Forscher erklären: Saunieren hält die Gefäße elastisch und senkt den Blutdruck
Klar, dass so eine Nachricht aus Finnland stammt: Menschen, die häufig – bis zu täglich – saunieren, haben ein geringeres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben als gelegentliche Saunagänger. Das ergab eine Langzeitstudie mit Daten von rund 1.700 älteren Teilnehmern. Saunieren hält die Gefäße elastisch und senkt den Blutdruck, erklären die Forscher. Wer unter Herz-Kreislauf-Krankheiten leidet, sollte vor dem Schwitzbad erst den Arzt fragen.
21.05.2019, Bildnachweis: iStock/miljko

Erhöhtes Risiko, an einer Demenz zu erkranken, bei Menschen mit Typ 1 oder Typ 2
Blutzuckersenkende Medikamente wirken sich möglicherweise auch auf das Gehirn von Alzheimer-Patienten mit Typ-2-Diabetes positiv aus: Das sagen Forscher des Mount-Sinai-Hospitals, New York. Dass gute Blutzuckerwerte das Gehirn vor Demenz schützen, vermuten Experten schon lange. Ein Grund mehr, Diabetes-Medikamente regel­mäßig zu nehmen. Denn Menschen mit Typ 1 oder Typ 2 haben ohne­hin ein erhöhtes Risiko, an einer Demenz zu erkranken.
17.05.2019, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

Forscher empfehlen bei ungewollt kinderlosen Männern eine Untersuchung auf Prädiabetes
Unfruchtbarkeit bei Männern kann ein Hinweis auf einen beginnenden Typ-2-Diabetes sein. In einer italienischen Studie hatten Männer mit einem Diabetes-Vorstadium unter anderem eine schlechtere Spermienqualität als Stoffwechselgesunde. Das Problem: Vorstufen des Diabetes bleiben sehr häufig unerkannt, weil Betroffene keine Beschwerden haben. Die Forscher empfehlen daher: Bei ungewollt kinderlosen Männern sollten Ärzte auch an einen solchen Prädiabetes denken. 
17.04.2019, Bildnachweis: iStock/krblokhin

Forscher zeigen Möglichkeit, einem Blutdruckabfall kurz nach dem Aufstehen entgegenzuwirken
Besonders ältere Menschen können unter Blutdruckschwankungen leiden, bei denen der Druck kurz nach dem Aufstehen plötzlich sehr stark abfällt. Das kann unter anderem das Sturzrisiko erhöhen. Wer sich nach dem Liegen erst mal an den Bettrand setzt, gibt dem Kreislauf Zeit, sich anzupassen. Im Fachblatt Neurology berichten Forscher der Universität Newcastle (Großbritannien), dass auch ein knapper halber Liter Wasser, fünf Minuten vor dem Aufstehen getrunken, einem Blutdruckabfall vorbeugen könne. Bei mehr als der Hälfte der Teilnehmer ließ sich so der Abfall minimieren. Kompressionsstrümpfe oder die Beine zu überkreuzen zeigten sich in der Untersuchung etwas weniger wirksam.
 13.04.2019, Bildnachweis: istock/Eva Katalin

Fast alle Getreidearten enthalten das Klebereiweiß Gluten
Viele Menschen verzichten auf Gluten, weil sie das Klebereiweiß im Getreide für diverse Leiden verantwortlich machen wie etwa Typ-2-Diabetes. Mit dieser Erkrankung habe Gluten aber nichts zu tun, ergaben drei große Studien, die Forscher aus den USA und China in der Fachzeitschrift Diabetologia zusammenfassen. Allerdings enthält glutenhaltiges Getreide auch sogenannte Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI). Laborversuchen zufolge könnten diese zur Diabetes-Entstehung beitragen, so Stoffwechsel-Experte Professor Detlef Schuppan von der Universität Mainz im Fachmagazin Hepatology. Ob ein Gluten- und damit ATI-Verzicht ratsam ist, können jedoch nur weitere Studien mit Menschen klären.
26.02.2019, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Forscher haben einen Selbstschutzmechanismus des Körpers entdeckt, der Blutgerinnsel auflösen kann
Der Körper verfügt über einen Mechanismus, der Blutgerinnsel auflösen kann, ehe sie ein Gefäß verschließen. Das haben Forscher aus Tübingen, Lübeck und Würzburg entdeckt und im Fachmagazin Nature Communications publiziert. Die Kraft des vorbeifließenden Bluts bewirkt, dass mehr von der Substanz cGMP freigesetzt wird. Sie verhindert das Anhaften weiterer Blutplättchen. Das könne den Forschern zufolge auch erklären, warum Menschen, die genetisch bedingt weniger cGMP bilden, häufiger einen Herzinfarkt erleiden.
25.02.2019, Bildnachweis: iStock/szefei

Forscher finden heraus: Das Wetter könnte möglicherweise das Herzinfarktrisiko beeinflussen
Es könnte auch am Wetter liegen: An kalten Tagen mit niedrigem Luftdruck, starkem Wind und wenig Sonne ist das Herzinfarktrisiko am höchsten. Das berichten schwedische Forscher im Fachblatt JAMA Cardiology. Sie hatten 274.000 Fälle aus dem schwedischen Herzinfarktregister ausgewertet.
23.02.2019, Bildnachweis: iStock/TARIK KIZILKAYA

Ändert sich der Blutfluss in der Leber, reagieren Zellen in den Gefäßen
Die Leber ist das einzige Organ, das sich regenerieren kann, auch wenn ein Teil entfernt wurde. Forscher beschreiben jetzt im Magazin Nature, warum. Ist die Leber verkleinert, fließt mehr Blut durch die Gefäße, sie weiten sich. Darauf reagieren Zellen in den Gefäßen. Sie setzen Botenstoffe frei, die das Wachstum auslösen. Sobald die Leber normale Größe erreicht hat, lässt das Signal nach, und das Wachstum wird eingestellt.
01.02.2019, Bildnachweis: iStockphoto/Eraxion

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