Eine Studie zeigt: Einsamkeitsgefühl hat sich in Deutschland in den ersten vier Wochen des Corona-Lockdowns verändert
Das Einsamkeitsgefühl hat sich in Deutschland in den ersten vier Wochen des Corona-Lockdowns verändert: ­Zunächst nahm es 14 Tage lang zu, ­danach aber wieder ab. So lautet das ­Ergebnis einer Online-Befragung der Ruhr-Universität Bochum und der ­Humboldt-Universität Berlin mit 4850 Erwachsenen. Menschen über 60 Jahre fühlten sich demnach am wenigsten ­­einsam, Teilnehmer zwischen 18 und 30 am meisten. "Unsere Daten stützen die Theorie einer Epidemie der Einsamkeit nicht", folgert die Psychologin ­­Susanne Bücker, eine der Studien­autorinnen. "Allerdings berichten wir nur über Kurzzeiteffekte."
03.12.2020, Bildnachweis: istock/StockPhotosArt

Eine Studie zeigt: Wer im Alltag häufig lacht, kommt ­womöglich besser mit Stress zurecht
Wer im Alltag häufig lacht, kommt ­womöglich besser mit Stress zurecht. Dabei scheint die Wirkung dieses Stress-Puffers nicht von der Intensität des Lachens abzuhängen. Dies berichtet ein Forscherteam der Fakultät für Psychologie an der Universität Basel im Fachblatt PLOS ONE. Im Schnitt lachen Menschen 18-mal am Tag, meist in Interaktion mit anderen. In Phasen, in denen die Studienteilnehmer besonders häufig lachten, berichteten sie bei belastenden Situa­tionen auch über geringere Anspannungs­symptome. Die Grundlage der Analyse waren Daten von 41 Psychologiestudierenden, davon 33 Frauen, im Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren.
01.12.2020, Bildnachweis: istock/Pixelfit

Um 39 % stieg während der Corona-Krise der Anteil der Arbeitnehmer, die die Digitalisierung als Entlastung empfinden
Digitalisierung und Homeoffice entlasten die Arbeitnehmer. Davon waren 35 Prozent der Erwerbstätigen vor der Corona-Krise überzeugt, während der Pandemie stimmten der Aussage sogar 48 Prozent zu. Das fand die Krankenkasse DAK durch zwei repräsentative Umfragen heraus. Mehr als 75 Prozent jener, die erstmals während Corona im Homeoffice arbeiten, möchten zumindest teilweise auch danach von zu Hause aus arbeiten. Und: Weniger Menschen fühlen sich im Job gestresst. Im Dezember 2019 waren es 20 Prozent, im April 2020 nur noch 15 Prozent.
26.11.2020, Bildnachweis: istocky/A_J_Watt

Eine Studie zeigt: änner empfinden körperliche Untreue als schwerwiegender als Frauen
Männer empfinden körperliche Untreue als schwerwiegender als Frauen, lautet das Ergebnis einer Studie im Journal of Relationship Research. Frauen dagegen fühlen sich stärker bedroht, wenn ihr Partner sie emotional betrügt, sich etwa in eine andere Person verliebt. Dennoch seien Männer und Frauen gleichermaßen bereit zu verzeihen. Entscheidend sei, als wie stark die Bedrohung der Beziehung durch die andere Person wahrgenommen wird.
12.11.2020, Bildnachweis: istock/Peopleimages

Eine Studie legt nahe. Lachen hilft beim Bewältigen von Stress
Wer häufig lacht, bewältigt Stress im Alltag besser, legt eine kleine Studie der Uni-versität Basel nahe. Die Pro-banden sollten achtmal täg-lich – nach Ertönen eines Handy-Signals – angeben, wie oft, wie intensiv und warum sie seit dem letzten Signal gelacht hatten. Zu-dem wurden sie nach erleb-ten Stressereignissen und -symptomen in der jeweili-gen Zeitspanne befragt. Das Ergebnis: Wer häufig lachte, blieb in stressigen Situatio-nen entspannter. Die Inten-sität des Lachens spielte dabei offenbar keine Rolle.
04.11.2020, Bildnachweis: iStockphoto/Maridav

Einschneidende Entscheidungen zu treffen, fällt nicht immer leicht.
Soll ich den Job kündigen? Die Beziehung beenden? Ein Tattoo stechen lassen? Einschneidende Entscheidungen zu treffen, fällt nicht immer leicht. Wer sich schwertut, sollte eine Münze werfen, legt eine Studie der Universität Chicago (USA) nahe. Das Ergebnis: Diejenigen, denen der Münzwurf signalisierte, die Veränderung zu wagen, waren eher bereit, es auch zu tun. Sie waren mit ihrer Entscheidung glücklicher – auch noch sechs Monate später – und würden es wieder so machen. Das Fazit der Forscher: "Wenn man sich nicht entscheiden kann, gilt: Wähle die Variante, die eine Veränderung mit sich bringt, statt am Status quo festzuhalten."
17.09.2020, Bildnachweis: istock/МихаилРуденко

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