Studie: Transkranielle Magnetstimulation kann bei Schizophrenie wirksam und sicher helfen
Die transkranielle Magnetstimulation (TMS), eine elektrische Behandlung des Gehirns, kann bei Schizophrenie wirksam und sicher helfen. Hören Betroffene Stimmen, kann dieses Symptom unter der Behandlung verschwinden, ergab eine Studie unter Leitung von Forscherinnen und Forschern der Uniklinik Tübingen im Fachmagazin The Lancet Psychiatry. Nun geht es Studienleiter Prof. Dr. Christian Plewnia zufolge darum, die Methode allen Betroffenen zugänglich zu machen. 
Datum der Veröffentlichung: 01.04.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Musik kann das Risiko für Demenz möglicherweise senken
Das zeigt eine australische Studie, für die ein wissenschaftliches Team Daten aus zwei Langzeitprojekten nutzte. Hierfür wurden 10.800 Erwachsene ab 70 Jahren über mehrere Jahre hinweg begleitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben an, wie oft sie Musik hören oder selbst machen. Immer wieder wurden ihre geistigen Fähigkeiten getestet und mit ihren Musikgewohnheiten abgeglichen. Dabei zeigte sich: Wer regelmäßig Musik hörte, hatte ein um 39 Prozent geringeres Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. Auch leichte kognitive Einschränkungen, also Vorstufen einer Demenz, traten seltener auf, und zwar um 17 Prozent. Bei Menschen, die selbst musizierten, etwa ein Instrument spielten, war das Risiko für Demenz um 35 Prozent reduziert. Regelmäßig es Musikhören ging außerdem mit besseren Ergebnissen in Gedächtnistests einher, insbesondere beim episodischen Gedächtnis, also der Fähigkeit, sich an alltägliche Ereignisse zu erinnern. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vermuten, dass Musik viele Hirnregionen gleichzeitig aktiviert und dadurch neuronale Verbindungen stärkt. Das könne helfen, das Gehirn im Alter länger fit zu halten. Die Studie belege jedoch nicht, dass Musik eine Demenz sicher verhindern könne, betonte das Team. Datum der Veröffentlichung: 11.03.2026
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Studie: Wer sich regelmäßig kreativ betätigt, hält sein Gehirn länger jung
Wer sich regelmäßig kreativ betätigt, hält sein Gehirn länger jung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Teams aus 13 Ländern, darunter aus Deutschland. Die Untersuchung zeigt, dass bestimmte Aktivitäten wie Musik, Tanz, bildende Künste oder Videospiele die Gehirnalterung verlangsamten. Zwischen musizierenden und nicht musizierenden Menschen lag dem­nach im Schnitt eine Lücke von etwas mehr als fünf Jahren. Bei professionellen Tangotänzerinnen und -tänzern waren es gar sieben Jahre. Laut den Autorinnen und Autoren sei zu überlegen, ob kreative Tätigkeiten für die Hirngesundheit verschrieben werden könnten. Die Forschungsergebnisse sind im Fachmagazin Nature Communications nachzulesen. 
Datum der Veröffentlichung: 23.02.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Täglich eine Runde durchs Viertel drehen oder sich zum Sport verabreden
Regelmäßige körperliche Aktivität kann bei früher Parkinson-Krankheit Abbauprozesse im Gehirn verlangsamen. Ein Team der spanischen Universität Sevilla untersuchte über einen Zeitraum von vier Jahren die Aktivität von 120 Personen mit Parkinson im Frühstadium mittels MRT-Untersuchungen. Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit hoher körperlicher Aktivität zeigte sich: Der Volumenverlust in zentralen Hirnregionen, die für das Gedächtnis und für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig sind, verlief deutlich langsamer. 
Datum der Veröffentlichung: 20.02.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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