Ausreichend Erholung ist wichtig bei grippalen Infekten
Bei einer Erkältung greifen viele Menschen zu Arzneimitteln aus der Apotheke, um die Beschwerden zu lindern. Doch sollten Betrof­fene sich nicht zu stark belasten, sonst bestehe die Gefahr, die Erkrankung zu verschleppen. ­Darauf weist das HNOnet-NRW hin, ein Zusammenschluss nieder­gelassener Hals-­Nasen-Ohren-Ärzte. Bei einem grippalen Infekt sei es wichtig, sich ausreichend zu erholen. Wer sich vom Arzt ein Attest geben lässt, sollte zu Hause bleiben, solange er krankgeschrieben ist.
04.03.2019, Bildnachweis: iStock/izusek

Forscher vermuten, dass Übergewicht das Immunsystem schwächen kann
Menschen mit starkem Übergewicht kämpfen länger mit einer Grippe als schlanke – und sie setzen auch länger krank machende Influenzaviren frei. Das berichten amerikanische Forscher im Fachmagazin Journal of Infectious Diseases. Die Wissenschaftler vermuten, dass Übergewicht, welches zu chronischen Entzündungsreaktionen im Körper führt, das Immunsystem schwächt. Knapp 1800 Menschen untersuchten die Forscher und zeigten: Bei grippekranken beleibten Erwachsenen war die Zeitspanne, in der Influenza-A-Viren freigesetzt wurden, um 42 Prozent länger als bei schlanken.
15.02.2019, Bildnachweis: iStock/Katarzyna Bialasiewicz

Tageslicht erweist sich nicht nur als gut fürs Gemüt, sondern auch als hilfreich gegen Mikroben
Sind Vorhänge zugezogen oder Jalousien heruntergelassen, verbreiten sich Mikroorganismen schneller, als wenn die Sonne in den Raum scheint. Die Verdunkelung könne das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen, berichten Forscher im Fachblatt Microbiome. Denn Sonnenlicht kann das Bakterienwachstum eindämmen. Für ihre Untersuchung bestrahlten die Wissenschaftler Räume in Puppenhausgröße verschieden stark mit Licht. Nach 90 Tagen war die Bakterienmenge in den dunklen Mini-Zimmern fast doppelt so hoch wie in den lichtdurchfluteten.
13.02.2019, Bildnachweis: istock/© Svetlana Larina

Physiotherapie-Patienten müssen mitunter lange auf den Behandlungsbeginn warten
Jeder zweite Physiotherapie-Patient muss mehr als drei Wochen auf den Beginn seiner Behandlung warten. Bei Hausbesuchen von Physiotherapeuten sind es bei mehr als zwei Dritteln der Betroffenen sogar vier Wochen oder länger. Das ergab eine Umfrage des Verbands Physio-Deutschland unter Praxisinhabern. Eine Ursache ist der Fachkräftemangel.
06.02.2019, Bildnachweis: iStock/People Images

Schlafmittel können zu Abhängigkeit führen. Was noch gegen unruhige Nächte hilft
Benzodiazepine sollten – wenn überhaupt – nur kurzfristig eingenommen werden. Doch gerade Ältere schlucken den Arzneistoff gegen Schlafstörungen oft länger. Bei den 65- bis 80-Jährigen führt jede vierte Verordnung zu einer Abhängigkeit, wie eine Studie im Fachmagazin JAMA Internal Medicine zeigt. Ganz ohne Medikamente kann es gegen Schlafstörungen auch helfen, vor dem Zubettgehen belastende Gedanken zu notieren.
09.01.2019, Bildnachweis: iStock/Choreograph

Experten raten: Impfung als wichtigste Schutzmaßnahme gegen Grippe stärker nutzen
Mit neun Millionen Arztbesuchen, mehr Intensivpatienten und Todesfällen als sonst – allein in Berlin geschätzt 1100 – , verlief die vergangene Grippewelle außergewöhnlich schwer. Das zeigt die Auswertung des Robert-Koch-Instituts. In den Wintern 2012/13 und 2014/15, als sich die Erkrankung ebenfalls weit verbreitet hatte, waren es zwei Millionen Arztbesuche weniger. Experten klagen: Die wichtigste Schutzmaßnahme, die Impfung, wird zu wenig genutzt. Die Ständige Impfkommission rät sie allen Menschen über 60, allen chronisch Kranken, Schwangeren sowie Medizin- und Pflegepersonal.
08.01.2019, Bildnachweis: iStock/Uberphotos

Eine Langzeitstudie bekräftigt: Ausreichend Erholung ist unabdingbar für ein gesundes Leben
Genug Erholung gehört zu einem gesunden Leben unbedingt dazu. Das untermauert eine Langzeitstudie mit finnischen Geschäftsleuten, die im Jahr 1974 begann. Jüngstes Ergebnis: Wer pro Jahr höchstens drei Wochen Urlaub machte, hatte ein um 37 Prozent erhöhtes Risiko für einen vorzeitigen Tod im Vergleich zu jenen, die sich mehr Auszeit gönnten. Alle Teilnehmer pflegten ansonsten einen gesunden Lebensstil und bekamen – falls nötig – blutdruck- und cholesterinsenkende Medikamente verordnet. Die Kurzurlauber unter den Geschäftsleuten arbeiteten auch länger und schliefen weniger. Die Ergebnisse sind im Journal of Nutrition, Health & Aging veröffentlicht.
26.12.2018, Bildnachweis: iStock/Alija

Eine Studie zeigt: Menschen verhalten sich gesundheitsbewusster, wenn ihr Partner die Diagnose Diabetes erhalten hat
Erkrankt der oder die Liebste an Diabetes, führt das häufig auch beim Partner zum Umdenken. Das ist das Ergebnis einer US-Studie mit mehr als 30.000 Paaren, bei denen ein Partner die Erstdiagnose Diabetes erhalten hatte. Der Partner ohne Diabetes nahm anschließend häufiger an Ernährungsschulungen teil, ließ öfter Blutdruck- und Blutzuckerwerte messen — und versuchte sogar häufiger, sich das Rauchen abzugewöhnen.
18.12.2018, Bildnachweis: iStock/gilaxia

Manche Menschen träumen nur, sie würden schlecht schlafen
Stundenlang hin und her gewälzt und kein Auge ­zugetan? Vielleicht haben Sie Ihre Schlaflosigkeit nur geträumt. In einem Experiment der Universität Freiburg traf das auf jeden sechsten schlechten Schläfer zu. Die Vermutung: Wer sich sorgt, am nächsten Tag nicht ausgeschlafen zu sein, nimmt diese Ängste in den Traum mit.
13.12.2018, Bildnachweis: iStock/Geber86

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