Eine Auswertung zeigt: Gemüse wird immer beliebter bei den Deutschen
Erstaunlich, wie viel Lebensmittel Menschen in Deutschland in einem Jahr einkaufen: im Schnitt 330 Kilogramm, also fast ein Kilo am Tag. Ein knappes Drittel davon ist inzwischen Gemüse, Tendenz steigend — aber immer noch zu wenig. Auch bei Mineralwasser sowie Kräuter- und Früchtetees geht der Verbrauch nach oben. Der Fleischkonsum ist gleich geblieben und liegt weiter bei etwa 60 Kilogramm im Jahr.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 14. DGE-Ernährungsbericht, 2020
330 kg
Lebensmittel kaufen wir im Schnitt jährlich
154 Liter
Mineralwassertrinken wir im Schnitt pro Jahr
104 kg
entfallen auf Gemüse
16.07.2021, Bildnachweis: istock/istetiana

Eine Studie zeigt: Zu viel Fett und Zucker wahrscheinlich mit lebenslanger Auwirkung auf die Darmgesundheit
Zu viel Fett und Zucker in der Kindheit: Das wirkt sich einer US-Studie zufolge wahrscheinlich ­lebenslang auf unsere Darmgesundheit aus. Was wir essen, verändert unser Mikrobiom, also Bakterien, Pilze und sonstige Mikroorganismen, die den Darm besiedeln. Je nach Zusammen­setzung beeinflussen sie etwa das Gewicht. Die genauen Zusammenhänge sind aber noch nicht erforscht.
08.07.2021, Bildnachweis: istock/imagephotography

Heißhunger im Job: Konzentriert arbeiten scheint ideale Strategie dagegen
Heißhungerattacken im Job? Konzentriert zu arbeiten scheint eine ideale Strategie dagegen zu sein, wie eine Studie im Journal of Experimental Psychology nahelegt. Die Probanden mussten während eines Experiments am Bildschirm Suchaufgaben lösen. Je mehr Konzentration das Rätsel von ihnen forderte, umso weniger ließen sie sich durch eingeblendete Bilder von Donuts oder Schokosnacks ablenken. Das funktionierte sogar, wenn die Teilnehmer eigentlich hungrig waren.
01.07.2021, Bildnachweis: istock_Mediaphotos

Anders als erwartet, haben die meisten Veganer kein Vitamin-B12-Problem
Anders, als man es erwarten würde, haben die meisten Veganer kein Vitamin-B12-Problem. Der Stoff kommt – in einer für den Menschen leicht verwertbaren Form – fast nur in tierischen Lebensmitteln vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hatte im Studienprojekt "Risiken und Vorteile der veganen Ernährung" die Nährstoffversorgung von 36 Veganern und ebenso vielen Mischkost essenden Personen untersucht. Eine Rolle könnte spielen, dass Veganer Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um einen Mangel zu verhindern. Allerdings zeigte sich ein anderes Problem: Veganer haben ein erhöhtes Risiko für einen Jodmangel.
15.06.2021, Bildnachweis: istock/Fudio

Gesünder knabbern: Nüsse statt Chips
Ob Pommes, Chips oder Blätterteig: Lebensmittelhersteller müssen seit 2. April verstärkt auf die Zusammensetzung des Fetts in ihren Produkten achten. Nur maximal zwei Prozent davon dürfen aus industriell hergestellten Transfetten bestehen. Das ist dann Gesetz. "Ein längst fälliger Schritt", sagt Ernährungsmediziner Prof. Hans Hauner von der TU München. Denn Transfette erhöhen das Risiko für eine Gefäßverkalkung besonders stark. In Dänemark gilt der Grenzwert bereits seit 2003. Experten halten das für einen der Gründe, warum dort inzwischen weniger Menschen an Herzinfarkt sterben. Trotz des neuen Grenzwerts bleiben Pommes und Chips aber "Kalorienbomben, die vor allem Menschen mit Gewichtsproblemen nur selten essen sollten", so Hauner.
10.06.2021, Bildnachweis: istock/Chris Dorney

Eine Studie zeigt: Schon wenige Portionen Obst und Gemüse pro Tag können das Risiko für Typ-2-Diabetes senken
Bereits wenige Portionen Obst und Gemüse pro Tag können das Risiko für Typ-2-Diabetes senken. Das hat die Studie EPIC-InterAct ergeben. Die Untersuchung lief über zehn Jahre mit 22 833 Menschen aus acht europäischen Ländern. Analysiert wurde, wie sich ein hoher Gehalt von Vitamin C und Karotinoiden im Blut auf das Diabetes-Risiko auswirkt. Bei Karotino­iden handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die unter anderem in Möhren, Tomaten, Paprika und Orangen enthalten sind. Die Teilnehmer, bei denen eine hohe Konzentration von Vitamin C und Karotinoiden im Blut auf einen regelmäßigen Verzehr von Obst und Gemüse hindeutete, erkrankten während der Studie seltener an Typ-2-Diabetes als diejenigen, bei denen nur geringe Mengen nachgewiesen wurden. Selbst wer weniger als fünf Portionen Gemüse und Obst pro Tag gegessen hatte, profitierte von der positiven Wirkung. Laut der Forscher können Obst und Gemüse dabei helfen, das Gewicht zu reduzieren und den Blutzucker zu senken. Das wiederum kann Typ-2-Diabetes vorbeugen.
26.05.2021, Bildnachweis: istock/Povozniuk

Ein Bericht zeigt: Belastung von Lebensmitteln mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln weiter zurückgegangen
Die Belastung von Lebensmitteln mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln ist weiter zurückgegangen. Das zeigt ein Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Für die Analyse wurden mehr als 20 000 Lebensmittelproben untersucht. Vor allem bei Getreide und verarbeiteten Produkten sei der Anteil gesunken. Aber auch Äpfel, Tomaten oder Kartoffeln überschritten nur selten die gesetzlich festgelegten Höchstwerte.
12.05.2021, Bildnachweis: istock/Avalon Studio

 

Eine Analyse zeigt: Bei der Ernährung sind Holly­wood-Helden eher Versager als Vorbilder
Sie trinken zu viel Alkohol, essen zu süß, zu salzig und zu fett. In puncto Ernährung sind Holly­wood-Helden eher Versager als Vorbilder. Das ergab eine Analyse der 250 erfolgreichsten US-Filme von 1994 bis 2018. Forscher der Universität Stanford in Kalifornien schauten sich die in Filmen konsumierten Nahrungsmittel genau an und stellten fest: Sie entsprechen nicht den Ernährungsempfehlungen der USA. Der gezeigte Zuckerkonsum war um 16 Prozent höher, der Alkoholkonsum dreimal so hoch wie der tatsächliche Verbrauch der Amerikaner.
06.05.2021, Bildnachweis: iStock / nitrup

Bericht zeigt: Fisch in Maßen kann zu einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen
Menschen, die auf Fleisch verzichten, aber Fisch in Maßen essen, haben ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das berichtet das European Heart Journal. Im Vergleich zu Fleischessern sei das Risiko für einen Herzinfarkt um 30 Prozent geringer, so die Studie.
28.04.2021, Bildnachweis: iStock/from my point of view

Männer, die sich mediterran ernähren, tun was für ihre Gesundheit
Männer, die sich mediterran ernähren, tun was für ihre Gesundheit – und ihr Liebesleben. Wer viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt und wenig Fleisch, Zucker und Salz, hat ein geringeres Risiko für Potenzprobleme (erektile Dysfunktion). Darauf deutet eine Studie der University of California hin, die im Fachblatt JAMA veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler hatten zwischen 1998 und 2014 rund 21 000 Männer befragt. Die Mittelmeerkost kann sich demnach positiv auf die Potenz auswirken. Am deutlichsten scheint dieser Effekt bei unter 60-Jährigen zu sein. Bei Studienbeginn waren die Männer durchschnittlich 62 Jahre alt.
15.04.2021, Bildnachweis: istock/Halfpoint

Eine Studie zeigt: Wer sich gesund ernährt, kann damit zu einem langen Leben beitragen
Wer sich gesund ernährt, kann damit zu einem langen Leben beitragen – unabhängig vom Körpergewicht. Das hat eine Studie aus Schweden ergeben, die in der Fachzeitschrift PLOS Medicine erschienen ist. Demnach haben Menschen, die auf eine mediterrane Ernährung mit vielen Vollkornprodukten, Obst, Gemüse, Fisch und Olivenöl setzen, ein niedrigeres Risiko für einen vorzeitigen Tod. Personen, die sich ungesund ernährten, zeigten eine höhere Sterblichkeitsrate – selbst dann, wenn sie Normalgewicht hatten. Die Forscher schließen daraus, dass es sinnvoller ist, so oft wie möglich zu gesunden Lebensmitteln zu greifen, als nur gegen Pfunde anzukämpfen.
20.03.2021, Bildnachweis: istock/Veselova Elena

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