Mentale Gesundheit

Psychische Erkrankungen können innerhalb von Familien weitergegeben werden
Psychische Erkrankungen können innerhalb von Familien weitergegeben werden, das muss aber nicht zwingend so sein. Wie eine aktuelle Auswertung von schwedischen Registerdaten zeigt, würden meist nicht konkrete Erkrankungen, sondern Belastungen und Anfälligkeiten weitergegeben. Es könnte Kinder demnach schützen, wenn das familiäre Umfeld gestärkt und psychische Probleme der Eltern behandelt würden. Die Analyse wurde vom schwedischen Karolinska Institutet veröffentlicht.
Datum der Veröffentlichung: 13.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Gute Nachrichten für Kaffeefans

Kaffee könnte in bestimmten Mengen das Risiko für psychische Erkrankungen senken
Kaffee könnte in bestimmten Mengen das Risiko für psychische Erkrankungen senken. Besonders bei Männern scheint der Konsum von etwa zwei bis drei Tassen pro Tag der Psyche gutzutun, wie eine Langzeituntersuchung mit etwa 460 000 Menschen im Journal of Affective Disorders annehmen lässt. Verantwortlich für den positiven Effekt des Kaffees könnten die darin enthaltenen Entzündungshemmer sein. Ob der Effekt allein auf den Kaffee zurückgeführt werden kann, bleibt aber offen. Und: Fünf oder mehr Tassen täglich waren mit höheren Risiken für psychische Störungen assoziiert.
Datum der Veröffentlichung: 08.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Gute Nachrichten für Menschen, die gerne tanzen

Regelmäßiges Tanzen kann Erwachsenen helfen, ihr psychisches Wohlbefinden zu stärken
Zu diesem Ergebnis kommt eine Metaanalyse im Fachmagazin European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, die 19 Studien umfasste. Die Untersuchung mit insgesamt 1375 Probandinnen und Probanden zeigt, dass Tanzen eine effektive und zugängliche Methode zur Unterstützung der psychischen Gesundheit darstellen kann. Das Forschungsteam fand heraus, dass neben einer Tanztherapie auch andere Bewegungsformen wie Tango oder Squaredance depressive Symptome lindern und zudem bei leichten kognitiven Einschränkungen helfen konnten. Am besten wirkten die Maßnahmen, wenn sie zwischen vier und zwölf Wochen dauerten. Die Ergebnisse sind vielversprechend, aber nicht universell gültig: Da vorwiegend Frauen und Menschen mit leichteren Beschwerden untersucht wurden, ist noch weitere Forschung nötig, etwa bei Männern und Menschen mit stärkerer Symptomatik.
Datum der Veröffentlichung: 27.07.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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