Gute Nachrichten für alle, die gerne kochen

Wenn ältere Menschen regelmäßig ihr Essen selbst zubereiten, könnte sie das vor Demenz schützen
Wenn ältere Menschen regelmäßig ihr Essen selbst zubereiten, könnte sie das vor Demenz schützen – und das schon, wenn sie einmal pro Woche in der Küche stehen. Diesen Zusammenhang zeigt eine Langzeitstudie aus Japan, veröffentlicht im Journal of Epidemiology and Community Health. Die Forscherinnen und Forscher analysierten Daten von knapp 11 000 älteren Menschen. Wer mindestens einmal pro Woche zu Hause kochte, erkrankte über sechs Jahre hinweg seltener an Demenz – bei Männern war das Risiko dadurch um 23 Prozent, bei Frauen um 27 Prozent niedriger. Überraschend: Der Effekt war bei Menschen mit geringen Kochkenntnissen ausgeprägter als im Allgemeinen. Das Forschungsteam vermutet, dass Kochen das Gehirn auf vielen Ebenen fordert – planen, einkaufen, mehrere Schritte gleichzeitig im Blick behalten.
Datum der Veröffentlichung: 01.07.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istockphoto/Anna Frank
Gesund satt werden

Studie: Wer zu unverarbeiteten Lebensmitteln greift, isst größere Mengen, aber weniger Kalorien
Wer zu unverarbeiteten Lebensmitteln greift, isst größere Mengen, aber weniger Kalorien. Das zeigte eine Studie, in der es nur unverarbeitete Produkte zur Auswahl gab. Die Testpersonen bevorzugten energieärmere Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Und sie wählten intuitiv Zutaten, in denen Kohlenhydrate und Fett eher ungleich verteilt waren. Eine ausgewogene Kombi aus beidem verführt dazu, mehr als nötig zu essen.
Datum der Veröffentlichung: 11.06.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: iStockphoto/SDI Productions
Gute Nachrichten für den Einkauf im Supermarkt

Lebensmittelkennzeichnung Nutri-Score basiert jetzt auf einem neuen Berechnungsmodell
Die Lebensmittelkennzeichnung Nutri-Score basiert jetzt auf einem neuen Berechnungsmodell und wird dadurch aussagekräftiger. Zucker und Salz haben nun einen stärker negativen Einfluss auf die Bewertung eines Produkts als zuvor. Außerdem werden auch das enthaltene Protein und Ballaststoffe strenger bewertet. Nur in ausreichenden Mengen wirken sich diese Inhaltsstoffe jetzt positiv auf den Nutri-Score aus. Das führt etwa dazu, dass Weißbrot nicht mehr länger mit einem grünen „A“ ausgewiesen wird. Das ballaststoffreiche Vollkornbrot darf diese positive Wertung im Vergleich dazu behalten.
Datum der Veröffentlichung: 19.05.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
Credits: istock/E+/SolStock
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