Im Mittel sind die Bundesbürger 44,5 Jahre alt
Im Mittel sind die Bundesbürger 44,5 Jahre alt, so die aktuellsten Zahlen der Statistiker, die sich auf das Jahr 2019 beziehen. In den vergangenen Jahren ist das Durchschnittsalter vor allem auf dem Land gestiegen. Blickt man auf einzelne Städte und Gemeinden, ist die Spanne groß: "Älteste Gemeinde" ist Nieby an der Flensburger Förde – was unter anderem daran liegt, dass es in dem 130-Einwohner-Dorf ein Altenheim gibt. Am jüngsten sind die Einwohner von Osterheide in der Lüneburger Heide. Hauptgrund ist, dass sich dort ein Ankunftszentrum für geflüchtete Menschen befindet, die oft jünger sind.
14.10.2021, Bildnachweis: istock/Morsa Images

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung: Menschen werden in Ost- und Westdeutschland im Durchschnitt etwa gleich alt
Gut 30 Jahre nach der Wiedervereinigung werden Menschen in Ost- und Westdeutschland im Durchschnitt etwa gleich alt, wie Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigen. Bei Frauen gibt es demnach kaum noch Unterschiede. Ostdeutsche Männer sterben im Schnitt aber immer noch ein Jahr früher als westdeutsche. In den 80er-Jahren waren die Unterschiede deutlich größer: Ältere Menschen im Osten starben bis zu dreieinhalb Jahre früher als ihre westdeutschen Altersgenossen.
04.09.2021, Bildnachweis: istock/Jacob Wackerhausen

Forscher finden heraus: Menschen mit Parodontitis, die sich mit Coronaviren anstecken, haben womöglich höheres Risiko für schwereren Verlauf
Menschen mit Parodontitis, die sich mit Coronaviren anstecken, haben womöglich ein höheres Risiko für einen schwereren Verlauf. Wissenschaftler der Universität im arabischen Katar haben für eine Studie die Daten von 568 Covid-19-Patienten ausgewertet. Erkrankte, die zeitgleich mit der Zahnbett­­entzündung zu tun hatten, kamen häufiger auf die Intensivstation und mussten öfter künstlich beatmet werden. Unabhängig davon, wie alt sie waren. Experten raten daher, vorbeugend auf eine gute Mundhygiene zu achten – und sich bei Parodontitis behandeln zu lassen. Zu den typischen Anzeichen gehören Zahnfleischbluten und ein fauliger Mundgeruch.
13.07.2021, Bildnachweis: iStock/PeopleImages

Hohe Zufriedenheit mit deutschem Gesundheitssystem
72 % der Menschen in Deutschland zählen das deutsche Gesundheitssystem zu einem der drei besten weltweit. Ein Jahr zuvor lag der Wert noch bei 52 Prozent.
2016
18-34jährige 73 %
35-54jährige 60 %
55 +jährige 62 %

 

2020
18-34jährige 74 %
35-54jährige 70 %
55 +jährige 72 %
Quelle: PricewaterhouseCoopers
24.06.2021, Bildnachweis: istock/Fat Camera

Berufskrankheiten anerkannt würden derzeit nur 500 Fälle pro Jahr
Damit eine Berufskrankheit als solche anerkannt wird – und dadurch auch die bestmögliche Therapie von den Berufsgenossenschaften bezahlt wird –, müssen Arbeitnehmer seit Anfang des Jahres ihre angestammte Arbeit nicht mehr aufgeben. Hierauf weist der Berufsverband der Deutschen Dermatologen hin. Bislang war diese Anerkennung nur möglich, wenn der Job auch beendet wurde. Laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung (DGUV) gibt es jährlich bei über 18 000 Erkrankungen einen Zusammenhang zum Beruf. Tatsächlich als Berufskrankheit anerkannt würden derzeit aber nur 500 Fälle pro Jahr – am häufigsten Hauterkrankungen.
22.06.2021, Bildnachweis: istock/mladenbalinovac

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