Die Temperatur im Schlafzimmer sollte unter 24 Grad Celsius liegen
Wird es nachts zu warm, können wir uns nicht richtig entspannen. Das Herz pumpt stärker, um Wärme über die Haut abzugeben. Hitze beeinträchtigt daher den Schlaf und fördert Stress. Für ältere Menschen ist das besonders anstrengend, weil ihr Herz-Kreislauf-System weniger flexibel ist. Mit zunehmenden heißen Nächten könnte langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme steigen. Das ergab eine Studie eines australischen Forscherteams. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen spezielle Tracker am Handgelenk und die Temperatur in ihren Schlafzimmern wurde während eines gesamten Sommers ermittelt. Fazit: Je heißer das Schlafzimmer ist, desto stärker ist der negative Effekt. 
Datum der Veröffentlichung: 15.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Wer es schafft, regelmäßig zwischen sechs und acht Stunden zu schlafen, kann damit seinen Organen etwas Gutes tun
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie verschiedener Universitäten, darunter etwa die Columbia University in den USA. Für die Untersuchung wurden Daten von etwa 500000 Menschen aus einer britischen Gesundheitsdatenbank genutzt, die mithilfe von künstlicher Intelligenz analysiert wurden. Die Auswertung zeigte, dass Menschen häufiger an chronischen Erkrankungen litten, wenn sie weniger als 6,4 oder mehr als 7,8 Stunden schliefen. Untersucht wurde dabei der Zustand verschiedener Organe, darunter etwa der des Herzens, des Gehirns oder der Lunge. Zudem konnte die Studie zeigen, dass Menschen, die regelmäßig weniger als fünf Stunden schliefen, ein höheres Risiko für Fettleibigkeit, Bluthochdruck und Diabetes aufwiesen. Studienleiterin Junhan Wen hofft, fass sich die Studie weitreichend auf zukünftige Therapien und Ansätze zum Schlafmanagement auswirken könnte. Laut dem Forschungsteam ist allerdings auch nicht auszuschließen, dass viele bereits bestehende Krankheiten selbst den Schlaf negativ beeinträchtigen. 
Datum der Veröffentlichung: 14.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istockphoto/Angelica Zander

Wer einen dringenden Termin bei Fachärztin oder Facharzt braucht, hat laut einer Untersuchung gute Chancen auf eine schnelle Vermittlung
Voraussetzung ist, dass die hausärztliche Praxis die Notwendigkeit anzeigt oder Betroffene eine Terminservicestelle (TSS) nutzen. Von Ende 2024 bis Mitte 2025 wurden laut Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung 62 Prozent der über hausärztliche Praxen vermittelten Facharzttermine innerhalb von vier Tagen vereinbart. In manchen Fachgebieten betrug dieser Anteil sogar 70 bis 80 Prozent, darunter HNO-Heilkunde und Gynäkologie. Ging es über eine TSS, wurden 47 Prozent der Termine innerhalb von vier Tagen vermittelt. 
Datum der Veröffentlichung: 05.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden beliebter
2025 war die Zahl der Downloads 64 Prozent höher als im Vorjahr. Fast 700 000-mal lösten Versicherte Codes ein, mit denen sie die digitalen Therapieangebote auf Kassenkosten verwenden können. Das dokumentierte der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung in seinem dritten Jahresbericht. DiGA gibt es seit 2020 ­etwa für Menschen mit Adipositas, Rückenschmerzen oder Tinnitus. 
Datum der Veröffentlichung: 28.07.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Wer seinen Alkoholkonsum reflektieren will, kann die neu aufgelegte Version der App „Trinktagebuch“ nutzen
Die App der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) soll Nutzerinnen und Nutzern helfen, ihren Alkoholkonsum zu beobachten und – wenn gewünscht – zu verringern. In der App lässt sich festlegen, wie viele alkoholische Getränke man wöchentlich trinken will. Auch kann man nachverfolgen, an wie vielen Tagen man nichts getrunken hat. Zudem können Nutzerinnen und Nutzer Fragen zum Trinkverhalten beantworten und erhalten Tipps zum bewussten Umgang mit Alkohol. Die App ist kostenlos im Google Play Store und Apples App Store verfügbar und kann anonym genutzt werden. 
Datum der Veröffentlichung: 03.07.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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