Konzentriertes Training: Qigong-Übung
Mit fernöstlichen Bewegungsübungen lassen sich positive Gedanken fördern. So lautet das Ergebnis einer Studie, veröffentlicht im Fachblatt Psychopathology. Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke untersuchte, inwiefern Qigong – eine Mischung aus Bewegungs-, Kon­zentrations- und Atemübun­gen – Menschen mit Depressionen helfen kann. Die Psycho­logen fanden heraus, dass öffnende, nach oben gerichtete Bewegungsabläufe aus dem Bereich der traditionellen chinesischen Medizin helfen, sich wieder mehr an positive Dinge zu erinnern. Aus jüngeren Arbeiten weiß man, dass depressive Menschen im Gegensatz zu gesunden eher negative Erlebnisse abspeichern als positive.
10.01.2020, Bildnachweis: istock/ Georgie Court

Forscher überprüften die Wirkung von Lavendelduft
In der Volksmedizin gilt Lavendelduft als beruhigend und wird in der Aromatherapie gegen innere Unruhe und Ängste eingesetzt. Forscher in Japan überprüften die Wirkung jetzt im Laborversuch. Mäuse, die eine halbe Stunde lang den Lavendel-Duftstoff Linalool geschnuppert hatten, waren danach weniger lichtscheu und hatten weniger Höhenangst. Koordination und Gleichgewichtssinn wurden nicht beeinträchtigt, berichten die Wissenschaftler im Fachjournal Frontiers in Behavioral Neuroscience.
20.11.2019, Bildnachweis: istock/Pic Leidenschaft/Thomas Francois

Auch Meditation kann Nebenwirkungen haben, berichten Forscher
Angstgefühle, Sorgen, verzerrte Gedanken oder ein verändertes Selbstgefühl – auch Meditation kann Nebenwirkungen haben: Jeder Vierte, der regelmäßig meditiert, habe dabei schon unangenehme Erfahrungen gemacht, berichten britische Psychologen im Fachmagazin PLOS ONE nach einer Online-Befragung mit 1230 Teilnehmern.
11.10.2019, Bildnachweis: istock/Petrunjela