Hirnforschung

Sich draußen aufzuhalten kann nicht nur die Stimmung heben
Sich draußen aufzuhalten kann nicht nur die Stimmung heben. Es verändert auch das Gehirn, wie eine Studie eines Forschungsteams aus Berlin und Hamburg zeigt. Zu unterschiedlichen Zeiten wurden rund 280 Gehirnscans von sechs Menschen aufgenommen. Schon ein kurzer Aufenthalt im Freien  – ob in der Natur oder in der Stadt – vergrößerte eine seitlich hinter der Stirn liegende Region, die eine wichtige Rolle bei der Planung und Durchführung von Handlungen spielt.
18.11.2021, Bildnachweis: iStock/monkeybusinessimages

Studie zeigt: Senioren mit leichten Gedächtnisproblemen profitieren, wenn sie ihre Freizeitaktivitäten beibehalten
Sie haben das Gefühl, Ihr Gedächtnis spielt nicht mehr so gut mit? Bitte machen Sie weiter Dinge, die Ihnen am Herzen liegen – sei es ein schönes Hobby oder der tägliche Spaziergang. Nach den Daten einer US-Studie profitieren Senioren mit leichten Gedächtnisproblemen, wenn sie ihre Freizeitaktivitäten beibehalten. Wichtig: Bitte scheuen Sie sich nicht, Ihre Probleme beim Arzt anzusprechen.
22.09.2021, Bildnachweis: iStock/Jacoblund

Forschung zeigt: Wer Termine auf Papier notiert, kann sie sich besser merken
Wer Termine nicht ins Smartphone eingibt, sondern auf Papier notiert, kann sie sich besser merken. Das ergaben Versuche japanischer Forscherinnen und Forscher mit 19- bis 29-jährigen Erwachsenen. Auch der handschriftliche Eintrag auf ein Tablet schnitt schlechter ab. Hirnscans haben gezeigt: Bei Papierschreibern ist die Aktivität in Hirnregionen höher, in denen das Wortgedächtnis sitzt.
11.09.2021, Bildnachweis: iStock/InspirationGP

Studie zeigt: Musik kann dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen
Ob Pop, Jazz oder Klassik: Musik kann unserem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Das gilt besonders, wenn man selbst ein Instrument spielt oder singt – aber auch, wer nur einer Platte lauscht, profitiert von dem Kick für den Kopf. Das berichten amerikanische Forscher, die Daten von zwei US-Altersstudien mit knapp 4600 Teilnehmern analysiert haben. Demnach fördert Musik in allen Spielarten das episodische Gedächtnis – unsere Fähigkeit, Szenen aus der Vergangenheit wachzurufen. Die Wissenschaft ist an dem Thema schon länger dran. 2018 etwa zeigte ein Experiment: Wer täglich zwölf Minuten klassische Musik hörte – sei es Bach oder Vivaldi –, schnitt in Tests zu Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis besser ab.
18.08.2021, Bildnachweis: iStock/gerenme

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG