Mehr Pflanzen ins Zimmer! Der Gesundheit zuliebe
Zimmerpflanzen produzieren nicht nur Sauerstoff, sie verbessern außerdem die Qualität der Luft, indem sie ihr schädliches Stickstoffdioxid entziehen. Das zeigt eine aktuelle Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Air Quality, Atmosphere & Health. Forschende aus England untersuchten dabei die Effekte von drei beliebten Zimmerpflanzen: dem Einblatt (Spathiphyllum wallisii), der Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) und dem duftenden Drachenbaum (Dracaena fragrans). Ein 70 Zentimeter hoher Drachenbaum etwa senkte in einer Stunde den Gehalt an Stickstoffdioxid in einem kleinen Büroraum um knapp 1,2 Mikrogramm pro Kubikmeter (mg/m³) Luft. In der EU gilt generell die Obergrenze von 40 mg/m³ im Jahresmittel. Die Weltgesundheitsorganisation stuft maximal10 mg/m³ als gesundheitlich unbedenklich ein. Zimmerpflanzen können die Belastung vor allem in schlecht belüfteten Räumen und verschmutzten Gegenden verbessern. In Ballungszentren etwa – und dort vor allem an verkehrsreichen Straßen. Stickstoffdioxid entsteht beim Verbrennen von Kraftstoff, Kohle, Öl, Gas, Holz und Abfällen.
Datum der Veröffentlichung: 28.06.2022
Autor: Wort & Bild Verlag
Bildnachweis: istock/E+/fotostorm

Blühende Gärten: für Bienen ein wahres Büfett
Seit Jahren warnen Umweltschützerinnen und Umweltschützer vor dem Insektensterben. Warum nicht selbst etwas Gutes für Biene, Schmetterling und Co. tun? Wer klein anfangen will, bepflanzt Balkon oder Garten mit bienenfreundlichen Blumen wie Lavendel, Akelei oder Thymian. Oder mäht ungenutzte Rasenflächen seltener.
Datum der Veröffentlichung: 10.06.2022
Bildnachweis: iStockphoto/AlekZotoff

Kein seltener Anblick während der Corona-Lockdowns: fast autoleere Straßen
Fast autoleere Straßen – kein seltener Anblick während der Corona-Lockdowns. Das Ergebnis: Die Luft war in dieser Zeit deutlich weniger verschmutzt. Das kann man durch die gesunkenen Stickstoffdioxidwerte nachweisen. Ein Forscherteam aus den USA, den Niederlanden und Kanada zeigte nun aber, dass sich die Luft nicht überall gleich stark verbessert hat. Die Luftwerte haben sich am besten in Regionen entwickelt, in denen die Corona-Ausgangsbeschränkungen besonders streng waren. Verglichen mit Ländern, in denen die Maßnahmen weniger streng waren, waren die Stickstoffdioxidwerte dort etwa 30 Prozent niedriger. Neben weniger pri­vatem und öffentlichem Autoverkehr sollen auch die eingestellten Flugreisen dazu beigetragen haben.
25.05.2022, Bildnachweis: iStockphoto/Canetti

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