Eine Auswertung zeigt: Umweltzonen machen die Stadtluft gesünder
Umweltzonen sollen die Stadtluft gesünder machen. Mit Erfolg, wie eine Auswertung von Krankenhausdaten der Jahre 2006 bis 2016 durch das Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit zeigt. Wo die Belastung mit Feinstaub und Stickoxiden sank, litten die Anwohner auch seltener an Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Forscher haben untersucht, ob Feinstaub in die Plazenta gelangen kann
Kann Feinstaub in die Plazenta gelangen? Das haben sich Forscher der Hasselt Universität in Belgien gefragt. Daher haben sie zehn Nachgeburten von Müttern untersucht, die einer hohen Belastung mit feinsten Rußpartikeln ausgesetzt waren. Und zehn Nachgeburten von Müttern, die nur geringer Rußbelastung ausgesetzt waren. Die ­Forscher wurden fündig: Je größer die Belastung, desto höher war die Anzahl der Rußpartikel in der Plazenta. Bislang nahm man an, dass Feinstaub ledig­lich in die Lunge gelangt. Wie und ob sich überhaupt eine Langzeitbelastung durch Ruß­partikel auf die Gesundheit bei Ungeborenen auswirkt, kann laut der im Fach­blatt Nature veröffentlichten Studie derzeit noch nicht gesagt werden. Dies müsse den Forschern zu­folge weiter untersucht werden.
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