Eine Studie zeigt: Wer unter Anleitung Yoga praktiziert, kann aktiv etwas gegen unklare Angstzustände tun
Wer unter Anleitung Yoga praktiziert, kann aktiv etwas gegen unklare Angstzustände tun. Dies verdeutlicht eine Studie im Fachblatt JAMA Psychiatry. Die Teilnehmer, die unter Ängsten litten, erhielten zwölf Wochen lang Unterricht in Kundalini-Yoga, einer in Europa populären Variante der aus Indien stammenden Körperübungen. Sie profitierten davon mehr als von Vorträgen zum Stressmanagement. Als noch wirksamer gegen eine generalisierte Angststörung – und vor allem nachhaltiger – erwies sich eine kognitive Verhaltenstherapie bei einem Psychotherapeuten.
25.12.2020, Bildnachweis: istock/Kieferpix

Forscher zeigen, dass Yoga auch das Gemüt entspannt
Yoga scheint depressive Symptome bei Menschen mit weiteren psychischen Problemen wie Angststörungen, Schizophrenie oder auch bei Alkoholabhängigkeit zu verringern. Das fanden Wissenschaftler der University of South Australia heraus, die 13 Studien dazu auswerteten. Die Untersuchung wurde im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht. Yoga wirkt umso effektiver, je mehr Einheiten pro Woche absolviert wurden. Dazu gehören Übungen zur Bewegung, Atmung und Achtsamkeit, wobei der Bewegungsanteil mindestens die Hälfte der Yogaeinheit ausmachen sollte.
10.09.2020, Bildnachweis: istock/Kieferpix

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