Eine Studie zeigt: Ein Bruch des Kahnbeins heilt genauso gut, wenn das Handgelenk nicht operiert wird
Ein Bruch des Kahnbeins heilt genauso gut, wenn das Handgelenk nicht operiert, sondern lediglich mit Gips- oder Kunststoffverband ruhiggestellt wird. Durch einen operativen Eingriff, bei dem die Knochen an der Handwurzel verbunden werden, komme es darüber hinaus häufiger zu Komplikationen, so eine aktuelle Studie aus England und Wales. Ist der Spalt des Bruchs weniger als zwei Millimeter breit, könne auf die OP verzichtet werden. Dann kostet die Behandlung auch deutlich weniger. Die meisten Brüche des  Kahnbeinknochens sind die Folge eines Sturzes auf das überstreckte Handgelenk – etwa beim Fußball, Handball oder Snowboarden. Mit 90 Prozent stellen sie den häufigsten Bruch an der Handwurzel dar.
29.12.2020, Bildnachweis: istock/yulkapopkova

Forscher berichten: Neue Hüfte kann Rückenschmerzen bessern
Von 204 Patienten, die eine neue Hüfte bekommen hatten, waren 168 Operierte ein Jahr nach dem Eingriff auch ihre Schmerzen im unteren Rücken los. Das berichten Forscher des Hospital for Special Surgery in New York. Dieser positive Nebeneffekt trete meist bei Menschen auf, deren Wirbelsäule flexibel genug ist. Beim Hinsetzen können sich bei ihnen Becken und Wirbelsäule ausreichend aufeinander zu bewegen.
17.10.2020, Bildnachweis: istock/33karen33

Ein bis zwei Stunden moderates Training pro Woche reduziert das Risiko für eine Arthrose im Knie.
Selbst belastender Sport wie Joggen erhöht das Risiko für eine Arthrose im Knie nicht – auch wenn man älter ist und ein paar Kilos mehr wiegt. Das legt eine US-Studie im Fachblatt JAMA nahe. Im Gegenteil: Nach zehn Jahren zeigte sich, dass ein bis zwei Stunden moderates Training pro Woche das Risiko eher reduziert. Die Forscher empfehlen sogar bei Knieproblemen und hohem Arthrose-Risiko, solche Sportarten nicht unbedingt zu meiden.
22.09.2020, Bildnachweis: iStock/kali9

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG