Studie zeigt: Soziale Beziehungen nützen der Gesundheit
Soziale Beziehungen nützen der Gesundheit. Doch für das eigene Wohlbefinden kommt es gar nicht so sehr darauf an, dass man von anderen unterstützt wird. Eine viel größere Bedeutung liegt im Willen und dem Glauben daran, selbst den Angehörigen, Freunden oder Nachbarn helfen zu können. Das ergab eine Studie von Forscherinnen und Forschender Ohio State University mit gut 1000 Teilnehmenden, veröffentlicht im Magazin Brain, Behavior and Immunity. Die Gruppe nutzte standardisierte Fragebögen sowie Messungen er Substanz Interleukin-6 im Blut, dessen Wert bei Entzündungen steigt. Er lag bei Menschen niedriger, die an ihre Fähigkeit zu helfen glaubten, als bei jenen, denen geholfen wurde. Besonders stark ausgeprägt war dieser Zusammenhang bei Frauen.
19.05.2022, Bildnachweis: istock/ Real People Group

Statistik: Jeder zweite Mann in Deutschland über 50 Jahren leidet an Erektionsstörungen
Eine Alternative für die blaue Pille? Laut Statistik leidet in Deutschland jeder zweite Mann über 50 Jahren an Erektionsstörungen. Nun soll es eine nicht medikamentöse Therapie geben. Und zwar per App. In einem zwölfwöchigen digitalen Coaching mit Hilfestellung bei Übungen wie Beckenbodentraining und Physiotherapie hilft das Programm bei Potenzproblemen. Es handelt sich dabei um eine offiziell anerkannte digitale Gesundheitsanwendung (DiGA). Das bedeutet, die App kann von Ärztinnen und Ärzten verordnet werden, die Kosten übernimmt die Krankenkasse.
13.04.2022, Bildnachweis: iStockphoto/hillaryfox

Analyse: Spezielle Computerprogramme und Apps können Menschen mit leichten bis mittelschweren Depressionen möglicherweise ebenso gut helfen
Spezielle Computerprogramme und Apps können Menschen mit leichten bis mittelschweren Depressionen möglicherweise ebenso gut helfen wie eine persönliche Psychotherapie. Das ergab eine Analyse von 83 Studien, veröffentlicht im Psychological Bulletin. Die digitalen Helfer tragen dazu bei, den Mangel an Psychotherapie-Angeboten zu lindern. Denn sie kommen ohne ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten aus. Allerdings erfordern sie die Unterstützung durch geschulte Hilfskräfte. Diese halten den Kontakt zu Patientinnen und Patienten und motivieren sie dazu, am Ball zu bleiben.
25.03.2022, Bildnachweis: istock/LaylaBird

Studie: Zögern von zwei Sekunden reicht aus, um an der Ehrlichkeit des Gegenübers zu zweifeln
Ein Zögern von zwei Sekunden reicht aus – und schon zweifeln wir an der Ehrlichkeit unseres Gegenübers. So lautet das Ergebnis einer französischen Studie. Die Europäer hatten zusammen mit einem Psychologen der James-Cook-Universität Singapur eine Serie von Experimenten mit mehr als 7500 Teilnehmern durchgeführt. Fazit: Die Länge des Zögerns beeinflusst, wie aufrichtig eine Antwort erscheint. Die Forscher geben zu bedenken, dass das Phänomen Folgen für Verhöre oder Gerichtsverhandlungen haben kann.
22.02.2022, Bildnachweis: iStock/Nastia11

Bis zu einem gewissen Punkt: Je mehr frei verfügbare Zeit wir haben, desto wohler fühlen wir uns
Je mehr frei verfügbare Zeit wir haben, desto wohler fühlen wir uns – aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Ab fünf Stunden Müßiggang, etwa vor TV oder Computer, schlägt das Wohlgefühl in Unzufriedenheit um, so das Ergebnis einer Studie der American Psychological Association. Grund: Wer seine Freizeit mit passiven Tätigkeiten füllt, fühlt sich unproduktiv. Tipp der Forschenden: Im Ruhestand oder bei Arbeitslosigkeit die neu gewonnene Zeit aktiv für Sport und andere Hobbys nutzen.
13.01.2022, Bildnachweis: istock/Filadendron

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG