Forscher finden heraus: Besser die Ziele an die nachlassenden Kräfte im Alter anpassen
Flexibel sein, doch dabei beharrlich bleiben: So lautet die Fitness-Formel fürs Alter, die finnische Psychologen durch eine Studie mit knapp 200 Senioren fanden. Teilnehmer, die ihre Ziele an die nachlassenden Kräfte anpassen konnten, aber konsequent verfolgten, waren im Alltag mobiler als Ältere, die sich beispielsweise schwer­taten, ihre Ansprüche zurückzuschrauben.
05.06.2019, Bildnachweis: istock/Rafal olkis

Werte im Griff: Ausdauer- und Krafttraining gegen Bluthochdruck
Regelmäßiges Ausdauer- oder Krafttraining kann zu hohen Blutdruck ebenso gut senken wie Medikamente. So lautet das Fazit einer Analyse im British Journal of Sports Medicine. Die Studie bekräftigt die Empfehlung an ­­Menschen mit Bluthochdruck, mehr Sport zu treiben. Viele, die dies tun, können die Dosis ihrer Blutdruck­senker reduzieren, eventuell die medikamentöse Therapie – in Abstimmung mit dem Arzt – sogar ganz absetzen.
09.05.2019, Bildnachweis: istock/Alter Photo

Forscher finden heraus: Die Art, wie eine Fitnessübung kommentiert wird, kann die Zufriedenheit beeinflussen
Die Art, wie Fitnesstrainer den Effekt einer Übung kommentieren, beeinflusst die Zufriedenheit von Frauen. Das zeigt eine Untersuchung im Journal of Clinical Sports Psychology. Wird zum Beispiel bei einer Übung betont, dass sie gegen Fett oder Cellulite helfe, waren die Frauen laut einer Studie der North­western-­Universität in Evanston, Illinois (USA), ­anschließend eher unzufrieden mit ihrem Körper.
03.05.2019, Bildnachweis: iStock/EmirMemedovski

Schon etwa eine Stunde Krafttraining pro Woche kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren
Wer regelmäßig Gewichte stemmt, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 70 Prozent senken. Um den Effekt zu erzielen, sollte man pro Woche etwa eine Stunde trainieren, berichten Forscher der Iowa State University (USA) im Fachblatt Medicine and Science in Sports and Exercise. Für ihre Untersuchung hatte sie Daten von rund 13 000 Erwachsenen ausgewertet.
08.04.2019, Bildnachweis: istock/lilechka75

Studien zeigen: Kaffee und Tee helfen, in Schwung zu kommen
Zu schlapp für Bewegung? Kaffee und Tee helfen, in Schwung zu kommen. Australische Forscher geben den Muntermach-Klassikern jetzt ihren wissenschaftlichen Segen. Eine Studie zeigt: Frauen, die täglich nur eine Tasse davon trinken, sind häufig aktiver als solche, die darauf verzichten. Ob das Ergebnis auch auf Männer zutrifft, sagten die Forscher nicht. Man(n) kann es ja mal probieren ... Übrigens: Kaffeekonsum senkt das Diabetesrisiko. Das zeigen Studien.
01.04.2019, Bildnachweis: iStock/haveseen

Ein beträchtlicher Teil der erwachsenen Weltbevölkerung ist zu wenig aktiv
Die Zahl ist gewaltig: 1,4 Milliarden Menschen – mehr als ein Viertel der erwachsenen Weltbevölkerung – sind körperlich zu wenig aktiv. Das gilt vor allem für Menschen in wohlhabenden Ländern. Doch Bequemlichkeit erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und einige Krebserkrankungen, mahnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer Studie mit Daten aus 168 Ländern.
23.03.2019, Bildnachweis: istock/Saha Suzi

Vom Arzt verordnete Naturtrips sollen bei der Therapie von chronischen Erkrankungen unterstützen
Seit Oktober 2018 können Ärzte auf den schottischen Shetlandinseln ihren Patienten Aktivitäten an der frischen Luft verordnen: Strandspaziergänge, Wanderungen und Vogelbeobachtungen etwa. Das Programm wurde vom Nationalen Gesundheitsdienst zusammen mit der König­lichen Gesellschaft für Vogelschutz entwickelt. Letztere hat einen Kalender mit Vorschlägen für jeden Monat erarbeitet. Für Januar zum Beispiel: "Geh raus, egal bei welchem Wetter, und spür Wind und Regen auf deinem Gesicht; such Seegras nach einem Weststurm; mach einen Ausflug zu einem prähistorischen Turm." Die verordneten Naturtrips sollen dazu beitragen, chronische Krankheiten zu verhindern und zu therapieren, etwa Bluthochdruck und übersteigerte Ängste.
20.02.2019, Bildnachweis: iStock/pxlsjpeg

Tai-Chi: Die Kampfkunst aus China kann einige Beschwerden bei Fibromyalgie-Patienten verringern
Tai-Chi kann bei Fibromyalgie-Patienten Müdigkeit, Ängste und Schmerzen verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachmagazin BMJ. Forscher untersuchten an 226 Menschen mit chronischem Schmerzsyndrom, ob ihnen Tai-Chi mehr hilft als ein Training wie etwa Walken oder gemäßigtes Joggen. Die Gruppe, die ein halbes Jahr lang zweimal pro Woche Schattenboxen geübt hatte, schnitt deutlich besser ab. Diese Patienten konnten auch entspannter mit ihrer Krankheit umgehen.
12.02.2019, Bildnachweis: iStock/Fat Camera

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