Regelmäßige Bewegung kann dabei helfen, eine Fettleber zu verhindern
Sieben einfache Maßnahmen, die Herz und Gefäße schützen, beugen auch der Entstehung einer Fettleber vor. Bis zu 30 Prozent der Erwachsenen in  Europa und den USA sind von dieser chronischen Erkrankung betroffen. Sie kann zu Leberzirrhose führen, fördert aber auch Diabetes Typ 2. Wer in der aktuellen Studie der amerikanischen Herz-Gesellschaft die beste Herz-Kreislauf-Gesundheit aufwies, hatte am seltensten eine Fettleber. Die sieben Tipps: nicht rauchen, mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche körperlich aktiv sein, Normalgewicht anstreben (BMI unter 25), viel Gemüse, Obst und Ballaststoffe essen, auf gute Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte achten. Gut fürs Herz, gut für den Diabetes, gut für die Leber!
09.10.2021, Bildnachweis: istock/kzenon

Bewegung tut auch den Knochen gut
Intensives Training kann die Knochen länger gesund halten, sagen finnische Forscher. In einer Langzeitstudie hatten sie die Knochenwerte von 69 männlichen Sportlern zwischen 40 und 85 verglichen. Die einen trainierten mindestens zwei Mal pro Woche Kraft- und Ausdauer, die anderen kamen seltener in Bewegung und machten ausschließlich Ausdauertraining. Nach rund zehn Jahren waren die Knochenwerte bei der gut trainierten Gruppe im Vergleich zum Beginn der Studie um 2 bis 5 Prozent besser als bei der mäßig trainierten Gruppe. Fazit: Intensives Training könnte die Knochengesundheit im Alter stärken. Einsteiger sollten aber vorher mit ihrem Arzt reden.
04.10.2021, Bildnachweis: iStock/Halfpoint

Wer flott Trep­pen steigt, tut etwas für sei­ne Fitness
Dritter Stock und kein Auf­zug? Prima! Wer flott Trep­pen steigt, tut etwas für sei­ne Fitness. Das gilt auch für Men­schen mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße, sagt eine kleine Studie aus den USA. Teilnehmen­de, die täglich dreimal hinterei­nander sechs Etagen erklommen, erreichten nach zwölf Wochen die­selben Effekte wie durch etablier­tes Ausdauertraining eine halbe Stunde pro Tag. In ihren Herzen bildeten sich viele neue kleine  Blutgefäße, wie Gewebeanalysen ergaben. Vorteil des Treppentrai­nings: Die Bewegung startet be­reits an der Wohnungstür. Die Er­gebnisse wurden im Juni in der Fachzeitschrift Medicine & Science in Sports & Exercise veröffentlicht. Allgemein gilt: Menschen mit ei­ner Herzerkrankung sollten sich ärztlich darüber beraten  lassen, welches Training und Pensum für sie angemessen ist.
27.09.2021, Bildnachweis: iStock/Spukkato

Tai-Chi eignet sich, um die Balance zu schulen
Täglich einmal Tai-Chi: Das scheint die optimale Dosis zu sein, um mithilfe der asiatischen Bewegungskunst die Balance zu schulen, so eine Analyse von 26 Studien zum Thema. Tai-Chi trainiert demnach sowohl das Gleichgewicht im Stehen als auch die Fähigkeit, bei einem Anrempler oder Ausrutscher auf der Straße auf den Beinen zu bleiben. Viele Vereine bieten wieder Kurse an – zum Teil in Kleingruppen oder im Freien. Tai-Chi eignet sich prinzipiell für jedes Alter.
15.09.2021, Bildnachweis: istock/Global Stock

Rad vor Auto: Fahrradfahren liegt im Trend
Deutschland soll bis 2030 zum "Fahrradland" werden. Dieses Ziel verfolgt der Nationale Radverkehrsplan der Bundesregierung. Konkret bedeutet das: Es sollen mehr Radwege entstehen, die klar vom Autoverkehr abgetrennt sind. Außerdem in Planung: Fahrradparkhäuser und mehr Möglichkeiten, das Rad in der Bahn zu transportieren. Durch den Ausbau des Radverkehrs sollen bis zu vier Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Gut für die Umwelt, gut für die Gesundheit!
06.09.2021, Bildnachweis: iStock/bowdenimages

Begeisterte Golfer bewegen sich an der frischen Luft und tun etwas für die Gesundheit
Begeisterte Golfer stillen nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sie bewegen sich an der frischen Luft und tun etwas für die Gesundheit. Dass auch Parkinson-Patienten und Patientinnen davon profitieren können, haben jetzt amerikanische Forscher in einer kleinen Untersuchung mit 20 Teilnehmenden festgestellt: Diejenigen Erkrankten, die regelmäßig Bälle schlugen, stärkten ihr Gleichgewicht und wurden beweglicher. Der Effekt war sogar stärker als bei Tai-Chi. Diese Bewegungslehre kommt schon länger in der Parkinson-Therapie zum Einsatz, um Stürze zu verhindern.
05.08.2021, Bildnachweis: istock/monkeybusinessimages

Corona-Krise auch mit positiven Folgen: Nachfrage nach Fahrrädern, E-Bikes und Reparaturen daran voriges Jahr gestiegen
Die Corona-Krise hat tatsächlich auch positive Folgen. So ist beispielsweise die Nachfrage nach Fahrrädern, E-Bikes und Reparaturen daran voriges Jahr deutlich gestiegen, wie der Verband des Deutschen Zweiradhandels meldet. Davon profitiert nicht nur die Industrie. Wenn Menschen aufs Rad statt ins Auto steigen, nutzt das auch der Umwelt und der Gesundheit. Wer sich regelmäßig auf dem Fahrrad anstrengt, stärkt sein Herz, kräftigt Muskeln und Lunge, baut überschüssige Fettpölsterchen ab und tut nebenher noch etwas für seine Stimmung.
02.07.2021, Bildnachweis: iStock / Jmichi

In der ersten Corona-Welle änderte sich die sportliche Aktivität der ab 46-Jährigen
Fitnessstudios zu, Tennisplätze gesperrt und Yogakurse gestrichen. Das hatte Konsequenzen: Rund ein Viertel der älteren Menschen gaben in einer Befragung an, vergangenes Frühjahr deutlich weniger Sport gemacht zu haben. Für zwei Drittel hatten die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie keine Auswirkungen auf ihre sportlichen Aktivitäten, und immerhin knapp acht Prozent kamen durch den Lockdown öfter ins Schwitzen. Und der Trend "Spazierengehen"? Nur wenige der Befragten ersetzten die Sporteinheit durch entspanntes Schlendern. Für den Deutschen Alterssurvey wurden im vergangenen Juni und Juli Menschen zwischen 46 und 90 Jahren zu ihren Gewohnheiten befragt.
18.06.2021, Bildnachweis: istock/gorodenkoff

Eine Studie beweist: Wir sitzen zu viel
Wir sitzen zu viel. Die Einsicht ist nicht neu, aber geändert hat sich an der Tatsache auch nichts – im Gegenteil. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Fachblatt BMC Public Health mit 96 000 Teilnehmern aus allen EU-Ländern: Demnach stieg zwischen 2002 und 2017 der Anteil der Menschen, die nach eigenen Angaben täglich mehr als viereinhalb Stunden sitzen, sogar um 7,4 Prozent. In Deutschland zählen laut der Umfrage 57,2 Prozent der Männer und 50,2 Prozent der Frauen zu den Dauersitzern. Öfter mal aufstehen und ein Glas Wasser oder Tee holen, im Stehen telefonieren oder wenigstens die Sitzposition regelmäßig ändern: Das würde guttun.
11.06.2021, Bildnachweis: iStock/PeopleImages

Endlich wieder schönes Wetter! Es lohnt sich doppelt, nach draußen zu gehen
Endlich wieder schönes Wetter! Es lohnt sich doppelt, nach draußen zu gehen. Erstens stärkt es unsere körper­eigene Abwehr. Zweitens führt es dazu, dass wir gelassener werden, uns ­weniger gestresst und dafür glück­­licher fühlen. Das zeigte eine Studie der Cornell-­Uni­versität (USA) in der Zeitschrift Frontiers in Psychology. Dazu muss man nicht stundenlang durch die Wälder streifen, eine viertel Stunde täg­lich draußen bringt schon einen Effekt. Übrigens: Regelmäßige Bewegung senkt auch den Blutzucker und den Blutdruck.
04.06.2021, Bildnachweis: iStock/bowdenimages

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