Spaß im Job: Kollegiales Arbeitsklima reduziert das Infarktrisiko
Acht Prozent aller Herzinfarkte und Schlaganfälle könnten durch Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz mitbedingt sein. Das ergab die Analyse von drei Langzeitbeobachtungen in Dänemark und Schweden mit über 79 000 Angestellten. Offen blieb, was im Einzelnen die Erkrankungen der Blutgefäße begünstigte. Infrage kommen direkte Effekte auf den Pulsschlag und den Blutdruck, doch es könnte auch sein, dass die Betroffenen als Reaktion auf den sozialen Stress mehr aßen und mehr Alkohol tranken, vermuten die Forscher im European Heart Journal.
23.05.2019, Bildnachweis: iStock/DoxaDigital

Gemeinsam oder lieber allein? Manche Paare können sich nicht entscheiden
Zusammen, getrennt, dann doch wieder zusammen … Dieses Hin und Her von Nähe und Distanz in sogenannten On-off-Beziehungen ist nicht gut für die Psyche. Forscher der Universität von Illinois (USA) ­untersuchten das an rund 550 Testpersonen und stellten fest: In so einer Partnerschaft gibt es ein ­höheres Potenzial für ­missbräuchliches Verhalten, schlechtere Kommunikation und unsicherere Bindung. Die ­­Ergebnisse wurden im Fachblatt Family Relations ­veröffentlicht.
01.05.2019, Bildnachweis: istock/hannamonika

Psychotherapie: Viele warten lange auf einen Termin
Viele gesetzlich versicherte Patienten, die Psychotherapie benötigen, müssen bis zu ein halbes Jahr darauf warten. In solchen Fällen zeigten sich die Krankenkassen bislang oft kulant und finanzierten die Behandlung in einer Privatpraxis. Doch nun verweigern sie zunehmend diese Kostenerstattung. Das zeigt eine Studie von zehn Landespsychotherapeutenkammern. Die Be­­willigungsquote sank von 81 Prozent im Jahr 2016 auf 47 Prozent im Jahr 2017, obwohl sich an den rechtlichen Voraussetzungen nichts geändert hat.
24.04.2019, Bildnachweis: iStock/grinvaldis

Kinderlose pflegen oft engere Freundschaften
Wie wirkt es sich auf das Wohlbefinden im Alter aus, wenn jemand keine Kinder hat? Dieser Frage ist das Deutsche Institut für Altersfragen nachgegangen. Das Ergebnis: Auch in fortgeschrittenen Jahren haben Kinderlose nicht weniger soziale Kontakte als Menschen mit Kindern. Anstelle der Familie pflegen sie deutlich engere Kontakte zu Freunden und Bekannten.
06.04.2019, Bildnachweis: istock/ersler

Glück zu zweit: Humor verbindet
Was sich liebt, das neckt sich nicht nur. Es lacht auch gemeinsam darüber. Sind sich die Partner ähnlich darin, wann sie lachen, und können auch mal übereinander lachen, ist ihre Beziehung zufriedener, wie Forscher der Universität Halle-Wittenberg im Journal of Research in Personality berichten. Wer dagegen Angst hat, ausgelacht zu werden, ist mit seiner Beziehung im Durchschnitt unglücklicher.
02.03.2019, Bildnachweis: iStock/Braun S

Eine Vollglatze kommt besser an als schütteres Haar
Den meisten Männern graut es davor, wenn sich das volle Haar lichtet. Doch die Sorge ist offenbar unbegründet. Männer mit Glatze wirken nicht nur erfolgreicher und intelligenter, sondern auch attraktiver auf ihr Umfeld als solche mit dichtem Haar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Pennsylvania (USA), veröffentlicht im Fachblatt Social Psychological and Personality Science. Psychologen ließen Testpersonen Fotos bewerten, auf denen Männer jeweils mit Haaren oder Glatze zu sehen waren. Im Schnitt wurden die Begutachteten ohne Haare als dominanter, größer und stärker wahrgenommen. Männer sollten auch nicht versuchen, eine Halbglatze mit verbliebenen Strähnen zu verdecken, sondern könnten frühzeitig zum Rasierer greifen und sich kahl scheren. Denn auch jene mit lichtem Haar wurden als schwächer und weniger männlich wahrgenommen.
28.01.2019, Bildnachweis: iStock/alvarez

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