Eine Umfrage zeigt: Kompetente Beratung in den Apotheken vor Ort
Die meisten Eltern sind sehr zufrieden mit ihrer Apotheke vor Ort – sowohl auf dem Land als auch in der Stadt. Das ergab eine Forsa-Umfrage unter 1000 Eltern im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Demnach benoteten 49 Prozent der Menschen mit Kindern ihre Apotheke mit "sehr gut", weitere 42 Prozent mit "gut". Im Durchschnitt ergibt sich damit die Schulnote 1,6.
13.01.2020, Bildnachweis: istock/SteveDebenport

Rückgang der Aids-Toten im Vergleich zu 2010
Die Zahl der Aids-Toten sank im vergangenen Jahr gegenüber 2010 um ein Drittel, ­berichten die Vereinten Nationen. 2018 starben weltweit 770 000 Menschen an der ­Immunschwächekrankheit. Der Rückgang ist Medikamenten gegen HI-Viren zu verdanken. Doch bislang erhalten global nur 62 Prozent der Infizierten eine Therapie gegen den Verursacher von Aids.
27.12.2019, Bildnachweis: istock/alexskopje

Keine sauren Getränke wie Cola oder Limo während des Kauens
Das Problem: Der Nikotinkaugummi wirkt nicht. Die Lösung: Kaugummis mit Nikotin eignen sich für Gelegenheitsraucher, die das Verlangen nach der "Zigarette zwischendurch" unterdrücken wollen. Damit der Stoff aus dem Kaugummi freigesetzt wird, darf im Mund keine Säure vorhanden sein. Verzichten Sie daher für die Zeit des Kauens auf saure ­­Getränke wie Limonade oder Cola.
26.12.2019, Bildnachweis: istock/sockfotocz

Den Kapselinhalt entleeren und mit einem Glas Wasser schlucken sollte man nur nach Rücksprache mit der Apotheke
Das Problem: Kapsel lässt sich schlecht schlucken. Die Lösung: In vielen Fällen kann man die Kapsel entleeren und den Inhalt mit einem Glas Wasser, oft auch mit Haferschleim oder anderer Nahrung schlucken. Tun Sie das aber nur nach Rücksprache in der Apotheke. Denn bei manchen Präparaten gibt es Probleme, wenn die schützende Hülle fehlt. Die Wirkung kann zu schnell und geballt eintreten, oder die Arznei hilft nicht, weil die Wirkstoffe im Magen zersetzt werden.
03.12.2019, Bildnachweis: istock/skynesher

Die krümelige Konsistenz sorgt für die bessere Haftung an der Mundschleimhaut
Das Problem: Das Mundgel ist krümelig. Die Lösung: Mundgele und Mundheilpasten haben oft eine krümelige Konsistenz, die den Eindruck erweckt, das Präparat sei nicht mehr in Ordnung. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Krümel sind ein Bestandteil, der dafür sorgt, dass das Mittel an der Mundschleimhaut haftet. Bei der Handhabung müssen Sie darauf achten, dass die Tubenspitze keinen Kontakt mit Feuchtigkeit bekommt, da sie sonst verstopft.
13.11.2019, Bildnachweis: iStock/simarik

In Deutschland dürfen nur Apotheken Schmerzmittel abgeben
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Paracetamol liegt in Deutschland deutlich niedriger als in etlichen anderen Ländern, darunter Frankreich mit einem doppelt so hohen Verbrauch. Das berichtet der Bundesverband der Arzneimittelhersteller. Der Grund sei, dass bei uns nur Apotheken Schmerzmittel abgeben dürfen und die Patienten dort vor dem Kauf fachkundig beraten werden.
11.11.2019, Bildnachweis: istock/Samuel Micut

Informieren Sie das Apothekenpersonal über eine etwaige Fructoseintoleranz
Das Problem: Der Arzneisaft ver­ursacht Blähungen. Die Lösung: Zuckerhaltige Säfte haben eine Reihe von Nachteilen, weshalb Arzneimittelhersteller oft Saftpräparate mit dem Zuckeraustauschstoff Sorbit auf den Markt bringen. Menschen mit Fructoseintoleranz reagieren allerdings auf die Sub­stanz häufig mit starken Blähungen. Weisen Sie das Apothekenpersonal darauf hin, oft kann ein Alternativprodukt abgegeben werden.
08.11.2019, Bildnachweis: istock/Carlo107

Ihre Apotheke berät sie gerne bei der Einnahme mehrerer verschreibungspflichtiger Medikamente
Menschen mit Herzschwäche geht es besser, wenn sie regelmäßig ihre Apotheke aufsuchen. Sie nehmen dann beispielsweise ihre Tabletten zuverlässiger ein und sind im täglichen Leben aktiver. Das war das Ergebnis einer Studie, die auf dem Kongress "Heart Failure 2019" der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie präsentiert wurde. Tipp: Menschen, die mehrere verschreibungspflichtige Präparate erhalten, haben oft einen Medikationsplan. Ihr Apotheker kann Sie dazu beraten.
04.11.2019, Bildnachweis: istock/kadmy

Grippeimpfung: In Deutschland dürfen Apotheker dazu bislang nur beraten
Wenn Apotheker ihre Kunden gegen Grippe impfen dürfen, lassen sich viele Krankheits­fälle vermeiden. Das zeigen Statistiken aus dem Ausland. In Kanada stieg seit einer Gesetzesänderung die ­Impfquote unter Älteren um 8,5 Prozent. Forscher der ­Fresenius-Hochschule Wies­baden berechneten, dass sich durch Impfungen in Apo­theken in Deutschland rund 900 000 Grippeerkrankungen und 4700 Krankenhaus­aufenthalte verhindern ließen.
31.10.2019, Bildnachweis: istock/fstop123

Die Unterscheidung von Akutmedizin und Dauertherapiemittel gelingt auf einfache Weise
Das Problem: Verschiedene Asthma-Sprays. Die Lösung: Viele Asthmapatienten brauchen ein Spray für die Dauertherapie und eines, das bei akuten Beschwerden hilft. Um Verwechslungen zu vermeiden, sollten Sie die Präparate zum Beispiel mit farbigem Klebeband markieren. Wenn die Inhalationstechnik der Sprays unterschiedlich ist, sollten Sie etwas öfter in der Apotheke vorbei­schauen und kontrollieren lassen, ob Sie alles richtig machen.
07.10.2019, Bildnachweis: istock/Martin Barraud

Hilfe bei Diabetes: Apotheker sind spitze!
Apotheker können Menschen mit Typ-2-Diabetes sehr gut unterstützen. Das zeigt die Studie Glicemia 2.0. Ausgewählte Apotheken betreuten darin 96 übergewichtige Menschen mit Diabetes über ein Jahr hinweg. Das Ergebnis: Bei den Patienten verbesserte sich der Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c. Auch das Gewicht konnten die Studienteil­nehmer stärker reduzieren als eine Kontrollgruppe.
03.10.2019, Bildnachweis: istock/kadmy

Wechselwirkungen? Ihr Apotheker weiß Rat
Je mehr Medikamente verordnet werden, desto eher schleichen sich Fehler ein. Da ist es gut, wenn der Apotheker die Mittel des Patienten einmal gründlich unter die Lupe nimmt, zeigt eine Studie. Ältere Patienten brachten ihre Arzneimittel in der Apotheke vorbei und wurden ausführlich beraten. ­­Daraufhin ließen die Beschwerden der Patienten deutlich nach. Ob so eine Medikationsanalyse etwas kostet, hängt vom Umfang ab. Sprechen Sie Ihren Apotheker darauf an.
02.10.2019, Bildnachweis: iStock/Alvarez

Äußere Einflüsse sind nicht gut für Medikamente
Das Problem: Was tun, wenn die Arznei aufquillt? Die Lösung: Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit sind nicht gut für Medikamente. Viele Arzneimittel ziehen Wasser aus der Umgebung an und verderben dadurch. Drageehüllen können aufreißen, Zäpfchen schmelzen. Deshalb ist es im Sommer besonders wichtig, empfindliche Arzneimittel bis unmittelbar vor der Verwendung im Origina­l­behältnis zu lassen und möglichst kühl zu lagern.
27.09.2019, Bildnachweis: istock/FSTOPLIGHT

Vor allem Kinder halten es nicht durch, die Gurgellösung im Mund zu behalten
Das Problem: Die Gurgellösung wirkt nicht. Die Lösung: Gurgel- und Mundspüllösungen wirken desinfizierend und entzündungshemmend. Dazu muss der Patient sie mindestens eine Mi­nute lang im Mund haben. Viele Menschen, vor allem Kinder, halten das nicht durch. Kontrollieren Sie mit einer Uhr, damit die Dauer wirklich erreicht wird. Unmittelbar nach dem Gurgeln nicht mit Wasser nachspülen, essen oder trinken und auch nicht die Zähne putzen.
03.09.2019, Bildnachweis: istock/ belchonok

 

Gegen unangenehmen Geschmack bei Säften hilft eine einfache Methode
Das Problem: Der Saft schmeckt sehr unangenehm. Die Lösung: Schlucken Sie den Saft zügig, und trinken Sie gleich ein Glas Wasser nach. Der Grund: Die oft bitter schmeckenden Wirkstoffpartikel sind eigentlich mit einem schützenden Überzug versehen. Doch bei den Saftresten, die im Mund zurückbleiben, löst er sich recht schnell auf. Das verursacht den unangenehmen Geschmack. Das schnelle Nachtrinken kann das verhindern.
19.08.2019, Bildnachweis: istock/Imgorthand

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