Auch im Alter lässt sich das Gehirn auf Höchstleistung trimmen
Auch im Alter lässt sich unser Gehirn auf Höchstleistung trimmen, berichtet Dr. ­Patrick Gajewski vom Leibniz-Institut für ­Arbeitsforschung in Dortmund. In einer Studie des Psychologen konnten Ältere in Aufmerksamkeits­tests gut mit Jüngeren mithalten – sofern sie ihr Gehirn trainiert hatten. Gajewski rät, täglich etwas für den Kopf zu tun: "Das kann das Einprägen der Einkaufsliste sein." Besonders gut sei es, Neues zu lernen: eine Sprache etwa oder ein Musikinstrument.
23.06.2020, Bildnachweis: iStock/gerenme

Eine Studie zeigt: Regelmäßige Einnahme von Bluthochdruck-Medikamenten positiv für das Gehirn
Wer regelmäßig seine Medikamente gegen Bluthochdruck einnimmt, tut auch seinem Gehirn Gutes: Das schreibt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. So hatten Studienteilnehmer, die gegen Bluthochdruck Tabletten einnahmen, ein um zwölf Prozent niedrigeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken, als Bluthochdruckpatienten, die nicht behandelt wurden. Das Risiko für eine Alzheimer-Krankheit war bei den behandelten Patienten gar um 16 Prozent niedriger.
18.06.2020, Bildnachweis: iStock/leezsnow

Forscherteam zeigt auf, was bei Panikattacken im Gehirn passiert
Haben Menschen öfter Panikattacken, kann eine kognitive Verhaltenstherapie gute Erfolge erzielen – etwa bei Platzangst. Einem bundesweiten Forschungsteam aus Psychologen, Hirnforschern und Medizinern ist es nun gelungen, mit bildgebenden Verfahren zu zeigen, was dabei im Gehirn passiert. Die Forscher nannten den Testpersonen Wörter, die mit der panikauslösenden Situation in Verbindung stehen, und zeichneten die Hirnaktivität auf. Nach der Therapie war die Reaktion auf die Reizwörter deutlich verändert. Die Studie wurde im American Journal of Psychiatry veröffentlicht.
05.06.2020, Bildnachweis: Istock/courtneyk

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