Studie: Wer sich regelmäßig kreativ betätigt, hält sein Gehirn länger jung
Wer sich regelmäßig kreativ betätigt, hält sein Gehirn länger jung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Teams aus 13 Ländern, darunter aus Deutschland. Die Untersuchung zeigt, dass bestimmte Aktivitäten wie Musik, Tanz, bildende Künste oder Videospiele die Gehirnalterung verlangsamten. Zwischen musizierenden und nicht musizierenden Menschen lag dem­nach im Schnitt eine Lücke von etwas mehr als fünf Jahren. Bei professionellen Tangotänzerinnen und -tänzern waren es gar sieben Jahre. Laut den Autorinnen und Autoren sei zu überlegen, ob kreative Tätigkeiten für die Hirngesundheit verschrieben werden könnten. Die Forschungsergebnisse sind im Fachmagazin Nature Communications nachzulesen. 
Datum der Veröffentlichung: 23.02.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/Digital Vision Vectors/stellalevi

Täglich eine Runde durchs Viertel drehen oder sich zum Sport verabreden
Regelmäßige körperliche Aktivität kann bei früher Parkinson-Krankheit Abbauprozesse im Gehirn verlangsamen. Ein Team der spanischen Universität Sevilla untersuchte über einen Zeitraum von vier Jahren die Aktivität von 120 Personen mit Parkinson im Frühstadium mittels MRT-Untersuchungen. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit hoher körperlicher Aktivität zeigte sich: Der Volumenverlust in zentralen Hirnregionen, die für das Gedächtnis und für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig sind, verlief deutlich langsamer. 
Datum der Veröffentlichung: 20.02.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: Shutterstock / LightField Studio

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