Hygiene

Studie zeigt: Pfoten von Assistenzhunden sind oft sauberer als die Schuhsohlen ihrer Besitzer
Furcht vor mangelnder Hygiene sollte kein Grund sein, Assistenzhunden den Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen zu verwehren. Deren Pfoten sind oft sogar sauberer als die Schuhsohlen ihrer Besitzer, so eine Studie von Forschern der niederländischen Universität Utrecht. Auf Pfoten und Sohlen von 25 Mensch-Tier-Paaren hatten sie die Belastung mit Krankheitserregern und Bakterien untersucht – eine vergleichsweise kleine Untersuchung. Mehr als 10 000 Menschen in Europa werden im Alltag von einem Assistenzhund unterstützt, etwa wegen einer Seh- oder Hörbehinderung. In manchen Arztpraxen und Krankenhäusern und in vielen Geschäften wird tierischen Helfern der Zutritt aus hygienischen Gründen verwehrt.
21.07.2021, Bildnachweis: istock/Sonja Rachbauer

Weniger Infektionskrankheiten gemeldet als in den Jahren zuvor
Was lange vermutet wurde, ist nun durch Zahlen eindrucksvoll belegt: Zwischen März und August 2020 wurden um 35 Prozent weniger Infektionskrankheiten gemeldet als in den Jahren zuvor. Das hat das Robert Koch-Institut (RKI) mitgeteilt. Den stärksten Einbruch gab es bei Krankheitserregern, die sich über die Atemwege verbreiten. 86 Prozent weniger Fälle von Masern wurden in diesem Zeitraum gemeldet. Daneben kam es zu 83 Prozent weniger infektiösen Magen-Darm-Erkrankungen als gewöhnlich. Experten des RKI führen dies vor allem auf die Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen im Zuge der Pandemie zurück.
30.06.2021, Bildnachweis: iStock/SDI Productions

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