Umfrage zum Thema Organspendeausweis
62 Prozent der Menschen in Deutschland haben für sich eine Entscheidung getroffen, ob sie im Falle des Falles Organspender werden möchten – ein neuer Höchstwert. Das zeigt eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). 44 Prozent haben dies auch auf einem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung dokumentiert. Das am häufigsten genannte Motiv für Organspende ist, dadurch anderen helfen und dem eigenen Tod einen Sinn geben zu können. Parallel ist zuletzt auch die Zahl der tatsächlich gespendeten Organe leicht gestiegen.
31.12.2020, Bildnachweis: istock/Kerrick

Eine Studie zeigt: Konzentriert zu arbeiten scheint eine ideale Strategie gegen Heißhunger zu sein
Heißhungerattacken im Büro? Konzentriert zu arbeiten scheint eine ideale Strategie dagegen zu sein, wie eine Studie im Journal of Experimental ­­Psychology nahelegt. Die Probanden mussten während eines Experiments am Bildschirm Suchaufgaben lösen. Je mehr Konzentration das Rätsel von ihnen forderte, umso weniger ließen sie sich durch eingeblendete Bilder von Donuts oder Schoko­snacks ablenken. Das funktionierte sogar, wenn die Teilnehmer eigentlich hungrig waren.
26.12.2020, Bildnachweis: istock/Lammeyer

Wie schlau sollte Ihr Traumpartner sein? Das fragten Psychologen
Wie schlau sollte Ihr Traumpartner sein? Das fragten Psychologen der University of Western Australia 450 Probanden. Die Antwort fiel eindeutig aus: intelligent ja, aber bitte kein Überflieger. Im Schnitt hat der Wunschpartner einen IQ von 120 – immerhin ein Wert, den nur zehn Prozent der Menschen erreichen. Hochbegabte jenseits der 130 wurden deutlich seltener gewünscht: Hier befürchteten die Teilnehmer geringere soziale Fähigkeiten und dass sie selbst nicht gut zu einem Hochbegabten passen.
10.12.2020, Bildnachweis: istock/gilaxia

Viele haben schon mal die Geduld verloren, wenn Geräte zu kompliziert sind
Lauter oder leiser, heller oder dunkler, Erstes oder Zweites: Die Zeiten, in denen die Bedienung eines Fernsehers auf einen Blick klar war, sind längst vorbei. Heute erreichen Gebrauchsanleitungen für Elektrogeräte nicht selten den Umfang eines Buchs. Das macht selbst Jüngeren zu schaffen: Fast jeder Zweite unter 30 ist schon mal an moderner Technik verzweifelt. Bei den ab 60-Jährigen sind es gut zwei Drittel. Tipp: Im Fachhandel kann man oft schon vor dem Kauf klären, ob man mit einem Gerät zurechtkommt.
30.11.2020, Bildnachweis: iStock/Fotosmurf03

Studie zeigt: Mehrheit möchte auch nach der Pandemie zumindest teilweise von zu Hause aus arbeiten
Homeoffice und Digitalisierung entlasten Arbeitnehmer in der Corona-Pandemie, zeigt eine Analyse der DAK. Befragt wurden 7000 Erwerbstätige vor und während der Pandemie. Jeder zweite bewertete die Arbeit mit Laptop und Videokonferenzen als positiv. Das tägliche Stressempfinden sank um 29 Prozent. Homeoffice-Neueinsteiger sehen viele Vorteile: 59 Prozent gaben an, produktiver zu arbeiten, 68 Prozent schätzen den Zeitgewinn, weil der Arbeitsweg wegfällt. Auch Beruf und Familie lassen sich oft besser vereinen. Drei Viertel möchten daher auch nach der Pandemie zumindest teilweise von zu Hause aus arbeiten.
03.11.2020, Bildnachweis: istock/gPointStudio

Wer seine Augen schützen will, sollte die Finger von Zigaretten lassen
Wer seine Augen schützen will, sollte die Finger von Zigaretten lassen, sagt Professor Frank Holz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn. Laut einer aktuellen Übersichtsarbeit steige das Risiko, an einem grünen Star (Glaukom) zu erkranken, durch Rauchen deutlich. Je länger und je mehr gequalmt wird, umso größer ist es. Der Zug am Glimmstängel erhöht auch in vergleichbarem Maß die Wahrscheinlichkeit, an einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zu erkranken. Zudem beginnt die feuchte Form der AMD im Schnitt mehr als fünf Jahre früher. Die Gefahr, dass sich ein grauer Star entwickelt, wächst ebenfalls. Rauchen greift überdies den Tränenfilm an, was zu einem trockenen Auge führen kann. Alle diese Risiken lassen sich durch Rauchverzicht nach und nach wieder senken.
28.10.2020, Bildnachweis: istock/fotoadrenalina

Eine Online-Befragung bestätigt großes Interesse an Pflege-Jobs
Pflegekräfte sind nicht erst seit Corona systemrelevant. Doch die Wertschätzung ihrer Arbeit ist während der Pandemie recht hoch. In der Pflege zu arbeiten können sich 21 Prozent der Jugendlichen grundsätzlich vorstellen. Das ergab eine repräsentative Online-Befragung von14- bis 20-Jährigen im April dieses Jahres im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. "Gutes tun" und "etwas bewirken können" sind für junge Erwachsene wichtige Kriterien bei der Berufswahl. Doch Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten spielen eine ebenso große Rolle. Die Hälfte der Befragten beurteilt diese in der Pflege als schlecht. Der Mehrheit ist die Bezahlung zu gering.
19.10.2020, Bildnachweis: iStock/Andrey Popov

Eine Studie geht folgender Frage nach: War der Lockdown für unseren Schlaf von Vorteil?
Kein Pendeln, flexiblere Arbeitszeiten, weniger Freizeitstress und mehr Zeit zum Ausruhen: War der Lockdown für unseren Schlaf von Vorteil? Ja und nein, stellt eine Umfrage der Universität Basel fest, an der 435 Menschen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland teilnahmen. Drei Viertel der Befragten schliefen demnach während der Beschränkungen 50 Minuten länger. "Das legt nahe, dass die Schlaf-wach-Muster der Befragten sich weniger an externen oder sozialen Rhythmen und stattdessen eher an inneren biologischen Signalen orientierten", sagt die Studienautorin Dr. Christine Blume. Die wahrgenommene Schlafqualität hingegen verschlechterte sich aufgrund der belastenden Situation.
08.10.2020, Bildnachweis: istock/FreshSplash

Die Coronavirus-Pandemie hat in vielen Ländern zu Einbrüchen bei der Organspende geführt
Die Coronavirus-Pandemie hat in vielen Ländern zu Einbrüchen bei der Organspende geführt. In Deutschland konnten Transplantationen fast uneingeschränkt stattfinden. Der Rückgang zu Beginn liegt daran, dass verschiebbare Lebendspenden fast überall ausgesetzt wurden. Insgesamt wird in den ersten vier Monaten 2020 ein Plus an Spendern und Organ­spenden verzeichnet, was an einem Zuwachs im Januar und Februar liegt. Trotzdem gibt es nach wie vor einen Mangel an Spenderorganen, vor allem an Nieren.
01.10.2020, Bildnachweis: istock/Kerrick

Forscher untersuchten die Haare von Menschen und anderen Säugetieren auf deren Reißfestigkeit
Nur 0,06 bis 0,08 Millimeter Durchmesser hat das Haar eines Europäers im Durchschnitt. Dennoch ist es bemerkenswert stark, wie eine Untersuchung im Magazin Matter ergab. Die Forscher analysierten die Haare von Menschen und anderen Säugetieren auf deren Reißfestigkeit. Dabei wurde nachgewiesen, dass unsere vergleichsweise dünnen Haare tendenziell stärker sind als dickere, zum Beispiel von Giraffen oder Elefanten. Denn: Haare brechen – abhängig vom Durchmesser – anders.
12.09.2020, Bildnachweis: iStock/Ridofranz

Eine Studie zeigt: Wohl kein Baby-Boom aufgrund des Lockdowns
Während des Lockdowns hatten Paare wesentlich mehr Zeit als üblich füreinander. Aber wird es diesen Winter gleich einen Babyboom geben? Wohl nicht, wie Forscher der Universität Florenz im Fachblatt Journal of Psychosomatic Obstetrics and Gynecology berichten. Die italienischen Wissenschaftler befragten dazu 1482 Personen, die seit mindestens zwölf Monaten in einer festen Partner­schaft waren. Das Ergebnis: Mehr als ein Drittel der Befragten, die vor der Krise ein Kind wollten, haben es sich wegen des Corona­virus zunächst anders überlegt. Dem gegenüber stehen lediglich elf Prozent der Befragten, die während der Krise einen Kinderwunsch entwickelt haben. Die Zahlen sprechen also eher gegen einen Babyboom.
11.09.2020, Bildnachweis: istock/StefaNicolic

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