Psychologie

Um 39 % stieg während der Corona-Krise der Anteil der Arbeitnehmer, die die Digitalisierung als Entlastung empfinden
Digitalisierung und Homeoffice entlasten die Arbeitnehmer. Davon waren 35 Prozent der Erwerbstätigen vor der Corona-Krise überzeugt, während der Pandemie stimmten der Aussage sogar 48 Prozent zu. Das fand die Krankenkasse DAK durch zwei repräsentative Umfragen heraus. Mehr als 75 Prozent jener, die erstmals während Corona im Homeoffice arbeiten, möchten zumindest teilweise auch danach von zu Hause aus arbeiten. Und: Weniger Menschen fühlen sich im Job gestresst. Im Dezember 2019 waren es 20 Prozent, im April 2020 nur noch 15 Prozent.
26.11.2020, Bildnachweis: istocky/A_J_Watt

Eine Studie zeigt: änner empfinden körperliche Untreue als schwerwiegender als Frauen
Männer empfinden körperliche Untreue als schwerwiegender als Frauen, lautet das Ergebnis einer Studie im Journal of Relationship Research. Frauen dagegen fühlen sich stärker bedroht, wenn ihr Partner sie emotional betrügt, sich etwa in eine andere Person verliebt. Dennoch seien Männer und Frauen gleichermaßen bereit zu verzeihen. Entscheidend sei, als wie stark die Bedrohung der Beziehung durch die andere Person wahrgenommen wird.
12.11.2020, Bildnachweis: istock/Peopleimages

Eine Studie legt nahe. Lachen hilft beim Bewältigen von Stress
Wer häufig lacht, bewältigt Stress im Alltag besser, legt eine kleine Studie der Uni-versität Basel nahe. Die Pro-banden sollten achtmal täg-lich – nach Ertönen eines Handy-Signals – angeben, wie oft, wie intensiv und warum sie seit dem letzten Signal gelacht hatten. Zu-dem wurden sie nach erleb-ten Stressereignissen und -symptomen in der jeweili-gen Zeitspanne befragt. Das Ergebnis: Wer häufig lachte, blieb in stressigen Situatio-nen entspannter. Die Inten-sität des Lachens spielte dabei offenbar keine Rolle.
04.11.2020, Bildnachweis: iStockphoto/Maridav

Einschneidende Entscheidungen zu treffen, fällt nicht immer leicht.
Soll ich den Job kündigen? Die Beziehung beenden? Ein Tattoo stechen lassen? Einschneidende Entscheidungen zu treffen, fällt nicht immer leicht. Wer sich schwertut, sollte eine Münze werfen, legt eine Studie der Universität Chicago (USA) nahe. Das Ergebnis: Diejenigen, denen der Münzwurf signalisierte, die Veränderung zu wagen, waren eher bereit, es auch zu tun. Sie waren mit ihrer Entscheidung glücklicher – auch noch sechs Monate später – und würden es wieder so machen. Das Fazit der Forscher: "Wenn man sich nicht entscheiden kann, gilt: Wähle die Variante, die eine Veränderung mit sich bringt, statt am Status quo festzuhalten."
17.09.2020, Bildnachweis: istock/МихаилРуденко

Sprüche wie „Nimms nicht so schwer“ sind eher kontraproduktiv
Sprüche wie "Nimms nicht so schwer" sind eher kontraproduktiv, weil sie als bevormundend und wenig hilfreich aufgenommen werden. Vielmehr sollte man den anderen dazu auffordern, über seine Gefühle zu sprechen und eigene Schlüsse aus der Situation zu ziehen. Wer Trost spenden will, nutzt also idealerweise eine Sprache, die Verständnis ausdrückt, Interesse und Fürsorge vermittelt: "Ich verstehe, dass du sauer bist, weil dir das wirklich wichtig ist." Das stellte eine Untersuchung der University of Pennsylvania (USA) fest. Online wurden 478 Verheiratete Erwachsene befragt, die sich an einen zurückliegenden Ehestreit erinnern sollten.
19.08.2020, Bildnachweis: iStock/alvarez

Das Konzept der Anonymen Alkoholiker soll besser zu dauerhafter Abstinenz verhelfen als andere
Das Konzept der Anonymen Alkoholiker soll besser zu dauerhafter Abstinenz verhelfen als andere. Das liege vor allem an dem gut geplanten Programm, das eine regelmäßige Teilnahme der Gruppensitzungen fördert. So lautet ein Ergebnis eines Cochrane-Reviews, in dem 27 Studien mit 10 000 Teilnehmern ausgewertet wurden. Die Anonymen Alkoholiker sind Selbsthilfegruppen, die von Betroffenen geleitet werden, um sich gegenseitig zu unterstützen.
15.08.2020, Bildnachweis: istock/asiseeit

Für andere da sein: Hilfe leisten
Sich für andere einsetzen, ­etwas vom eigenen Leben weiter­geben: Wer im Alter für die ­Zukunft der Gesellschaft sorgt, fördert oft sein Wohlbefinden. Das bestätigen kalifornische Forscher nach einem Expe­riment, an dem 73 Frauen teilnahmen. Der Effekt war stärker, wenn die Seniorinnen positiv über das Älterwerden dachten.
31.07.2020, Bildnachweis: iStock/asisieeit

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