Gute Nachrichten für Paare, die gerne kuscheln

Forschung: Zärtlichkeit ist angenehm und heilsam
Zärtlichkeit ist angenehm und heilsam - und zwar im buchstäblichen Sinne: Wer häufig kuschelt hat womöglich auch eine bessere Wundheilung. Eine Forschungsgruppe unter Führung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Heidelberg veröffentlichte diese Erkenntnisse im Fachmedium JAMA Psychiatry. Wenn paare sich in ihrem Zusammenleben besonders zugewandt zeigten, veränderte sich das Niveau der Hormone Cortisol (bekannt als Stresshormon) und Oxytocin (Kuschel- und Bindungshormon) - und Wunden heilten schneller.
Datum der Veröffentlichung: 06.05.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: iStockphoto/South Agency
Gute Nachrichten für alle, die gerne umarmt werden

Eine feste, lange Umarmung fühlt sich gut für uns an
Die Körperwärme der anderen Person hat dabei auch einen positiven Einfluss auf unsere körperliche Selbstwahrnehmung. Wie ein Forschungsteam der Queen Mary University in London zeigen konnte, verbessern Temperaturreize das Körpergefühl und helfen dabei, den eigenen Körper stärker wahrzunehmen. Wärmesignale vermitteln von klein auf ein Schutzgefühl, sagt Studienautorin Dr. Laura Crucianelli. Das Empfinden einer warmen Umarmung helfe, sich selbst deutlicher zu spüren, so die Forscherin. Und es diene als Erinnerung an die Verbundenheit zu unseren Mitmenschen. Probleme bei der Körperwahrnehmung spielen etwa eine Rolle bei psychischen Erkrankungen wie Essstörungen, Depressionen oder Traumata. Die Erkenntnisse zur Körperwärme könnten Impulse für Therapien setzen. Die Forschung wurde in Trends in Cognitive Sciences veröffentlicht.
Datum der Veröffentlichung: 26.03.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: iStockphoto/nd3000
© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG