Eine Studie zeigt: Naturverbundene Kinder sind glücklicher, gesünder und wissen mehr über die Umwelt
Naturverbundene Kinder sind glücklicher, gesünder, wissen mehr über die Umwelt und sind eher bereit, diese aktiv zu schützen – auch im Erwachsenenalter. Das zeigt eine Arbeit im Fachblatt People Nature. Aber: Naturverbundenheit könne Kinder auch emotional aufwühlen. Viele wissen, dass die Natur Schaden nimmt. Ihnen helfe es, mit Eltern oder Lehrern darüber zu reden oder positive Beispiele von Menschen zu finden, die die Natur schützen, schreibt die Studienautorin.
07.11.2020, Bildnachweis: istock/Imgorthand

Forscher untersuchen Feinstaubbelastung in Wohnräumen
Feinstaub belastet Atemwege und Herz-Kreislauf-System. Wie viel sich davon in Innenräumen befindet, untersuchte das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung. Ergebnis: Es hängt von den Aktivitäten der Bewohner ab. Beim Kochen, Backen, Toasten und beim Abbrennen von Kerzen werden deutliche Mengen freigesetzt. Die höchsten Feinstaubkonzentrationen wurden demnach zu den Essenzeiten gemessen – besonders im Winter, wenn weniger gelüftet wurde. Untersuchungsobjekte waren 40 Nichtraucher-Wohnungen in Leipzig und Berlin über einen Zeitraum von drei Jahren.
22.10.2020, Bildnachweis: iStock/Andrey Popov

Eine Studie zeigt, wie wichtig es ist, im Grünen zu sein
Eine grüne Oase hinterm Haus, ein blumengeschmückter Balkon oder ein Gärtchen im Hof, das man mit den Nachbarn teilt: ­Natur vor der Nase geht mit besserem Wohlbefinden und mehr körperlicher Aktivität einher. Das fanden Forscher der britischen Univer­sität Exeter und der Königlichen Gartenbaugesellschaft heraus, die knapp 8000 Studienteilnehmer befragt hatten. Dabei ist es offenbar egal, ob man fleißig Unkraut jätet oder faul im Liegestuhl sitzt – Hauptsache, man ist im Grünen. Frühere Studien hatten bereits darauf hingedeutet, dass auch der Aufenthalt in Parks die Gesundheit fördert.
04.09.2020, Bildnachweis: iStockphoto/lite2046

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