Ist es eigentlich gesund, zwischen Autos zu radeln? Forscher haben eine Antwort
In der Stadt zur Arbeit radeln? Viele scheuen sich davor wegen der oft hohen Stickstoffdioxid-Belastung. Aus gutem Grund: Sie kann kurzfristig das Risiko für einen Herzinfarkt in die Höhe treiben. In einer aktuellen Studie stellten Forscher jetzt fest: Das Herzinfarkt-Risiko reduzierte sich bei Teilnehmern leicht, wenn sie etwa vier Stunden pro Woche radelten. Wer die Wahl hat, sollte natürlich in sauberer Luft Sport treiben.
14.12.2018, Bildnachweis: iStock / Jmichi

Leichter Winterschlaf: Bei über sieben Grad erwachen Zecken
Je länger Zecken nichts zu fressen bekommen, desto aktiver werden sie. Das haben Forscher der Universität in Cincinnati (USA) gezeigt. Normalerweise warten die Blutsauger auf einen Wirt. Zecken sind sehr robust und können bis zu ein Jahr hungern. Nach etwa drei Monaten ohne Nahrung fährt ihr Stoffwechsel aber hoch, Speicheldrüsen und Immunsystem werden aktiv, und die Parasiten suchen intensiv nach einem potenziellen Nahrungslieferanten.
08.03.2019, Bildnachweis: iStock/Dragisa

Verkehr und Industrieanlagen setzen Feinstaub frei. Spezielle Filter in Innenräumen könnten in bestimmten Wohngegenden helfen
Feinstaub steht schon länger im Verdacht, den Blutdruck zu erhöhen. Forscher der Michigan State University (USA) fanden heraus, dass Luftfilter für Innenräume diesen Effekt mindern können. Sie rüsteten die Räume von 40 Bewohnern einer Seniorenwohnanlage in Detroit mit Feinstaubfiltern aus. Die Studienteilnehmer rauchten nicht, lebten aber an einer stark befahrenen Straße mit mehreren Industrieanlagen in der Nähe. Die Forscher berichten im Fachblatt JAMA Internal Medicine, dass der systolische Blutdruck durch die Filter binnen drei Tagen im Schnitt um rund 3 mmHg, bei Übergewichtigen um 7,5 mmHg sank. Eine weitere Studie soll zeigen, ob die Geräte auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren können.
31.01.2019, Bildnachweis: iStock/Ollo

Eine Untersuchung der WHO zeigt, dass Rauchen nicht nur der Gesundheit schadet
Wer raucht, schadet nicht nur seiner Gesundheit, sondern auch der Umwelt. Zu diesem Schluss kommt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie ließ erstmals die Auswirkungen des Anbaus von Tabak und seiner Verarbeitung untersuchen. Dafür werden Wälder abgeholzt, Holz und Kohle verbrannt, und die Böden laugen aus. Es entstehen erhebliche Mengen Treibhausgase, die den Klimawandel verschärfen. Außerdem verbrauchen Tabakplantagen gewaltige Mengen an Wasser – und das meist in Entwicklungsländern, wo die Ressourcen ohnehin knapp sind.
30.01.2019, Bildnachweis: iStock/Rapid Eye

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