Studie: Menschen mit einem Fleischverzehr an weniger als fünf Tagen pro Woche, erkranken seltener an Krebs
Menschen, die an weniger als fünf Tagen pro Woche Fleisch essen, erkranken seltener an Krebs. Das legt zumindest eine Studie der University of Oxford nahe, die im Fachjournal BMC Medicine erschienen ist. Für diese Studie, die seit 2006 läuft, hatten Forschende die Daten von 472 377 Teilnehmerinnen und Teilnehmern analysiert. Demnach hatten Personen, die an weniger als fünf Tagen pro Woche Fleisch aßen, ein um zwei Prozent niedrigeres Risiko, an Krebs zu erkranken, als die, die häufiger Fleisch auf den Speiseplan setzten. Wer Fisch statt Fleisch aß, reduzierte das Risiko um zehn Prozent. Bei Teilnehmenden, die sich rein pflanzlich ernährten, war das Risiko um 14 Prozent geringer. Die Forscherinnen und Forscher weisen allerdings darauf hin, dass auch Faktoren wie körperliche Aktivität oder der Lebensstil generell eine Rolle spielen.
Datum der Veröffentlichung: 23.06.2022
Autor: Wort & Bild Verlag
Bildnachweis: iStockphoto/Photology1971

Mindestmengen für verschiedene Operationen erhöht
75 Lungenkrebsoperationen pro Jahr muss eine Klinik in Deutschland durchführen - zumindest, wenn sie die Zulassung dafür haben möchte. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Mindestmengen für verschiedene Operationen erhöht. Ziel: Qualität sichern. Komplizierte Eingriffe sollen so nur durch geübtes Personal erfolgen.
24.05.2022, Bildnachweis: iStock/da-kuk

Studie: Durch körperliche Aktivität Sterberisiko senken
Wer mindestens 150 Minuten pro Woche körperlich aktiv ist, kann sein Risiko senken, an den Folgen einer Krebserkrankung zu sterben. Zu diesem Schluss kamen Forschende, nachdem sie die Daten von rund 15000 Krebsüberlebenden in den USA ausgewertet hatten. Die Studie erschien in JAMA Oncology. Bei Menschen, die mehr als acht Stunden am Tag saßen, war die Sterblichkeitsrate bis zu fünfmal höher.
20.05.2022, Bildnachweis: istock/Saha Suzi

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