Wer mehr als eine Sprache beherrscht, scheint ein jüngeres Gehirn zu haben als jemand, der nur ­eine Sprache kann
Zu dem Ergebnis kommt eine Studie, die auf der Konferenz der Federation of European Neuroscience Societies in Barcelona vorgestellt wurde. Das Forschungsteam erstellte mittels Magnetenzephalographie „Gehirnalterungs-Uhren“ von 728 Personen, mit denen es abschätzen konnte, wie alt ein Gehirn biologisch wirkt. Dann wurden die „Uhren“ mit denen von weiteren 144 Teilnehmenden verglichen. Sprach jemand zwei Sprachen, war das Gehirn etwa sechs Jahre jünger, bei drei Sprachen etwa sieben Jahre, bei vier Sprachen 13 Jahre. Es könnten aber auch Faktoren wie Bildung oder soziale Aktivität eine Rolle spielen. 
Datum der Veröffentlichung: 06.10.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Studie zu Olivenöl und Gehirn
Wer regelmäßig hochwertiges natives Olivenöl verwendet, tut damit offenbar nicht nur seinem Herzen, sondern auch dem Gehirn etwas Gutes. Eine Studie mit älteren Erwachsenen zeigt: Der regelmäßige Verzehr könnte das Darmmikrobiom vorteilhaft verändern – und das ging in der Untersuchung mit einer günstigeren Entwicklung der geistigen Leistungsfähigkeit über mehrere Jahre hinweg einher. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, dass die im Öl enthaltenen Polyphenole dabei eine Rolle spielen. Das sind natürliche Pflanzenstoffe, die Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen können. Die halten sich übrigens am besten, wenn das Olivenöl nicht stark erhitzt wird. 
Datum der Veröffentlichung: 02.10.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Forschung: Gehirnleistung lässt sich wohl ein Leben lang trainieren
Die Gehirnleistung lässt sich wohl ein Leben lang trainieren, nicht nur in jungen Jahren. Das ergab ­eine Studie der University of Texas in Scientific Reports mit knapp 4000 Menschen im Alter von 19 bis 94 Jahren. Das Forschungsteam ließ diese drei Jahre lang täglich ein Programm mit Strategietraining für Denkprozesse, Coaching, Schlaf- und Stressmanage­ment sowie sozialer Einbindung absolvieren. Das Ergebnis: Auch Ältere wurden fitter im Kopf. Allerdings gab es keine Kontrollgruppe und es wurde halbjährlich derselbe Test verwendet, sodass Übungseffekte beim Test nicht ausgeschlossen werden können.
Datum der Veröffentlichung: 25.09.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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