Nach dem Baden oder heftigem Schwitzen wieder eincremen
Maximal 15 bis 30 Minuten: Nur so lange kann man sich in unseren Breiten ungeschützt direktem Sonnenlicht aussetzen, ohne dass sich die Haut schmerzhaft rötet. Dabei unterscheidet sich die Dauer je nach Hauttyp stark. Der Lichtschutz einer Sonnencreme gibt den Faktor an, um den sich diese Zeit vervielfachen lässt – aber nur, wenn man sie dick genug aufträgt, warnt die Verbraucherzen­trale. Nach dem Baden oder heftigem Schwitzen wieder eincremen – das verlängert die Maximal­dauer des Schutzes allerdings nicht.
09.07.2020, Bildnachweis: iStock/Pixdeluxe

Immer öfter macht eine Allergie auch Senioren zu schaffen
Vielerorts fliegen Birkenpollen durch die Luft – und das macht auch immer mehr Senioren zu schaffen. Nach Kassendaten verzeichnet vor allem die Altersgruppe 65 plus einen Zuwachs an Heuschnupfen-Geplagten. "Allergien wachsen sich nicht mit den Jahren aus", erklärt der Wiesbadener Allergologe Prof. Ludger Klimek. "Man nimmt seinen Heuschnupfen mit ins Alter." Auch komme es immer öfter vor, dass eine Pollenallergie erst in den späten Jahren auftritt.
20.06.2020, Bildnachweis: istock/Relax Foto.de

Forscher finden heraus: Muttermilch kann Risiko einer Kuhmilchallergie reduzieren
Etwa zwei bis drei Prozent der Neugeborenen entwickeln eine Allergie gegen Kuhmilch-Eiweiß. Japanische Forscher der Jikei University School of Medicine in Tokio wollten wissen, ob sich das verhindern lässt. Und laut der in der Fachzeitschrift JAMA Pediatrics veröffentlichten klinischen Studie mit 312 Neugeborenen, die ein Allergierisiko aufwiesen, scheint es einen Weg zu geben: Wenn in den ersten drei Tagen nach der Geburt keine Ersatzmilch, sondern ausschließlich Muttermilch gegeben wird, reduziert sich das Risiko einer Kuhmilchallergie bereits deutlich.
09.04.2020, Bildnachweis: iStock/Nick Thompson

Ergebnisse einer Studie geben Hoffnung gegen den schwarzen Hautkrebs
Er beginnt unscheinbar. Doch der schwarze Hautkrebs bildet rasch gefährliche Tochtergeschwulste, sogenannte Metastasen. Seit einigen Jahren gibt es eine neue Hoffnung für Betroffene: die ­Immuntherapie. Sie zeigt zum Teil auch dann noch große Erfolge, wenn die Erkrankung weit fort­­geschritten ist, belegt eine Studie im Fachblatt NEJM. Als besonders wirksam erwies sich die Kombination aus zwei verschiedenen Medikamenten. Mehr als die ­Hälfte der Patienten mit Meta­s­tasen waren fünf Jahre nach der Diagnose noch am ­Leben.
08.04.2020, Bildnachweis: istock/Zoranm

In bestimmten Fällen sollten Sie eine neue Creme kaufen

Sie sollten eine neue Creme kaufen, wenn

  • das Haltbarkeits­datum überschritten ist. Dann lässt der Sonnenschutz nach
  • sie sich in ihre ­Bestandteile zerlegt oder ihr Geruch sich verändert hat
  • die Öffnung ­ver­unreinigt ist. Die Creme kann dann leicht verkeimen

04.04.2020, Bildnachweis: istock/MarKord

Der Winter eignet sich gut für die Impfung gegen Pollen
Die beste Zeit, mit einer Allergie-Impfung, etwa gegen Gräserpollen, zu beginnen, ist der Winter. Denn in der pollenarmen Zeit ist das Immunsystem der Betroffenen weniger belastet. Während der Therapie wird das Allergen in regelmäßigen Abständen und steigender Dosis per Spritze, als Tropfen oder Tablette verabreicht. "Leidet ein Patient unter mehreren Allergien, behandeln wir zunächst nur die zwei stärksten", sagt Professor Ludger Klimek aus Wiesbaden. Rückt die Allergie-­Saison näher, würden nach Ansicht des Präsidenten des Ärzteverbands Deutscher Allergologen spezielle Kurzzeittherapien helfen.
18.02.2020, Bildnachweis: istock/Wavebreakmedia

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