Eine Studie zeigt: Nach der Schwangerschaft bleiben viele Frauen langfristig rauchfrei
Auch nach der Schwangerschaft bleiben viele Frauen langfristig rauchfrei, zeigt eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit. Selbst 18 Jahre nach der Geburt ihres ersten Kindes rauchen Mütter seltener als Frauen ohne Kinder. Rund 60 Prozent der Frauen, die vier Jahre vor der Geburt noch rauchten, hörten damit im Geburtsjahr auf – die meisten im zweiten Drittel der Schwangerschaft. Aber: Jede siebte Frau raucht noch nach dem vierten Schwangerschaftsmonat. Hier brauche es weitere Aufklärung, wie schädlich Rauchen für das Ungeborene ist, so die Autoren.
17.12.2020, Bildnachweis: iStock/Pgiam

Was tun, wenn sich auch nach 41 abgeschlossenen Schwangerschaftswochen (SSW) nichts tut, das Baby nicht auf die Welt drängt?
Eine Schwangerschaft dauert im Schnitt 40 Wochen. Doch was tun, wenn sich auch nach 41 abgeschlossenen Schwangerschaftswochen (SSW) nichts tut, das Baby nicht auf die Welt drängt? Diese Frage analysierten Forscher des Cochrane-Netzwerks mit Daten aus 34 Studien, die in 16 verschiedenen  Ländern mit 20 000 Geburten durchgeführt wurden. Die Ergebnisse der Wissenschaftler sprechen eher für eine Einleitung: Eingeleitete Geburten zeigen eine deutliche Verringerung der Todesfälle im Zusammenhang mit der Geburt – verglichen mit der Strategie des "Beobachten und Abwartens". Die Rate der Kaiserschnitte liegt niedriger, ebenso wie die Einweisung in Neugeborenen-Intensivstationen. Keine Unterschiede gab es bei Dammrissen oder Nachgeburtsblutungen. Unklar bleibt weiter, wann der beste Zeitpunkt für eine Geburtseinleitung ist.
17.11.2020, Bildnachweis: istock/ Prostock-Studio

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