Kinderlose pflegen oft engere Freundschaften
Wie wirkt es sich auf das Wohlbefinden im Alter aus, wenn jemand keine Kinder hat? Dieser Frage ist das Deutsche Institut für Altersfragen nachgegangen. Das Ergebnis: Auch in fortgeschrittenen Jahren haben Kinderlose nicht weniger soziale Kontakte als Menschen mit Kindern. Anstelle der Familie pflegen sie deutlich engere Kontakte zu Freunden und Bekannten.
06.04.2019, Bildnachweis: istock/ersler

Glück zu zweit: Humor verbindet
Was sich liebt, das neckt sich nicht nur. Es lacht auch gemeinsam darüber. Sind sich die Partner ähnlich darin, wann sie lachen, und können auch mal übereinander lachen, ist ihre Beziehung zufriedener, wie Forscher der Universität Halle-Wittenberg im Journal of Research in Personality berichten. Wer dagegen Angst hat, ausgelacht zu werden, ist mit seiner Beziehung im Durchschnitt unglücklicher.
02.03.2019, Bildnachweis: iStock/Braun S

Eine Vollglatze kommt besser an als schütteres Haar
Den meisten Männern graut es davor, wenn sich das volle Haar lichtet. Doch die Sorge ist offenbar unbegründet. Männer mit Glatze wirken nicht nur erfolgreicher und intelligenter, sondern auch attraktiver auf ihr Umfeld als solche mit dichtem Haar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Pennsylvania (USA), veröffentlicht im Fachblatt Social Psychological and Personality Science. Psychologen ließen Testpersonen Fotos bewerten, auf denen Männer jeweils mit Haaren oder Glatze zu sehen waren. Im Schnitt wurden die Begutachteten ohne Haare als dominanter, größer und stärker wahrgenommen. Männer sollten auch nicht versuchen, eine Halbglatze mit verbliebenen Strähnen zu verdecken, sondern könnten frühzeitig zum Rasierer greifen und sich kahl scheren. Denn auch jene mit lichtem Haar wurden als schwächer und weniger männlich wahrgenommen.
28.01.2019, Bildnachweis: iStock/alvarez

So manche Kindheitserinnerung ist eigentlich keine, sagen Forscher
Mit Opa auf der Schaukel, der grüne Kinderwagen. Bei vielen sind solche Erinnerungen sehr präsent. Aber: Vielleicht stimmen sie gar nicht. In einer britischen Studie glaubte sich ein großer Teil der 6000 Teilnehmer an Dinge zu erinnern, die vor ihrem zweiten Geburtstag passiert sind. Dabei sind richtige Erinnerungen erst ab etwa drei Jahren möglich, sagen Wissenschaftler. Alles davor ist wohl erfunden und beruht etwa auf Fotos und Gesprächen in der Familie.
20.12.2018, Bildnachweis: iStock/shapecharge

Wie viel Mut zum Risiko wir haben, wird laut Psychologen durch Geschmacksreize beeinflusst
Von wegen, sauer macht lustig! Neue Forschungen zeigen, dass der Geschmacksreiz offenbar waghalsig macht, ­berichten britische Psychologen im Fachjournal Scientific Reports. Die Studienteilnehmer erhielten Getränke in ­verschiedenen Geschmacksrichtungen, darunter eines mit Zitronensäure. Danach sollten sie am Computer ein Glücksspiel machen. Wer Saures getrunken hatte, zeigte sich dabei deutlich risikofreudiger. Ein bitteres oder ­­salziges Getränk veränderte das Spielverhalten indes nicht.
24.11.2018, Bildnachweis: iStock/hdagli

Eine Psychologin untersuchte, wie Smiley-Gesichter in Textnachrichten ankommen
Ob mit Lachtränen oder zugekniffenem Auge: Wer seine Textnachrichten mit Smiley-Gesichtern schmückt, wirkt sympathischer, fand eine Psychologin der Hochschule Fresenius in einer Umfrage ­heraus. Wer keine Emojis verwendet, wird dagegen als durchsetzungsfähiger und selbstbewusster eingeschätzt.
23.11.2018, Bildnachweis: istock/filadendron

Wie lange dauert es, bis sich ein Gefühl von Freundschaft einstellt? Forscher haben das untersucht
So schnell finden sich Freunde Freundschaft muss wachsen, heißt es. Laut einer Studie im Fachblatt Journal of Social and Personal Relationships geht das allerdings relativ schnell: Schon nach 50 gemeinsamen Stunden hatten Menschen das Gefühl, nicht mehr nur bekannt, sondern befreundet zu sein. Enge Freundschaften entstanden nach etwa 200 Stunden, so die Umfrage-Ergebnisse.
21.11.2018, Bildnachweis: iStockphoto/Yobro10

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