Deutsche Post Glücksatlas 2019: Deutsche so zufrieden wie noch nie
Die Deutschen sind so zufrieden wie noch nie. Der Glücksindex liegt aktuell bei 7,1 Punkten auf einer Skala bis 10, das ergab der Deutsche Post Glücksatlas 2019. Rund 30 000 Bundesbürger wurden in sieben Kategorien befragt: ­Wohnen, Familie, Freizeit, Arbeit, Gesundheit, Haushaltseinkommen und persönliches Einkommen. Bemerkenswert: Die Zufriedenheit von Rentnern mit ihrer Gesundheit stieg in den vergangenen 20 Jahren von 5,5 auf 6,8.
03.06.2020, Bildnachweis: iStockphoto/Maridav

Eine Studie zeigt: Fehlgeburt kann auch bei Männern auf das psychologische und soziale Wohlbefinden wirken
Eine Fehlgeburt kann sich auch bei Männern negativ auf das psychologische und soziale Wohlbefinden auswirken. Zu diesem Schluss kam eine im Fachblatt Obstetrics and Gynecology veröffent­lichte Studie der University of Melbourne (Australien). "Männer sahen ihre primäre Rolle darin, ihre Partnerin zu unterstützen, erhielten jedoch selbst nur sehr wenig Unterstützung", sagt Autorin Dr. Jade ­Bilardi. Zudem verändere sich bei ­Männern oft für immer ihre sichere und vertrauensvolle Haltung gegenüber der Schwangerschaft. Daher raten die Autorinnen der Studie, auch Männer nach einer Fehlgeburt psychologisch aufzufangen.
26.05.2020, Bildnachweis: iStock/Image Source

Forscher finden heraus: Verzicht macht zufriedener
Bei Rabattaktionen und Superschnäppchen-Angeboten verfallen viele Menschen in einen Kaufrausch. Da regt diese Nachricht zum Nachdenken an: Verzicht macht glücklich. Das zumindest ergab eine Studie der Universität von Arizona (USA) mit 968 Studenten. Eher materialistisch eingestellte Befragte waren zwar nicht bereit, weniger zu konsumieren – wohl aber, umweltfreundlicher einzukaufen. Das grünere Shoppen steigerte jedoch nicht ihr Wohlbefinden. Jene hingegen, denen Materielles nicht so wichtig war, konsumierten weniger. Sie machte der Verzicht auch zufriedener. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin Young Consumers erschienen.
30.04.2020, Bildnachweis: istock/filadendron

Forscher finden heraus, dass Kindheitserfahrungen lebenslang positiv auf die psychische Gesundheit wirken können
Augen zu. Kopfkino an. Und schon ist man wieder in seiner Kindheit. Vielleicht erinnert man sich noch daran, wie Opa ­eines Sommers dabei geholfen hat, das Fahrradfahren zu lernen. Oder wie man gemeinsam mit Mama und Papa zum ersten Mal Plätzchen gebacken hat. Wer viele schöne Kindheitserinnerungen hat, wird als Erwachsener seltener ­depressiv. Diesen Zusammenhang stellten Forscher der Oregon Health and Science University mithilfe von Daten einer Umfrage mit rund 6200 Teilnehmern fest. Im Fachblatt JAMA Pediatrics kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Kindheitserfahrungen lebenslang positiv auf die psychische Gesundheit wirken können. Solche Erinnerungen zu schaffen hänge von den Familien und Gemeinschaften ab, aber auch von den Gesundheits-, Bildungs- und Sozialversorgungssystemen.
24.02.2020, Bildnachweis: iStockphoto/m-imagephotography

Die Wahl der Perspektive könnte helfen, schlechte Erinnerungen auf Abstand zu halten.
Wie erinnern Sie sich an früher? So, als ob Sie das Geschehene noch einmal mit eigenen Augen er­leben? Dann dürften die Bilder recht lebendig sein. Oder ­betrachten Sie Ihr damaliges Ich von außen – wie ein Beobachter? Dann sind die Erinnerungen vermutlich eher we­nig emotional. Das berichtet die US-Psychologin Peggy St. ­Jacques, die Studien zum ­Thema durchforstete. Die Wahl der Perspektive könnte womöglich helfen, schlechte Erinnerungen auf Abstand zu halten.
10.02.2020, Bildnachweis: iStock/oneinchpunch

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG