Forscher finden heraus: Weniger Stress und Schmerzen bei Geräuschen von Tieren, Wind und Wasser
Menschen empfinden weniger Stress und Schmerzen, wenn sie die Geräusche von Tieren, Wind und Wasser hören. Das beschreiben US-Forscher in der Fachzeitschrift PNAS. Sie hatten ausgewertet, wie Tonaufnahmen aus Parks auf die Probanden wirken, wenn sie diesen vorgespielt wurden. Zum Beispiel versetzte das Geräusch von Wasser die Zuhörer in eine bessere Stimmung und reduzierte das Schmerzempfinden, Vogelgezwitscher minderte die Belastung durch Stress und Ärger. Eine natürliche akustische Umgebung vermittle ein Gefühl von Sicherheit und einer geordneten Welt, so die Studienautoren. Umso wichtiger sei es, natürliche Klanglandschaften zu bewahren.
30.07.2021, Bildnachweis: iStock/Patrick Daxenbichler

Seit März gibt es neue Energielabel
A+ oder A+++? Solche Energielabel-Angaben auf Haushaltsgeräten gehören der Vergangenheit an, denn sie haben laut Verbraucherschützern eher verwirrt. Seit März müssen Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher, Heizung und Co. klar mit den sieben Stufen und den Buchstaben A bis G gekennzeichnet sein. Käufer können so schneller den Energieverbrauch eines Geräts abschätzen – und sich für ein besonders energiesparendes Modell entscheiden, hoffen Experten. Zudem findet sich auf dem Etikett künftig ein QR-Code, über den man per Smartphone weitere Angaben wie Wasserverbrauch oder Lautstärke abrufen kann.
17.07.2021, Bildnachweis: istock/AlexLMX

Aktiv an der Klimaforschung beteiligen? Ganz einfach tun mit dem Handy
Wer sich aktiv an der Klimaforschung beteiligen will, kann dies ganz einfach tun: mit dem Handy. Die kostenlose App Baysics ist Bestandteil eines Projekts des Bayerischen Netzwerks für Klimaforschung. Untersucht wird, wie sich der Klimawandel auf Pflanzen und Tiere in Bayern auswirkt. Die Nutzer erfassen etwa, wann in ihrer Umgebung bestimmte Pflanzen blühen. Dadurch sehen Pollenallergiker auf einen Blick, wann sie welche Regionen besser meiden. "Wir greifen nicht nur Informationen ab, sondern geben den Bürgerinnen und Bürgern etwas zurück", sagt Susanne Jochner- Oette, Professorin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, die dort für Pollenforschung zuständig ist. Tipp: Vorhersagen für Heuschnupfen-Patienten in ganz Deutschland bietet - allerdings ohne die Möglichkeit des Mitforschens – die ebenfalls kostenlose App "Pollen". Mitherausgeber ist die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst.
21.06.2021, Bildnachweis: istock/PixelsEffect

Über die Hitze und den Klimawandel ­ächzen? Zu Recht!
Über die Hitze und den Klimawandel ­ächzen? Zu Recht! Klettert die Durchschnitts­temperatur auf über 40 Grad Celsius, steigt das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um das Zwei- bis ­Dreifache. Zwar sind so extreme Temperaturen hierzulande noch selten. Doch rät die American Heart Association (Amerikanische Herz-Gesellschaft) dazu, den Klimawandel künftig als Risikofaktor bei Herz-Kreislauf-Krankheiten zu berücksichtigen. Besonders betroffen seien Menschen in den heißen Regionen der Erde.
02.06.2021, Bildnachweis: istock/Maridav

Umstellung auf ökologischen Landbau in Deutschland zunehmend beliebter
Die Umstellung auf ökologischen Landbau wird in Deutschland zunehmend beliebter. Laut Statistischem Bundesamt haben im vergangenen Jahr rund 26 400 Betriebe nach den Regeln des ökologischen Landbaus gewirtschaftet – das sind 9900 mehr als noch 2010. Damit hat auch die ökologisch bewirtschaftete Fläche zugenommen: Sie betrug im vergangenen Jahr bereits 1,6 Millionen Hektar. Bei der Tierhaltung macht sich der Trend ebenfalls bemerkbar: So ist die Zahl der Betriebe, die auf ökologische Tierhaltung setzen, in den letzten zehn Jahren auf 17 500 gestiegen. Ein Zuwachs von 43 Prozent.
25.05.2021, Bildnachweis: istock/SDI Productions

Mangels Alternativen: Viele Menschen verbringen zuletzt deutlich mehr Zeit in der Natur
Weil es während der Corona-Pandemie an Alternativen für die Freizeitgestaltung mangelt, verbrachten viele Menschen zuletzt deutlich mehr Zeit in der Natur. Dies deutet eine Umfrage unter mehr als 3200 Teilnehmern im US-Bundesstaat Vermont an. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin PLOS One veröffentlicht. Demnach haben die Befragten vor allem Spaziergänge gemacht (70 Prozent), Wildtiere beobachtet (64 Prozent), sich draußen entspannt (58 Prozent), im Garten gearbeitet (57 Prozent), Fotos von der Landschaft gemacht oder sich anderweitig künstlerisch betätigt (54 Prozent). Frauen waren im Durchschnitt häufiger in der Natur unterwegs als Männer.
29.04.2021, Bildnachweis: iStockphoto/lite2046

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