Eine Tablette enthält nur Milligramm-Mengen an Milchzucker
Manche Menschen bekommen von Milchzucker (Laktose) Blähungen und Durchfall. Dazu sind aber in fast allen Fällen Gramm-Mengen an Laktose nötig. Die geringen Dosen in einer Tablette werden in der Regel auch bei Intoleranz vertragen. Verursachen selbst winzige Mengen Laktose Beschwerden, kann man die Umstellung auf ein wirkstoffgleiches Präparat oder die Herstellung von Kapseln erwägen.
05.04.2019, Bildnachweis: istock/Jupiterimages

Eine Studie zeigt: Apotheker können Senioren vor riskanten Medikamenten schützen
Apotheker können Senioren vor Medikamenten schützen, die für ältere Menschen als riskant gelten. Das ergab eine Studie der Universität Montreal in Quebec (Kanada). Dort gaben Apotheker Senioren ein Informationsblatt mit, wenn diese ein Rezept für ein entsprechendes Arzneimittel einlösten. Zudem teilten sie den behandelnden Ärzten ihre Bedenken mit. 43 Prozent der Patienten erhielten eine risikoärmere Medikation. Bei der herkömmlich beratenen Vergleichsgruppe waren es nur 12 Prozent.
04.04.2019, Bildnachweis: iStock/alvarez

Das Wissen über Nahrungsergänzungsmittel ist nicht weit verbreitet
Nahrungsergänzungsmittel sind weit verbreitet, das Wissen darüber ist es nicht. Eine Umfrage des Marktforschungs­instituts YouGov zeigt: Drei von fünf Deutschen haben solche Produkte, die etwa Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, schon zu sich genommen – meistens zur allgemeinen Stärkung der Gesundheit oder zur Verbesserung der Fitness. Doch 42 Prozent der Befragten waren sich unsicher über die Wirkweise. Beratung zu Nahrungsergänzungsmitteln bieten die Apotheken. 
12.03.2019, Bildnachweis: istock/FSTOPLIGHT

Creme drei bis vier Wochen mehrmals täglich anwenden, auch wenn der Juckreiz abgeklungen ist
Das Problem: Die Beschwerden sind weg, trotzdem soll ich die Fußpilz-Creme weiter benutzen. Die Lösung: Solche Cremes hemmen in erster Linie die Vermehrung der Fußpilz- Erreger. Sie müssen im Regelfall über mehrere Wochen mehrmals täglich angewendet werden – auch wenn Beschwerden wie Juckreiz bereits abgeklungen sind. Denn so lange braucht die Haut ungefähr, um sich zu erneuern und die vom Pilz befallenen Zellen abzustoßen.
07.03.2019, Bildnachweis: istock/gzaleckas

Die korrekte Zubereitung des Tees sorgt nicht nur für einen angenehmen Geschmack
Teeaufgüsse sollten immer frisch zubereitet getrunken werden. Zusätzlich ist es wichtig, dass Sie die Teekräuter mit kochendem Wasser übergießen. Die Heilkräuter werden sehr schonend getrocknet. Es ist deshalb denkbar, dass im Teegemisch Mikroorganismen enthalten sind, die Sie durch die korrekte Zubereitung abtöten müssen.
19.02.2019, Bildnachweis: istock/betyarlaca

Zu hoher Blutdruck sollte medikamentös gesenkt werden
Seit Juli 2018 wurden viele Blutdrucksenker mit dem Wirkstoff Valsartan aus dem Handel genommen. Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) hatte Verunreinigungen mit dem Stoff NDMA nach­gewiesen, der Krebs erregen kann. 37 Sartanpräparate waren in der Stichproben-Analyse des ZL sauber. Derzeit prüft auch die Europäische Arzneimittelbehörde die Wirkstoffe Cande­sartan, Irbesartan, Losartan und Olmesartan auf Verunreinigungen.
18.02.2019, Bildnachweis: iStock/leezsnow

Die richtige Menge hängt vom Verwendungszweck ab
Soll die Salbe gleich einziehen oder ein Film sichtbar stehen bleiben? Die Lösung: Die richtige Menge hängt vom Verwendungszweck ab. Kortikoidhaltige Salben werden sehr dünn aufgetragen. Wirkstofffreie Präparate, die die Haut aufweichen oder über Nacht einziehen sollen, bringt man messerrückendick auf.
07.02.2019, Bildnachweis: iStock/metinkiyak

Erkältungen werden fast immer durch Viren hervorgerufen
Die Entwicklung ist erfreulich: Ärzte verschreiben bei Erkältungen deutlich weniger Antibiotika, meldet die Techniker Krankenkasse. Während 2010 noch 38 Prozent der wegen eines Atemwegsinfekts krankgeschriebenen Versicherten Antibiotika bekamen, waren es 2017 nur noch 24 Prozent. Bei Menschen, die lediglich ein bis drei Tage krankgeschrieben waren, sank der Anteil von 30 auf 18 Prozent. Gegen Erkältungen sind die Mittel in der Regel wirkungslos: Fast immer werden die Infekte durch Viren hervorgerufen, Antibiotika wirken aber nur gegen Bakterien. Da diese Arzneimittel weltweit zu häufig eingesetzt werden, helfen sie gegen etliche Bakterienarten schon nicht mehr.
04.02.2019, Bildnachweis: iStock/MJ Prototype

So vermeiden Sie, dass Nasenspray in den Rachen läuft
Wenn ein Nasenspray nicht richtig angewendet wird, läuft die Lösung in den Rachenraum. Der bittere Geschmack ist unangenehm. Die Lösung: Setzen Sie das Nasenspray in einem Winkel von etwa 45 Grad an. Falls Sie ein Quetschfläschchen verwenden, üben Sie nur leichten Druck aus.
29.01.2019, Bildnachweis: istock/TommL

Für Migräne-Geplagte gibt es nun eine weitere Behandlungsmöglichkeit
Seit November steht in Deutschland ein neuer Wirkstoff zur Vorbeugung von Migräne-Attacken zur Verfügung. Es handelt sich um den Antikörper Erenumab, den sich die Patienten alle vier Wochen in den Bauch oder Oberschenkel spritzen. Er kann Personen mit monatlich mindestens vier Migräne-Tagen verschrieben werden, wenn Medikamente zur Akutbehandlung nicht ausreichend wirken. Die Verordnung erfolgt durch Mediziner, die mit der Diagnose und Therapie von Migräne Erfahrung haben. Der behandelnde Arzt soll die Effekte von Erenumab regelmäßig kontrollieren.
25.01.2019, Bildnachweis: Thinkstock/istock

Dänemark: Eine Reform soll die Versorgung mit Arzneimitteln fördern
In Dänemark können sich Patienten rezeptpflichtige Medikamente ab nächstem Sommer in bestimmten Apotheken verordnen lassen. Diese kommunizieren auf elektronischem Weg mit Ärzten und Kliniken über den jeweils aktuellen Stand der Medikation. Die Reform soll zu einer besseren Versorgung mit Arzneimitteln beitragen.
22.01.2019, Bildnachweis: iStock/Kenishirotie

Die Einnahme von Tabletten im Liegen bringt ein Problem mit sich
Werden Tabletten im Liegen geschluckt, bleiben sie eventuell in der Speiseröhre stecken. Die Lösung: Damit das nicht passiert, muss der Patient bei der Einnahme aufrecht sitzen. In manchen Fällen soll die aufrechte Position für mindestens 30 Minuten beibehalten werden.
18.01.2019, Bildnachweis: istock /laflor

Eine einfache Maßnahme erleichtert die Einnahme bitterer Arzneitropfen
Tropfen lassen sich gut individuell dosieren. Ihr größter Nachteil ist der manchmal unangenehme Geschmack. Die Lösung: Arzneitropfen können auch in einem Glas Wasser eingenommen werden. Allerdings sollten Sie die Flüssigkeit sofort austrinken. Denn steht diese längere Zeit, können sich die Wirkstoffe zersetzen.
10.01.2019, Bildnachweis: iStock/BrianAJackson

Grippeimpfung in der Apotheke? In Deutschland ist dies bislang nicht erlaubt
Fast 20?000 Schweizer haben sich in der vergangenen Saison in einer Apotheke gegen Grippe impfen lassen – mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor. 15 Prozent davon hätten sich nicht impfen lassen, wenn sie dafür zu einem Arzt hätten gehen müssen, ergab eine Umfrage. Auch in Deutschland diskutiert man über die Impfung in der Apotheke, erlaubt ist das bisher aber nicht.
24.12.2018, Bildnachweis: W&B/Achim Graf

Nicht immer müssen Patienten für rezeptfreie Medikamente zahlen. Was der Deutsche Apothekerverband rät
Patienten müssen rezeptfreie Medikamente selbst bezahlen. Doch von den
110 gesetzlichen Krankenkassen erstatten 73 ihren Versicherten zumindest einen Teil der Ausgaben. Voraussetzung ist meist ein grünes Rezept vom Arzt. Der Deutsche Apothekerverband rät, dieses sowie den Kassenbon aufzubewahren, um bei der Krankenversicherung die Kosten­erstattung beantragen zu können.
29.11.2018, Bildnachweis: istock/kadmy

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