tipp für allein Lebende, die lieber in Gesellschaft essen: Oft bieten Senioren­zentren und Heime einen offenen Mittagstisch an.
21.03.2019, Bildnachweis: istock/Halfpoint

Demenz: Länger geistig fit

Bildung entfaltet offenbar einen gewissen Schutz vor Demenz
In den Industrienationen Großbritannien, Frankreich, Niederlande und USA wird weniger Demenz diagnostiziert. Menschen, die heute 85 Jahre alt sind, erkranken seltener als ihre Vorgänger-Generation im gleichen Alter. Das folgern Forscher der Universität Leipzig aus Daten von sieben Studien. Gründe seien mehr Bildung, komplexe Anforderungen im Beruf sowie eine bessere Versorgung bei bestimmten Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck. Der Rückgang ist jedoch nicht einheitlich. In Japan etwa steigt die Demenzrate.
05.02.2019, Bildnachweis: iStock/skynesher

Pflege: 40 Euro Zuschuss

Die Pflegekasse übernimmt einen Teil der Kosten für nur einmal verwendbare Hilfsmittel
Einmalhandschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel: Diese und andere Hilfsmittel erleichtern vielen pflegenden Angehörigen den Alltag, kosten aber Geld. Was manche nicht wissen: Patienten mit einem anerkannten Pflegegrad können sich Hilfsmittel, die aus hygienischen Gründen nur einmal verwendet werden sollten, zumindest teilweise erstatten lassen. Monatlich bis zu 40 Euro zahlt die Pflegekasse dazu. Angehörige richten den Antrag an die Pflegekasse des Betroffenen. Ein Rezept oder eine ärztliche Bescheinigung ist dafür nicht notwendig.
26.01.2019, Bildnachweis: iStock/Halfpoint

Altenpflege: Viel Arbeit, wenig Personal

Der Fachkräftemangel zeigt sich in zahlreichen Gesundheitsberufen. Ein Bereich ist ganz besonders betroffen
Fast ein halbes Jahr vergeht im Schnitt, bis eine Stelle in der Altenpflege wieder besetzt wird. Fachkräfte fehlen aber auch in zahl­reichen anderen Gesundheitsberufen, wie eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit zeigt. Zudem zeichnet sich ein Negativtrend ab. Viele Arbeitsplätze bleiben dieses Jahr noch länger frei als im Vorjahr.
31.10.2018, Bildnachweis: istock/shapecharge

Falten: Glatt gegessen

Frauen, die viel Obst und Gemüse essen, haben glattere Haut, berichten Forscher
Gurken gelten als Hausmittel gegen Falten. Statt sie als Maske aufzulegen, sollte man sie einer neuen Studie zufolge aber besser essen. Demnach haben ältere Frauen, die viel Obst und Gemüse zu sich nehmen, weniger Falten im Gesicht, wie Forscher der Erasmus-Universität in Rotterdam im Fachblatt JAAD berichten. Die Haut von Männern beeinflusste die Ernährung kaum.
25.10.2018, Bildnachweis: istock/Floortje

Rentenalter: Jeder zweite steigt vorher aus

Viele Menschen gehen vorzeitig in den Ruhestand - aus unterschiedlichen Gründen
Wir werden zunehmend älter und sollen entsprechend länger arbeiten. Doch der TK-Gesundheitsreport zeigt: Schon jetzt steigt mehr als jeder Zweite aus dem Beruf aus, bevor er das offizielle Rentenalter erreicht hat. Bei 13,5 Prozent davon ist eine Berufs-/Erwerbs­unfähigkeit oder Schwerbehin­derung der Grund. Viele Berufstätige nehmen allerdings freiwillig deutliche finanzielle Einbußen in Kauf, um früher in den Ruhestand zu gehen.
18.10.2018, Bildnachweis: iStock/Neustockimages

Sicherheit

Verkehr: Leuchtend unterwegs

Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist es ratsam, helle oder reflektierende Kleidung zu tragen
Das Risiko, als Fußgänger oder Radfahrer Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, nimmt in der dunklen Jahreszeit noch zu. Im Jahr 2017 wurden 31.000 Fußgänger und 80.000 Radler bei Unfällen verletzt. Beide Gruppen von Verkehrsteilnehmern werden leicht übersehen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie rät deshalb, helle oder reflektierende Kleidung sowie (Blink-)Lichter an Jacken oder auch Rucksäcken zu tragen, um besser sichtbar zu sein.
09.02.2019, Bildnachweis: iStock/Graham Oliver

Gute Fahrt: Konzentriert im Auto

Wer unter der Fahrt das Handy nutzt, erhöht das Unfallrisiko deutlich
Handy-Fans haben es nun schriftlich: Wer beim Fahren das Mobiltelefon benutzt, muss mit einem knapp viermal höheren Unfallrisiko rechnen. ­­Ähnlich unfallträchtig ist es, wenn der Blick ins Innere des Wagens schweift. Grünes Licht da­gegen gab die Studie aus Alabama (USA), die das Fahrverhalten von über 70-Jährigen untersuchte, für das Singen oder Sprechen mit Mitfahrern.
21.12.2018, Bildnachweis: iStock/filmfoto

Rettungsdienst: Tempo rettet Leben

Je schneller der Rettungsdienst bei einem Notfall vor Ort ist, desto mehr Menschen überleben. Messbare Ergebnisse kommen vom Deutschen Ärzteblatt
Die "Hilfsfrist" eines Bundeslands gibt an, wie schnell ein Rettungsdienst bei einem Notruf eintreffen muss. Daran ortientieren sich zum Beispiel Experten, wenn sie die Dichte von Leitstellen und Rettungsdiensten planen. Welchen Effekt das schnelle Eintreffen hat, zeigt eine Auswertung im Deutschen Ärzteblatt: So überlebten nur 6,4 Prozent der Patienten einen Herz-Kreislauf-Stillstand bis zur Klinikentlassung, wenn der Rettungsdienst nach durchschnittlich 9:47 Minuten eintraf. War er bereits nach 1:10 Minuten vor Ort, konnten etwa doppelt so viele Personen gerettet werden. Würde der Rettungsdienst im Schnitt nur zehn Prozent weniger Zeit benötigen, könnten in Deutschland jährlich 370 Menschen mehr überleben, errechneten die Forscher. Ein zweiter Faktor war aber genauso wichtig: Begannen Laien sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, verdoppelten sich die Überlebensraten ebenfalls.
08.12.2018, Bildnachweis: iStock/huettenhoelscher

Verhütung: Nicht nur auf Apps verlassen

Die Liste der Verhütungsmethoden wird länger und länger. Doch bei Apps sollten Paare vorsichtig bleiben, raten Experten
Kürzlich hat die US-Arzneimittelbehörde FDA erlaubt, dass eine App als Hilfsmittel zur Schwangerschafts­verhütung vermarktet werden kann. Der Berufsverband der Frauenärzte rät allerdings davon ab, sich bei der Verhütung ausschließlich auf digitale Anwendungen zu verlassen. Nach Einschätzung der Gynäkologen gibt es bislang keine App, die fruchtbare und unfruchtbare Tage korrekt berechnet und zuverlässig eine ungewollte Schwangerschaft verhindert.
06.12.2018, Bildnachweis: iStock/franckreporter

E-Bikes: Unfälle nehmen deutlich zu

Die Zahl der Menschen, die mit einem E-Bike verunglücken, steigt
2017 ereigneten sich 5206 E-Bike-Unfälle mit Verletzten. Die Zahl hat sich seit 2014 verdoppelt, zeigt eine Auswertung des Statistischen Bundesamts. Auch die Zahl der Todesopfer stieg: 2014 waren es 39, im vergangenen Jahr 68. Der Großteil der tödlich Verunglückten war älter als 75 Jahre. Die Ursache ist meistens ein Schädel-­Hirn-­Trauma. Ärzte appellieren daher: ­­Bitte einen Helm tragen!
19.10.2018, Bildnachweis: istock/Microgen

Sport/Bewegung

Chronische Erkrankungen: Natur auf Rezept

Vom Arzt verordnete Naturtrips sollen bei der Therapie von chronischen Erkrankungen unterstützen
Seit Oktober 2018 können Ärzte auf den schottischen Shetlandinseln ihren Patienten Aktivitäten an der frischen Luft verordnen: Strandspaziergänge, Wanderungen und Vogelbeobachtungen etwa. Das Programm wurde vom Nationalen Gesundheitsdienst zusammen mit der König­lichen Gesellschaft für Vogelschutz entwickelt. Letztere hat einen Kalender mit Vorschlägen für jeden Monat erarbeitet. Für Januar zum Beispiel: "Geh raus, egal bei welchem Wetter, und spür Wind und Regen auf deinem Gesicht; such Seegras nach einem Weststurm; mach einen Ausflug zu einem prähistorischen Turm." Die verordneten Naturtrips sollen dazu beitragen, chronische Krankheiten zu verhindern und zu therapieren, etwa Bluthochdruck und übersteigerte Ängste.
20.02.2019, Bildnachweis: iStock/pxlsjpeg

Fibromyalgie: Entspannt gegen den Schmerz

Tai-Chi: Die Kampfkunst aus China kann einige Beschwerden bei Fibromyalgie-Patienten verringern
Tai-Chi kann bei Fibromyalgie-Patienten Müdigkeit, Ängste und Schmerzen verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachmagazin BMJ. Forscher untersuchten an 226 Menschen mit chronischem Schmerzsyndrom, ob ihnen Tai-Chi mehr hilft als ein Training wie etwa Walken oder gemäßigtes Joggen. Die Gruppe, die ein halbes Jahr lang zweimal pro Woche Schattenboxen geübt hatte, schnitt deutlich besser ab. Diese Patienten konnten auch entspannter mit ihrer Krankheit umgehen.
12.02.2019, Bildnachweis: iStock/Fat Camera

Bewegung: Von Natur aus faul

Sich freweillig bewegen? Immens wichtig für die Gesundheit!
Joggen oder auf der Couch liegen bleiben? Oft entscheiden wir uns für die faule Variante. Eine Studie im Fachblatt Neuropsychologia zeigte mittels Hirnmessungen, warum: Der Neigung zum Liegenbleiben zu widerstehen ist mit einer erhöhten Gehirnaktivität verbunden. Aus Sicht der Evoutionsbiologie macht das Sinn, denn ein möglichst geringer Energieaufwand war früher ein Überlebensvorteil. In der modernen Gesellschaft aber schadet er der Gesundheit.
11.01.2019, Bildnachweis: istock/Halfpoint

Bewegung: 8 Minuten

Bereits wenige Minuten zügigen Spazierengehens pro Tag offenbaren positive Auswirkungen auf die Gesundheit
8 Minuten pro Tag zügig spazieren zu gehen mildert bereits die negativen Folgen von starkem Übergewicht. Das Risiko für Herzleiden und Diabetes sinkt dadurch um ein Fünftel, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie. Tatsächlich ist jeder zehnte Erwachsene in Deutschland täglich weniger als zehn Minuten am Stück sportlich aktiv, zeigt eine repräsentative Umfrage der Deutschen Krankenversicherung.
25.12.2018, Bildnachweis: iStock/pchoui

Kaiserschnitt: Bewegung beugt vor

Schwangere, die in Bewegung bleiben, senken ihr Kaiserschnittrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie
Sport und Schwangerschaft schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. Wer sich in Bewegung hält, kann damit ­Kaiserschnitten vorbeugen, wie eine Studie der Universität von Agder (Norwegen) mit 606 Frauen zeigt: 303 Schwangere erhielten eine Ernährungsberatung und trainierten zweimal pro Woche für 35 Minuten. Die anderen 303 Frauen nicht. Bei ihnen war die Kaiserschnittrate am Ende jedoch zehn Prozent höher.
19.12.2018, Bildnachweis: iStock/Kkolosov

Sport: So viel Training tut gut

Forscher wollten wissen, wie viel Sport das Wohlbefinden steigert. Das Ergebnis: Es braucht eigentlich gar nicht so viel
Sport ist nicht nur für den Körper gut. Auch die Psyche profitiert von regel­­mäßiger Bewegung. Doch wie so oft gilt auch hier: Die Dosis macht’s. Forscher der Universität Yale (USA) analysierten die Daten von 1,2 Millionen Bürgern und verglichen untätige Menschen mit jenen, die maßvoll oder extrem Sport treiben. Den größten Nutzen für das seelische Wohlbefinden brachten je 45 Minuten Training an drei bis fünf Tagen pro Woche.
05.12.2018, Bildnachweis: istock/Global Stock

Bewegung: Hoch vom Bürostuhl!

40 Stunden Bürojob? Das ist keine Seltenheit mehr. Um nicht einzurosten hilft nur eins: Bewegung!
Wer zu viel sitzt, tut seinem Körper nichts Gutes. Häufig lässt sich das im Alltag aber nicht vermeiden. Was hilft? Jede halbe Stunde vom Bürostühl aufstehen, sich strecken und bewegen, wie Wissenschaftler aus Neuseeland und Kanada in einer Studie im Fachblatt Sports Medicine berichten.
26.11.2018, Bildnachweis: istock/Andrey Popov

Sport: Bewegung zeigt sich im Blut

Wer trainiert, ändert damit die Zusammensetzung seines Blutes
Sport verändert die Zusammensetzung des Bluts: Er reduziert vor allem die Anzahl von Zellen, die in Geweben und Organen Entzündungen verursachen und so an vielen Krankheiten beteiligt sind, schreiben Forscher im Journal of Physiology. In ihrer Studie zeigte sich der positive Effekt schon nach wenigen Wochen Training – bei schlanken und übergewichtigen Probanden gleichermaßen.
19.11.2018, Bildnachweis: istock/cosmin4000

Herzgesundheit: Aktiv zur Arbeit

Wer sich auf dem Weg zum Job bewegt, schützt sein Herz
Wer das Auto stehen lässt und zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommt, stärkt sein Herz. Laut einer Analyse mit rund 360?000 Menschen im Fachblatt Heart war das Risiko für Schlaganfälle und Herzkrankheiten so um elf Prozent verringert. Noch besser: Auch bei anderen ­Wegen aufs Auto verzichten, so die Forscher.
16.11.2018, Bildnachweis: istock/sturti

Umwelt

Natur: Hungrige Zecken auf der Suche

Leichter Winterschlaf: Bei über sieben Grad erwachen Zecken
Je länger Zecken nichts zu fressen bekommen, desto aktiver werden sie. Das haben Forscher der Universität in Cincinnati (USA) gezeigt. Normalerweise warten die Blutsauger auf einen Wirt. Zecken sind sehr robust und können bis zu ein Jahr hungern. Nach etwa drei Monaten ohne Nahrung fährt ihr Stoffwechsel aber hoch, Speicheldrüsen und Immunsystem werden aktiv, und die Parasiten suchen intensiv nach einem potenziellen Nahrungslieferanten.
08.03.2019, Bildnachweis: iStock/Dragisa

Feinstaub: Luftfilter fürs Herz

Verkehr und Industrieanlagen setzen Feinstaub frei. Spezielle Filter in Innenräumen könnten in bestimmten Wohngegenden helfen
Feinstaub steht schon länger im Verdacht, den Blutdruck zu erhöhen. Forscher der Michigan State University (USA) fanden heraus, dass Luftfilter für Innenräume diesen Effekt mindern können. Sie rüsteten die Räume von 40 Bewohnern einer Seniorenwohnanlage in Detroit mit Feinstaubfiltern aus. Die Studienteilnehmer rauchten nicht, lebten aber an einer stark befahrenen Straße mit mehreren Industrieanlagen in der Nähe. Die Forscher berichten im Fachblatt JAMA Internal Medicine, dass der systolische Blutdruck durch die Filter binnen drei Tagen im Schnitt um rund 3 mmHg, bei Übergewichtigen um 7,5 mmHg sank. Eine weitere Studie soll zeigen, ob die Geräte auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren können.
31.01.2019, Bildnachweis: iStock/Ollo

Umwelt: Rauchen verschärft den Klimawandel

Eine Untersuchung der WHO zeigt, dass Rauchen nicht nur der Gesundheit schadet
Wer raucht, schadet nicht nur seiner Gesundheit, sondern auch der Umwelt. Zu diesem Schluss kommt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie ließ erstmals die Auswirkungen des Anbaus von Tabak und seiner Verarbeitung untersuchen. Dafür werden Wälder abgeholzt, Holz und Kohle verbrannt, und die Böden laugen aus. Es entstehen erhebliche Mengen Treibhausgase, die den Klimawandel verschärfen. Außerdem verbrauchen Tabakplantagen gewaltige Mengen an Wasser – und das meist in Entwicklungsländern, wo die Ressourcen ohnehin knapp sind.
30.01.2019, Bildnachweis: iStock/Rapid Eye

Straßenverkehr: Radfahren trotz dicker Luft?

Ist es eigentlich gesund, zwischen Autos zu radeln? Forscher haben eine Antwort
In der Stadt zur Arbeit radeln? Viele scheuen sich davor wegen der oft hohen Stickstoffdioxid-Belastung. Aus gutem Grund: Sie kann kurzfristig das Risiko für einen Herzinfarkt in die Höhe treiben. In einer aktuellen Studie stellten Forscher jetzt fest: Das Herzinfarkt-Risiko reduzierte sich bei Teilnehmern leicht, wenn sie etwa vier Stunden pro Woche radelten. Wer die Wahl hat, sollte natürlich in sauberer Luft Sport treiben.
14.12.2018, Bildnachweis: iStock / Jmichi

Umwelt: Wasser mit Wirkstoff

Zunehmend mehr Arzneirückstande landen in Gewässern. Wer nun für die Reinigung aufkommen könnte
Mehr als 150 Arzneiwirkstoffe können in unserer Umwelt zur Zeit nachgewiesen werden – meist in Seen, Bächen und Flüssen. Arzneimittel, deren Rückstände in Gewässer gelangen, könnten künftig daher teurer werden. Das Umwelt­bundesamt prüft derzeit, wie Hersteller, Händler und Anwender an den hohen Kosten für die Wasserreinigung beteiligt werden können. Grundlage ist ein vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig erstelltes Gutachten.
06.11.2018, Bildnachweis: iStock/Givaga

Sonnencreme: Haut und Umwelt schützen

Was jeder tun kann, um die Belastung der Weltmeere mit Sonnencreme zu reduzieren
Rund 14.000 Tonnen Sonnencreme landen jedes Jahr in den Weltmeeren. Bestimmte chemische UV-Filter wie Octinoxat und Oxybenzon sollen das Erbgut von Fischen und Korallen schädigen. Der US-Bundesstaat Hawaii hat reagiert und den Verkauf dieser Mittel verboten. Dermatologen empfehlen, nach dem Eincremen eine halbe Stunde mit dem Baden zu warten und wasserfeste Produkte zu verwenden, besser noch Textilien mit hohem UV-Schutz.
23.10.2018, Bildnachweis: istock/Antonio Guillem

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