Wer im Alter aktiv ist, hat weniger Probleme mit dem Gleichgewicht
Etwa jeder dritte Mensch über 65 Jahre stürzt mindestens einmal im Jahr. Die Folgen sind oft Knochen­brüche oder lange Klinikaufenthalte. Sehr schwere Stürze können auch tödlich enden. Nach einer Meta-Analyse des Cochrane Netzwerks sind Senioren, die sich regelmäßig bewegen, weniger gefährdet. Besonders hilfreich seien Trainingsprogramme, die das Gleichgewicht gezielt schulen und mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen. Gut eignen sich auch Übungen aus der chinesischen Bewegungslehre Tai-Chi.
11.07.2019, Bildnachweis: iStock/Fat Camera

Handy mit Internetfunktion bei Generation 70 plus immer beliebter
Ins weltweite Netz gehen können, egal wo man sich gerade aufhält: Knapp jeder Vierte aus der Generation 70 plus nutzt inzwischen ein Handy mit Internetfunktion. In der Altersklasse 60 bis 69 liegt der Anteil bereits bei 55 Prozent. In den vergangenen Jahren ist die Technik deutlich günstiger geworden: Gute Smartphones gibt es für weniger als 200 Euro, monatliche Tarife für unter zehn Euro.
So viele ab 70-Jährige nutzen mobiles Internet (in Prozent):
2015: 13,9
2018: 24,3
Quelle: D21 Digital-Index 2018/2019
10.07.2019, Bildnachweis: iStock/Fotosmurf03

Japanische Forscher finden heraus: Tanzen scheinbar eine gute Altersvorsorge
Anmut, Gleichgewicht, Beweglichkeit, Rhythmusgefühl: Tanzen fordert Körper und Geist. Damit scheint es eine perfekte Altersvorsorge zu sein, stellen japanische Forscher nach einer Studie mit gut 1000 älteren Frauen fest: Mehr als jede andere körperliche Aktivität trug Tanzen dazu bei, dass die Seniorinnen auf lange Sicht selbstständig blieben.
05.07.2019, Bildnachweis: iStock/Jacoblund

Regel Nummer eins: Übersicht schaffen
"Habe ich auch an seine Tabletten gedacht?" Pflegende Angehörige empfinden es oft als Belastung, sich um die Arzneitherapie ihres Schützlings zu kümmern. Das gilt vor allem, wenn viele Mittel verschrieben wurden oder Spritzen zu verabreichen sind, stellt eine US-Studie mit 377 Pflegenden im Seniorenalter fest. Tipp: Die Apotheke hilft, die Übersicht zu bewahren, und zeigt die richtige Anwendung.
29.05.2019, Bildnachweis: istock/tashechka

Mensch und Hund: Oft unzertrennlich
Mann oder Hund? Wenn es um die Lebenserwartung geht, scheint das kaum einen Unterschied zu machen, lässt eine Statistik aus Dänemark vermuten. Alleinlebende mit einem vierbeinigen Gefährten hatten ein um 14 Prozent niedrigeres Sterberisiko als Singles ohne Hund. Bei Paaren zeigte sich dagegen kein lebensverlängernder Effekt durch ein Haustier. Ein Hund, sagen die Autoren, ­puffert Stress ab, fördert Kontakte und hält den Halter auf Trab.
11.05.2019, Bildnachweis: iStockphoto/bit245

Eine erholsame Nacht ist ein wichtiger Gesundheitsfaktor
Zu viel scheint genauso ungesund zu sein wie zu wenig: Senioren, die bis
zu sechs oder aber mindestens neun Stunden am Tag schlafen, waren in einer japanischen Studie häufiger von Gebrechlichkeit betroffen. Die Forscher hatten knapp 10.000 Ältere untersucht. Am niedrigsten war die Rate bei Teilnehmern, die auf ein Schlafpensum zwischen sechs und neun Stunden täglich kamen.
10.05.2019, Bildnachweis: iStock/gpointstudio

Das Aussehen von pürierter Kost kann zu Mangelernährung in Pflegeheimen beitragen
Viele Bewohner von Pflegeheimen sind mangelernährt. Das liegt wohl mit am wenig attraktiven Aussehen der oft wegen Schluckstörungen benötigten pürierten Kost. Forscher der Universität Erlangen und der Hochschule Weihenstephan wollten dem abhelfen: Sie reicherten die Breie mit Nährstoffen an. Dann kreierten sie daraus mit einem 3-D-Drucker Mahlzeiten, die sich am natürlichen Aussehen der Kost orientieren. Bei ersten Versuchen in zwei Altenheimen aßen die Senioren wieder mit mehr Genuss und legten rasch an Gewicht zu.
12.04.2019, Bildnachweis: istock/emir memedovski

Volksleiden: Rund 1,2 Millionen Deutsche haben Alzheimer
Wissen Sie, wovon das Risiko für Alzheimer abhängt? Falls nein, sind Sie nicht allein. Jeder zweite Deutsche fühlt sich über die Krankheit schlecht informiert, so eine repräsentative Umfrage der Alzheimer Forschung Initiative. Dabei kennen sich ältere Menschen besser aus als jüngere. Alzheimer ist nicht die einzige, aber die häufigste Form von Demenz. Nach jetzigem Forschungsstand ist übrigens das Alter der wichtigste Risikofaktor.
22.03.2019, Bildnachweis: istock/Troels Graugaard

Verheiratete ältere Menschen leiden seltener unter Mangelernährung
Ältere Menschen leiden häufig unter Mangelernährung. Doch wer verheiratet ist, den trifft das seltener. Das haben Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg herausgefunden. Der Familienstand spielt demnach eine größere Rolle als Appetitmangel oder eine Depression. Tipp für allein Lebende, die lieber in Gesellschaft essen: Oft bieten Senioren­zentren und Heime einen offenen Mittagstisch an.
21.03.2019, Bildnachweis: istock/Halfpoint

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