Ein Stück vom Glück? Bitte nur in Maßen!
Wenn schon Süßes, dann etwas dunkle Schokolade naschen. Denn die könnte schlechte Stimmung verringern – zumindest legt das eine kleine Studie nahe: Menschen, die drei Wochen lang jeden Tag ein kleines Stück dunkle Schokolade (85 % Kakaoanteil) aßen, hatten danach bessere Laune als solche, die auf Schokolade verzichteten oder Sorten mit weniger Kakao bekamen. Grund könnte die Darmflora sein, denn die war bei den Zartbitter-Naschern vielfältiger. Und dass Darmbakterien auch Einfluss auf unser Hirn haben, wird schon länger vermutet. Ob das alles langfristige Effekte zeigt, müssen aber erst weitere Studien klären.
07.05.2022, Bildnachweis: iStockphoto/Eva-Katalin

Haferkur kann helfen, hohe Blutzuckerwerte zu senken
Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 sprechen die Körperzellen nicht mehr so gut auf Insulin an. Zum Ausgleich produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr davon — und trotzdem gelangt zu wenig Zucker aus dem Blut in die Zellen. Eine Haferkur kann helfen, hohe Blutzuckerwerte zu senken. Darauf weist die Gesundheitsorganisation diabetesDE — Deutsche Diabetes-Hilfe erneut hin. Dafür nimmt man zwei bis drei Tage vorwiegend haferhaltige Mahlzeiten zu sich, die sich mit Haferflocken einfach zubereiten lassen. Wer Insulin spritzt, kommt danach häufig mit einer geringeren Dosis aus. Aber: nicht auf eigene Faust loslegen, sondern vorher mit Hausarzt oder Diabetesteam besprechen, wann und ob Hafertage sinnvoll sind!
03.03.2022, Bildnachweis: iStockphoto/Sada.Jo

Eine Kiste voll Glück: jeden Tag zugreifen!
Viel Gemüse tut nicht nur dem Körper, sondern möglicherweise auch der Seele gut. Darauf deutet zumindest eine kleine Studie aus den USA mit 75 übergewichtigen Gemüsemuffeln hin. Die Hälfte von ihnen bekam täglich eine Lieferung von Brokkoli bis Zucchini, die anderen blieben bei ihren Essgewohnheiten. Alle füllten zum Start und nach acht Wochen einen Fragebogen zu ihrem Glücksempfinden aus: Nur die Gemüsegruppe fühlte sich viel besser als zu Beginn. Vielleicht ein weiterer guter Grund also, die empfohlenen fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag zu essen!
24.02.2022, Bildnachweis: iStockphoto/e_anjei

Eine Studie zeigt: In Softdrinks häufig eingesetzter Süßstoff Sucralose steigert bei übergewichtigen Menschen den Appetit
Wer abnehmen möchte, greift gern zu kalorienfreien Softdrinks. Eine kalifornische Studie hat nun herausgefunden: Anders als zuckerhaltige Getränke steigert der in Softdrinks häufig eingesetzte Süßstoff Sucralose bei übergewichtigen Menschen den Appetit. Besonders deutlich fiel der Effekt bei Frauen aus. Die Forscher warnen: Mit Süßstoff gesüßte, kalorienfreie Getränke könnten also genau das bewirken, was sie eigentlich verhindern sollen — eine Gewichtszunahme.
01.02.2022, Bildnachweis: iStockphoto/Charlie Edward

Verbot von Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid (TiO2) in Nahrungsmitteln
In der EU soll in Zukunft der Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid (TiO2) in Nahrungsmitteln verboten werden. Der Weißmacher dient dazu, Lebensmittel aufzuhübschen oder manchen Produkten überhaupt Farbe zu verleihen. Er kommt etwa in Kaugummis, Mozzarella, Gebäck, Kuchenglasur oder Suppen vor. Auch in Kosmetikprodukten, Zahnpasta oder Medikamenten ist er zu finden. Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen ihn auf der Packungsrückseite von Lebensmitteln unter der Bezeichnung E171 (bei Kosmetika: CI 77891). Der Stoff galt lange als unbedenklich, doch immer mehr Studien haben mittlerweile gezeigt, dass Titandioxid im Essen krebserregend sein könnte. Das Verbot tritt 2022 in Kraft.
25.01.2022, Bildnachweis: iStockphoto/DGM007

Folgen eines Herz- und-Gefäßleidens können erspart bleiben
Rund 2,5 Millionen Menschen blieben Folgen eines Herz- und-Gefäßleidens wie ein Herzinfarkt erspart, würden verarbeitete Lebensmittel in den USA weniger Zucker und Salz enthalten. Und etwa eine halbe Million dadurch verursachter Todesfälle ließen sich verhindern. Das zeigt eine Berechnung, publiziert in der Fachzeitschrift Circulation. Basis ist eine aktuelle nationale US-Initiative. Danach sollen etwa Süßgetränke bis zum Jahr 2023 zehn Prozent weniger Zucker enthalten als 2018. Bis 2026 soll ihr Zuckergehalt um 40 Prozent niedriger liegen. Die Berechnungen gehen davon aus, dass die Ziele der freiwilligen Aktion nur zur Hälfte erreicht werden. Auch in Deutschland versucht man derzeit mit einer ähnlichen Initiative, Nahrungsmittel gesünder zu machen.
27.12.2021, Bildnachweis: istock/Deepak Sethi

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