Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist es ratsam, helle oder reflektierende Kleidung zu tragen
Das Risiko, als Fußgänger oder Radfahrer Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, nimmt in der dunklen Jahreszeit noch zu. Im Jahr 2017 wurden 31.000 Fußgänger und 80.000 Radler bei Unfällen verletzt. Beide Gruppen von Verkehrsteilnehmern werden leicht übersehen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie rät deshalb, helle oder reflektierende Kleidung sowie (Blink-)Lichter an Jacken oder auch Rucksäcken zu tragen, um besser sichtbar zu sein.
09.02.2019, Bildnachweis: iStock/Graham Oliver

Wer unter der Fahrt das Handy nutzt, erhöht das Unfallrisiko deutlich
Handy-Fans haben es nun schriftlich: Wer beim Fahren das Mobiltelefon benutzt, muss mit einem knapp viermal höheren Unfallrisiko rechnen. ­­Ähnlich unfallträchtig ist es, wenn der Blick ins Innere des Wagens schweift. Grünes Licht da­gegen gab die Studie aus Alabama (USA), die das Fahrverhalten von über 70-Jährigen untersuchte, für das Singen oder Sprechen mit Mitfahrern.
21.12.2018, Bildnachweis: iStock/filmfoto

Je schneller der Rettungsdienst bei einem Notfall vor Ort ist, desto mehr Menschen überleben. Messbare Ergebnisse kommen vom Deutschen Ärzteblatt
Die "Hilfsfrist" eines Bundeslands gibt an, wie schnell ein Rettungsdienst bei einem Notruf eintreffen muss. Daran ortientieren sich zum Beispiel Experten, wenn sie die Dichte von Leitstellen und Rettungsdiensten planen. Welchen Effekt das schnelle Eintreffen hat, zeigt eine Auswertung im Deutschen Ärzteblatt: So überlebten nur 6,4 Prozent der Patienten einen Herz-Kreislauf-Stillstand bis zur Klinikentlassung, wenn der Rettungsdienst nach durchschnittlich 9:47 Minuten eintraf. War er bereits nach 1:10 Minuten vor Ort, konnten etwa doppelt so viele Personen gerettet werden. Würde der Rettungsdienst im Schnitt nur zehn Prozent weniger Zeit benötigen, könnten in Deutschland jährlich 370 Menschen mehr überleben, errechneten die Forscher. Ein zweiter Faktor war aber genauso wichtig: Begannen Laien sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, verdoppelten sich die Überlebensraten ebenfalls.
08.12.2018, Bildnachweis: iStock/huettenhoelscher

Die Liste der Verhütungsmethoden wird länger und länger. Doch bei Apps sollten Paare vorsichtig bleiben, raten Experten
Kürzlich hat die US-Arzneimittelbehörde FDA erlaubt, dass eine App als Hilfsmittel zur Schwangerschafts­verhütung vermarktet werden kann. Der Berufsverband der Frauenärzte rät allerdings davon ab, sich bei der Verhütung ausschließlich auf digitale Anwendungen zu verlassen. Nach Einschätzung der Gynäkologen gibt es bislang keine App, die fruchtbare und unfruchtbare Tage korrekt berechnet und zuverlässig eine ungewollte Schwangerschaft verhindert.
06.12.2018, Bildnachweis: iStock/franckreporter

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