Bis zu einem gewissen Punkt: Je mehr frei verfügbare Zeit wir haben, desto wohler fühlen wir uns
Je mehr frei verfügbare Zeit wir haben, desto wohler fühlen wir uns – aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Ab fünf Stunden Müßiggang, etwa vor TV oder Computer, schlägt das Wohlgefühl in Unzufriedenheit um, so das Ergebnis einer Studie der American Psychological Association. Grund: Wer seine Freizeit mit passiven Tätigkeiten füllt, fühlt sich unproduktiv. Tipp der Forschenden: Im Ruhestand oder bei Arbeitslosigkeit die neu gewonnene Zeit aktiv für Sport und andere Hobbys nutzen.
13.01.2022, Bildnachweis: istock/Filadendron

Musik hören oder machen tut vor allem in Krisen gut
Musik hören oder machen, beides tut gut — vor allem in Krisen wie der Corona-Pandemie. Die positiven Effekte ähneln sich laut einer aktuellen Studie im Fachblatt Humanities and Social Sciences Communications. Das Hören  spende stärker Trost, Musik selbst zu machen entspanne dagegen besser.
29.11.2021, Bildnachweis: iStock/gerenme

Schaltet das Herz auf Empfang: Musik
Sie mögen Musik? Vielleicht haben Sie auch die Erfahrung gemacht, dass Ihnen die Klangkunst hilft, durch schwere Zeiten zu kommen. Nach einer repräsentativen Umfrage in sechs Ländern, darunter Deutschland, nutzt jeder Zweite Musik, um emotionalen oder sozialen Stress während der Corona-Pandemie zu bewältigen. Besonders gilt dies für ältere Menschen. Wer zu depressiven Stimmungen neigt, dem hilft Musikhören, mit Ängsten und Sorgen umzugehen, fanden die Forscher heraus. Menschen, die in der Corona-Zeit vor allem soziale Kontakte vermissen, vermittelt Musik ein Gefühl der Zugehörigkeit und Gemeinschaft – gerade, wenn man selbst musiziert.
05.11.2021, Bildnachweis: iStock/damircudic

Analyse zeigt: Menschen mit Demenz und Depressionen profitieren am meisten von nicht­medikamen­tösen Therapien
Menschen mit Demenz, die zudem an Depressionen leiden, profitieren am meisten von nicht­medikamen­tösen Therapien: Bewegung, An­regungen von Denk­ und Gedächtnisleistungen, Ergotherapien, enge Kontakte mit Menschen und Tieren. Das ergab eine systematische Analy­se, veröffentlicht im British Medical Journal. Antidepressiva haben auch ihren Stellenwert, insbesondere bei schweren Depressionen, doch sie sollten zusammen mit den anderen genannten Heilmitteln eingesetzt werden.
07.10.2021, Bildnachweis: istock/skynesher

Eine Studie zeigt: Geschulte Therapiehunde lindern nicht nur seelische Beschwerden
Geschulte Therapiehunde lindern nicht nur seelische Beschwerden. Sie helfen auch Studierenden beim Lernen. Das ergab eine Studie der Washington State University (USA), veröffentlicht im Fachmagazin AERA Open. Auch noch sechs Wochen nach dem Kontakt mit den Tieren zeigten die Studentinnen und  Studenten wesentlich bessere Lernleistungen. Am stärksten profitierten diejenigen, die am meisten gefährdet waren, durch ihre Prüfungen zu fallen. Der Kontakt mit den Therapiehunden hatte dabei einen größeren Effekt als etablierte Angebote zur besseren Bewältigung von Stress
01.10.2021, Bildnachweis: iStock/skynesher

Neue App für Menschen mit Platzangst oder Panikstörungen
Menschen, die Platzangst oder Panikstörungen haben, können ihr Leiden mit Unterstützung ihres Smartphones angehen: "Mindable" heißt eine neue App, die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als digitale Gesundheitsanwendung zugelassen hat. Damit übernehmen gesetzliche Krankenkassen auf Rezept die Kosten. Die Anwendung setzt auf Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie.
20.09.2021, Bildnachweis: istock/Light Field Studios

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