Eine Studie zeigt: Therapien mit antiretroviralen Medikamenten können die Übertragung von HI-Viren verhindern
Therapien mit antiretroviralen Medikamenten können die Übertragung von HI-Viren verhindern – selbst bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Die Mittel minimieren die Zahl der Viren im Körper, sodass keine Ansteckungs­gefahr besteht. Die Medikamente schützen auch homosexuelle Paare, wie eine Studie im Fachblatt Lancet zeigt. Innerhalb des Untersuchungszeitraums von rund zwei Jahren steckte sich keiner der fast 800 HIV-negativen Probanden bei seinem HIV-positiven Partner an.
17.10.2019, Bildnachweis: iStock/franckreporter

Nicht alle Einschlafhilfen sind für Schlafwandler geeignet
Sogenannte Nicht-Benzodiazepine, die häufig als Einschlafhilfe verordnet werden, sollten Schlafwandler nicht einnehmen. Sie können bei ihnen die Tendenz zu riskantem Verhalten während des nächtlichen Umhergehens erhöhen. In den USA weisen inzwischen die Produkt­informationen für Medikamente mit den Wirkstoffen Eszopiclon, Zaleplon und Zolpidem darauf hin. Der Anlass waren überproportional viele schwere Unfälle mit oft tödlichem Ausgang in den vergangenen 26 Jahren bei Menschen, die unter dem Einfluss dieser Mittel standen.
05.10.2019, Bildnachweis: istock/Jordan Simeonov

Eine Analyse entlarvt das Zuckerhoch als Mythos
Schnell einen süßen Snack in den Mund geschoben, und ruckzuck steigt die Stimmung! Die Analyse von 31 Studien entlarvt dieses angebliche Zuckerhoch jetzt als Mythos. Demzufolge hat Zucker kaum Einfluss auf die Laune, er macht eher unaufmerksam und müde innerhalb der ersten 30 bis 60 Minuten nach dem Verzehr. Die Er­gebnisse sind im Fachmagazin Neuroscience & Biobehavioral Review veröffentlicht.
30.09.2019, Bildnachweis: istock/Yelena Yemchuck

Eine Studie zeigt, dass es am besten mit dem Partner gelingt, das Rauchen aufzugeben
Endlich mit dem Rauchen Schluss machen – das gelingt am besten zusammen mit dem Partner. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die auf dem Kongress der European Society of Cardiology vorgestellt wurde. Danach haben Paare eine sechsfach höhere Erfolgschance, vom Glimm­­stängel loszukommen, als Einzelkämpfer.
20.09.2019, Bildnachweis: istock/cstewart

Entlassungsbriefe enthalten wichtige Informationen für die Weiterbehandlung
Entlassungsbriefe von Klinikärzten sind oft missverständlich oder fehlerhaft. Dies ergab eine Studie von Düsseldorfer Sprachwissenschaftlern und deutschen Hausärzteverbänden. Vor allem fachspezifische Ausdrücke sowie unbekannte oder zweideutige Abkürzungen führen zu Fehlinterpretationen. Jeder dritte Hausarzt berichtet, dass un­bekannte ­Abkürzungen häufig oder sehr häufig vorkommen. 88 Prozent befürch­ten, unkorrekte oder unverständliche Briefe könnten zu Behandlungsfehlern führen.
19.09.2019, Bildnachweis: istock/thodonal

Beobachtungsstudien zeigen ein höheres Risiko für Wochenbettdepression bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes
Frauen, die an einem Schwangerschaftsdiabetes erkranken, tragen vermutlich auch ein höheres Risiko für eine Wochenbettdepression. Das zeigte eine Auswertung von 18 internationalen Beobachtungsstudien. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft empfiehlt deshalb, Wöchnerinnen mit Schwangerschaftsdiabetes konsequent auf Depressionen zu untersuchen, um eine seelische Erkrankung schnell erkennen und behandeln zu können.
11.09.2019, Bildnachweis: iStock/Kkolosov

Beistand kann das Leben von Kranken verlängern
Machen Sie gern alles mit sich selbst aus? Besser ist es, sich im Krankheitsfall Unterstützung zu holen – von Angehörigen oder Ärzten und anderen professionellen Helfern. Dies belegt eine Studie im Journal of Health Psychology mit mehr als 6000 Befragten. Die Untersuchung lief über 20 Jahre. Wer sich im Krankheitsfall nicht helfen ließ, hatte ein um elf Prozent höheres Risiko frühzeitig zu sterben.
16.07.2019, Bildnachweis: iStockphoto/Lighthaunter

Eine aktuelle Studie unterstreicht die Wichtigkeit von gutem Schlaf für die Gesundheit
Eine aktuelle Studie untermauert den gesundheitlichen Wert guten Schlafs. Bereits eine durchwachte Nacht erhöht das Schmerzempfinden, zeigten Forscher der Universität von Kalifornien in Berkeley (USA). Sie stellten auch veränderte Aktivitätsmuster im Gehirn der Testpersonen fest, die sie mit dem bildgebenden Verfahren fMRT untersuchten. Ihre Erkenntnisse haben sie im Journal of Neuroscience veröffentlicht.
04.07.2019, Bildnachweis: iStock/People Images/Yuri Arcurs

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