Studie: Männer, die im Alter von 18 Jahren fit sind, erkranken im späteren Leben seltener an Krebs als untrainierte Altersgenossen
Männer, die im Alter von 18 Jahren fit sind, erkranken im späteren Leben seltener an Krebs als untrainierte Altersgenossen. Das ergab ­eine Studie der Universität Göteborg. Das Wissenschaftsteam wertete die Daten von einer Million Männern aus, die zwischen 1968 und 2005 in Schweden zum Militärdienst eingezogen worden waren. Das Ergebnis: Eine gute Fitness ging mit einem geringeren Risiko einher, im Lauf der Jahre an verschiedenen Krebsarten zu erkranken. Am stärksten zeigte sich der positive Effekt bei Speise­röhren- und Leberkrebs: Hier war das Risiko um 40 Prozent geringer. Insgesamt lag die Krebssterblichkeit um 30 Prozent niedriger als bei Gleichaltrigen, die als 18-Jährige nicht oder kaum trainiert hatten. Datum der Veröffentlichung: 05.02.2024
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Studie: Auch Online-Training unterstützt die Genesung nach einer Krebsoperation
Auch Online-Training unterstützt nach einer Krebsoperation die Genesung. Bewegung ist wichtig, um nach dem Eingriff wieder zu Kräften zu kommen. Was aber, wenn keine Sportstätte erreichbar ist? Eine Studie der Uni Leipzig hat untersucht, ob auch Heimtraining per App positiv wirkt. Aus der Klinik Entlassene absolvierten zu Hause sechs Monate lang mehrmals pro Woche ein Online-Kraftausdauertraining. Eine Smart-watch informierte über die Tagesaktivität. Die Kontrollgruppe erhielt nur Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil. Zum Programmende war die Sportgruppe körperlich messbar fitter.
Datum der Veröffentlichung: 17.01.2024
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Studie: Frauen profitieren, wenn sie nach einer Krebs-OP eine neue Brust aus körpereigenem Fett erhalten
Frauen profitieren, wenn sie nach einer Krebs-OP eine neue Brust aus körpereigenem Fett erhalten. Sie haben ein Jahr später eine höhere Lebensqualität als Patientinnen mit Brustimplantat, sind zufriedener mit der Brust und fühlen sich wohler in ihrem Körper. Das ergab eine niederländische Studie. Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch die Methode gab es laut der Studie nicht.
Datum der Veröffentlichung: 15.01.2024
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Studie: Schon vier kurze, intensive Alltagsanstrengungen wirken fast so präventiv wie Sport
Um Krebs vorzubeugen, sind nicht immer regelmäßige, schweißtrei­ben­de Trainingseinheiten nötig. Schon vier kurze, intensive Alltagsanstrengungen wie Treppensteigen oder zügiges Gehen wirken fast so präventiv wie Sport. Das zeigt eine Studie mit 22 398 erwachsenen Britinnen und Briten. Wer sich viereinhalb Minuten pro Tag anstrengte, konnte das Risiko für bewegungsabhängigen Krebs wie Brust- und Darmkrebs um 31 Prozent senken. Das generelle Krebsrisiko sank um 20 Prozent. Datum der Veröffentlichung: 11.01.2024
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Übergewicht ist einer der Risikofaktoren für Brustkrebs.
Es spielen Entzündungsbotenstoffe und Hormone eine Rolle. Sie bilden sich im Fettgewebe und erhöhen das Krebsrisiko. Und auch das Rückfallrisiko ist bei Übergewicht deutlich höher. Also ja: Abnehmen senkt das Brustkrebsrisiko – bis man sich im Bereich eines gesunden Gewichts befindet. Denn, Achtung: Untergewicht ist ebenso ein Risiko.
Datum der Veröffentlichung: 09.01.2024
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