Forscher finden heraus: Kartenspielen gut fürs Gehör
Egal welches Blatt man auf der Hand hat: Wer Karten spielt, tut offenbar etwas für sein Gehör. Darauf deutet ein Experiment aus den USA mit knapp 70 älteren Teilnehmern hin. So schulen Skat, Canasta oder Doppelkopf die Fähigkeit, die Worte des Gegenübers herauszufiltern – auch bei Stimmengewirr oder lauter Geräuschkulisse. Die Wissenschaftler erklären den Effekt damit, dass Kartenspielen die Konzentration fördert. Noch mehr für die Ohren bringt es, ein Instrument zu spielen: Bei Hobbymusikern stellten die Forscher zusätzlich ein besseres räumliches Hören fest.
21.11.2019, Bildnachweis: istock/Jacob-Wackerhausen

Flüchtiges Warnsignal: Schwindender Geruchssinn im Alter
Lässt der Geruchssinn im Alter nach, kann das auf Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson hindeuten. Jetzt haben Wissenschaftler im Fachjournal Annals of Internal Medicine auch einen möglichen Zusammenhang zwischen Geruchsverlust und einem allgemeinen Gesund­­heits­risiko hergestellt. Menschen über 70 Jahre sollten es ernst nehmen, wenn sie plötzlich nichts mehr riechen und mit ihrem Arzt darüber reden.
12.11.2019, Bildnachweis: istock/fotostorm

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