Studien zeigen, dass hochverarbeitetes Fast Food das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöht
Gesundes selbst zu kochen lohnt sich: Laut dem ­Fachmagazin British Medical Journal zeigen zwei große internationale Studien, dass hochverarbeitetes Fast Food, Snacks oder süße Getränke unter anderem das Risiko für bestimmte Herzerkrankungen und für Schlaganfälle erhöhen — und damit auch die Gefahr, frühzeitig zu sterben. Selbst zubereitete Gerichte aus frischen, ­naturbelassenen Lebensmitteln dagegen senken diese Risiken, so die ­Forscher. Also: Ran an den Herd!
15.10.2019, Bildnachweis: iStock/ariwasabi

Haselnüsse enthalten wertvolle Fettsäuren
Sie sind gesund, aber wegen des hohen Fettgehalts sehr kalorienreich. Dass Nüsse das Gewicht trotzdem günstig beeinflussen können, legt die europä­­ische EPIC-Studie nahe, für die fast 400 000 Erwachsene aus zehn Ländern befragt wurden. Wie die Autoren im European Journal of Nutrition schreiben, nahmen Menschen, die Nüsse aßen, in fünf Jahren weniger zu und wurden seltener übergewichtig, als jene, die keine Nüsse aßen. Die Ursache für den Zusammenhang klärt die Studie nicht.
09.10.2019, Bildnachweis: istock/Andrelix

Eine Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen Sondernageboten im Supermarkt und dem Kampf mit überflüssigen Pfunden
Wer im Supermarkt viele Sonderangebote einkauft, kämpft eher mit überflüssigen Pfunden. Diesen Zusammenhang zeigt eine Untersuchung der britischen Stiftung Cancer Research UK: Vor allem Nahrungsmittel wie Chips, Schokoriegel oder Energydrinks mit viel Fett, Salz oder Zucker werden demnach als Sonderangebot gekauft – zulasten gesunder Lebensmittel.
26.09.2019, Bildnachweis: istock/Freer Law

 

Signalfarben: Eine Ampel hilft, gesund zu essen
Grün steht für gesunden Genuss, Rot für Schlemmereien, die man schon mal bereut. Dass ein Ampelsystem uns auch in der Kantine lenken kann, haben britische Forscher der Queen Mary Universität in London gezeigt. Die Arbeitnehmer entschieden sich in einem Test eher für die grüne Ampel, die ein gesundes oder nachhaltiges Menü kennzeichnete, so die Forscher in Appetite.
04.09.2019, Bildnachweis: istock/talaj

Pflanzenkost: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 400 Gramm Gemüse pro Tag
Was wir essen, wirkt sich nicht nur auf unseren Körper aus – es könnte auch unser seelisches Empfinden beeinflussen. Einen möglichen Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche legt eine Studie mit 50 000 Menschen in Groß­britannien nahe, veröffentlicht im Fachmagazin Social Science and Medicine. Die Teilnehmer wurden über einen längeren Zeitraum zu ihren Essgewohnheiten und ihrem Gemütszustand befragt. Das Ergebnis: Je mehr Obst und Gemüse die Menschen aßen, desto besser fühlten sie sich psychisch.
22.08.2019, Bildnachweis: istock/valentinrussanov

Digitale Diäthelfer können hilfreich sein
Wer protokolliert, was er isst, nimmt leichter ab. In einer Studie der Duke University (USA) mit 105 übergewichtigen Teilnehmern notierte ein Teil die tägliche Nahrung in einer App. Sie verloren in drei Monaten fast genauso viele Kilos wie jene, die beim Abnehmen von Fachleuten betreut wurden und regelmäßig Tipps bekamen.
12.08.2019, Bildnachweis: istock_Thomasandreas

Es gibt eine Vielzahl guter Quellen für Vitamin B12
Nicht nur Veganer, sondern auch alle Erwachsenen sollten mehr Vitamin B12 zu sich nehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Sie empfiehlt neuerdings 4 Mikrogramm pro Tag. Das entspricht einem Glas Milch, einem Becher Joghurt, einem Ei oder 60 Gramm Camembert. Auch Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch sind reich an dem Vitamin, das an der Zellteilung und Blutbildung beteiligt ist. Ein Mangel kann Müdigkeit, Verstimmungen oder Blut­armut verursachen.
01.08.2019, Bildnachweis: istock/webphotographeer

Lecker und gesund: Heidelbeeren
Für Menschen mit Bluthochdruck kann es sich offenbar lohnen, öfter mal "blau­zumachen". Zu diesem Schluss kommen britische Forscher in The Journals of Gerontology: Die blauen Farbstoffe der Heidelbeeren sollen die Funktion der Blutgefäße verbessern und so den Druck positiv beeinflussen. Die Effekte dieser Anthocyane seien schon kurze Zeit nach dem Verzehr feststellbar und hielten mehrere Stunden an.
29.07.2019, Bildnachweis: istock/ValentynVolkov

Fleisch erhöhte einst die Chancen eines Mannes auf Fortpflanzung
Werden Männer sexuell angeregt, haben sie mehr Appetit auf Fleisch. Das ergab eine Untersuchung von Forscherinnen in Australien. Sie vermuten, dies sei ein Erbe der Evolution. Weil der Konsum mit höherem Status verbunden sei, steigerte Fleisch einst die Chancen auf Paarung. Die Studie wurde im Fachmagazin Food Quality and Preference veröffentlicht.
26.07.2019, Bildnachweis: iStock/bjones27

Verbraucher-Service Bayern rät vom Verzehr größerer Mengen Aktivkohle ab
Sie sehen aus, als seien sie zu lange im Ofen gewesen, sind aber offenbar der neue Food-Trend: schwarze Burger oder Backwaren, die mit Aktivkohle gefärbt werden. Diese bindet Giftstoffe, ­Bakterien und Viren und hilft deshalb bei Vergif­tungen und Durchfall. Weil Aktivkohle aber auch Nähr- und Arzneistoffe bindet, rät der Verbraucher­Service Bayern vom Verzehr größerer Mengen ab.
19.07.2019, Bildnachweis: iStock/ArisSu

Forscher finden heraus: Wer frühstückt, nimmt eher zu
Lange galt: Wer morgens ausreichend frühstückt, ist tagsüber vor Heißhungerattacken geschützt. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie Forscher der Monash-­Universität in Melbourne (Australien) herausfanden. Sie analysierten Studien, die seit 1990 zum Thema Frühstück veröffentlicht wurden. Ihr Fazit: Wer diese Mahlzeit auslässt, hat während des Tages keinen größe­ren Appetit. Wer dagegen frühstückt, nimmt eher zu.
25.06.2019, Bildnachweis: istock/Olga Miltsova

Raps gilt als Pflanze mit großem Potenzial
Rapssaat enthält nicht nur wertvolles Öl, sondern auch hochwertiges Eiweiß. Allerdings schmeckt es extrem bitter. Auf der Suche nach neuen pflanzlichen Eiweißquellen haben Wissenschaftler der Technischen Universität München nun die Substanz entschlüsselt, die den bitteren Geschmack verursacht. Dies sei ein erster Schritt, um Raps für die menschliche Eiweißversorgung zu erschließen, so die Forscher. Gelingt es, den Bitterstoff durch technische Verfahren oder Zucht auszuschalten, könnte man aus Rapssaat wohlschmeckende, eiweißreiche Lebensmittel herstellen.
08.07.2019, Bildnachweis: iStock/skynesher

Schlemmen ohne Reue: Das richtige Maß hilft dabei
Die Nudeln türmen sich, und darüber liegt ein Berg Käse: Viele laden sich beim Essen den Teller zu voll. Britische Ernährungs­wissenschaftler haben jetzt für die Organisa­tion British Nutrition Foundation (BNF) Richtlinien entwickelt, die Übermaß verhindern sollen. Bei Pasta empfehlen sie etwa 75 Gramm pro Person, eine Fleischportion sollte nicht schwerer als 120 Gramm sein.
01.07.2019, Bildnachweis: iStock/dulezidar

Eine Studie zeigt, dass grünes Gemüse gut für die Leber ist
Ob Pfannkuchen mit Spinat, Feldsalat oder ein Butterbrot mit Kresse: Grünes auf dem Teller tut offenbar der Leber gut, wie eine Studie des Karolinska-Instituts (Schweden) zeigt. Demnach wirken Salat und grünes Gemüse einer Verfettung dieses Stoffwechselorgans entgegen. Verantwortlich dafür ist das enthaltene Nitrat, wie die Forscher im Fachblatt PNAS berichten.
15.06.2019, Bildnachweis: iStock/kerrick

Drei Fachgesellschaften legen eine konkrete Obergrenze für den täglichen Konsum von Zucker fest
Zu viel Zucker ist ungesund. Aber was ist zu viel? Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine konkrete Obergrenze für den täglichen Konsum des süßen Stoffs festgelegt. Nach einem Konsen­sus­papier der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind maximal 50 Gramm genug – inklusive der in Fertigprodukten versteckten Zuckerarten. Das entspricht etwa zehn Prozent eines täg­lichen Bedarfs von 2000 Kilo­kalorien. Sehr kritisch bewerten die Fach­gesellschaften den Konsum zuckerhaltiger Getränke. In Deutschland nehmen Jugend­liche und junge Erwachsene unter anderem dadurch sehr hohe Mengen Zucker auf (bis zu 18 Prozent des täg­­lichen Kalorienbedarfs). Gesünder: Wasser oder ungesüßter Tee und eine vollwertige Ernährung.
03.06.2019, Bildnachweis: istock/Yelena Yemchuck

Forscher finden heraus: Wer viel volles Korn, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst isst, lebt länger und gesünder
Volles Korn, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst: Wer davon viel isst, lebt länger und gesünder. Das zeigten Forscher aus Neuseeland in einer Überblicksstudie im Fachblatt Lancet. Menschen, die besonders viele Ballaststoffe und Vollkornprodukte zu sich nehmen, haben demnach im Vergleich zu jenen, die besonders wenig davon konsumieren, ein um 15 bis 30 Prozent niedrigeres Risiko für einen vorzeitigen Tod sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs. Eine einfache Möglichkeit, seinen Speiseplan entsprechend zu bereichern: bei Brot, Nudeln und Reis die Vollkorn-Variante wählen. Viele Ballaststoffe enthalten auch Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, Paprika, Rote Bete sowie Beerenfrüchte.
27.05.2019, Bildnachweis: iStock/aldomurillo

Tipp zum Abnehmen: Beim Kauf das Etikett studieren
Unstillbaren Heißhunger auf Pizza und Pommes? Ein Blick auf die Nährwertangaben genügt offenbar, damit die Lust schwindet. Das Wissen um den Energiegehalt beeinflusst unseren Appetit, sagen Forscher des Dartmouth College (USA). In ihrer im Fachmagazin PLoS One veröffentlichten Studie servierten sie Testpersonen diverse Nahrungsmittel. Mit Kalorienangaben war die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmer zugreifen wollten, geringer, als wenn sie diese nicht kannten.
16.05.2019, Bildnachweis: istock/gpointstudio

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