Experimente zeigen: Musik bringt uns dazu, mit mehr Muße zu essen
In manchen teuren Restaurants sorgt dezente Begleitung am Flügel für Atmosphäre. Tatsächlich bringt Musik uns dazu, mit mehr Muße zu essen – und damit möglicherweise bewusster zu genießen. Am stärksten ist der Effekt bei ruhigen Klängen, etwa langsamen Klavierstücken. Das fanden dänische Forscher in Experimenten ­heraus, bei denen die Testpersonen mit Hintergrund­musik Schokolade zum Kosten bekamen. Studien mit Mahlzeiten sollen folgen.
16.01.2021, Bildnachweis: istock/Photology1971

Eine Studie offenbart einen weiteren Grund, öfter selbst zu kochen
Ein Grund, öfter selbst zu kochen: Stark verarbeitete Lebensmittel, etwa Tiefkühlpizza oder Würstchen, erhöhen das Risiko, dick und krank zu werden und lassen uns rascher altern. So das Ergebnis einer Studie aus Spanien. Menschen, die stark verarbeitete Lebensmittel bevorzugen, hätten kürzere Telomere als Menschen, die sich gut ernährten, so die Wissenschaftler. Telomere sind die Enden von Chromosomen, also unseres Erbgutes. Bei jeder Zellteilung werden diese Telomere kürzer. Sie gelten als Gradmesser für das biologische Altern.
11.01.2021, Bildnachweis: istock/Deepak Sethi

Alkoholfreies Bier weiterhin Nischenprodukt
Innerhalb von zehn Jahren haben Deutschlands Bierbrauer die Produk­tion von alkoholfreiem Bier verdoppelt. Die Menge an alkoholischem Gerstensaft ging dagegen in den vergangenen Jahren zurück. ­Dennoch bleibt die Variante ohne Alko­hol ein Nischenprodukt: Der ­Anteil liegt ­aktuell bei rund fünf Prozent. 

 

2009: 210 Millionen Liter
2019: 420 Millionen Liter
Quelle: Statistisches Bundesamt
02.01.2021, Bildnachweis: istock/Roman Stavila

Am besten schwarz und ohne Zucker
Im Schnitt trinkt der Deutsche 3,6 Tassen Kaffee pro Tag. Mit dieser Dosis macht man gesundheitlich nichts falsch, heißt es in einem neuen Forschungsreport. Im Gegenteil: Die Wissenschaftler fanden Hinweise, dass maßvoller Kaffeegenuss das Risiko für Gefäßleiden und Diabetes senkt.
19.12.2020, Bildnachweis: istock/FSTOPLIGHT

Gut für Herz und Hirn: Nüsse statt Chips
Ernährungsexperten haben sie seit Langem imVisier: Fertigpizza und Pommes, Croissants und Chips – denn sie enthalten besonders ungesunde Transfette. Wer sich vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen möchte, sollte sie möglichst meiden. Japanische Forscher haben nun einen weiteren Grund gefunden: Wer viel davon isst, entwickelt womöglich eher eine Alzheimer-Demenz.
02.11.2020, Bildnachweis: iStock/Igor Palamarchuk

In Hülsenfrüchten steckt viel Eiweiß: Erbsen, Bohnen und Linsen sollten öfter auf dem Speiseplan stehen
Erbsen, Bohnen und Linsen sollten öfter auf dem Speiseplan stehen, denn in Hülsenfrüchten steckt viel Eiweiß. Ein hoher Gehalt davon in der Nahrung senkt das Risiko, vorzeitig zu sterben – so das Fazit einer Auswertung von 32 Studien, die im British ­Medical Journal veröffentlicht wurde. Bei pflanzlichem ­Eiweiß sei dieser Effekt ­etwas stärker ­ausgeprägt als bei tierischem, folgern die Autoren aus ihren Ana­lysen. Sie ­vermuten, dass pflanzliches ­Eiweiß die Blutdruck-, Cholesterin- und Blutzuckerwerte günstig beeinflusst. Das trage dazu bei, das Risiko für Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes zu senken.
29.10.2020, Bildnachweis: istock/Zerbor

Forscher stellt fest: Gefastet wird unabhängig vom Alter in allen Schichten und Milieus
Gefastet wird unabhängig vom Alter in allen Schichten und Milieus", weiß der Religionssoziologe Patrick Heiser von der Fernuniversität in Hagen. Das gilt nicht nur in der Zeit vor Ostern, wie seine Umfrage mit rund 2000 Menschen zeigte. Das Ziel: "Sich körperlich und seelisch besser zu fühlen." Zur alten Tradition kommen heute neue Aspekte hinzu, wie der Verzicht aufs Autofahren oder das sogenannte Datenfasten in der Freizeit – wenn Computer, Internet und Fernseher ausgeschaltet bleiben. "Das Fasten wird damit zur Konsum­kritik und entsprechend mit Bedeutung versehen", so Heiser.
09.10.2020, Bildnachweis: istock/Pekic

Nie geraucht und trotzdem lungenkrank? Bei manchen Patienten mit chronischer Bronchitis ist das so
Nie geraucht und trotzdem lungenkrank? Bei manchen Patienten mit chronischer Bronchitis ist das so. Das kann an Belastungen im Beruf und an Luftverschmutzung liegen. Aber auch die Ernährung könnte eine Rolle spielen, sagt ein britisch-­kanadisches Forscherteam, das Studien zum ­­Thema gesichtet hat. So wirken sich viel Obst und Gemüse möglicherweise günstig auf das Risiko einer chronischen Bronchitis aus. Die Experten erklären das unter anderem mit der entzündungshemmenden Wirkung von Pflanzenkost.
30.09.2020, Bildnachweis: iStock/Antonio Guillem

Eine Studie zeigt: Ernährung nimmt einen gewissen Einfluss auf die Spermaqualität
Urologen aus Dänemark und den USA haben die Spermaqualität und die Ernährungsweise von 3000 Männern im Alter von 19 Jahren untersucht, die sich in Kopenhagen zur Musterung vorstellten. Das Ergebnis: Die Gruppe, die sich am gesündesten ernährte, hatte deutlich mehr Spermien pro Ejakulat als die anderen, nämlich durchschnittlich etwa 167 Millionen. Bei der Gruppe, die sich am schlechtesten ernährte, fanden sich im Schnitt nur 122 Millionen. Auch wenn die Kausalität nicht bewiesen ist, nehme die Ernährung doch einen gewissen Einfluss, so das Fazit der Studienautoren.
15.09.2020, Bildnachweis: istock/Sarsmis

 

Eine Studie zeigt positive Effekte auf das Herz bei pflanzlicher Ernährungsweise
Was Obst und Gemüse alles können! Eine Ernährungsweise, die überwiegend pflanzlich ist, kann das Risiko für Herzinfarkte senken. Effekte auf das Herz zeigten sich in einer ­Studie, die in der Fachzeitschrift Annals of Internal ­­Medicine veröffentlicht wurde, schon nach acht Wochen. Auch dem ­Gehirn tut Gesundes gut: Obst, das reichlich Flavo­noide ­enthält, etwa Beeren, Äpfel oder Birnen, kann das Risiko für eine Demenz verringern, ergab eine US-Studie. Schwarzer und grüner Tee hätten ebenfalls diese positive Wirkung.
24.08.2020, Bildnachweis: iStock/Shorrocks

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