Sich gesund ernähren

Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, kann die Gesundheit seines Gehirns bis ins hohe Alter unterstützen
Das ergaben drei Langzeiterhebungen in den USA mit Daten von rund 160 000 Frauen und Männern, veröffentlicht im Fachmagazin JAMA Neurology. Ein internationales Forschungsteam bewertete regelmäßig den Ernährungsstil der Teilnehmenden und erfasste deren geistige Leistungsfähigkeit. Besonders positiv fiel die DASH-Ernährung (Diätetischer Ansatz zum Stopp von Hochdruck) auf: Sie setzt auf viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Fisch, Nüsse und fettarme Milchprodukte und empfiehlt wenig Salz, Zucker, rotes Fleisch sowie gesättigte Fette. Menschen, die sich besonders im Alter von 45 bis 54 Jahren stark daran hielten, berichteten im höheren Alter seltener über subjektive geistige Einbußen. Allerdings konnte die Studie nicht eindeutig belegen, dass allein die Ernährung ausschlaggebend ist, so das Forschungsteam; auch Bewegung oder soziale Kontakte können eine Rolle spielen.
Datum der Veröffentlichung: 07.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Stimmt es, dass man keinen Kaffee trinken soll, wenn man Mittel gegen Bluthochdruck einnimmt?

Nein, das ist so nicht richtig
Es spricht meist nichts gegen einen moderaten Kaffeekonsum, also etwa drei Tassen pro Tag. Das enthaltene Koffein (maximal 400 Milligramm) sorgt zwar für einen kurzfristigen Blutdruckanstieg, dieser bleibt aber nicht dauerhaft. Das sollte man besonders bei der Blutdruckkontrolle beachten und die Werte entweder vor oder frühestens 30 Minuten nach dem Kaffeegenuss messen. Wer regelmäßig Kaffee trinkt, bei dem fällt der Anstieg meist geringer aus – manchmal bleibt er sogar ganz aus. Dennoch sollte zwischen der Tabletteneinnahme und dem Kaffeetrinken etwa eine Stunde liegen. Übrigens steckt Koffein auch in schwarzem oder grünem Tee, Cola und Energydrinks. Vorsicht gilt besonders bei Letzteren: Sie enthalten oft sehr viel Koffein, sodass die empfohlenen 400 Milligramm leicht überschritten werden können. Wer nach dem Kaffeetrinken Beschwerden wie Herzrasen bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen.
Datum der Veröffentlichung: 03.08.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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Gute Nachricht für Fans von Olivenöl

Wer regelmäßig natives Olivenöl verwendet, tut damit offenbar nicht nur seinem Herzen, sondern auch dem Gehirn Gutes
Eine im Fachjournal Microbiome veröffentlichte Studie mit älteren Erwachsenen zeugt: Der regelmäßige Verzehr könnte die Darmflora vorteilhaft verändern - und das ging in der Untersuchung mit einer günstigeren Entwicklung der geistigen Leistungsfähigkeit über mehrere Jahre hinweg einher. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, dass die im Olivenöl enthaltenen Polyphenole dabei eine Rolle spielen. Das sind natürliche Pflanzenstoffe, die Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen können. Die halten such übrigens am besten, wenn das Öl nicht stark erhitzt wird.
Datum der Veröffentlichung: 20.07.2026
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Gesund satt werden

Wer zu unverarbeiteten Lebensmitteln greift, isst größere Mengen, aber weniger Kalorien
Das zeigte eine Studie, in der es nur unverarbeitete Produkte zur Auswahl gab. Die Testpersonen bevorzugten energieärmere Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Und sie wählten intuitiv Zutaten, in denen Kohlenhydrate und Fett eher ungleich verteilt waren. Eine ausgewogene Kombi aus beidem verführt dazu, mehr als nötig zu essen.
Datum der Veröffentlichung: 13.07.2026
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Gute Nachrichten für alle, die gerne kochen

Wenn ältere Menschen regelmäßig ihr Essen selbst zubereiten, könnte sie das vor Demenz schützen
Wenn ältere Menschen regelmäßig ihr Essen selbst zubereiten, könnte sie das vor Demenz schützen – und das schon, wenn sie einmal pro Woche in der Küche stehen. Diesen Zusammenhang zeigt eine Langzeitstudie aus Japan, veröffentlicht im Journal of Epidemiology and Community Health. Die Forscherinnen und Forscher analysierten Daten von knapp 11 000 älteren Menschen. Wer mindestens einmal pro Woche zu Hause kochte, erkrankte über sechs Jahre hinweg seltener an Demenz – bei Männern war das Risiko dadurch um 23 Prozent, bei Frauen um 27 Prozent niedriger. Überraschend: Der Effekt war bei Menschen mit geringen Kochkenntnissen ausgeprägter als im Allgemeinen. Das Forschungsteam vermutet, dass Kochen das Gehirn auf vielen Ebenen fordert – planen, einkaufen, mehrere Schritte gleichzeitig im Blick behalten.
Datum der Veröffentlichung: 01.07.2026
Autor: Wort & Bild Verlag
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