Singen hilft bei Lungenleiden

Trällern Sie gerne Beatles-Songs oder Volkslieder?
Gut, denn Singen kann die Lebensqualität verbessern – besonders gilt das für Menschen mit chronischen Lungenleiden wie zum Beispiel COPD. In einer australischen Studie nahm die Hälfte der 101 Teilnehmenden über zwölf Wochen einmal pro Woche an einer 90-minütigen Gesangsstunde teil. Geleitet von einer Musiktherapeutin übte die Gruppe Atemtechniken und sang bekannte Lieder wie „Let It Be“. Die andere Hälfte erhielt ausschließlich ihre übliche medizinische Behandlung. Im Vergleich berichteten die Menschen aus der Singgruppe über eine deutlich bessere Lebensqualität – besonders bei regelmäßiger Teilnahme.
Datum der Veröffentlichung: 16.02.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: iStockphoto/Highwaystarz-Photography
Gute Nachrichten für die Naturtherapie

Positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden
Werden bei einer Therapie bewusste Erlebnisse in der Natur mit Musik kombiniert, hat das positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden. So das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, die im Fachblatt Frontiers publiziert wurde. Menschen, die bewusst die Luft spüren, Pflanzen oder Tiere beobachten oder und dabei singen, musizieren oder Musik hören, berichten von positiven Auswirkungen auf die psychische Gesundheit: Sie erlebten Gefühle von Glück, Freude und Verbindung sowie Momente der Ruhe. Ihre Stimmung und Angstsymptome hätten sich verbessert. Die Studie liefert Hinweise, dass Sinneseindrücke das parasympathische Nervensystem anregen können – jenen Teil des Hirns, der für Entspannung und ein Sicherheitsgefühl sorgt.
Datum der Veröffentlichung: 03.02.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istockphoto/martin-dm
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