Forscher finden heraus: Eheglück könnte von einer Genvariation abhängen
Wie lange eine Ehe hält, könnte von einer Genvariation abhängen. Sie beeinflusst das Hormon Oxytocin, das wichtig ist für soziale Bindungen des Menschen. Forscher der Universität Yale (USA) nahmen von 178 Paaren Speichelproben und befragten sie zu Zufriedenheit und Geborgenheit. Beides war größer, wenn wenigstens ein Partner die Genvariante hatte.
07.08.2019, Bildnachweis: iStock/Geckly

Eine gründliche Zahnhygiene sollte zum Morgenritual gehören
Eine Studie der Mashhad-Univer­sität (Iran) hat gezeigt: Es ist effektiver, erst die Zwischenräume mit Zahnseide zu reinigen und dann die Zähne zu putzen. Die Beläge würden dadurch deutlicher zurückgehen, das Fluorid aus der Zahnpasta könnte besser wirken. Die Wissenschaftler fanden eine höhere Konzentration des härtenden Stoffes an den Zähnen.
06.08.2019, Bildnachweis: iStock/Eva Katalin

Wissenschaftliches Institut der AOK erhebt Daten zu den Selbstzahlerleistungen
35 Prozent der Patienten mit einem Monatseinkommen von über 4000 Euro haben im vergangenen Jahr von einem Arzt eine Selbstzahlerleistung (IGeL) angeboten bekommen. Der Anteil ist doppelt so hoch wie bei Patienten, die weniger als 1000 Euro im Monat verdienen. Für das Wissenschaftliche Institut der AOK, das die Daten erhoben hat, zeigt der Unterschied den zweifelhaften medizi­ni-schen Nutzen vieler dieser Extras.
24.07.2019, Bildnachweis: istock/monkeybusinessimages

Bei der Makula-Degeneration wird der "Punkt des schärfsten Sehens" geschädigt
Ein neues Verfahren gegen die zur Erblindung führende Makula-Degeneration weckt Hoffnung. Britische ­Forscher setzten zwei Patienten ein aus Stammzellen gezüchtetes kleines Netzhautstück ein, berichten sie im Fachmagazin Nature Biotechnology. Bei beiden verbesserte sich die Sicht deutlich, ein Patient konnte wieder Zeitung lesen. Bis die Methode als Therapie angeboten werden kann, ­bedarf es jedoch weiterer Studien.
17.07.2019, Bildnachweis: istock/fotoadrenalina

Eine Studie zeigt: Generation über 50 bevorzugt Patienteninformationen in Papierform
Die Generation der über 50-Jährigen in Deutschland bevorzugt Patienteninfor­mationen auf Papier. Dieselben ­Inhalte empfanden Testpersonen auf ­einem ­Bildschirm als schwerer zu lesen und zu verstehen. Das ergab eine Vergleichsstudie der Universitäten Münster und ­Bremen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift JMIR Aging publiziert.
02.07.2019, Bildnachweis: iStock/Ellica_S

Es besteht keine gesetzliche Verpflichtung mehr für Kliniken und Arztpraxen, Röntgenpässe zur Verfügung zu stellen
Seit dem Jahreswechsel sind Arztpraxen und Kliniken nicht mehr gesetzlich verpflichtet, Röntgenpässe zur Verfügung zu stellen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät Patienten jedoch weiterhin, jede Röntgenuntersuchung dokumentieren zu lassen, um unnötige Strahlenbelastungen zu vermeiden. Wer noch keinen Röntgenpass besitzt, kann sich auf der Internetseite bfs.de ein neues Formular herunterladen.
30.05.2019, Bildnachweis: iStockphoto/jgroup

Kleiner Unterschied: Frauen im Osten fühlen sich gesünder als Männer
Im Osten der Bundesrepublik fühlen sich Frauen deutlich gesünder als Männer, berichtet das Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock in der Fachzeitschrift SSM Population Health. Frauen hätten den Wandel der letzten Jahrzehnte besser bewältigt. Direkt nach der Wiedervereinigung hätten Männer in puncto gefühlter Gesundheit noch vorne gelegen.
18.05.2019, Bildnachweis: iStock/Mukhina1

Eine Studie zeigt: Andere Länder bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen vorne
Länder wie Estland, Kanada, Dänemark, Israel und Spanien sind uns deutlich voraus, wenn es um die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht, zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Dort werden beispielsweise Rezepte digital übermittelt und wichtige Gesundheitsdaten in elektronischen Akten gespeichert, sodass Ärzte und Kliniken direkt darauf zugreifen können.
18.04.2019, Bildnachweis: iStock/metamorworks

Was im Bett geschieht gehört zu den intimsten Dingen
Es gehört zu den intimsten Dingen. Sollte man also besser für sich be­halten, was im Bett geschieht? Nicht unbedingt. Frauen, die darüber mit ihren Freundinnen sprachen, waren laut einer Umfrage mit ihrem Sexualleben zufriedener als jene, die es nicht taten. Forscher erklären dies mit einem größeren Selbstwert­­gefühl. Die Umfrage-Ergebnisse wurden im International Journal of ­Sexual Health veröffentlicht.
29.03.2019, Bildnachweis: iStock/alvarez

Auch bei Implantaten ist Hygiene wichtig
Zahnimplantate muss man ebenso pflegen wie natürliche Zähne. Denn durch Beläge kann sich die Schleimhaut entzünden. Wird nicht gründlich geputzt, kann die ­Entzündung auf tiefer liegendes ­­Gewebe übergreifen. Vorbeugen lässt sich laut Deutscher Gesellschaft für Implantologie auch durch professionelle Zahnreinigung und Arztkontrollen.
18.03.2019, Bildnachweis: istock/cokacoka

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