Gute Nachrichten für die globale Gesundheit

Online-Meetings haben nicht den besten Ruf – allerdings sind sie gar nicht so ermüdend, wie ihnen seit Corona-Zeiten nachgesagt wird
Während der Lockdown-Phasen vor ein paar Jahren waren die Menschen von den digitalen Treffen erschöpft, sagt Juniorprofessorin Dr. Hadar Nesher Shoshan von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Doch in einer Studie hat sie gemeinsam mit einem Kollegen aus dem niederländischen Maastricht das Vorurteil nun überprüft und herausgefunden, dass sich die Sache geändert hat: „Online-Meetings sind nicht erschöpfender als Präsenz-Meetings.“ Im Fachmedium Journal of Occupational Health Psychology berichten sie, dass sich bei der Untersuchung mit 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nichts an der Erschöpfung oder persönlichen Schläfrigkeit änderte, egal ob sie per Videokonferenz oder in Präsenz an einer Besprechung teilnahmen. Das Studienteam sammelte Daten zu 945 Meetings, 62 Prozent davon waren online. Auch kam zutage, dass kürzere Besprechungen einen Vorteil haben: Waren die Online-Treffen kürzer als 44 Minuten, stellte sich das als weniger ermüdend heraus.
Datum der Veröffentlichung: 01.01.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Gute Nachrichten für Lungenkranke

Singen macht nicht nur Freude
Es kann auch die Lebensqualität von Menschen mit COPD oder interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) verbessern. Das zeigt eine Studie der Monash University Melbourne, die auf dem European Respiratory Society Congress in Amsterdam vorgestellt wurde. 101 Betroffene nahmen an der Studie teil. Zwölf Wochen lang bekam die Hälfte von ihnen einmal pro Woche 90 Minuten Online-Gesangsunterricht. Angeleitet von einer Musiktherapeutin, übten sie Atemtechniken und sangen Lieder wie „Let It Be“ von den Beatles. Das Ergebnis: Die Personen aus der Gesangsgruppe berichteten über eine bessere Lebensqualität – besonders jene, die an mindestens acht der zwölf Sitzungen teilnahmen. Warum Singen hilft, ist noch nicht endgültig geklärt. Als mögliche Gründe nennt Studienleiterin Natasha Smallwood eine bessere Atemkontrolle, stärkere soziale Bindungen sowie eine verbesserte Stimmung.
Datum der Veröffentlichung: 31.12.2025
Autor: Wort & Bild Verlag
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Gute Nachrichten für die nächste Reise

Wem auf langen Auto- oder Zugfahrten häufig übel wird, dem kann die richtige Playlist mit fröhlicher oder sanfter Musik helfen
Zu diesem Ergebnis kam ein Forschungsteam mehrerer chinesischer Universitäten, das untersuchte, wie vier verschiedene Musikrichtungen auf Beschwerden wie Schwindel und Übelkeit wirken. Die im Fachmagazin Frontiers veröffentlichten Ergebnisse zeigen: Fröhliche und sanfte Musik hatte den besten Effekt, während aufwühlende oder traurige Klänge weniger hilfreich waren. Die Studienautorinnen und -autoren vermuten, dass sanfte Musik das autonome Nervensystem beruhigt und die Erregbarkeit senkt – wodurch Übelkeit und Schwindel abnehmen können. Fröhliche Musik bessere die Stimmung und könne so effektiv von den Beschwerden ablenken.
Datum der Veröffentlichung: 15.12.2025
Autor: Wort & Bild Verlag
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Natürlich besser abnehmen

Studie: Übergewichtige Menschen können mit natürlichen Lebensmitteln doppelt so viel abnehmen wie mit hochverarbeiteten
Übergewichtige Menschen können mit natürlichen Lebensmitteln doppelt so viel abnehmen wie mit hochverarbeiteten. Das ergab eine britische Studie. Beide darin verglichenen Diäten entsprachen offiziellen Ernährungsempfehlungen mit begrenzten Mengen an Zucker, gesättigten Fetten und Salz. Die Diät mit natürlichen Lebensmitteln wie selbst gekochten Nudelgerichten, Naturjoghurt, Obst und Gemüse war erfolgreicher als eine Kost mit hochverarbeiteten Tiefkühlgerichten, Frühstücksflocken, Proteinriegeln und Shakes.
Datum der Veröffentlichung: 24.11.2025
Autor: Wort & Bild Verlag
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Gut gewappnet

Grippewelle erreicht ihren Höhepunkt meist nach dem Jahreswechsel
Die Grippewelle erreicht ihren Höhepunkt meist nach dem Jahreswechsel – daher sollte man sich bis spätestens Mitte Dezember gegen die Infektion wappnen. Das Robert Koch-Institut empfiehlt die jährliche Impfung allen ab 60. Wichtig: Mit dem Alter wächst die Gefahr, dass auf die Grippe eine Lungenentzündung folgt oder das Herz in Mitleidenschaft gezogen wird. Studien zeigen, dass die Impfung auch das Infarkt-Risiko senkt.
Datum der Veröffentlichung: 21.11.2025
Autor: Wort & Bild Verlag
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Gute Nachrichten für Kaffee-Fans

Kaffee hebt die Stimmung – besonders am Morgen und bei regelmäßigem Konsum
Kaffee hebt die Stimmung – besonders am Morgen und bei regelmäßigem Konsum. Wie Forschende der Universität Bielefeld und der University of Warwick zeigen konnten, resultierte ein derartiger Kaffeekonsum in einem Anstieg positiver Emotionen. Eine Studie an 236 jungen Erwachsenen ergab zudem, dass negative Gefühle reduziert werden können, allerdings war dieser Effekt schwächer und unabhängig von der Tageszeit. Offen sei allerdings, inwiefern der positive Effekt am Morgen eventuell mit dem Beheben leichter Entzugserscheinungen nach einer Schlafphase ohne Koffein zusammenhängt. Die Studienergebnisse sind im Fachmagazin Scientific Reports zu finden.
Datum der Veröffentlichung: 14.11.2025
Autor: Wort & Bild Verlag
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