Studie gibt Hinweise darauf, dass Mittelmeerkost vor Alzheimer und Gedächtnisverlust schützen kann
Viel Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte und gesunde Öle, dafür wenig Milch und rotes Fleisch: Kann Mittelmeerkost vor Alzheimer und Gedächtnisverlust schützen? Eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen gibt Hinweise darauf. 512 ältere Studienteilnehmer notierten dafür, was bei ihnen auf den Teller kommt. Wer regelmäßig auf Mittelmeerkost setzte, hatte ein besseres Gedächtnis, bessere Laborwerte und ein höheres Hirnvolumen. Wie sich die Ernährung langfristig aufs Gehirn auswirkt, wollen die Forscher in einer weiteren Studie untersuchen.
13.10.2021, Bildnachweis: istock/Sarsmis

Eine Studie zeigt: Weniger Stress durch Obst und Gemüse
Menschen, die täglich mindestens 470 Gramm Obst und Gemüse essen, empfinden um zehn Prozent weniger Stress als jene, die nur auf die Hälfte der Menge kommen. Das zeigt eine Studie, die im Fachblatt Clinical Nutrition veröffentlicht worden ist. Eine mögliche Erklärung: Gemüse und Obst  enthalten Vitamine, Mineralien, Flavonoide und Karotinoide, die Entzündungen und schädliche Verbindungen in Zellen reduzieren und dadurch das Wohlbefinden steigern könnten.
21.09.2021, Bildnachweis: istock/merc67

Eine Studie zeigt: Junge Erwachsene können durch entsprechende Ernährung ihr Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, halbieren
Junge Erwachsene, die ihre Ernährung auf Pflanzenkost mit viel Gemüse und Obst umstellen, können ihr Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, halbieren. Das ergab eine US-amerikanische Studie, in der 2000 Teilnehmer über einen Zeitraum von 30 Jahren immer wieder untersucht und zu ihrer Ernährung befragt wurden. Wer Pflanzenkost bevorzugte, war zudem seltener übergewichtig.
17.09.2021, Bildnachweis: Thinkstock/istock

Wer die eigene Ernährung umstellen muss, um den Blutdruck zu senken, startet am besten mit einer Fastenkur
Wer die eigene Ernährung umstellen muss, um den Blutdruck zu senken, startet am besten mit einer Fastenkur – in Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt. Das legt eine Studie des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin sowie des Experimental and Clinical Research Center in Berlin nahe. Die Teilnehmenden ernährten sich gemäß der "DASH-Diät" hauptsächlich von Gemüse, Obst, magerem Fisch und Fleisch. Hatten sie zuvor fünf Tage auf feste Nahrung verzichtet, verbesserte sich ihr Blutdruck deutlicher als ohne das Fasten.
16.09.2021, Bildnachweis: istock/courtyardpix

Positive Effekte im Lockdown: Familien essen öfter gemeinsam
Spanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewinnen der Corona-Pandemie positive Aspekte ab: Familien im Lockdown essen öfter gemeinsam. Diese Geselligkeit fördere auch die Ernährungsqualität, ergab die Studie. Saß die ganze Familie am Tisch, entsprachen die Mahlzeiten eher der gesunden, traditionellen  Mittelmeerdiät als solo vertilgte Snacks. Zum Beispiel kam öfter Gemüse auf den Teller. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Auf diese Weise gemeinsam verbrachte Zeit festigt die familiären Bande. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass gemeinschaftliche Mahlzeiten Übergewicht bei Jugendlichen vorbeugen, deren Wohlbefinden und Persönlichkeitsentwicklung fördern sowie die schulischen Leistungen verbessern können. Bei gesundem Essen komme es nicht nur auf das Was an, sondern auch auf das Wie, folgern die Forscherinnen und Forscher
30.08.2021, Bildnachweis: istock/filadendron

Studie zeigt: Regelmäßiger Verzehr von nitratreichem Blattgemüse kann Muskeln stärken
Schon Popeye wusste es. Wer regelmäßig nitratreiches Blattgemüse wie Spinat, Salat oder Grünkohl isst, kann damit laut einer australischen Studie seine Muskeln stärken und so das Risiko für Stürze und Knochenbrüche verringern. Die Forscher fanden anhand von Studiendaten zu rund 3700 Australiern heraus, dass die Teilnehmer mit dem höchsten regelmäßigen Nitratkonsum eine um 11 Prozent stärkere Beinkraft hatten als die Teilnehmer mit der geringsten Nitrataufnahme. Die "Grün"-Esser hatten auch schnellere Gehgeschwindigkeiten. Also "Grün" regelmäßig auf den Tisch, aber nicht übertreiben!
19.08.2021, Bildnachweis: istock/Julia Sudnitskaya

Eine Auswertung zeigt: Gemüse wird immer beliebter bei den Deutschen
Erstaunlich, wie viel Lebensmittel Menschen in Deutschland in einem Jahr einkaufen: im Schnitt 330 Kilogramm, also fast ein Kilo am Tag. Ein knappes Drittel davon ist inzwischen Gemüse, Tendenz steigend — aber immer noch zu wenig. Auch bei Mineralwasser sowie Kräuter- und Früchtetees geht der Verbrauch nach oben. Der Fleischkonsum ist gleich geblieben und liegt weiter bei etwa 60 Kilogramm im Jahr.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 14. DGE-Ernährungsbericht, 2020
330 kg
Lebensmittel kaufen wir im Schnitt jährlich
154 Liter
Mineralwassertrinken wir im Schnitt pro Jahr
104 kg
entfallen auf Gemüse
16.07.2021, Bildnachweis: istock/istetiana

Eine Studie zeigt: Zu viel Fett und Zucker wahrscheinlich mit lebenslanger Auwirkung auf die Darmgesundheit
Zu viel Fett und Zucker in der Kindheit: Das wirkt sich einer US-Studie zufolge wahrscheinlich ­lebenslang auf unsere Darmgesundheit aus. Was wir essen, verändert unser Mikrobiom, also Bakterien, Pilze und sonstige Mikroorganismen, die den Darm besiedeln. Je nach Zusammen­setzung beeinflussen sie etwa das Gewicht. Die genauen Zusammenhänge sind aber noch nicht erforscht.
08.07.2021, Bildnachweis: istock/imagephotography

Heißhunger im Job: Konzentriert arbeiten scheint ideale Strategie dagegen
Heißhungerattacken im Job? Konzentriert zu arbeiten scheint eine ideale Strategie dagegen zu sein, wie eine Studie im Journal of Experimental Psychology nahelegt. Die Probanden mussten während eines Experiments am Bildschirm Suchaufgaben lösen. Je mehr Konzentration das Rätsel von ihnen forderte, umso weniger ließen sie sich durch eingeblendete Bilder von Donuts oder Schokosnacks ablenken. Das funktionierte sogar, wenn die Teilnehmer eigentlich hungrig waren.
01.07.2021, Bildnachweis: istock_Mediaphotos

Anders als erwartet, haben die meisten Veganer kein Vitamin-B12-Problem
Anders, als man es erwarten würde, haben die meisten Veganer kein Vitamin-B12-Problem. Der Stoff kommt – in einer für den Menschen leicht verwertbaren Form – fast nur in tierischen Lebensmitteln vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hatte im Studienprojekt "Risiken und Vorteile der veganen Ernährung" die Nährstoffversorgung von 36 Veganern und ebenso vielen Mischkost essenden Personen untersucht. Eine Rolle könnte spielen, dass Veganer Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um einen Mangel zu verhindern. Allerdings zeigte sich ein anderes Problem: Veganer haben ein erhöhtes Risiko für einen Jodmangel.
15.06.2021, Bildnachweis: istock/Fudio

Gesünder knabbern: Nüsse statt Chips
Ob Pommes, Chips oder Blätterteig: Lebensmittelhersteller müssen seit 2. April verstärkt auf die Zusammensetzung des Fetts in ihren Produkten achten. Nur maximal zwei Prozent davon dürfen aus industriell hergestellten Transfetten bestehen. Das ist dann Gesetz. "Ein längst fälliger Schritt", sagt Ernährungsmediziner Prof. Hans Hauner von der TU München. Denn Transfette erhöhen das Risiko für eine Gefäßverkalkung besonders stark. In Dänemark gilt der Grenzwert bereits seit 2003. Experten halten das für einen der Gründe, warum dort inzwischen weniger Menschen an Herzinfarkt sterben. Trotz des neuen Grenzwerts bleiben Pommes und Chips aber "Kalorienbomben, die vor allem Menschen mit Gewichtsproblemen nur selten essen sollten", so Hauner.
10.06.2021, Bildnachweis: istock/Chris Dorney

Eine Studie zeigt: Schon wenige Portionen Obst und Gemüse pro Tag können das Risiko für Typ-2-Diabetes senken
Bereits wenige Portionen Obst und Gemüse pro Tag können das Risiko für Typ-2-Diabetes senken. Das hat die Studie EPIC-InterAct ergeben. Die Untersuchung lief über zehn Jahre mit 22 833 Menschen aus acht europäischen Ländern. Analysiert wurde, wie sich ein hoher Gehalt von Vitamin C und Karotinoiden im Blut auf das Diabetes-Risiko auswirkt. Bei Karotino­iden handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die unter anderem in Möhren, Tomaten, Paprika und Orangen enthalten sind. Die Teilnehmer, bei denen eine hohe Konzentration von Vitamin C und Karotinoiden im Blut auf einen regelmäßigen Verzehr von Obst und Gemüse hindeutete, erkrankten während der Studie seltener an Typ-2-Diabetes als diejenigen, bei denen nur geringe Mengen nachgewiesen wurden. Selbst wer weniger als fünf Portionen Gemüse und Obst pro Tag gegessen hatte, profitierte von der positiven Wirkung. Laut der Forscher können Obst und Gemüse dabei helfen, das Gewicht zu reduzieren und den Blutzucker zu senken. Das wiederum kann Typ-2-Diabetes vorbeugen.
26.05.2021, Bildnachweis: istock/Povozniuk

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