Die Unterscheidung von Akutmedizin und Dauertherapiemittel gelingt auf einfache Weise
Das Problem: Verschiedene Asthma-Sprays. Die Lösung: Viele Asthmapatienten brauchen ein Spray für die Dauertherapie und eines, das bei akuten Beschwerden hilft. Um Verwechslungen zu vermeiden, sollten Sie die Präparate zum Beispiel mit farbigem Klebeband markieren. Wenn die Inhalationstechnik der Sprays unterschiedlich ist, sollten Sie etwas öfter in der Apotheke vorbei­schauen und kontrollieren lassen, ob Sie alles richtig machen.
07.10.2019, Bildnachweis: istock/Martin Barraud

Hilfe bei Diabetes: Apotheker sind spitze!
Apotheker können Menschen mit Typ-2-Diabetes sehr gut unterstützen. Das zeigt die Studie Glicemia 2.0. Ausgewählte Apotheken betreuten darin 96 übergewichtige Menschen mit Diabetes über ein Jahr hinweg. Das Ergebnis: Bei den Patienten verbesserte sich der Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c. Auch das Gewicht konnten die Studienteil­nehmer stärker reduzieren als eine Kontrollgruppe.
03.10.2019, Bildnachweis: istock/kadmy

Wechselwirkungen? Ihr Apotheker weiß Rat
Je mehr Medikamente verordnet werden, desto eher schleichen sich Fehler ein. Da ist es gut, wenn der Apotheker die Mittel des Patienten einmal gründlich unter die Lupe nimmt, zeigt eine Studie. Ältere Patienten brachten ihre Arzneimittel in der Apotheke vorbei und wurden ausführlich beraten. ­­Daraufhin ließen die Beschwerden der Patienten deutlich nach. Ob so eine Medikationsanalyse etwas kostet, hängt vom Umfang ab. Sprechen Sie Ihren Apotheker darauf an.
02.10.2019, Bildnachweis: iStock/Alvarez

Äußere Einflüsse sind nicht gut für Medikamente
Das Problem: Was tun, wenn die Arznei aufquillt? Die Lösung: Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit sind nicht gut für Medikamente. Viele Arzneimittel ziehen Wasser aus der Umgebung an und verderben dadurch. Drageehüllen können aufreißen, Zäpfchen schmelzen. Deshalb ist es im Sommer besonders wichtig, empfindliche Arzneimittel bis unmittelbar vor der Verwendung im Origina­l­behältnis zu lassen und möglichst kühl zu lagern.
27.09.2019, Bildnachweis: istock/FSTOPLIGHT

Vor allem Kinder halten es nicht durch, die Gurgellösung im Mund zu behalten
Das Problem: Die Gurgellösung wirkt nicht. Die Lösung: Gurgel- und Mundspüllösungen wirken desinfizierend und entzündungshemmend. Dazu muss der Patient sie mindestens eine Mi­nute lang im Mund haben. Viele Menschen, vor allem Kinder, halten das nicht durch. Kontrollieren Sie mit einer Uhr, damit die Dauer wirklich erreicht wird. Unmittelbar nach dem Gurgeln nicht mit Wasser nachspülen, essen oder trinken und auch nicht die Zähne putzen.
03.09.2019, Bildnachweis: istock/ belchonok

 

Gegen unangenehmen Geschmack bei Säften hilft eine einfache Methode
Das Problem: Der Saft schmeckt sehr unangenehm. Die Lösung: Schlucken Sie den Saft zügig, und trinken Sie gleich ein Glas Wasser nach. Der Grund: Die oft bitter schmeckenden Wirkstoffpartikel sind eigentlich mit einem schützenden Überzug versehen. Doch bei den Saftresten, die im Mund zurückbleiben, löst er sich recht schnell auf. Das verursacht den unangenehmen Geschmack. Das schnelle Nachtrinken kann das verhindern.
19.08.2019, Bildnachweis: istock/Imgorthand

Bei der Entsorgung von Medikamenten am besten Rücksprache mit der Apotheke vor Ort halten
Schlechte Milch kann man in die Spüle kippen, um sie zu entsorgen. Bei abgelaufenen flüssigen Medikamenten wie Säften, Tropfen und Tinkturen schadet das der Umwelt. Darauf macht der Bundesverband der Pharmazeutischen Indus­trie aufmerksam. Über Spüle oder Toilette gelangen Arzneistoffe ins Abwasser und in die Umwelt. Reste von Medikamenten daher nach Rücksprache mit der Apotheke zurückbringen oder über den Hausmüll entsorgen.
15.08.2019, Bildnachweis: iStock/Juanmonino

An die Empfehlung der Gebrauchsinformation halten
Das Problem: Abweichende Dosierungsangaben
Wird Ihr gewohntes Tropfenpräparat aufgrund von Rabattverträgen gegen ein Mittel eines anderen Herstellers getauscht, können in der Gebrauchsinformation andere Dosierungsangaben stehen.
Die Lösung: Halten Sie sich an die Empfehlung. Nur dann ist sichergestellt, dass die neue Tropfenzahl dieselbe Wirkstoffmenge liefert wie Ihr bisher gewohntes Mittel.
05.08.2019, Bildnachweis: iStockphoto/Alex Smith

Morgens schlapp: Vielleicht liegt es an Arzneimitteln
Manche Medikamente können Schlafstörungen begünstigen. Darauf macht die Apothekerkam­mer Niedersachsen aufmerksam. Häufig bereiten antriebssteigernde Antidepressiva, Appetithemmer oder fehldosierte Hormonpräparate Probleme. Bei Diabetes-Patienten können blutzuckersenkende Medikamente mitunter zu nächtlichen Unterzuckerungen führen, die den Schlaf beeinträchtigen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie betroffen sein könnten, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.
27.07.2019, Bildnachweis: iStock/kupico

Kompetente Beratung zu diesem Thema bekommen Sie in Ihrer Apotheke vor Ort
Wer pflanzliche Arzneimittel kaufen möchte, tut das am besten in der Apotheke. Dort unterliegen sie umfangreichen Sicherheitsmechanismen und müssen strenge Qualitätsanforderungen vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt erfüllen, so das Komitee Forschung Naturmedizin.
09.07.2019, Bildnachweis: iStockphoto/SednevaAnna

Ihre Apotheke informiert sie im konkreten Fall, ob eine Vordosierung möglich ist
Das Problem: Kann man Säfte vordosieren? Die Lösung: Zur besseren Versorgung Pflegebedürftiger können Säfte in Dosierspritzen morgens aufgezogen und von der Pflegeperson für den Tag bereitgelegt werden. Das geht aber nicht mit allen Wirkstoffen. Manche zer­setzen sich beim Kontakt mit Licht und Sauerstoff. Erkundigen Sie sich in der Apotheke, ob das Abfüllen in mehrere Dosierspritzen im konkreten Fall möglich ist.
12.07.2019, Bildnachweis: iStock/BrianAJackson

Kleine Luftblasen in der Tropfvorrichtung können dazu führen, dass Tropfflaschen nicht tropfen
Das Problem: Die Tropfflasche tropft nicht. Die Lösung: Manchmal streiken Tropfflaschen, weil sich in der Tropfvorrichtung kleine Luftblasen verfangen haben.Um diese zu beseitigen, können Sie zunächst leicht mit dem Finger gegen die Flasche tippen. Reicht das nicht aus, empfiehlt es sich, sie mehrmals vorsichtig auf einen harten Untergrund zu klopfen.
28.06.2019, Bildnachweis: iStock/Ellica_S

Die Reihenfolge der Einnahme hat Einfluss auf den Eintritt der Wirkung
Das Problem: Tabletten oder Saft zuerst einnehmen? Die Lösung: Gegen einen schmerzhaften bakteriellen Infekt hat Ihnen der Arzt Schmerztabletten und einen Antibiotikum-Saft verordnet. Nehmen Sie zuerst die Tablette mit einem Glas Wasser ein, nach etwa zehn Minuten dann den Saft. Anders­herum würde der Saft die Tablette im Magen festhalten, sodass die schmerzlindernde Wirkung ver­zögert eintritt.
18.06.2019, Bildnachweis: iStock/DanielaJovanovskaHristovska

Viele Medikamente wirken sich auf die Fahrtüchtigkeit aus
Viele Tabletten beeinflussen die Fahrtüchtigkeit. Das gilt auch für einige, die rezeptfrei erhältlich sind, etwa bestimmte Erkältungssäfte, Mittel gegen Allergien oder Schlafmittel. Auch manche Schmerzmittel können müde machen. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg hin. Tipp: Bitte lesen Sie im Beipackzettel nach, ob das Medikament die Reaktionsfähigkeit einschränken kann,  oder fragen Sie Ihren Apotheker.
04.06.2019, Bildnachweis: istock/Juanmonino

Bei richtiger Anwendung kann sich die Creme gleichmäßig verteilen
Das Problem: Vaginalcreme richtig anwenden Die Lösung: Vaginalcremes und -gele werden mithilfe eines Applikators in die Scheide gebracht. Seine Form erinnert an eine Injektionsspritze. Der Applikator wird mit der Creme gefüllt, eingeführt und durch Druck auf den Kolben entleert. Wichtig ist, dass Sie ihn langsam herausziehen, während Sie auf den Kolben drücken. Nur so kann sich die Creme gleichmäßig verteilen.
15.05.2019, Bildnachweis: iStock/simarik

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