Corona-Krise auch mit positiven Folgen: Nachfrage nach Fahrrädern, E-Bikes und Reparaturen daran voriges Jahr gestiegen
Die Corona-Krise hat tatsächlich auch positive Folgen. So ist beispielsweise die Nachfrage nach Fahrrädern, E-Bikes und Reparaturen daran voriges Jahr deutlich gestiegen, wie der Verband des Deutschen Zweiradhandels meldet. Davon profitiert nicht nur die Industrie. Wenn Menschen aufs Rad statt ins Auto steigen, nutzt das auch der Umwelt und der Gesundheit. Wer sich regelmäßig auf dem Fahrrad anstrengt, stärkt sein Herz, kräftigt Muskeln und Lunge, baut überschüssige Fettpölsterchen ab und tut nebenher noch etwas für seine Stimmung.
02.07.2021, Bildnachweis: iStock / Jmichi

In der ersten Corona-Welle änderte sich die sportliche Aktivität der ab 46-Jährigen
Fitnessstudios zu, Tennisplätze gesperrt und Yogakurse gestrichen. Das hatte Konsequenzen: Rund ein Viertel der älteren Menschen gaben in einer Befragung an, vergangenes Frühjahr deutlich weniger Sport gemacht zu haben. Für zwei Drittel hatten die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie keine Auswirkungen auf ihre sportlichen Aktivitäten, und immerhin knapp acht Prozent kamen durch den Lockdown öfter ins Schwitzen. Und der Trend "Spazierengehen"? Nur wenige der Befragten ersetzten die Sporteinheit durch entspanntes Schlendern. Für den Deutschen Alterssurvey wurden im vergangenen Juni und Juli Menschen zwischen 46 und 90 Jahren zu ihren Gewohnheiten befragt.
18.06.2021, Bildnachweis: istock/gorodenkoff

Eine Studie beweist: Wir sitzen zu viel
Wir sitzen zu viel. Die Einsicht ist nicht neu, aber geändert hat sich an der Tatsache auch nichts – im Gegenteil. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Fachblatt BMC Public Health mit 96 000 Teilnehmern aus allen EU-Ländern: Demnach stieg zwischen 2002 und 2017 der Anteil der Menschen, die nach eigenen Angaben täglich mehr als viereinhalb Stunden sitzen, sogar um 7,4 Prozent. In Deutschland zählen laut der Umfrage 57,2 Prozent der Männer und 50,2 Prozent der Frauen zu den Dauersitzern. Öfter mal aufstehen und ein Glas Wasser oder Tee holen, im Stehen telefonieren oder wenigstens die Sitzposition regelmäßig ändern: Das würde guttun.
11.06.2021, Bildnachweis: iStock/PeopleImages

Endlich wieder schönes Wetter! Es lohnt sich doppelt, nach draußen zu gehen
Endlich wieder schönes Wetter! Es lohnt sich doppelt, nach draußen zu gehen. Erstens stärkt es unsere körper­eigene Abwehr. Zweitens führt es dazu, dass wir gelassener werden, uns ­weniger gestresst und dafür glück­­licher fühlen. Das zeigte eine Studie der Cornell-­Uni­versität (USA) in der Zeitschrift Frontiers in Psychology. Dazu muss man nicht stundenlang durch die Wälder streifen, eine viertel Stunde täg­lich draußen bringt schon einen Effekt. Übrigens: Regelmäßige Bewegung senkt auch den Blutzucker und den Blutdruck.
04.06.2021, Bildnachweis: iStock/bowdenimages

Eine Studie deutet darauf hin: Wer sich im Alltag ausreichend bewegt, trägt aktiv dazu bei, sich zufrieden und glücklich zu fühlen
Wer sich im Alltag ausreichend bewegt, trägt aktiv dazu bei, sich zufrieden und glücklich zu fühlen. Darauf deutet eine Studie von Wissenschaftlern des Zentral-instituts für Seelische Gesundheit in Mannheim hin. Wer sich umgekehrt kaum bewegt, fühle sich nicht nur körperlich schlapp, sondern neige auch zu Depressionen. Dabei muss es gar nicht der Besuch im Fitnessstudio sein, schon simple Aktivitäten im Alltag wie Treppensteigen oder Spazierengehen würden sich deutlich positiv auf das Wohlergehen auswirken, so die Studie. Dieser Effekt von Alltagsbewegung war in genau jenen Hirnregionen messbar, die für Emotionen zuständig sind. Besonders stark war die Wirkung eines Bewegungs-Plus bei Menschen festzustellen, die generell zu psychischen Leiden wie Depressionen neigen.
08.04.2021, Bildnachweis: iStock/bowdenimages

Studie zeigt: Wer den Weg zur Arbeit mit einer Bewegungseinheit verknüpft, steigert seine Fitness enorm
Wer den Weg zur Arbeit mit einer Bewegungseinheit verknüpft, steigert seine Fitness enorm. Das hat eine Studie aus Salzburg ergeben, die im Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports erschienen ist. Die Teilnehmer, die normalerweise mit dem Auto zur Arbeit pendeln, hatten ein Jahr lang das Fahrrad genutzt oder die Strecke zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Die Leistungssteigerung war vergleichbar mit einem Jahr Training in einem Fitnessstudio. Auch mental fühlten sich die Teilnehmer besser.
19.03.2021, Bildnachweis: iStock / René Mansi

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