Eine Analyse gibt Aufschluss über das Wiegeverhalten bei Babys
Wenn es darum geht, Babys in den Arm zu legen, gibt es eine gewisse Vorliebe: Zwei von drei Menschen wiegen Babys mit dem linken Arm. Um herauszufinden, ­warum das so ist, haben Biopsychologen der Ruhr-Universität Bochum 40 Stu­dien aus den vergangenen 60 Jahren zu diesem Thema analysiert. Laut der im Fachblatt Neuroscience and Biobehavioral Reviews veröffentlichten Arbeit wird besonders ein Grund für diese Vorliebe vermutet: Emotionen werden vorrangig in der rechten Gehirnhälfte verarbeitet, die wiederum mit der linken Körperseite verknüpft ist.
17.12.2019, Bildnachweis: iStock/Mark Bowden

Eine Studie zeigt: Übergewicht kann bei Vorschulkindern die Gesundheit schädigen
Übergewicht schädigt bereits bei Vorschulkindern die Gesundheit: Vier-bis Sechsjährige, die zu dick sind, haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Bluthochdruck wie schlanke Kinder, so eine spanische Studie an fast 1800 Kleinen. Grundsätzlich hatten adipöse Kinder höhere Blutdruckwerte als schlanke. Schafften es moppelige Vierjährige jedoch, bis zum Alter von sechs Jahren abzunehmen, sank ihr Blutdruck wieder auf das Niveau von normalgewichtigen.
06.12.2019, Bildnachweis: istock/AGorohov

 

Unterwegs mit Kita-Gruppe oder Schulklasse: Für Kinder mit Typ 1 oft schwierig
Sie würden gerne am Kita-­Ausflug oder an der Klassenfahrt ­teilnehmen, doch Kinder mit Typ-1-­Diabetes ­müssen oft zu Hause bleiben. Das zeigte eine bundesweite Umfrage des Sozialpädiatrischen Zentrums an der Berliner Charité. Jedes dritte Kind in der Kita wurde schon einmal wegen des Diabetes von einer solchen Fahrt ausgeschlossen. In der Schule bis zur sechsten Klasse war es jedes sechste. Ein Grund: zu wenig professionelle Unterstützung für betroffene Kinder.
26.10.2019, Bildnachweis: istock/Imorgthand

Eine Studie lässt vermuten: Stillen kann gut für Mamas Herz sein
Stillen kann Mamas Herz schützen, lässt eine Studie aus Griechenland vermuten. Sie wurde beim Kongress der Europäischen Gesellschaft der Endokrinologen vorgestellt. Demnach litten Mütter, die ihre Babys gestillt haben, im späteren Leben deutlich weniger an Herzerkrankungen als Frauen, die nicht gestillt haben. Und: Je länger gestillt wurde, desto deutlicher hat sich dieser Effekt bemerkbar gemacht. Allerdings, so räumen die Forscher ein, erbringe die Studie aufgrund ihres Zuschnitts keinen Beweis für einen kausalen Zusammenhang. Dies wollen sie in weiteren Untersuchungen klären.
21.10.2019, Bildnachweis: iStock/Nick Thompson

Unbeschwert atmen: Gute Luft hilft der Lunge
Sauberere Luft wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus: Laut einer Langzeituntersuchung, veröffent­licht im Fachblatt JAMA, sank die Zahl der Asthmaerkran­kungen bei Kindern in Kalifornien (USA), seitdem die Luft weniger mit Stickoxiden und Fein­staub belastet ist. Die Children’s Health Study untersucht seit 1993 Schulkinder im Großraum Los Angeles.
14.10.2019, Bildnachweis: iStock/Antonio Guillem

Eine Analyse zeigt, dass Eltern gerne das Gewicht ihrer Kinder unterschätzen
Wenn es um das Gewicht ihres Nachwuchses geht, gucken Eltern offenbar gern durch eine rosarote Brille: Häufig unterschätzen Väter und Mütter, wie viel ihre Sprösslinge auf die Waage bringen — ganz besonders dann, wenn diese übergewichtig sind. Das Problem dabei: So erhalten die Kinder nicht die Unterstützung, die sie brauchen, um gesund aufzuwachsen. Das ist das Ergebnis einer Analyse aus Groß­britannien, für die Forscher insgesamt 87 Studien auswerteten.
01.10.2019, Bildnachweis: istock/kali9

Groß angelegte Studie legt nahe, dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung Autismus nicht begünstigt
Es gibt keinen Hinweis, dass die Masern­-Mumps-Röteln-Impfung die Entstehung von Autismus begünstigen könnte. Zu diesem Schluss kommt eine groß angelegte Studie im Fachmagazin Annals of Internal Medicine. Dänische Forscher analysierten dazu die Daten von 657 000 Kindern. Es zeigte sich, dass nicht geimpfte ­genauso häufig an Autismus erkranken wie geimpfte.
07.09.2019, Bildnachweis: istock/Steve Debenport

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