Softdrinks: Ob mit Zucker oder künstlicher Süße – immer nur maßvoll genießen
Zucker­ersatzstoffe sind in. Viele gesundheits­bewusste Menschen greifen deshalb zu alternativen natürlichen oder künstlichen Süßungsmitteln. Laut Forschern der Universität Freiburg ist das aber weder für Erwachsene noch für Kinder eindeutig gesund­heitsfördernd. Das ergab die Auswertung von 56 Einzelstudien. Die Ergebnisse wurden im British Medical Journal veröffentlicht.
15.04.2019, Bildnachweis: istock/sockfotocz

Gesunde Ernährung ist gerade im hohen Alter wichtig
Mehr Schutz für Herz und Gefäße, weniger Risiko für Krebs und viele andere Leiden: Es gibt gute Gründe, reichlich Obst und Gemüse zu essen. Jetzt liefert eine finnische Langzeitstudie mit Männern ab 80 ein weiteres Argument. Je mehr Pflanzenkost die Teilnehmer täglich zu sich nahmen, desto besser war ihre Laune. Das Ergebnis, sagen die Forscher, unterstreiche, wie wichtig gesunde Ernährung gerade im hohen Alter ist.
09.04.2019, Bildnachweis: istock/Sarsmis

Auch beim Zubereiten von rohem Wildfleisch gelten strikte Hygieneregeln
Durch rohes Wildfleisch können krank machende Parasiten übertragen werden. Deswegen rät das Bundesinstitut für Risikobewertung davon ab, nicht oder nur teilweise gegarte Produkte wie Rohwürste zu essen und stattdessen Wildfleisch nur völlig durchgegart zu genießen. Diese Empfehlung gilt besonders für ­immungeschwächte Personen wie auch Schwangere. Auch beim Zu­bereiten gelten strikte Hygieneregeln. Die Krankheitserreger können bei der Weiterverarbeitung des rohen Fleischs auch auf andere Lebensmittel gelangen.
02.04.2019, Bildnachweis: iStockphoto/Ryzhkov

In Maßen gesund: Eier enthalten Proteine, Vitamine, Kalzium und Eisen
Zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel und Kuren werben damit, dass sie unseren Körper vor Übersäuerung schützen. Doch würde das Blut wegen einseitiger Ernährung tatsächlich übersäuern, hätten wir ein echtes Problem – und würden auf der Intensivstation landen, so Experten in der Ernährungs-Umschau, dem Organ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die Ursache wäre womöglich eine schwere Störung der Nierenfunktion. Durch stark säure­­lastige Lebensmittel wie Fleisch, Wurstwaren, Käse und Eier kann zu viel Säure im Körper vorhanden sein. Überschüssiges wird aber über die Nieren ausgeschieden sowie über die Lunge ausgeatmet. Eine säurelastige Ernährung ist trotzdem nicht empfehlenswert. Zum Ausgleich sollten Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen.
16.03.2019, Bildnachweis: istock/lbllama

Forscher untersuchen die Erfolgschancen von Intervallfasten
Die bislang größte Untersuchung zum Intervallfasten zeigt: Es hilft beim Abnehmen – aber nicht besser als eine herkömmliche Reduktions-Diät. Wissenschaftler aus Heidelberg teilten 150 übergewichtige Menschen in drei Gruppen ein. Eine nahm mit einer Diät 20 Prozent weniger Kalorien auf. Die zweite Gruppe folgte dem 5:2-Prinzip des Intervallfastens. Sie mäßigte sich an zwei Tagen der Woche so stark, dass sie ingesamt ebenfalls um 20 Prozent weniger Kalorien aufnahm. 38 Wochen nach Beginn der Diäten erzielten die Teilnehmer beider Gruppen vergleichbare Abnehmerfolge. Bei den Probanden aus Gruppe drei, die es mit ausgewogener Ernährung versuchte, waren die Erfolge geringer. Gute Nachricht der Forscher: Bereits wer sein Gewicht um fünf Prozent reduziert, verliert etwa 20 Prozent des gefährlichen Bauchfetts und ein Drittel des Leberfetts.
11.03.2019, Bildnachweis: iStock/ariwasabi

Salate sollten aus frischen und gründlich gewaschenen Zutaten zubereitet werden
In Plastik verpackte, gewaschene und geschnittene Salate können mit antibiotikaresistenten Keimen belastet sein. Das haben Forscher vom Julius-Kühn-Institut gezeigt. Für das Bundesinstitut für Risikobewertung ein "besorgniserregender Nachweis". Die Behörde empfiehlt Schwangeren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Salate besser selbst aus frischen und gründlich gewaschenen Zutaten zuzubereiten.
09.03.2019, Bildnachweis: iStock/Mayer Kleinostheim

Zart gebräunt: Pommes sollten nicht zu lange frittiert werden
Ob Pommes oder Schnitzel: Erst die Zubereitung macht aus rohen Lebensmitteln Leckereien. Doch in Pfanne, Fritteuse und Backofen entstehen auch gesundheitsschädliche Verbindungen. Ein Tipp des Bundesinstituts für Risikoforschung lautet deshalb: vergolden statt verkohlen. Bratkartoffeln, Kekse, Toast und Pommes sollten nie zu stark gebräunt werden. Gemüse, Fisch und Fleisch erst nach dem Braten salzen.
01.03.2019, Bildnachweis: istock/JFsPic

Eine Studie zeigt: Je häufiger Verbraucher zu Bio-Ware greifen, umso seltener erkranken sie an Krebs
Die Freunde biologisch erzeugter Lebensmittel dürfte es freuen: Je häufiger Verbraucher zu Bio-Ware greifen, umso seltener erkranken sie an Krebs. Dies berichten französische Wissenschaftler im Fachblatt JAMA Internal Medicine. Für ihre Untersuchung hatten sie rund 69.000 Landsleute nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Am deutlichsten war der Unterschied bei Lymphomen, die bei Bio-Konsumenten zu drei Viertel seltener auf­traten. Ob der Verzehr von Bio-Lebensmitteln oder eine generell gesundheitsbewusstere Lebensweise die Ursache für den positiven Effekt ist, konnte die Studie allerdings nicht klären.
27.02.2019, Bildnachweis: iStock/Shorrocks

Dunkle Schokolade enthält zwar viel Vitamin D, aber auch viele Kalorien
Dunkle Schokolade enthält ähnlich viel Vitamin D wie Kalbfleisch, Eier oder Butter, berichten Forscher der Universität Halle in der Fachzeitschrift Food Chemistry. Es entsteht beim Trocknen der Kakaobohnen. Allerdings variiert der Gehalt stark. Lebensmittel decken den Vitamin-D-Bedarf eines Menschen aber nur zu einem kleinen Teil. Die größte Menge entsteht durch den Einfluss von Sonnenlicht aus einer Vorstufe, die der Körper selbst bildet.
23.01.2019, Bildnachweis: istock/igoriss

Eine Studie zeigt: Die meisten Fruchtjoghurts sind viel zu süß
Joghurt ist gesund – oder? Mit Ja beantworten lässt sich die Frage nur für die Naturvariante. Die meisten Fruchtjoghurts dagegen sind viel zu süß: Forscher der Universität von Leeds (Großbritannien) untersuchten rund 900 verschiedene Sorten. Im Schnitt steckten in 100 Gramm fast 12 Gramm Zucker und damit noch mehr als in Cola mit rund 11 Gramm pro 100 Milliliter. Die Studie erschien im British Medical Journal Open.
21.01.2019, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Die Lust auf Fleischgerichte vergeht vor allem Frauen beim Anblick niedlicher Tierbilder
Beim Anblick niedlicher Kälber, Lämmer und Ferkel vergeht vor allem Frauen der Appetit auf Fleisch. Dies schreiben britische Forscher im Fachblatt Anthrozoös. Für eine Studie hatten sie Männern und Frauen Bilder von Tierkindern gezeigt. Süß fanden sie alle. Aber nur die Frauen empfanden Fleischgerichte als weniger appetitlich, wenn ein Foto des entsprechenden Tierkinds danebenlag.
01.01.2019, Bildnachweis: istockphoto/Karel Gallas

Wie gut unser Speichel Krankheitserreger abhalten kann, wird wohl durch die Speisenauswahl beeinflusst
Unser Speichel hilft dabei, Erreger zu bekämpfen, die in den Mund gelangen. Wie gut diese Abwehr ist, wird auch vom Essen beeinflusst. Wissenschaftler aus München haben jetzt herausgefunden: Zitronensäure und 6-Gingerol, das im Ingwer vorkommt, wirken besonders gut.
22.12.2018, Bildnachweis: iStock/hdagli

Bei Salz hieß es bisher: Weniger ist gesünder. Eine Studie zeigt jedoch ein etwas anderes Bild
Möglicherweise ist ein höherer Salzkonsum weniger schädlich als gedacht. Die Analyse der Daten von 96?000 Menschen aus 18 Ländern im Fachblatt Lancet bestätigt, dass zwar der Blutdruck steigt, aber nicht unbedingt das Risiko für Herz-Kreislauf-­Erkrankungen. Also Entwarnung? Nein. Experten meinen, dass dieses Ergebnis durch weitere Studien bestätigt werden muss.
07.12.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Geringeres Kariesrisiko durch Vollkornprodukte? Das behaupten zumindest Wissenschaftler in einer neuen Veröffentlichung
Verarbeitete Kohlenhydrate in der Nahrung können die Mundgesundheit schädigen. Das fanden Forscher in einer Übersichts­arbeit heraus, die im Journal of Dental Research veröffentlicht wurde. Demnach würde verarbeitete Stärke wie beispiels­weise in Weißbrot oder Kuchen im Mund eher zu Zucker umgewandelt und erhöhe damit das Kariesrisiko. Die Wissenschaf­tler empfehlen, stattdes­sen mehr Vollkorn­produkte zu essen.
04.12.2018, Bildnachweis: istock/al62

Viele Lebensmittel schaffen es nicht auf den Teller, sondern landen im Müll. Wie viel Tonnen das tatsächlich sind, hat eine Studie der Europäischen Kommission ermittelt
17 Millionen Tonnen Obst und Gemüse werfen die Haushalte in der Europäischen Union pro Jahr weg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Europäischen Kommission. Demnach produziert statistisch gesehen jeder Europäer mehr als 35 Kilo Obst- und Gemüseabfall, von denen mehr als 14 Kilo vermeidbar wären. Insgesamt landen in der EU im Schnitt jährlich sogar rund 88 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Die EU-Kommis­sion will Maßnahmen ergreifen mit dem Ziel, diese Menge bis 2030 zu halbieren.
30.11.2018, Bildnachweis: iStock/SashaSuzi

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