Wer einen Mund-Nasenschutz trägt hält sich selbst auch herumschwebende Pollen vom Leib
Wer einen Mund-Nasenschutz trägt, schützt nicht nur andere vor den eigenen Viren. Allergikerinnen und Allergiker halten sich selbst auch herumschwebende Pollen vom Leib. Laut der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst können die Masken dazu beitragen, weniger Pollen einzuatmen, und so Heuschnupfen-Symptome lindern. Wichtig ist dabei für die Betroffenen genauso wie für den regulären Virenschutz: die Vorderseite der Maske nicht berühren und die Maske beim Wiederbenutzen nicht verkehrt herum aufsetzen. Durchfeuchtete Masken bieten keinen Schutz. Weil Pollen relativ groß sind, halten chirurgische Masken sie laut Expertinnen und Experten ähnlich gut ab wie FFP-Masken. Für einfachen Mund-Nasenschutz gilt: Je engmaschiger sein Stoff und je dichter, desto besser.
04.08.2021, Bildnachweis: istock/RealPeopleGroup

Die Haut ­kann mithilfe von Sonnenlicht Vitamin D herstellen
Mithilfe von Sonnenlicht kann die Haut ­Vitamin D herstellen. Aber stören Sonnenschutzmittel die Produktion? Bei richtiger Anwendung wahrscheinlich kaum, schreiben Forscher im British Journal of Dermatology. Ihre Ergebnisse gründen sie auf eine Studie mit 40 Teilnehmern, die bei einem einwöchigen Teneriffa-Urlaub eine Sonnencreme mit Licht­schutzfaktor 15 verwendeten. Die Hälfte der Probanden benützte ein Produkt mit hohem, die andere Hälfte ein Mittel mit niedrigem UV-A-Schutz. Ergebnis: Eine korrekte Anwendung der Sonnencreme verhinderte zwar Sonnenbrände, nicht aber die Vitamin-D-Produktion der Haut. Diese fiel bei Mitteln mit hohem UV-A-Schutz sogar höher aus. Wahrscheinlich lassen diese Präparate mehr ­UV-B-Strahlung durch, die für die Vitaminbildung entscheidend ist.
31.07.2021, Bildnachweis: istock/MarKord

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG