Ein prima Mittel gegen Typ-2-Diabetes lautet also: in Bewegung bleiben
Runter vom Sofa! Denn schon eine zweiwöchige Bewegungspause schadet dem ­Körper, zeigt eine aktuelle britische Studie. 28 gesunde junge Erwachsene änderten für 14 Tage ihren Lebensstil: Sie legten deutlich weniger Schritte zurück als sonst und saßen täglich im Schnitt über eineinhalb Stunden mehr. Das Ergebnis: Ihre Herzleistung verschlechterte sich, ihre Zellen reagierten weniger gut auf Insulin. Ein prima Mittel gegen Typ-2-Diabetes lautet also: in Bewegung bleiben — etwa möglichst viel zu Fuß erledigen.
26.03.2020, Bildnachweis: istock/Alter Photo

Laut WHO sollten Erwachsene sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat bis intensiv bewegen
Ein Hund als Haustier kann helfen, das Herz gesund zu halten. Das zeigen erste Ergebnisse einer Langzeitstudie in der tschechischen Stadt Brünn mit fast 1800 Teilnehmern: Hundebesitzer bewegen sich im Schnitt am meisten, ernähren sich am gesündesten und haben am häufigsten optimale Blutzuckerwerte. Ihr Risiko für Herz-Gefäß-Erkrankungen ist daher niedriger als bei Menschen, die ein anderes oder kein Haustier haben. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt Mayo Clinic Proceedings: Innovations, Quality & Outcomes veröffentlicht. Laut WHO sollten Erwachsene sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat bis intensiv bewegen. Wer mit seinem Hund regelmäßig flott Gassi geht, übertrifft das leicht.
09.03.2020, Bildnachweis: istock/kosamtu

 

Forscher finden heraus, dass Schrittzähler zu mehr Bewegung motivieren können
Schrittzähler motivieren zu mehr Bewegung. Das fanden britische und norwegische Forscher in zwei Studien, veröffentlicht im Fachmagazin PLOS Medicine, mit rund 1300 Teilnehmern heraus. Wer zwölf Monate lang einen Schrittzähler nutzte, war vier Jahre später noch wesentlich aktiver als die Kontrollgruppe, hatte weniger Knochenbrüche und ein gesünderes Herz.
20.02.2020, Bildnachweis: iStock/pchoui

Eine Studie zeigt: Frauen weniger körperlich aktiv im Ruhestand
Bloß nicht (mehr) bewegen: Im ­Ruhestand waren Frauen laut einer finnischen Studie viel weniger körperlich aktiv als zu Zeiten ihrer Berufstätigkeit. Bei Männern zeigte sich kein so großer Unterschied — sie hatten aber auch schon im Job mehr gesessen als Frauen. Mangelnde Bewegung fördert zahlreichen Studien zufolge ­Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die finnischen Forscher raten deshalb zu häufigeren Aktivitäten, etwa zügigen Spaziergängen.
03.01.2020, Bildnachweis: iStock/Neustockimages

Forscher finden heraus: Ausdauertraining kann Regelschmerzen lindern
Gute Nachricht für Frauen mit Regelschmerzen: Konsequentes Ausdauertraining kann die Beschwerden lindern. Es wirkt sich zudem positiv auf die Lebensqualität sowie die Leistungsfähigkeit im Alltag aus. Das berichten neuseeländische Forscher im Fachblatt Contemporary Clinical ­­Trials. Bei Frauen, die dreimal pro Woche auf dem Laufband trainierten, nahmen die Beschwerden nach sechs Monaten im Vergleich zur sportlich ­­inaktiven Kontrollgruppe um 22 Prozent ab.
02.01.2020, Bildnachweis: iStockphoto/kzenon

Forscher mutmaßen: Bestimmte Darmbakterien mit Einfluss auf die Leistungsfähigkeit bei Sportlern
Bestimmte Darmbakterien können Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Sportlern haben, mutmaßen US-Forscher im Fachmagazin Nature Medicine. Ihren Studien zufolge ist bei Marathon­läufern die Zahl der Veillo­nella-Bakterien deutlich erhöht. Diese Keime sind an Stoffwechsel­prozessen beteiligt, die den Körper bei großer Belastung optimal mit Energie versorgen.
27.11.2019, Bildnachweis: istock/Alextype

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