Gute Nachrichten für Großeltern

Studie: Betreuung der Enkelkinder kann wohl den kognitiven Abbau im Alter verlangsamen
Die Betreuung der Enkelkinder kann wohl den kognitiven Abbau im Alter verlangsamen. Das zeigt eine Studie der Tilburg University. Demnach wirkt das Spielen, Basteln oder Geschichtenvorlesen mit den Kleinsten wie Training für das Gehirn. Großeltern, die sich regelmäßig um ihre Enkel kümmerten, schnitten der Untersuchung zufolge besser in Gedächtnistests ab als solche, die dies nicht tun. Besonders deutlich war der Effekt bei Großmüttern zu beobachten. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachmagazin Psychology and Aging nachzulesen.
Datum der Veröffentlichung: 18.04.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Geteiltes Glück, weniger Stress

Empfinden Paare gemeinsam positive Gefühle, sinkt bei beiden Partnern der Spiegel des Stresshormons Cortisol
Diesen Zusammenhang hat die Psychologin Tomiko Yoneda mit ihrem Team in den USA untersucht und einen interessanten Effekt beobachtet: Fühlten sich Paare zusammen wohl, waren ihre Cortisolwerte auch noch zu einem späteren Zeitpunkt niedriger. Glücksmomente, so das Fazit, könnten helfen, anhaltend entspannter zu bleiben. Diese Wirkung sei zudem unabhängig von der grundsätzlichen Qualität der Beziehung. „Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass positive Emotionen gut für unsere Gesundheit sind – sie werden sogar mit einem längeren Leben in Verbindung gebracht“, sagt die Wissenschaftlerin. Für die Studie hatte Yonedas Team Daten von 642 älteren Erwachsenen (321 Paaren) aus drei Studien in Kanada und Deutschland ausgewertet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zwischen 56 und 89 Jahre alt.
Datum der Veröffentlichung: 07.04.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Und was jetzt?

Kein Auto mehr, wie wuppen wir den Alltag?
Tipps für den Alltag: Einkauf, Ausflug: Ältere, die es gewohnt waren, überall mit dem eigenen Auto hinzukommen, fällt die Umstellung oft schwer. Jetzt heißt es, neu denken. Einige Verkehrsbetriebe bieten Aktionen wie „Fahrschein statt Führerschein“. Erkundigen Sie sich auch nach Ermäßigungen. Sind Apotheke, Bank, Supermarkt nicht weit und ist man fit genug, lassen sich Erledigungen zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen. Hilfreich: ein Einkaufstrolley mit 40 Litern und Treppensteigfunktion. Packtaschen und Anhänger machen das Rad lastentauglich, Rückenwind gibt ein E-Bike. Schwere Getränkekisten können geliefert werden. Manche Gemeinden bieten Ruf- oder Bürgerbusse. Sie fahren zu festgesetzten Zeiten ins Zentrum. Eine schöne Gelegenheit, rauszukommen und neue Leute kennenzulernen. Auch Bürgerfahrdienste und Nachbarschaftshilfen ermöglichen Mobilität. Kein Auto heißt weniger Kosten, etwa für die Versicherung: Geld, das Sie für eine Taxifahrt nutzen können. Überlegen Sie auch, welche neuen Ziele es in Ihrer Umgebung gibt, die Sie vielleicht noch nicht kennen. Bekannte, die Familie oder den Nachbarn fragen, ob er oder sie einen mitnimmt oder zum Beispiel zu einem Termin fährt. Viele reagieren wohlwollend auf solche Bitten, es braucht manchmal nur etwas Mut zu fragen.
Datum der Veröffentlichung: 19.03.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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