Deutschland: seltener Antibiotika verschreiben als noch vor gut 15 Jahren
Ärztinnen und Ärzte in Deutschland verschreiben seltener Antibiotika als noch vor gut 15 Jahren. Seit 2010 sind die Verschreibungen um rund 24 Prozent zurückgegangen, wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) berichtete. Weniger unnötig verwendete Antibiotika verhindern das Entstehen resistenter Bakterien, die Infektionen schwerer behandelbar machen. Während es im Jahr 2010 noch rechnerisch 559 Verordnungen pro 1000 gesetzliche Versicherte gab, waren es 2024 nur noch 426. 
Datum der Veröffentlichung: 02.05.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/Tassii

Ja, das ist richtig
Bei manchen Medikamenten ist der Zeitpunkt der Einnahme für die Wirkung entscheidend. So sollen etwa einige Cholesterinsenker abends eingenommen werden – nachts stellt der Körper das meiste Cholesterin her. Kortisonhaltige Medikamente wirken besser morgens. Das entspricht dem natürlichen Hormonrhythmus – und kann Nebenwirkungen verringern. Bei einigen Mitteln ist es wichtig, sie immer zur gleichen Uhrzeit zu nehmen: Das ist bei vielen Verhütungspillen so, damit der Verhütungsschutz zuverlässig bleibt. Auch bei Antibiotika ist das entscheidend, damit die Behandlung erfolgreich ist. Je nach Arznei ist auch wichtig, ob sie vor, zum oder nach dem Essen genommen wird. Manche Stoffe wirken besser, werden sie vor einer Mahlzeit geschluckt, etwa Säureblocker. Andere entfalten ihre Wirkung besser zum Essen, wie Vitamin D. Bei Fragen helfen die Packungsbeilage und das Team in der Apotheke weiter. 
Datum der Veröffentlichung: 23.04.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: Shutterstock / MargJohnsonVA

Automatisches Insulin-Dosiersystem mittlerweile gut verbreitet
31 Prozent der Menschen mit Typ-1-Diabetes nutzen mittlerweile ein automatisches Insulin-Dosiersystem (AID). Die an einen Glukosesensor gekoppelte Pumpe gibt dabei je nach gemessenem Bedarf automatisch Insulin ab. 
Datum der Veröffentlichung: 09.04.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: stock.adobe/Halfpoint

Ja, in der Regel stimmt das 
Antibiotika sollten grundsätzlich so lange wie ärztlich verordnet eingenommen werden – auch, wenn man sich bereits besser fühlt. Ein zu frühes Absetzen kann dazu führen, dass die Behandlung nicht ausreichend anschlägt. Es kann etwa passieren, dass ein nicht ganz abgeheilter Infekt dadurch noch mal aufflammt und die Beschwerden zurückkommen. Außerdem kann es sein, dass die Bakterien lernen, sich gegen den Wirkstoff zu wehren. Dann hilft das Mittel beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr so gut. Manchmal sind in einer Antibiotika-Packung mehr Tabletten oder Kapseln enthalten, als man tatsächlich einnehmen soll. Dann ist es wichtig, sich nicht an die Packungsgröße, sondern an die ärztlich verordnete Therapiedauer zu halten. Bei Fragen dazu können Sie sich auch an Ihre Apotheke wenden. Wir nehmen uns Zeit, um sicherzugehen, dass jede Patientin und jeder Patient weiß, wie lange das Antibiotikum anzuwenden ist. 
Datum der Veröffentlichung: 25.03.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/MladenZivkovic

Omega-3 gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und gelten als „gute Fette“
Sie können das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle senken und gelten als entzündungshemmend und gefäßstärkend. Neuere Studien weisen darauf hin, dass sie möglicherweise auch Demenzerkrankungen vorbeugen und den Alterungsprozess verlangsamen können. Über eine ausgewogene Ernährung mit regelmäßigem Konsum von fettreichem Fisch können wir uns eigentlich gut mit Omega-3 versorgen. Wer allerdings selten Fisch isst oder sich rein pflanzlich ernährt, erreicht oft nicht die notwendigen Mengen. Als Nahrungsergänzungsmittel sind Omega-3-Kapseln deshalb beliebt. In sehr hohen Dosen können die Mittel allerdings schaden. Ab fünf Gramm pro Tag kann Übelkeit auftreten und die Blutgerinnung beeinflusst werden. Menschen, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen oder an Erkrankungen des Immunsystems leiden, sollten daher medizinischen Rat einholen, bevor sie Omega-3-Präparate nehmen. 
Datum der Veröffentlichung: 18.03.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: iStockphoto/FotoMaximum

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG