Ausgedehnte Spaziergänge schützen das Herz
Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation 10 000 Schritte am Tag. Dass auch weniger schon viel bringt, zeigt ­eine Studie von Forschern aus Hawaii, ver­öffentlicht im Fachblatt Geriatrics: Ältere Männer mit Typ-2-Dia­betes, die gut zu Fuß waren, verringerten ihr Risiko für eine koro­nare Herzkrankheit innerhalb von sieben Jahren auf das Niveau einer gesunden Kon­trollgruppe. Die Patienten profitierten bereits, wenn sie am Tag mehr als 2,4 Kilometer gingen. Je nach Schrittlänge entspricht diese Strecke etwa 3400 bis 4000 Schritten. Legten sie dagegen weniger als 400 Meter täglich zurück, war ihr Risiko deutlich erhöht.
08.08.2019, Bildnachweis: iStockphoto/kzenon

Eine Studie zeigt: Sport kann die innere Uhr beeinflussen
Sport kann unsere innere Uhr beeinflussen, legt eine Studie von Forschern der Arizona State University und der University of California (USA) mit gut 100 Teilnehmern nahe. Bei ihren Untersuchungen zeigte sich, dass Sport am Morgen und am frühen Nachmittag die innere Uhr eher nach vorne, Sport am Abend sie eher nach hinten dreht. Dieses Wissen könnten Fern­reisende nutzen, um sich schneller an die Zeit am Ankunftsort zu gewöhnen.
30.07.2019, Bildnachweis: istock/stevecoleimages

Einmal trainierte Muskeln bauen sich rascher wieder auf
Schon ein paar Wochen ohne Sport und man spürt es: Die hart erarbeitete Muskelkraft schwindet. Bislang ging man davon aus, dass der Körper ohne Belastung schnell Muskelzellen verliert. Neue Forschungen zeigen aber: Diese besitzen offenbar eine Art Gedächtnis. Einmal trainiert, bauen sie sich viel rascher ­wieder auf als untrainiert, berichten Biologen der Univer­sität Massachusetts (USA) im Fachmagazin Frontiers in Physiology.
20.07.2019, Bildnachweis: iStock / Freemixer

Gesunde Seele, gute Laune: Sport kann viel bewegen
Regelmäßige sportliche Betätigung schützt ältere Menschen nicht nur vor Depressionen. Die Bewegung scheint auch zu helfen, wenn Senioren bereits an Depressionen leiden. Das ergab eine US-Studie an Männern über 65 Jahre. Offensichtlich kommt es in den Muskelzellen durch regelmäßigen Sport schon nach wenigen Wochen zu Stoffwechselveränderungen, die sich positiv aufs Gehirn auswirken.
06.07.2019, Bildnachweis: istock/jamstock

Ausdauersport: Futter für die grauen Zellen
Regelmäßiger Ausdauersport hält auch die grauen Zellen fit – und das bereits in jungen Jahren. Das ergab eine Studie an 20- bis 67-Jährigen in den USA. Sie konnten sich aussuchen, ob sie auf dem Laufband, Crosstrainer oder Fahrradergometer trainieren wollten. Vier Einheiten pro Woche über ein halbes Jahr hinweg verbesserten viele wichtige Denkleistungen wie die Fähigkeiten, Informationen vorübergehend zu speichern und zu verarbeiten, sowie planerisch zu handeln. Auch nahm die graue Hirnsubstanz in allen Altersgruppen zu, berichten Forscher der Columbia-Universität in New York im Fachblatt Neurology.
24.06.2019, Bildnachweis: istock/emiliozv

Forscher finden heraus: Abendlicher Sport mit positiver Auswirkung auf den Nachtschlaf
Abends keine Bewegung, weil man dann nicht schlafen kann? Ganz im Gegenteil: Abendlicher Sport wirkt sich sogar positiv auf den Nachtschlaf aus, ergab die Analyse mehrerer Studien von Schweizer Forschern. So verbrachten Abendsportler etwas mehr Zeit in der Tiefschlafphase, die zur körperlichen Erholung wichtig ist. Nur von sehr anstrengenden Einheiten kurz vor der Schlafens­zeit raten die Wissenschaftler ab.
17.06.2019, Bildnachweis: iStock/Bettina Ritter

Forscher finden heraus: Besser die Ziele an die nachlassenden Kräfte im Alter anpassen
Flexibel sein, doch dabei beharrlich bleiben: So lautet die Fitness-Formel fürs Alter, die finnische Psychologen durch eine Studie mit knapp 200 Senioren fanden. Teilnehmer, die ihre Ziele an die nachlassenden Kräfte anpassen konnten, aber konsequent verfolgten, waren im Alltag mobiler als Ältere, die sich beispielsweise schwer­taten, ihre Ansprüche zurückzuschrauben.
05.06.2019, Bildnachweis: istock/Rafal olkis

Werte im Griff: Ausdauer- und Krafttraining gegen Bluthochdruck
Regelmäßiges Ausdauer- oder Krafttraining kann zu hohen Blutdruck ebenso gut senken wie Medikamente. So lautet das Fazit einer Analyse im British Journal of Sports Medicine. Die Studie bekräftigt die Empfehlung an ­­Menschen mit Bluthochdruck, mehr Sport zu treiben. Viele, die dies tun, können die Dosis ihrer Blutdruck­senker reduzieren, eventuell die medikamentöse Therapie – in Abstimmung mit dem Arzt – sogar ganz absetzen.
09.05.2019, Bildnachweis: istock/Alter Photo

Forscher finden heraus: Die Art, wie eine Fitnessübung kommentiert wird, kann die Zufriedenheit beeinflussen
Die Art, wie Fitnesstrainer den Effekt einer Übung kommentieren, beeinflusst die Zufriedenheit von Frauen. Das zeigt eine Untersuchung im Journal of Clinical Sports Psychology. Wird zum Beispiel bei einer Übung betont, dass sie gegen Fett oder Cellulite helfe, waren die Frauen laut einer Studie der North­western-­Universität in Evanston, Illinois (USA), ­anschließend eher unzufrieden mit ihrem Körper.
03.05.2019, Bildnachweis: iStock/EmirMemedovski

Schon etwa eine Stunde Krafttraining pro Woche kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren
Wer regelmäßig Gewichte stemmt, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 70 Prozent senken. Um den Effekt zu erzielen, sollte man pro Woche etwa eine Stunde trainieren, berichten Forscher der Iowa State University (USA) im Fachblatt Medicine and Science in Sports and Exercise. Für ihre Untersuchung hatte sie Daten von rund 13 000 Erwachsenen ausgewertet.
08.04.2019, Bildnachweis: istock/lilechka75

Studien zeigen: Kaffee und Tee helfen, in Schwung zu kommen
Zu schlapp für Bewegung? Kaffee und Tee helfen, in Schwung zu kommen. Australische Forscher geben den Muntermach-Klassikern jetzt ihren wissenschaftlichen Segen. Eine Studie zeigt: Frauen, die täglich nur eine Tasse davon trinken, sind häufig aktiver als solche, die darauf verzichten. Ob das Ergebnis auch auf Männer zutrifft, sagten die Forscher nicht. Man(n) kann es ja mal probieren ... Übrigens: Kaffeekonsum senkt das Diabetesrisiko. Das zeigen Studien.
01.04.2019, Bildnachweis: iStock/haveseen

Ein beträchtlicher Teil der erwachsenen Weltbevölkerung ist zu wenig aktiv
Die Zahl ist gewaltig: 1,4 Milliarden Menschen – mehr als ein Viertel der erwachsenen Weltbevölkerung – sind körperlich zu wenig aktiv. Das gilt vor allem für Menschen in wohlhabenden Ländern. Doch Bequemlichkeit erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und einige Krebserkrankungen, mahnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer Studie mit Daten aus 168 Ländern.
23.03.2019, Bildnachweis: istock/Saha Suzi

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