In der Übergangszeit sollte man besser mehrere dünnere Lagen übereinander anziehen
Im Frühling sind große Temperaturschwankungen normal. Doch statt von der Daunen­jacke direkt zum T-Shirt zu wechseln, sollte man in der Übergangszeit besser auf das Zwiebelprinzip setzen und mehrere dünnere Lagen übereinander anziehen: Wie Medizin-Meteoro­logen des Deutschen Wetterdiensts betonen, braucht der Körper einige Tage, um sich an die neuen Bedingungen anzupassen.
01.04.2020, Bildnachweis: iStockphoto/kzenon

Forscher zeigen: Ein Mittagsschlaf kann sich positiv auf Blutdruck- und Pulswerte auswirken
Ein Mittagsschläfchen tut gut. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie wirkt es sich positiv auf Blutdruck- und Pulswerte aus. Eine Studie der Universität Tokio (Japan) geht noch weiter: Das regelmäßige Nickerchen am frühen Nachmittag könne sogar das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich senken. Zudem lasse sich damit die Leistungsfähigkeit spürbar steigern, so Schlafexperten der Universität Regensburg. Doch wer die Siesta länger als eine halbe Stunde ausdehnt, ist danach eher schlaftrunken und kehrt die positiven Effekte um. Die beste Ruhezeit: Um die Leistungsschwäche am frühen Nachmittag zu überwinden, ist ein Nickerchen zwischen 13 und 14 Uhr am effektivsten.
23.03.2020, Bildnachweis: iStock/AndreyPopov

Wahre Liebe hält fit, so US-Forscher
Wahre Liebe hält fit, ­sagen US-Forscher, nachdem sie Entzündungswerte im Blut älterer Eheleute untersucht hatten. Fazit: Prägt Zufriedenheit die Partnerschaft, verfügen die Eheleute über eine bessere Immun­abwehr als in einer unharmonischen Beziehung. "Die Zweisamkeit pflegen und fördern hilft, länger gesund zu bleiben", rät Prof. Harald Gündel, Arzt für Psychosomatische Medizin an der Universität Ulm.
19.03.2020, Bildnachweis: istock/Monkeybusiness Images

Erholsam: Es tut gut, das Smartphone mal aus der Hand zu legen
Bewusste Smartphone-Pausen fördern die Erholung. Das er­gab eine Untersuchung der International School of Management in Hamburg. Zehn Tage lang verzichteten Freiwillige auf ihr mobiles Gerät. Sie berichteten in diesem Zeitraum regelmäßig, wie es ihnen mit dem Handy-Entzug erging. Ergebnis: Das Verlangen nach dem Smartphone nahm mit der Zeit ab. Und je schwächer es war, desto besser erholt fühlten sich die Befragten. Die Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Wirtschafts­psychologie veröffentlicht.
12.03.2020, Bildnachweis: istock/Geber86

Hepatitis mir hochwirksamen Medikamenten heilbar
3860 Menschen wurden 2017 in Deutschland wegen einer Hepatitis-Erkrankung vollstationär im Krankenhaus behandelt. Diese Zahl hat sich seit 2007 fast halbiert. Ein Grund für die erfreuliche Entwicklung: Seit fünf Jahren sind neue Arzneien gegen Hepatitis C zugelassen. Wird diese Form der Leber­entzündung diagnostiziert, ist sie in der Regel mit den hochwirksamen Medikamenten heilbar. Quelle: destatis
07.03.2020, Bildnachweis: iStockphoto/robeo

Forscher finden Zusammenhang zwischen Frauenrechten und mehreren Gesundheitsparametern
Der Gesundheitszustand der Menschen eines Landes ist offenbar umso besser, je stärker die wirtschaftliche, soziale und rechtliche Situation der Frauen ist. Egal, ob es sich um ein Industrie- oder Entwicklungsland handelt. So das Ergebnis einer Studie, die entsprechende Daten aus 162 Ländern über mehrere Jahre miteinander ver­glichen hat. Demnach scheint es einen Zusammenhang zu geben zwischen Frauenrechten und mehreren Gesundheitsparametern, schreibt ein Forscherteam im Fachblatt BMJ Open. Dass in Deutschland auch Männer gesundheitlich von der Gleichstellung der Frauen profitieren können, ergab eine Untersuchung von Forschern der Universität Bielefeld und des Robert- Koch-Instituts Berlin: Je ausgeprägter die Gleichberechtigung in den Bundesländern war, desto höher war die Lebenserwartung der Männer.
17.02.2020, Bildnachweis: istock/gpointstudio

Gemeinsam Spaß haben: Am besten ohne Alkohol
Eine Lebenspartnerin scheint Männer ein Stück weit vor Alkoholabhängigkeit zu schützen. Das ergab ein stich­probenartiger Vergleich von über 1000 finnischen Zwillingen durch Forscher der ­Virginia Commonwealth University (USA). Männer in fester Beziehung mit genetischer Veranlagung für riskanten Alkoholkonsum betranken sich seltener und zeigten nicht so oft Suchtsymptome. Eine Erklärung könnte die größere soziale Kontrolle sein. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt Addiction veröffentlicht.
04.02.2020, Bildnachweis: iStock/Alija, ManuW

Eine Metaanalyse unterstreicht, dass die HPV-Impfung Wirkung zeigt
Die Impfung gegen Humane ­Papillom-Viren (HPV) wirkt. Das zeigt eine Metaanalyse der Laval-Universität in Quebec (Kanada) anhand der Daten von rund 60 Mil­lionen jungen Menschen: Nach der Einführung der Impfung ging die Häufigkeit von Infektionen mit den gefährlichen HPV-Varianten 16 und 18 bei Mädchen und jungen Frauen – abhängig vom Alter – um bis zu 83 Prozent zurück. Die Häufigkeit von Genitalwarzen sank um bis zu 67, die Zahl der Tumorvorstufen um bis zu 51 Prozent.
28.12.2019, Bildnachweis: istock/wavebreakmedia

Eine Umfrage gibt Aufschluss über das Einholen einer Zweitmeinung
Holen Patienten vor einer ­geplanten Operation eine Zweitmeinung ein, wird 17 Prozent von ihnen die erste Empfehlung bestätigt, 21 Prozent erhalten ­­einen anderen Rat. Für die Mehrzahl gibt es keine eindeutige ­Aussage. Die ­­Patienten müssen dann selbst abwägen, ob der Eingriff für sie die beste Möglichkeit ist, so das Ergebnis einer aktuellen ­Umfrage der ­Barmer Ersatzkasse.
19.12.2019, Bildnachweis: iStockphoto/jgroup

Forscher finden heraus: Der Glaube ein sinnvolles Leben zu führen hat positive Effekte auf die Gesundheit
Wer glaubt, ein sinnvolles Leben zu führen, ist körperlich und geistig gesünder und lebt auch länger als Menschen, die das nicht von sich ­sagen können. So das Ergebnis einer Langzeitstudie US-amerikanischer ­Mediziner mit 7000 Teilnehmern, veröffentlicht im Fachmagazin JAMA Network Open. Der positive Effekt sei umso größer, je klarer sich der Lebenssinn erkennen lasse – auch ­unabhängig vom generellen Wohlbefinden.
14.12.2019, Bildnachweis: iStockphoto/Maridav

 

Frühes Aufhören kann das Risiko, an Herz- und ­­Hirngefäßerkrankung zu erkranken, senken
Raucher haben ein dreifach erhöhtes Risiko, an einer Herz- und ­­Hirngefäßerkrankung zu sterben. Schon vier bis sechs Zigaretten am Tag verdoppeln das Risiko gegenüber Nichtrauchern, ergab eine große australische Studie in der Fachzeitschrift BMC Medicine. Die gute Nachricht: Wer vor dem 45. ­Lebensjahr mit dem ­Rauchen aufhört, senkt sein Erkrankungs­risiko innerhalb von sieben Jahren fast auf das ­Niveau von ­­Niemalsrauchern.
13.12.2019, Bildnachweis: iStock/Image Source

Medizinische Fachgesellschaften weisen auf ernsthafte gesundheitliche Folgen bei Zähneknirschen hin
Zähneknirschen ist zwar keine Krankheit, kann aber erns­t­hafte Folgen für die Gesundheit haben. Darauf weisen mehrere medizinische Fachgesellschaften hin, die gemeinsam eine Behandlungsleitinie erstellt haben. Von Bruxismus, so der Fachbegriff, sei etwa jeder Fünfte in Deutschland betroffen. Die Behandlung zielt auf den Schutz der Zähne – etwa mit speziellen Schienen. Aber auch psycho- und physiotherapeutische Maßnahmen können helfen.
05.12.2019, Bildnachweis: iStock/Geber86

Forscher finden heraus: Frühe oder späte Pausen ohne Einfluss auf die Nachtruhe
Auch wer tagsüber ein Schläfchen hält, kommt nachts zur Ruhe. Das fanden Forscher in der Schweiz heraus. Ein Nickerchen sollte man aber vormittags oder in den frühen Abendstunden machen. Im Unterschied zum klassischen Mittagsschlaf hatten solch frühe oder späte Pausen keinen Einfluss auf den Nachtschlaf. Die Ergebnisse sind im Fachblatt Sleep Medicine erschienen.
28.11.2019, Bildnachweis: iStock/gpointstudio

Vom Zähneputzen könnte auch die Leber profitieren
Von guter Mundhygiene hängt mehr ab als nur die Gesundheit der Zähne. Das zeigte jetzt erneut eine Studie von Wissenschaftlern der Queen’s University Belfast (Nordirland). Sie untersuchten Patientenangaben auf Zusammenhänge zwischen der Mundgesundheit und Krebs­erkrankungen des Verdauungssystems, wie Tumore der Leber oder der Bauchspeicheldrüse. Dazu analysierten die Forscher Daten aus der UK-Biobank Großbritannien von rund 470 000 Menschen. Wer über entzündetes Zahnfleisch, Mund­­geschwüre oder lose Zähne berichtete, dessen Risiko  für Leberkrebs scheint demnach womöglich erhöht zu sein. Betroffen waren vor allem jüngere Frauen aus sozial benachteiligten Gesellschaftsgruppen. Wie die Forscher im United European Gastroenterology Journal schreiben, konnten sie für andere Tumore des Magen-Darm-Trakts keinen ähnlichen Zusammenhang feststellen.
18.11.2019, Bildnachweis: iStockphoto/rusak

Berufsverband der Frauenärzte empfiehlt optimalen Zeitpunkt zur Abtastung der Brust
Frauen, die regelmäßig ihre Brust abtasten, sollten es möglichst eine Woche nach dem Beginn der Regel machen. Denn dann ist das Brustgewebe weicher, und Auffälligkeiten lassen sich leichter erfühlen, rät der Berufsverband der Frauenärzte. Gegen Ende des Zyklus kann das Drüsengewebe unter dem Einfluss von Hormonen anschwellen. Es fühlt sich dann härter, oft auch etwas knotig an. Zum Schluss die Brustwarze zusammendrücken und darauf achten, ob sie Flüssigkeit absondert. Und keine Angst: Wer bei der Tastuntersuchung einen Knoten fühlt, muss nicht gleich in Panik geraten. Oft handelt es sich um Fibroadenome. Das sind gutartige Geschwülste. Diese glatt begrenzten und verschiebbaren Knoten können bis zu fünf Zentimeter groß werden.
15.11.2019, Bildnachweis: iStock/gbh007

Heilsames Schnuppern: Aromatherapie soll beim Rauchstopp helfen
Apfel, Schokolade oder Pfefferminze: Angenehme Aromen könnten Rauchern helfen, ihre Sucht zu überwinden. Eine Studie im Fachblatt Journal of Abnormal Psychology mit 232 Rauchern zwischen 18 und 55 Jahren zeigte, dass sie das akute Verlangen nach einer Zigarette mildern konnten, wenn sie an bestimmten Duftproben schnupperten. Besonders gut gelang die Ablenkung, wenn die Düfte bei den Teilnehmern schöne Erinnerungen an frühere Zeiten oder Erlebnisse weckten. Der Geruch von Pfefferminze etwa ließ manche Probanden an Weihnachten bei den Großeltern denken. Auch nach fünf Minuten war das Verlangen zu rauchen noch deutlich abgeschwächt. Die Forscher wollen nun weiter untersuchen, wie die Duftstoffe genau wirken und wie sie Raucher beim Aufhören konkret unterstützen können.
05.11.2019, Bildnachweis: iStock/Rapid Eye

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