Schon etwa eine Stunde Krafttraining pro Woche kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren
Wer regelmäßig Gewichte stemmt, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 70 Prozent senken. Um den Effekt zu erzielen, sollte man pro Woche etwa eine Stunde trainieren, berichten Forscher der Iowa State University (USA) im Fachblatt Medicine and Science in Sports and Exercise. Für ihre Untersuchung hatte sie Daten von rund 13 000 Erwachsenen ausgewertet.
08.04.2019, Bildnachweis: istock/lilechka75

Studien zeigen: Kaffee und Tee helfen, in Schwung zu kommen
Zu schlapp für Bewegung? Kaffee und Tee helfen, in Schwung zu kommen. Australische Forscher geben den Muntermach-Klassikern jetzt ihren wissenschaftlichen Segen. Eine Studie zeigt: Frauen, die täglich nur eine Tasse davon trinken, sind häufig aktiver als solche, die darauf verzichten. Ob das Ergebnis auch auf Männer zutrifft, sagten die Forscher nicht. Man(n) kann es ja mal probieren ... Übrigens: Kaffeekonsum senkt das Diabetesrisiko. Das zeigen Studien.
01.04.2019, Bildnachweis: iStock/haveseen

Ein beträchtlicher Teil der erwachsenen Weltbevölkerung ist zu wenig aktiv
Die Zahl ist gewaltig: 1,4 Milliarden Menschen – mehr als ein Viertel der erwachsenen Weltbevölkerung – sind körperlich zu wenig aktiv. Das gilt vor allem für Menschen in wohlhabenden Ländern. Doch Bequemlichkeit erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und einige Krebserkrankungen, mahnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer Studie mit Daten aus 168 Ländern.
23.03.2019, Bildnachweis: istock/Saha Suzi

Vom Arzt verordnete Naturtrips sollen bei der Therapie von chronischen Erkrankungen unterstützen
Seit Oktober 2018 können Ärzte auf den schottischen Shetlandinseln ihren Patienten Aktivitäten an der frischen Luft verordnen: Strandspaziergänge, Wanderungen und Vogelbeobachtungen etwa. Das Programm wurde vom Nationalen Gesundheitsdienst zusammen mit der König­lichen Gesellschaft für Vogelschutz entwickelt. Letztere hat einen Kalender mit Vorschlägen für jeden Monat erarbeitet. Für Januar zum Beispiel: "Geh raus, egal bei welchem Wetter, und spür Wind und Regen auf deinem Gesicht; such Seegras nach einem Weststurm; mach einen Ausflug zu einem prähistorischen Turm." Die verordneten Naturtrips sollen dazu beitragen, chronische Krankheiten zu verhindern und zu therapieren, etwa Bluthochdruck und übersteigerte Ängste.
20.02.2019, Bildnachweis: iStock/pxlsjpeg

Tai-Chi: Die Kampfkunst aus China kann einige Beschwerden bei Fibromyalgie-Patienten verringern
Tai-Chi kann bei Fibromyalgie-Patienten Müdigkeit, Ängste und Schmerzen verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachmagazin BMJ. Forscher untersuchten an 226 Menschen mit chronischem Schmerzsyndrom, ob ihnen Tai-Chi mehr hilft als ein Training wie etwa Walken oder gemäßigtes Joggen. Die Gruppe, die ein halbes Jahr lang zweimal pro Woche Schattenboxen geübt hatte, schnitt deutlich besser ab. Diese Patienten konnten auch entspannter mit ihrer Krankheit umgehen.
12.02.2019, Bildnachweis: iStock/Fat Camera

Sich freweillig bewegen? Immens wichtig für die Gesundheit!
Joggen oder auf der Couch liegen bleiben? Oft entscheiden wir uns für die faule Variante. Eine Studie im Fachblatt Neuropsychologia zeigte mittels Hirnmessungen, warum: Der Neigung zum Liegenbleiben zu widerstehen ist mit einer erhöhten Gehirnaktivität verbunden. Aus Sicht der Evoutionsbiologie macht das Sinn, denn ein möglichst geringer Energieaufwand war früher ein Überlebensvorteil. In der modernen Gesellschaft aber schadet er der Gesundheit.
11.01.2019, Bildnachweis: istock/Halfpoint

Bereits wenige Minuten zügigen Spazierengehens pro Tag offenbaren positive Auswirkungen auf die Gesundheit
8 Minuten pro Tag zügig spazieren zu gehen mildert bereits die negativen Folgen von starkem Übergewicht. Das Risiko für Herzleiden und Diabetes sinkt dadurch um ein Fünftel, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie. Tatsächlich ist jeder zehnte Erwachsene in Deutschland täglich weniger als zehn Minuten am Stück sportlich aktiv, zeigt eine repräsentative Umfrage der Deutschen Krankenversicherung.
25.12.2018, Bildnachweis: iStock/pchoui

Schwangere, die in Bewegung bleiben, senken ihr Kaiserschnittrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie
Sport und Schwangerschaft schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. Wer sich in Bewegung hält, kann damit ­Kaiserschnitten vorbeugen, wie eine Studie der Universität von Agder (Norwegen) mit 606 Frauen zeigt: 303 Schwangere erhielten eine Ernährungsberatung und trainierten zweimal pro Woche für 35 Minuten. Die anderen 303 Frauen nicht. Bei ihnen war die Kaiserschnittrate am Ende jedoch zehn Prozent höher.
19.12.2018, Bildnachweis: iStock/Kkolosov

Forscher wollten wissen, wie viel Sport das Wohlbefinden steigert. Das Ergebnis: Es braucht eigentlich gar nicht so viel
Sport ist nicht nur für den Körper gut. Auch die Psyche profitiert von regel­­mäßiger Bewegung. Doch wie so oft gilt auch hier: Die Dosis macht’s. Forscher der Universität Yale (USA) analysierten die Daten von 1,2 Millionen Bürgern und verglichen untätige Menschen mit jenen, die maßvoll oder extrem Sport treiben. Den größten Nutzen für das seelische Wohlbefinden brachten je 45 Minuten Training an drei bis fünf Tagen pro Woche.
05.12.2018, Bildnachweis: istock/Global Stock

40 Stunden Bürojob? Das ist keine Seltenheit mehr. Um nicht einzurosten hilft nur eins: Bewegung!
Wer zu viel sitzt, tut seinem Körper nichts Gutes. Häufig lässt sich das im Alltag aber nicht vermeiden. Was hilft? Jede halbe Stunde vom Bürostühl aufstehen, sich strecken und bewegen, wie Wissenschaftler aus Neuseeland und Kanada in einer Studie im Fachblatt Sports Medicine berichten.
26.11.2018, Bildnachweis: istock/Andrey Popov

Wer trainiert, ändert damit die Zusammensetzung seines Blutes
Sport verändert die Zusammensetzung des Bluts: Er reduziert vor allem die Anzahl von Zellen, die in Geweben und Organen Entzündungen verursachen und so an vielen Krankheiten beteiligt sind, schreiben Forscher im Journal of Physiology. In ihrer Studie zeigte sich der positive Effekt schon nach wenigen Wochen Training – bei schlanken und übergewichtigen Probanden gleichermaßen.
19.11.2018, Bildnachweis: istock/cosmin4000

Wer sich auf dem Weg zum Job bewegt, schützt sein Herz
Wer das Auto stehen lässt und zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommt, stärkt sein Herz. Laut einer Analyse mit rund 360?000 Menschen im Fachblatt Heart war das Risiko für Schlaganfälle und Herzkrankheiten so um elf Prozent verringert. Noch besser: Auch bei anderen ­Wegen aufs Auto verzichten, so die Forscher.
16.11.2018, Bildnachweis: istock/sturti

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