Darauf haben britische Forscher eine Antwort gefunden
Erhöht regelmäßiges Haarefärben das Krebsrisiko? Eine Studie im British Medical Journal gibt weitgehend Entwarnung. Die Forscher werteten Daten der "Nurses Health Study" von 117 200 Frauen über einen Zeitraum von 36 Jahren aus. Es zeigte sich: Frauen, die regelmäßig ihre Harre färbten, starben nicht häufiger an Krebs als solche, die bei ihrer natürlichen Haarfarbe blieben. Auch stellten die Wissenschaftler bei den färbenden Frauen für die meisten Krebsarten keine erhöhte Erkrankungswahrscheinlichkeit fest. Ausnahmen: Basalzellkarzinome der Haut, Eierstockkrebs und bestimmte Brustkrebsformen. Hier bemerkten die Forscher ein sehr leicht erhöhtes Risiko. Es stieg mit der Häufigkeit des Färbens über die Jahre.
14.12.2020, Bildnachweis: istock/Tim McClean

Eine Studie zeigt: Über schweißhemmende Mittel nimmt der Körper deutlich weniger Aluminium auf als bisher angenommen
Über schweißhemmende Mittel (Antitranspirants) nimmt der Körper deutlich weniger Aluminium auf als bisher angenommen. Zu dem Schluss kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) aufgrund ­einer neuen Studie. Bis Ende letzten Jahres hatte es noch vor aluminiumhaltigen Anti­transpirants gewarnt, aber auch auf fehlende Daten hingewiesen. Diese liegen nun vor. Demnach seien gesundheitliche Beeinträchtigungen durch regelmäßigen Gebrauch unwahrscheinlich.
11.11.2020, Bildnachweis: istock/Photodjo

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