Studien beweisen: Kaffee schützt vor Typ-2-Diabetes
Dass Kaffee vor Typ-2-Diabetes schützt, hatten Studien bereits bewiesen. Die neue Erkenntnis einer schwedischen Forschergruppe: Der gute alte Filterkaffee scheint besonders effektiv zu sein. Zwei bis drei Tassen pro Tag senken, so die Forscher, das Erkrankungsrisiko um 60 Prozent gegenüber Menschen, die weniger trinken. Wichtig: den Zucker weglassen!
28.05.2020, Bildnachweis: istock/skyneseher

Dunkle Schokolade soll gesünder sein als die sahnigeren Vollmilchvarianten
Dunkle Schokolade soll gesünder sein als die sahnigeren Vollmilchvarianten. Zartbittere Sorten ent­halten weniger Zucker, dafür mehr entzündungs-hemmende Stoffe. Nun ergab eine kanadische Studie im Fachblatt Depression & Anxiety: Dunkle Schokolade könnte auch positiv auf die Stimmung wirken – voraus­gesetzt, sie wird mit Genuss gegessen. Die Forscher schreiben dies unter anderem dem in Kakao enthaltenen Phenylethylamin zu. Es wird im Körper zum stimmungsaufhellenden Botenstoff Serotonin umgebaut. Menschen, die regelmäßig zu dunklen Sorten greifen, haben ein deutlich geringeres Risiko für ­depressive Symptome als jene, die nie Schokolade essen. Hellere Sorten zeigen keinen so guten Effekt.
29.02.2020, Bildnachweis: istock/igoriss

Schlafmangel macht uns empfänglicher für verlockende Essensgerüche, so Forscher
Her mit Kuchen und Pizza! Nach einer schlaflosen Nacht greifen wir häufiger zu Süßem und Fettigem. Der Schlafmangel macht unser Riechsystem empfänglicher für verlockende Essens­gerüche, sagen Forscher der Northwestern University in Chicago, USA. Sie ließen die Teilnehmer einer Studie nur vier Stunden schlummern. Nach der Testnacht griffen die Kurzschläfer beim Frühstücksbuffet häufiger zu Junkfood als Ausgeschlafene einer Kontrollgruppe. Und sie empfanden Essensgerüche als besonders unwiderstehlich.
12.02.2020, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Frisches Gemüse: Lecker und gesund
Die Mittelmeerdiät mit viel frischem Gemüse, wenigen Kohlenhydraten und kaum rotem Fleisch lässt insbesondere das Bauchfett schmelzen. Das fanden ­Forscher in Israel bei einer Studie mit 278 Über­gewichtigen heraus. Diese ernährten sich etwa kaloriengleich: mediterran oder aber fett­arm. In beiden Gruppen ­nahmen die Teilnehmer ab. Das gefähr­liche Fett um die Organe schwand aber nur in der ersten Gruppe.
07.02.2020, Bildnachweis: iStock/skynesher

Süßgetränke steigern das Risiko für zahlreiche Erkrankungen
Zwei Gläser Softdrinks am Tag: Wer so viel Süßes trinkt, hat ein höheres Risiko, früher zu sterben. Europaweit befragten Forscher im Rahmen der EPIC-Studie fast eine halbe Million Menschen zu Lebensgewohnheiten und Gesundheit. Dabei war es egal, ob Limo, Cola & Co. Zucker enthielten oder nicht. Süßgetränke steigern insgesamt das Risiko für Dia­betes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Fettleber.
03.02.2020, Bildnachweis: istock/Charlie Edward

Studie zeigt: Kalorienzufuhr reduzieren mit vielen positiven Effekten
Wenn normalgewichtige Menschen Kalorien sparen, wirkt sich das positiv auf die Cholesterinwerte, den Blutdruck und das Ansprechen der Zellen auf Insulin aus. Das ergab eine Studie im Fachblatt The Lancet Diabetes & Endocrinology. Die Hälfte der 258 Probanden hatte über zwei Jahre ihre Kalorienzufuhr im Schnitt um etwa zwölf Prozent reduziert.
15.01.2020, Bildnachweis: iStock/Squaredpixels

Forscher bestätigen: Spinat macht offenbar stark
Popeye hatte recht: Spinat macht offenbar stark, wie Forscher der Freien Universität Berlin in Archives of Toxicology berichten. Ursache ist der Inhaltsstoff Ecdysteron. Für die Untersuchung ließen die Wissenschaftler Testpersonen zehn Wochen lang Gewichte stemmen. Einige Probanden erhielten zusätzlich die Substanz Ecdysteron, andere ein wirkstofffreies Präparat. In der ersten Gruppe verdreifachte sich der Kraftzuwachs. Einige Experten plädieren daher dafür, Ecdysteron auf die Doping­liste zu setzen. Das Gemüse selbst wird dort aber nicht landen: Um die in der Studie untersuchte Dosis zu erreichen, müsste man – je nach Sorte – täglich etwa zwei Kilo Spinat essen.
09.01.2020, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Essbare Insekten: Ungewohnt, aber gesund
Essbare Insekten, die in vielen Regionen der Welt auf dem Speiseplan stehen, enthalten viel Eiweiß, gesunde Fettsäuren, Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe. Nun haben italienische Forscher erstmals den Antioxidanziengehalt essbarer Insekten gemessen. Wie sie im Fachblatt Frontiers in Nutrition schreiben, enthalten Extrakte von Heuschrecken, Seidenraupen und Grillen fünfmal mehr Antioxidanzien als frischer Orangensaft.
31.12.2019, Bildnachweis: istock/stockphototrends

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