Umfrage: Hälfte der jungen Menschen achtet heute mehr auf die Gesundheit als vor der Pandemie
Die Hälfte der jungen Menschen in Deutschland achtet heute mehr auf ihre Gesundheit als vor der Pandemie. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Pronova Betriebskrankenkasse unter 1000 Menschen zwischen 16 und 29 Jahren. Insgesamt kümmern sich 57 Prozent um Ihre Gesundheit, besonders die jungen Menschen mit Abitur oder Studium. Dabei schneiden Männer (67 Prozent) besser ab als Frauen (51 Prozent). Das erhöhte Bewusstsein für die Gesundheit schlägt sich offenbar auch in der körperlichen Fitness nieder. 35 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen schätzen diese besser ein, insgesamt 46 Prozent fühlen sich so fit wie immer. Noch im Frühjahr des vergangenen Jahres hatten 60 Prozent angegeben, ihre körperliche Fitness habe sich während der Pandemie verschlechtert.
10.05.2022, Bildnachweis: iStockphoto/miniseries

In­tervallfasten kann helfen
Menschen, die zu viel wiegen, kann In­tervallfasten helfen. Besonders gut schneiden ab: Fastenmodelle, bei denen sich Fasten­tage mit reduzierter Kalorienzufuhr mit Tagen des Essens nach Wunsch ab­ wechseln. Sowie: die 5:2­Diät mit zwei Fastentagen pro Wo­che. Das fand ein internationales For­schungsteam heraus. Seine Ergebnisse veröffentlichte es im Fachportal JAMA Network Open.
30.04.2022, Bildnachweis: istock/M_Imagephotography

Empfehlenswert bei der Einnahme vieler Tabletten: einer gesunde Lebensweise
Auch wer viele Medikamente einnimmt, profitiert von einer gesunden Lebensweise! Das haben Wissenschaftler aus den USA anhand der Daten von mehr als 20 000 Erwachsenen herausgefunden. Menschen, die fünf oder mehr Medikamente einnahmen, konnten durch ausreichend Bewegung, Mittelmeerkost und den Verzicht aufs Rauchen ihr Risiko zu versterben senken.
09.04.2022, Bildnachweis: istock/tashechka

Gute Werte: Eine regelmäßige Kontrolle ist wichtig
Im Pandemiejahr 2020 war der Blutdruck bei weniger Bluthochdruckpatienten gut eingestellt. Das zeigen Daten aus den USA. Die amerikanischen Forscher vermuten, weil Patienten seltener zum Arzt gingen. Zwar bedeutet das nicht automatisch, dass der Trend auch hierzulande vorherrscht, schließlich haben wir ein anderes Gesundheitssystem. Dennoch sollte man auch in Corona-Zeiten regelmäßige Kontroll- und Vorsorgetermine beim Arzt wahrnehmen!
04.04.2022, Bildnachweis: istockphoto/ozgurcankaya

Umfrage: Digitale Angebote von Ärztinnen und Ärzte immer gefragter
Immer mehr Bundesbürger nehmen digitale Angebote ihrer Ärztinnen und Ärzte wahr. Das hat eine Verbraucher­umfrage ergeben. Jeder zweite der mehr als 3000 Befragten vereinbarte Arzt­termine online oder bestellte Rezepte. 35 Prozent nutzten die Sprechstunde per Video, sofern ihr Arzt sie eingerichtet hatte — längst nicht alle Ärzte bieten die­se Möglichkeit. Ein knappes Viertel der Befragten hatte dagegen nichts übrig für Online­-Kontakte. Für Menschen mit Dia­betes, die regelmäßig ärztliche Betreu­ung und Rezepte brauchen, können diese digitalen Angebote sehr nützlich sein.
01.04.2022, Bildnachweis: istock/Fat Camera

Mehrheit der jungen Menschen wünscht sich Gesundheit als eigenes Fach in der Schule
84 Prozent der jungen Menschen wünschen sich, dass Gesundheit als eigenes Fach in der Schule unterrichtet wird. Das hat die Studie „Zukunft Gesundheit 2021“ der Krankenkasse Vivida BKK und der Stiftung Die Gesundarbeiter gezeigt. Insgesamt 1058 Menschen zwischen 14 und 34 Jahren wurden dafür befragt. Laut Studie informiert sich bislang nur knapp die Hälfte der Jugendlichen vorbeugend über Gesundheitsthemen und Krankheiten. Gut drei Viertel von ihnen machen sich erst bei Beschwerden oder einer bestehenden Erkrankung schlau. Immerhin: Zwei Drittel gaben an, auch online über Gesundheitsfragen zu recherchieren und Quellen für verlässliche Informationen zu kennen.
24.03.2022, Bildnachweis: istockphoto/StefaNikolic

Studie scheint zu bestätigen: Zink wirkt bei Erkältungsbeschwerden
Zink wirkt. Das scheint eine australische Studie zu bestätigen. Teilnehmende, die Zink-Lutschtabletten oder -Nasenspray anwendeten, litten im Durchschnitt zwei Tage kürzer an Erkältungsbeschwerden und seltener an Fieber als Teilnehmende, die ein Placebo bekamen. Allerdings führten Zink-Lutschtabletten häufiger zu Übelkeit und Schleimhautreizungen als Placebopräparate.
21.03.2022, Bildnachweis: istock/E+/evrim ertik

Seit Oktober 2020 reicht in den meisten Fällen eine Videosprechstunde für eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Wer krank ist, muss nicht in die Praxis, um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu holen: Seit Oktober 2020 reicht dafür in den meisten Fällen eine Videosprechstunde. Allerdings galt das nur für praxisbekannte Versicherte. Im November 2021 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA), das oberste Entscheidungsgremium im Gesundheitswesen, die Regelung ausgeweitet: Demnach können auch Patientinnen und Patienten, die die Ärztin oder der Arzt nicht kennt, nach einer Videosprechstunde den gelben Krankenschein erhalten. Das neue Gesetz unterscheidet aber immer noch zwischen praxisbekannten Versicherten und solchen, die in der Praxis unbekannt sind: Erstere können Ärztinnen und Ärzte für maximal sieben Kalendertage krankschreiben, die letzteren nur für maximal drei Kalendertage.
09.03.2022, Bildnachweis: istock/Fat Camera

Bewegtes Leben schützt zu einem gewissen Grad vor Schlafapnoe
Ein bewegtes Leben schützt zu einem gewissen Grad vor Schlafapnoe. Das Risiko, die Störung mit nächtlichen Atemaussetzern zu entwickeln, lag bei den körperlich Aktivsten nur halb so hoch wie bei den Bewegungsmuffeln. Das ergab eine Langzeitstudie mit fast 140 000 Freiwilligen in den USA. Die Ergebnisse sind im European Respiratory Journal veröffentlicht.
05.01.2022, Bildnachweis: iStock/Dphotographer

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