Wer sich regelmäßig bewegt, seine Muskeln trainiert und ausreichend schläft, senkt sein Demenzrisiko
Das ergab eine chinesische Studie der Universität Nantong. Für ihre Untersuchung griffen die Forscherinnen und Forscher auf Daten von rund 475 000 Menschen aus der UK-Biobank, einem Register für Gesundheitsdaten, zurück. Das Ergebnis: Regelmäßige körperliche Aktivität, weniger als sechs Stunden sitzen pro Tag, sieben bis acht Stunden Schlaf und eine leicht verbesserte Muskelkraft im Vergleich zu Gleichaltrigen zeigten deutliche gesundheitliche Vorteile. Neben dem Demenzrisiko sank auch die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Dabei wiesen selbst Probandinnen und Probanden, die nur zwei der genannten Kriterien erfüllten, ein um 26 Prozent geringeres Demenzrisiko auf. Prof. Dr. Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, nannte die Ergebnisse beeindruckend. Selbst Menschen mit einer genetischen Veranlagung könnten demnach ihr Erkrankungsrisiko durch eine gesunde Lebensweise deutlich reduzieren. Die ­Ergebnisse der Studie sind im Fach­magazin BMC Public Health veröffentlicht worden. 
Datum der Veröffentlichung: 25.04.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istockphoto/john shepherd

Radfahren verbessert die körperliche und mentale Gesundheit sowie allgemein die Lebensqualität
Radfahren verbessert die körperliche und mentale Gesundheit sowie allgemein die Lebensqualität – vor allem bei Menschen über 65 Jahren. Das fand das Research Institute on Traffic and Road Safety der Universitat de València heraus. Ein Forschungsteam verglich die Daten von 28 Studien aus zwölf Ländern. Die Ergebnisse im Journal of Transport & Health zeigen, dass Radfahren bei älteren Menschen die Beweglichkeit, das Gleichgewicht und die Beinkraft verbessert. Außerdem kann es sich positiv auf Herz und Stoffwechsel auswirken und auch eine wichtige soziale Komponente im Leben der Radlerinnen und Radler einnehmen, etwa durch Gruppenausfahrten. Allerdings sind Radfahrer ab 65 gefährdeter, zu stürzen oder in einen Verkehrsunfall involviert zu sein. Also am besten immer schön vorsichtig fahren. 
Datum der Veröffentlichung: 16.04.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/E+/valentinrussanov

Nur 56 Prozent der Menschen mit ­Diabetes sind körperlich so aktiv
Nur 56 Prozent der Menschen mit ­Diabetes sind körperlich so aktiv, wie es die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt – mindestens 150 Minuten pro Woche mit moderater oder 75 Minuten mit hoher Intensität, wobei alle Formen von Bewegung im Alltag eingeschlossen sind. Und nur 29 Prozent machen mindestens einmal pro Woche Sport. Dabei wirkt sich dies positiv auf die Krankheit aus.
Datum der Veröffentlichung: 06.04.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Studie: Mindestens 15 Minuten am Stück spazieren und gesundheitlich profitieren
Egal, wie viele Schritte Sie dabei machen: Wer mindestens 15 Minuten am Stück spazieren geht, kann davon gesundheitlich profitieren und sein Risiko für koronare Erkrankungen senken. Das fanden Forscherinnen und Forscher der Universidad Europea de Madrid in einer Studie heraus – und liefern damit einen neuen Ansatz für die tägliche Bewegung. Galten erst 10 000, später 8000 und laut neuester australischer Studie bereits 7000 Schritte pro Tag als gesundheitsfördernd, zeigt die neue Untersuchung, dass nicht nur die Schritte, sondern auch die Bewegungsdauer über den Gesundheitsvorteil entscheiden kann. Vor allem Menschen, die auf recht wenige Schritte kommen, können profitieren, schreibt das Forschungsteam in Annals of Internal Medicine. Insgesamt wurden die Daten von 33 560 Personen über einen Zeitraum von knapp acht Jahren untersucht. Menschen, die sich über längere Zeit am Stück bewegten, hatten ein geringeres Risiko, früh zu sterben oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen. 
Datum der Veröffentlichung: 30.03.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/Deagreez

Rückenmuskulatur stärken
Setzen Sie sich auf das vordere Drittel eines Stuhls ohne Armlehnen, die Füße hüftbreit. Neigen Sie den Oberkörper mit geradem Rücken nach vorn, den Blick richten Sie auf die Füße. Bringen Sie die Arme auf Höhe der Ohren in eine U-Position. Strecken Sie beide Arme nun kontrolliert über den Kopf und führen Sie sie wieder zurück in die U-Position, im Atemrhythmus. Den Kopf halten Sie stets in Verlängerung der Wirbelsäule. Versuchen Sie, den Nacken zu entspannen. Das bringt’s: Stärkt die Rückenmuskulatur, stabilisiert die Wirbelsäule, sorgt für eine aufrechtere Haltung. Beugt verspannungsbedingten Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich vor. Tipp: Ist der Rücken gerade? Stellen Sie den Stuhl zum Üben neben einen hohen Spiegel. 1-2-mal täglich, 2-3 Durchgänge. 
Datum der Veröffentlichung: 20.03.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/E+/Viktor Cvetkovic

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