Allgemein

Begleitung ins Krankenhaus für Menschen mit Behinderung wird in Zukunft einfacher
Die Begleitung ins Krankenhaus für Menschen mit Behinderung wird in Zukunft einfacher. Der Bundestag hat beschlossen, dass nahe Angehörige dafür ab kommendem Jahr vom Arbeitgeber freigestellt werden und von der Krankenkasse einen Ersatz des Verdienstausfalls erhalten können. Sozialverbände begrüßen den Entwurf, äußern aber auch Kritik: So sei der berechtigte Personenkreis stark eingegrenzt.
13.11.2021, Bildnachweis: istock/kupicoo

Studie zeigt: Unserem Schlaf scheinen die Corona-Maßnahmen gutgetan zu haben
Schlafen, wenn man müde ist. Aufstehen, weil man wach ist – und nicht, weil der Wecker rappelt. Was nach dem Land der Träume klingt, war in Zeiten von Homeoffice und geschlossenen Schulen für viele Menschen Realität. Zumindest unserem Schlaf scheinen die Corona-Maßnahmen gutgetan zu haben, wie eine Studie der TU München andeutet. An Arbeitstagen schliefen die Teilnehmenden im Schnitt 22  Minuten länger, an freien Tagen neun Minuten  kürzer. Das Schlafverhalten habe sich individuellen Bedürfnissen angepasst und weniger  an sozialem Druck orientiert, so das Fazit der Forschungsgruppe.
18.10.2021, Bildnachweis: istock/Portra

Im Mittel sind die Bundesbürger 44,5 Jahre alt
Im Mittel sind die Bundesbürger 44,5 Jahre alt, so die aktuellsten Zahlen der Statistiker, die sich auf das Jahr 2019 beziehen. In den vergangenen Jahren ist das Durchschnittsalter vor allem auf dem Land gestiegen. Blickt man auf einzelne Städte und Gemeinden, ist die Spanne groß: "Älteste Gemeinde" ist Nieby an der Flensburger Förde – was unter anderem daran liegt, dass es in dem 130-Einwohner-Dorf ein Altenheim gibt. Am jüngsten sind die Einwohner von Osterheide in der Lüneburger Heide. Hauptgrund ist, dass sich dort ein Ankunftszentrum für geflüchtete Menschen befindet, die oft jünger sind.
14.10.2021, Bildnachweis: istock/Morsa Images

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung: Menschen werden in Ost- und Westdeutschland im Durchschnitt etwa gleich alt
Gut 30 Jahre nach der Wiedervereinigung werden Menschen in Ost- und Westdeutschland im Durchschnitt etwa gleich alt, wie Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigen. Bei Frauen gibt es demnach kaum noch Unterschiede. Ostdeutsche Männer sterben im Schnitt aber immer noch ein Jahr früher als westdeutsche. In den 80er-Jahren waren die Unterschiede deutlich größer: Ältere Menschen im Osten starben bis zu dreieinhalb Jahre früher als ihre westdeutschen Altersgenossen.
04.09.2021, Bildnachweis: istock/Jacob Wackerhausen

Forscher finden heraus: Menschen mit Parodontitis, die sich mit Coronaviren anstecken, haben womöglich höheres Risiko für schwereren Verlauf
Menschen mit Parodontitis, die sich mit Coronaviren anstecken, haben womöglich ein höheres Risiko für einen schwereren Verlauf. Wissenschaftler der Universität im arabischen Katar haben für eine Studie die Daten von 568 Covid-19-Patienten ausgewertet. Erkrankte, die zeitgleich mit der Zahnbett­­entzündung zu tun hatten, kamen häufiger auf die Intensivstation und mussten öfter künstlich beatmet werden. Unabhängig davon, wie alt sie waren. Experten raten daher, vorbeugend auf eine gute Mundhygiene zu achten – und sich bei Parodontitis behandeln zu lassen. Zu den typischen Anzeichen gehören Zahnfleischbluten und ein fauliger Mundgeruch.
13.07.2021, Bildnachweis: iStock/PeopleImages

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