Zentral­institut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) in Deutschland: Ärztlicher Bereitschaftsdienst entlastet die Notaufnahmen spürbar
Nur jeder Vierte, der beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 anruft, ist ein potenzieller Notfall, der an die Notauf­nahme einer Klinik weitervermittelt wird. Zu diesem Schluss kommt das Zentral­institut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) in Deutschland nach Auswertung von rund 84 000 Ersteinschätzungsgesprächen. 75 Prozent der Anrufer wurde lediglich eine ärztliche Beratung ­empfohlen. Laut ZI vermittelt die telefonische Ersteinschätzung den Patienten Sicherheit und entlastet die Notaufnahmen spürbar.
07.07.2020, Bildnachweis: iStock / vm

Eine Analyse zeigt: Telemedizinische Betreuung kann die Lebenserwartung bei Patienten mit chronischer Herzschwäche erhöhen
Patienten mit chronischer Herzschwäche, die intensiv telemedizinisch betreut werden, haben eine deutlich höhere Lebenserwartung als jene ohne diese Möglichkeit. Das ergab eine Analyse von Daten der Krankenkasse AOK Nord­­ost, berichtet die Deutsche ­Gesellschaft für Kardiologie. Die Patienten übermitteln täglich Daten über ihren Gesundheitszustand an die betreuenden Ärzte. So lassen sich Verschlechterungen früh erkennen.
01.05.2020, Bildnachweis: iStock/fzant

Die WHO warnt: Weltweit nehmen Probleme mit dem Sehen zu
Weltweit nehmen Probleme mit dem Sehen zu, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das liegt ­daran, dass die Menschen immer älter werden. Ein weiterer Grund: die wachsende Zahl der Diabetiker. Sie haben häufiger Schäden an der Netzhaut. In armen Ländern treffen Augenschäden die Menschen besonders hart: Sie erblinden, obwohl sich dies mit einer einfachen Operation hätte verhindern lassen. Oft reicht es nicht mal zu einer Brille.
14.03.2020, Bildnachweis: iStockphoto

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG