Digitale Diäthelfer können hilfreich sein
Wer protokolliert, was er isst, nimmt leichter ab. In einer Studie der Duke University (USA) mit 105 übergewichtigen Teilnehmern notierte ein Teil die tägliche Nahrung in einer App. Sie verloren in drei Monaten fast genauso viele Kilos wie jene, die beim Abnehmen von Fachleuten betreut wurden und regelmäßig Tipps bekamen.
12.08.2019, Bildnachweis: istock_Thomasandreas

Es gibt eine Vielzahl guter Quellen für Vitamin B12
Nicht nur Veganer, sondern auch alle Erwachsenen sollten mehr Vitamin B12 zu sich nehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Sie empfiehlt neuerdings 4 Mikrogramm pro Tag. Das entspricht einem Glas Milch, einem Becher Joghurt, einem Ei oder 60 Gramm Camembert. Auch Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch sind reich an dem Vitamin, das an der Zellteilung und Blutbildung beteiligt ist. Ein Mangel kann Müdigkeit, Verstimmungen oder Blut­armut verursachen.
01.08.2019, Bildnachweis: istock/webphotographeer

Lecker und gesund: Heidelbeeren
Für Menschen mit Bluthochdruck kann es sich offenbar lohnen, öfter mal "blau­zumachen". Zu diesem Schluss kommen britische Forscher in The Journals of Gerontology: Die blauen Farbstoffe der Heidelbeeren sollen die Funktion der Blutgefäße verbessern und so den Druck positiv beeinflussen. Die Effekte dieser Anthocyane seien schon kurze Zeit nach dem Verzehr feststellbar und hielten mehrere Stunden an.
29.07.2019, Bildnachweis: istock/ValentynVolkov

Fleisch erhöhte einst die Chancen eines Mannes auf Fortpflanzung
Werden Männer sexuell angeregt, haben sie mehr Appetit auf Fleisch. Das ergab eine Untersuchung von Forscherinnen in Australien. Sie vermuten, dies sei ein Erbe der Evolution. Weil der Konsum mit höherem Status verbunden sei, steigerte Fleisch einst die Chancen auf Paarung. Die Studie wurde im Fachmagazin Food Quality and Preference veröffentlicht.
26.07.2019, Bildnachweis: iStock/bjones27

Verbraucher-Service Bayern rät vom Verzehr größerer Mengen Aktivkohle ab
Sie sehen aus, als seien sie zu lange im Ofen gewesen, sind aber offenbar der neue Food-Trend: schwarze Burger oder Backwaren, die mit Aktivkohle gefärbt werden. Diese bindet Giftstoffe, ­Bakterien und Viren und hilft deshalb bei Vergif­tungen und Durchfall. Weil Aktivkohle aber auch Nähr- und Arzneistoffe bindet, rät der Verbraucher­Service Bayern vom Verzehr größerer Mengen ab.
19.07.2019, Bildnachweis: iStock/ArisSu

Forscher finden heraus: Wer frühstückt, nimmt eher zu
Lange galt: Wer morgens ausreichend frühstückt, ist tagsüber vor Heißhungerattacken geschützt. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie Forscher der Monash-­Universität in Melbourne (Australien) herausfanden. Sie analysierten Studien, die seit 1990 zum Thema Frühstück veröffentlicht wurden. Ihr Fazit: Wer diese Mahlzeit auslässt, hat während des Tages keinen größe­ren Appetit. Wer dagegen frühstückt, nimmt eher zu.
25.06.2019, Bildnachweis: istock/Olga Miltsova

Raps gilt als Pflanze mit großem Potenzial
Rapssaat enthält nicht nur wertvolles Öl, sondern auch hochwertiges Eiweiß. Allerdings schmeckt es extrem bitter. Auf der Suche nach neuen pflanzlichen Eiweißquellen haben Wissenschaftler der Technischen Universität München nun die Substanz entschlüsselt, die den bitteren Geschmack verursacht. Dies sei ein erster Schritt, um Raps für die menschliche Eiweißversorgung zu erschließen, so die Forscher. Gelingt es, den Bitterstoff durch technische Verfahren oder Zucht auszuschalten, könnte man aus Rapssaat wohlschmeckende, eiweißreiche Lebensmittel herstellen.
08.07.2019, Bildnachweis: iStock/skynesher

Schlemmen ohne Reue: Das richtige Maß hilft dabei
Die Nudeln türmen sich, und darüber liegt ein Berg Käse: Viele laden sich beim Essen den Teller zu voll. Britische Ernährungs­wissenschaftler haben jetzt für die Organisa­tion British Nutrition Foundation (BNF) Richtlinien entwickelt, die Übermaß verhindern sollen. Bei Pasta empfehlen sie etwa 75 Gramm pro Person, eine Fleischportion sollte nicht schwerer als 120 Gramm sein.
01.07.2019, Bildnachweis: iStock/dulezidar

Eine Studie zeigt, dass grünes Gemüse gut für die Leber ist
Ob Pfannkuchen mit Spinat, Feldsalat oder ein Butterbrot mit Kresse: Grünes auf dem Teller tut offenbar der Leber gut, wie eine Studie des Karolinska-Instituts (Schweden) zeigt. Demnach wirken Salat und grünes Gemüse einer Verfettung dieses Stoffwechselorgans entgegen. Verantwortlich dafür ist das enthaltene Nitrat, wie die Forscher im Fachblatt PNAS berichten.
15.06.2019, Bildnachweis: iStock/kerrick

Drei Fachgesellschaften legen eine konkrete Obergrenze für den täglichen Konsum von Zucker fest
Zu viel Zucker ist ungesund. Aber was ist zu viel? Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine konkrete Obergrenze für den täglichen Konsum des süßen Stoffs festgelegt. Nach einem Konsen­sus­papier der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind maximal 50 Gramm genug – inklusive der in Fertigprodukten versteckten Zuckerarten. Das entspricht etwa zehn Prozent eines täg­lichen Bedarfs von 2000 Kilo­kalorien. Sehr kritisch bewerten die Fach­gesellschaften den Konsum zuckerhaltiger Getränke. In Deutschland nehmen Jugend­liche und junge Erwachsene unter anderem dadurch sehr hohe Mengen Zucker auf (bis zu 18 Prozent des täg­­lichen Kalorienbedarfs). Gesünder: Wasser oder ungesüßter Tee und eine vollwertige Ernährung.
03.06.2019, Bildnachweis: istock/Yelena Yemchuck

Forscher finden heraus: Wer viel volles Korn, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst isst, lebt länger und gesünder
Volles Korn, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst: Wer davon viel isst, lebt länger und gesünder. Das zeigten Forscher aus Neuseeland in einer Überblicksstudie im Fachblatt Lancet. Menschen, die besonders viele Ballaststoffe und Vollkornprodukte zu sich nehmen, haben demnach im Vergleich zu jenen, die besonders wenig davon konsumieren, ein um 15 bis 30 Prozent niedrigeres Risiko für einen vorzeitigen Tod sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs. Eine einfache Möglichkeit, seinen Speiseplan entsprechend zu bereichern: bei Brot, Nudeln und Reis die Vollkorn-Variante wählen. Viele Ballaststoffe enthalten auch Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, Paprika, Rote Bete sowie Beerenfrüchte.
27.05.2019, Bildnachweis: iStock/aldomurillo

Tipp zum Abnehmen: Beim Kauf das Etikett studieren
Unstillbaren Heißhunger auf Pizza und Pommes? Ein Blick auf die Nährwertangaben genügt offenbar, damit die Lust schwindet. Das Wissen um den Energiegehalt beeinflusst unseren Appetit, sagen Forscher des Dartmouth College (USA). In ihrer im Fachmagazin PLoS One veröffentlichten Studie servierten sie Testpersonen diverse Nahrungsmittel. Mit Kalorienangaben war die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmer zugreifen wollten, geringer, als wenn sie diese nicht kannten.
16.05.2019, Bildnachweis: istock/gpointstudio

Fleischeslust: Wer maßvoll genießt, lebt gesünder
Vier Wochen lang täglich ein Steak oder zwei Hamburger essen – diesem Experiment unterzogen sich 113 Männer und Frauen im Dienst der Wissenschaft. Das Ergebnis: Durch das viele Fleisch stieg der Spiegel von Stoffwechsel­produkten, die vermutlich das Herz schädigen, auf das Dreifache an. Wechselten die Testesser auf Geflügel oder Gemüse, sanken die Werte schnell wieder. Die Studie wurde im European Heart Journal veröffentlicht.
06.05.2019, Bildnachweis: iStock/amenic181

Forscher finden heraus: Menge an zugeführten Kohlenhydraten scheint sich auf Abnehmerfolg auszuwirken
Wer wenig Kohlenhydrate isst, nimmt offenbar leichter ab. Denn der Körper benötigt dann mehr Energie für die Verdauung, als wenn viele Kohlenhydrate zugeführt werden. Das fanden Forscher in Boston (USA) heraus. Für ihre Untersuchung ermittelten sie den Energieumsatz von 164 Über­gewichtigen nach einer Ernährungsumstellung. Aufgeteilt in drei Gruppen, verzehrten sie 20 Wochen lang entweder Speisen mit hohem, mittlerem oder geringem Kohlenhydratanteil. In letzterer Gruppe hatte sich auch der Stoffwechsel positiv verändert, berichten die Forscher im British Medical Journal.
29.04.2019, Bildnachweis: istock/Rasulovs

Softdrinks: Ob mit Zucker oder künstlicher Süße – immer nur maßvoll genießen
Zucker­ersatzstoffe sind in. Viele gesundheits­bewusste Menschen greifen deshalb zu alternativen natürlichen oder künstlichen Süßungsmitteln. Laut Forschern der Universität Freiburg ist das aber weder für Erwachsene noch für Kinder eindeutig gesund­heitsfördernd. Das ergab die Auswertung von 56 Einzelstudien. Die Ergebnisse wurden im British Medical Journal veröffentlicht.
15.04.2019, Bildnachweis: istock/sockfotocz

Gesunde Ernährung ist gerade im hohen Alter wichtig
Mehr Schutz für Herz und Gefäße, weniger Risiko für Krebs und viele andere Leiden: Es gibt gute Gründe, reichlich Obst und Gemüse zu essen. Jetzt liefert eine finnische Langzeitstudie mit Männern ab 80 ein weiteres Argument. Je mehr Pflanzenkost die Teilnehmer täglich zu sich nahmen, desto besser war ihre Laune. Das Ergebnis, sagen die Forscher, unterstreiche, wie wichtig gesunde Ernährung gerade im hohen Alter ist.
09.04.2019, Bildnachweis: istock/Sarsmis

Auch beim Zubereiten von rohem Wildfleisch gelten strikte Hygieneregeln
Durch rohes Wildfleisch können krank machende Parasiten übertragen werden. Deswegen rät das Bundesinstitut für Risikobewertung davon ab, nicht oder nur teilweise gegarte Produkte wie Rohwürste zu essen und stattdessen Wildfleisch nur völlig durchgegart zu genießen. Diese Empfehlung gilt besonders für ­immungeschwächte Personen wie auch Schwangere. Auch beim Zu­bereiten gelten strikte Hygieneregeln. Die Krankheitserreger können bei der Weiterverarbeitung des rohen Fleischs auch auf andere Lebensmittel gelangen.
02.04.2019, Bildnachweis: iStockphoto/Ryzhkov

In Maßen gesund: Eier enthalten Proteine, Vitamine, Kalzium und Eisen
Zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel und Kuren werben damit, dass sie unseren Körper vor Übersäuerung schützen. Doch würde das Blut wegen einseitiger Ernährung tatsächlich übersäuern, hätten wir ein echtes Problem – und würden auf der Intensivstation landen, so Experten in der Ernährungs-Umschau, dem Organ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die Ursache wäre womöglich eine schwere Störung der Nierenfunktion. Durch stark säure­­lastige Lebensmittel wie Fleisch, Wurstwaren, Käse und Eier kann zu viel Säure im Körper vorhanden sein. Überschüssiges wird aber über die Nieren ausgeschieden sowie über die Lunge ausgeatmet. Eine säurelastige Ernährung ist trotzdem nicht empfehlenswert. Zum Ausgleich sollten Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen.
16.03.2019, Bildnachweis: istock/lbllama

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