Zusammen ist man weniger allein

Studie: Menschen über 50, die eine neue Partnerschaft eingehen und zusammenziehen, sind in der Regel deutlich zufriedener
Menschen über 50, die eine neue Partnerschaft eingehen und zusammenziehen, sind in der Regel deutlich zufriedener. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines internationalen Forschungsteams um die Psychologin Iris Wahring von der Universität Wien. Ihr Team nutzte Langzeitdaten von 2840 Personen aus den USA im Alter zwischen 50 und 95 Jahren. Untersucht wurde, wie sich Beziehungsereignisse wie Trennung, Zusammenziehen oder Heirat auf das Wohlbefinden auswirken. Die Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung sozialer Bindungen im Alter und zeigen, dass sich neue Partnerschaften bis ins hohe Alter positiv auswirken können. Iris Wahring schränkt jedoch ein: „Es handelt sich hierbei um statistische Durchschnittswerte. Die individuelle Erfahrung im Einzelfall kann natürlich variieren – jede Beziehung und jeder Lebensweg bleiben einzigartig.“ Trotzdem ein Mutmacher für Verliebte!
Datum der Veröffentlichung: 27.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Enkel-Sitten hält fit im Kopf

Großeltern, die sich um ihre Enkel kümmern, bleiben im fortschreitenden Alter vermutlich geistig fitter
Das legt eine Studie eines internationalen Forschungsteams nahe. Demnach schnitten familiär eingebundene Großeltern in Gedächtnis- und Sprachtests besser ab als Gleichaltrige, die keine Kinder betreuen. Für die Untersuchung wurden Daten von 2887 Großeltern ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass nicht die Häufigkeit der Betreuung oder bestimmte Aktivitäten entscheidend sind. Schon das generelle Engagement für die Enkelin oder den Enkel scheint einen positiven Effekt auf die grauen Zellen zu haben. Datum der Veröffentlichung: 21.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/alvarez
Kunst und Kultur

Wer regelmäßig ins Museum geht, liest oder Musik macht, könnte damit laut einer Studie sein biologisches Altern bremsen
Die Untersuchung, die im Magazin Innovation in Aging veröffentlicht wurde, liefert Hinweise, dass kulturelles Engagement ähnlich gesundheitsfördernd sein könnte wie ausreichend Bewegung. Besonders bei Personen über 40 Jahre zeigten sich positive Effekte. Je vielfältiger die kulturellen Aktivitäten waren und je häufiger die Teilnehmenden zum Beispiel musizierten oder selbst künstlerisch aktiv wurden, umso eher zeigte sich ein positiver Effekt. Die Ergebnisse der Untersuchung deuten darauf hin, dass Kunst und Kultur für eine immer älter werdende Gesellschaft an Bedeutung gewinnen. Sie könnten dazu beitragen, länger gesund und selbstständig zu bleiben und das Leben im höheren Alter aktiver zu gestalten.
Datum der Veröffentlichung: 06.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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