Folgen eines Herz- und-Gefäßleidens können erspart bleiben
Rund 2,5 Millionen Menschen blieben Folgen eines Herz- und-Gefäßleidens wie ein Herzinfarkt erspart, würden verarbeitete Lebensmittel in den USA weniger Zucker und Salz enthalten. Und etwa eine halbe Million dadurch verursachter Todesfälle ließen sich verhindern. Das zeigt eine Berechnung, publiziert in der Fachzeitschrift Circulation. Basis ist eine aktuelle nationale US-Initiative. Danach sollen etwa Süßgetränke bis zum Jahr 2023 zehn Prozent weniger Zucker enthalten als 2018. Bis 2026 soll ihr Zuckergehalt um 40 Prozent niedriger liegen. Die Berechnungen gehen davon aus, dass die Ziele der freiwilligen Aktion nur zur Hälfte erreicht werden. Auch in Deutschland versucht man derzeit mit einer ähnlichen Initiative, Nahrungsmittel gesünder zu machen.
27.12.2021, Bildnachweis: istock/Deepak Sethi

Deutschland: Spitzenreiter bei Konsum von Süßigkeiten und Schokolade
Wenn es um den Konsum von Süßigkeiten und Schokolade geht, sind die Bundesbürger Spitzenreiter: 61 Prozent der Menschen in Deutschland essen regelmäßig Süßes. Das ergab eine weltweite Verbraucherumfrage mit rund 23 000 Teilnehmern im Jahr 2020. Gleich dahinter folgen Schleckermäuler in Russland und Großbritannien. Franzosen und Chinesen naschen dagegen deutlich seltener. Wichtig nicht nur bei Übergewicht und Typ-2-Diabetes: lieber wenig Schokolade essen und dafür jedes Stückchen bewusst genießen!
02.12.2021, Bildnachweis: iStock/Martin Barraud

Eine Studie zeigt: Abends kein Fleisch, senkt das Risiko für Herzerkrankungen um zehn Prozent
Wer abends kein Fleisch isst, senkt sein Risiko für Herzerkrankungen um zehn Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism veröffentlicht wurde. Vegetarische Kost, Vollkornprodukte und ungesättigte Fettsäuren sind zu jeder Zeit gesund. Besonders abends beuge eine vegetarische Ernährung aber Schlaganfällen, Herzinsuffizienz und Herzinfarkten vor, so die Untersuchung.
01.11.2021, Bildnachweis: istock/Veselova Elena

Studie gibt Hinweise darauf, dass Mittelmeerkost vor Alzheimer und Gedächtnisverlust schützen kann
Viel Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte und gesunde Öle, dafür wenig Milch und rotes Fleisch: Kann Mittelmeerkost vor Alzheimer und Gedächtnisverlust schützen? Eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen gibt Hinweise darauf. 512 ältere Studienteilnehmer notierten dafür, was bei ihnen auf den Teller kommt. Wer regelmäßig auf Mittelmeerkost setzte, hatte ein besseres Gedächtnis, bessere Laborwerte und ein höheres Hirnvolumen. Wie sich die Ernährung langfristig aufs Gehirn auswirkt, wollen die Forscher in einer weiteren Studie untersuchen.
13.10.2021, Bildnachweis: istock/Sarsmis

Eine Studie zeigt: Weniger Stress durch Obst und Gemüse
Menschen, die täglich mindestens 470 Gramm Obst und Gemüse essen, empfinden um zehn Prozent weniger Stress als jene, die nur auf die Hälfte der Menge kommen. Das zeigt eine Studie, die im Fachblatt Clinical Nutrition veröffentlicht worden ist. Eine mögliche Erklärung: Gemüse und Obst  enthalten Vitamine, Mineralien, Flavonoide und Karotinoide, die Entzündungen und schädliche Verbindungen in Zellen reduzieren und dadurch das Wohlbefinden steigern könnten.
21.09.2021, Bildnachweis: istock/merc67

Eine Studie zeigt: Junge Erwachsene können durch entsprechende Ernährung ihr Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, halbieren
Junge Erwachsene, die ihre Ernährung auf Pflanzenkost mit viel Gemüse und Obst umstellen, können ihr Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, halbieren. Das ergab eine US-amerikanische Studie, in der 2000 Teilnehmer über einen Zeitraum von 30 Jahren immer wieder untersucht und zu ihrer Ernährung befragt wurden. Wer Pflanzenkost bevorzugte, war zudem seltener übergewichtig.
17.09.2021, Bildnachweis: Thinkstock/istock

Wer die eigene Ernährung umstellen muss, um den Blutdruck zu senken, startet am besten mit einer Fastenkur
Wer die eigene Ernährung umstellen muss, um den Blutdruck zu senken, startet am besten mit einer Fastenkur – in Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt. Das legt eine Studie des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin sowie des Experimental and Clinical Research Center in Berlin nahe. Die Teilnehmenden ernährten sich gemäß der "DASH-Diät" hauptsächlich von Gemüse, Obst, magerem Fisch und Fleisch. Hatten sie zuvor fünf Tage auf feste Nahrung verzichtet, verbesserte sich ihr Blutdruck deutlicher als ohne das Fasten.
16.09.2021, Bildnachweis: istock/courtyardpix

Positive Effekte im Lockdown: Familien essen öfter gemeinsam
Spanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewinnen der Corona-Pandemie positive Aspekte ab: Familien im Lockdown essen öfter gemeinsam. Diese Geselligkeit fördere auch die Ernährungsqualität, ergab die Studie. Saß die ganze Familie am Tisch, entsprachen die Mahlzeiten eher der gesunden, traditionellen  Mittelmeerdiät als solo vertilgte Snacks. Zum Beispiel kam öfter Gemüse auf den Teller. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Auf diese Weise gemeinsam verbrachte Zeit festigt die familiären Bande. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass gemeinschaftliche Mahlzeiten Übergewicht bei Jugendlichen vorbeugen, deren Wohlbefinden und Persönlichkeitsentwicklung fördern sowie die schulischen Leistungen verbessern können. Bei gesundem Essen komme es nicht nur auf das Was an, sondern auch auf das Wie, folgern die Forscherinnen und Forscher
30.08.2021, Bildnachweis: istock/filadendron

Studie zeigt: Regelmäßiger Verzehr von nitratreichem Blattgemüse kann Muskeln stärken
Schon Popeye wusste es. Wer regelmäßig nitratreiches Blattgemüse wie Spinat, Salat oder Grünkohl isst, kann damit laut einer australischen Studie seine Muskeln stärken und so das Risiko für Stürze und Knochenbrüche verringern. Die Forscher fanden anhand von Studiendaten zu rund 3700 Australiern heraus, dass die Teilnehmer mit dem höchsten regelmäßigen Nitratkonsum eine um 11 Prozent stärkere Beinkraft hatten als die Teilnehmer mit der geringsten Nitrataufnahme. Die "Grün"-Esser hatten auch schnellere Gehgeschwindigkeiten. Also "Grün" regelmäßig auf den Tisch, aber nicht übertreiben!
19.08.2021, Bildnachweis: istock/Julia Sudnitskaya

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